Die zweite Ausgabe des Rundbriefs im Jahr 2021 ist erschienen.

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17. Arbeitstagung der Kommission Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv).

Die Tagung findet zweisprachig (englisch/deutsch) als online Konferenz mit Raum für Diskussion statt.

Datum und Ort: 9.-11. April 2021, Online

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10. Workshop des Arbeitskreises „Biographie und Geschlecht"

"Ziel des Treffens 2021 ist es, den Blick über bereits ausführlich erforschte schriftliche Biographien hinaus auf performative Formen biographischen Erzählens zu erweitern, in denen die „verkörperte“ Inszenierung der Biographie eine Rolle spielt. Zu diesen Formaten gehört eine Vielzahl an Ausdrucks-möglichkeiten – von Performance-Art und (Musik-)Theater, Ballett und Puppenspiel über Film, Hörspiel und Dokumentation bis hin zum Computerspiel und vielen anderen. Der Workshop ist auf den körperlichen Aspekt performativer Biographien fokussiert, wobei der Begriff der Verkörperung durchaus weit gefasst ist: Auch die Stimme, etwa im Hörbuch oder im Radio-Feature, ist als körperlicher Ausdruck zu verstehen, genauso wie das „Embodiment“ durch die geschickte Bewegung von Puppen und Marionetten.
Durch den Fokus auf performative Biographien und auf gendertheoretische Fragestellungen des Arbeitskreises eröffnet sich die Doppelperspektive „(Auto-)Biographie als Performance” und „Gender als Performance”. Dabei geht es darum, die Konstruiertheit und die (Re-)Produktion von Gender zu betrachten und zu fragen, inwiefern die spezifische Form der aufgeführten Biographie die Darstellung von Körper und Gender in ihrer Wechselwirkung beeinflusst.
Für die Theoretisierung der performativen Biographie schlägt der Workshop den Begriff „LifePlaying“ vor, in Analogie zu den mittlerweile verbreiteten Konzepten von Life-Writing und LifeTelling. Dieser terminologische Vorschlag soll im Laufe des Workshops offen diskutiert werden. Insbesondere soll gefragt werden, ob und inwieweit der Begriff zur Etablierung eines Forschungsfeldes beitragen kann und wie er unter dem Gesichtspunkt der Genderforschung kritisch verwendet werden kann."

Abstracts können bis zum 31. März 2021 eingereicht werden.

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Miriam Gerlach (Universität Vechta) hat im Jahr 2020 das LAGEN-Publikationsstipendium für ihre Dissertation "Female Social Entrepreneurship. Challenging boundaries and reframing gender and economic structures" erhalten. Im Interview berichtet sie über ihre Disserstationsschrift und die geplante Veröffentlichung in der L'AGENda-Publikationsreihe.

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Stina Mentzing im Gespräch mit Joana Grow, Juniorprofessorin für Musikpädagogik mit Schwerpunkt Genderforschung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover

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Die aktualisierte Broschüre stellt die 12 LAGEN-Mitgliedseinrichtungen vor und verdeutlicht die geballte, fächerübergreifende Gender-Expertise im Bundesland. Die Broschüre ist als Online- wie auch als Printversion verfügbar.

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In der LAGEN-Publikationsreihe "L'AGENda" (Barbara Budrich Verlag) wurden seit dem Start im Jahr 2017 drei Sammelbände herausgegeben und weitere sind bereits in Planung. Die Reihe verdeutlicht über einen theoretischen, methodischen und methodologischen Zugang die interdisziplinäre Ausrichtung niedersächsischer Frauen- und Geschlechterforschung. Sie soll zu Diskussionen über das Verhältnis von Theorien, Methodologien und Methoden sowie dem damit verbundenen Selbstverständnis der Gender Studies anregen.

Seit dem Jahr 2019 vergibt die LAGEN ein Publikationsstipendium für herausragende Dissertationen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung. Ziel des Stipendiums ist die Förderung wissenschaftlicher Karrieren sowie von innovativer und kritischer Forschung im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung an niedersächsischen Hochschulen. Die ausgewählte Dissertation wird in der Publikationsreihe der LAGEN veröffentlicht.

Um interdisziplinäre Ansätze zu fördern und den hohen wissenschaftlichen Standard der Publikationsreihe dauerhaft sicherzustellen, soll die Herausgabe durch ein Editorial Board begleitet werden. Aufgaben des Editorial Boards sind neben der Begutachtung wissenschaftlicher Einreichungen/Beiträge auch die inhaltlich-thematische Leitung der Publikationsreihe. Die Mindestvoraussetzung für die Mitgliedschaft im Editorial Board ist eine abgeschlossene Promotion und die wissenschaftliche Verortung an einer der zwölf Mitgliedshochschulen der LAGEN. Eine nachweisbare Expertise in Frauen- und Geschlechterforschung, z. B. durch einschlägige Publikationen, setzen wir für die Mitarbeit voraus. Haben Sie Interesse Teil des Editorial Boards zu werden? Melden Sie sich gern bei Jördis Grabow.