Stina Mentzing im Gespräch mit Joana Grow, Juniorprofessorin für Musikpädagogik mit Schwerpunkt Genderforschung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover

weiterlesen

"Feminist knowledge production vs. Right-Wing Populism - the Targeting of Gender Studies in Europe"

"Russia and Hungary shut down the Gender Studies programmes from their universities, Rumania announced to do the same, Bulgaria is reported to constrain Gender research projects and also in countries like Poland, Sweden and Belgium the pressure on the subject is rising. Further, in Germany and Switzerland, right-wing based attacks against the discipline have been observed for a couple of years. Those, who lash out against the discipline and its researchers are - occasionally unlikely - alliances of heterogeneous actors: Right-wing movements, conservatives, religious groups and spokespeople, populists and subcultural extremists as well as established professors.

While not completely new, these events and dynamics deserve attention, solidarity and careful observation and analysis, as well as the urgent question on where to go from here. The connection of Gender Studies as a prime opponent of various right-wing actors reveals the powerful society shifting character of the knowledge and discourse they produce. This connection itself is a still too often overlocked aspect in the urgent question of how to fortify and defend democracies in current times"

Datum und Ort: 11. Dezember 2020, 11-14 Uhr, Online

weitere Informationen

An der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ist am Institut für musikpädagogische Forschung (ifmpf) zum 01.03.2020 eine 50%-Stelle als wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (m/w/d) in der Musikpädagogik mit Schwerpunkt Genderforschung (Entgeltgruppe 13 TV-L) befristet bis zum 30.11.2022 zu besetzen. Die Befristung begründet sich durch die Arbeit im Projekt zu "Gendersensiblem Musikunterricht".

Eine Bewerbung ist noch bis zum 4. Dezember 2020 möglich.

zur Stellenausschreibung

"Zum zehnten Mal veranstaltet das ZFG (Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung) einen interdisziplinären Austausch über aktuelle Projekte aus dem Bereich der Gender- und Queer-Forschung. In diesem Jahr freuen wir uns über vielfältige Beiträge aus den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften, der Psychologie und Medizin.

Das Jubiläum möchten wir zum Anlass nehmen, nicht nur die Genderforschung, sondern auch die Situation der Genderforschenden näher zu betrachten. Deshalb haben wir gefragt: Womit beschäftigen sich ehemalige Vortragende heute? Welche Chancen und welche Hindernisse haben sich auf dem Tätigkeitsweg ergeben? Inwieweit spielt Gender(forschung) eine Rolle in dem aktuellen Tätigkeitsfeld? Welche Themen erscheinen heute und zukünftig relevant? In einer Round Table-Diskussion werden Teilnehmer*innen vergangener Genderforschungstage darüber Auskunft geben und können befragt werden."

Datum und Ort: 4. Dezember 2020, 10-18 Uhr, Online

zum Poster

Die LAGEN-Jahresveranstaltungen finden in diesem Jahr in Kooperation mit dem Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg statt.

Am 12. November 2020 findet der 10. Interdisziplinärer Niedersächsischer Doktorand_innentag Gender Studies als digitales Veranstaltungsformat statt.

zum Programm des Doktorand_innentags

Am 13. November 2020 richten wird die LAGEN-Jahrestagung mit dem Titel "Geschlechterforschung in Transformation - Inhalte, Strukturen und Prozesse" aus.

zum Programm der Jahrestagung

Die zehnte Ausgabe des Rundbriefs im Jahr 2020 ist erschienen.

zum Rundbrief

zum Archiv

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen (LAGEN) schreibt erneut das LAGEN-Publikationsstipendium für herausragende Dissertationen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung aus.

Ziel des Stipendiums ist die Förderung wissenschaftlicher Karrieren sowie von innovativer und kritischer Forschung im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung an niedersächsischen Hochschulen.

Eine interdisziplinäre Fachjury begutachtet die eingereichten Arbeiten und wählt eine_n Stipendiat_in aus, deren Dissertation Fragen sowie Problemstellungen der interdisziplinären Frauen- und Geschlechterforschung auf innovative Weise beleuchtet und überzeugend behandelt.

Dotiert ist das Stipendium mit einem Druckkostenzuschuss von 2.000 Euro für die Erstpublikation der Dissertationsschrift in der LAGEN-Publikationsreihe "L'AGENda" im Barbara Budrich Verlag.

Eine Einreichtung ist bis zum 15. Oktober 2020 möglich.

weitere Informationen

Die aktualisierte Broschüre stellt die 12 LAGEN-Mitgliedseinrichtungen vor und verdeutlicht die geballte, fächerübergreifende Gender-Expertise im Bundesland. Die Broschüre ist als Online- wie auch als Printversion verfügbar.

zur Online-Broschüre

"Wie sind die Verpflichtungen der Konvention in den Vorgaben für Schulen verankert? Dieser Frage sind wir anhand der Kerncurricula in Niedersachsen nachgegangen. Prof. Dr. Ariane Brenssell (Soziale Arbeit, Ostfalia HaW Wolfenbüttel) hatte in Vorbereitung des Alternativberichts zur Istanbul-Konvention nachgefragt und damit unsere Recherche angestoßen. Das Ergebnis möchten wir hiermit für weitere Diskussionen zur Verfügung stellen, denn mit der seit 2018 für Deutschland verbindlichen Konvention hat sich die Bundesrepublik verpflichtet, Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt zu verhüten und zu bekämpfen. [...]"

weitere Informationen

Die neue Gender(ed) Thoughts mit dem Titel "Die unendliche Zirkulation des Wissens. Auseinandersetzungen und Arbeitsweisen mit den Theorien und Methoden der "Critical Feminist Materialisms"" ist erschienen.

zur gesamten Ausgabe

 

In der LAGEN-Publikationsreihe "L'AGENda" (Barbara Budrich Verlag) wurden seit dem Start im Jahr 2017 drei Sammelbände herausgegeben und weitere sind bereits in Planung. Die Reihe verdeutlicht über einen theoretischen, methodischen und methodologischen Zugang die interdisziplinäre Ausrichtung niedersächsischer Frauen- und Geschlechterforschung. Sie soll zu Diskussionen über das Verhältnis von Theorien, Methodologien und Methoden sowie dem damit verbundenen Selbstverständnis der Gender Studies anregen.

Seit dem Jahr 2019 vergibt die LAGEN ein Publikationsstipendium für herausragende Dissertationen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung. Ziel des Stipendiums ist die Förderung wissenschaftlicher Karrieren sowie von innovativer und kritischer Forschung im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung an niedersächsischen Hochschulen. Die ausgewählte Dissertation wird in der Publikationsreihe der LAGEN veröffentlicht.

Um interdisziplinäre Ansätze zu fördern und den hohen wissenschaftlichen Standard der Publikationsreihe dauerhaft sicherzustellen, soll die Herausgabe durch ein Editorial Board begleitet werden. Aufgaben des Editorial Boards sind neben der Begutachtung wissenschaftlicher Einreichungen/Beiträge auch die inhaltlich-thematische Leitung der Publikationsreihe. Die Mindestvoraussetzung für die Mitgliedschaft im Editorial Board ist eine abgeschlossene Promotion und die wissenschaftliche Verortung an einer der zwölf Mitgliedshochschulen der LAGEN. Eine nachweisbare Expertise in Frauen- und Geschlechterforschung, z. B. durch einschlägige Publikationen, setzen wir für die Mitarbeit voraus. Haben Sie Interesse Teil des Editorial Boards zu werden? Melden Sie sich gern bei Jördis Grabow.