Die LAGEN hat ein neues Sprecherinnenteam gewählt: Wir heißen Prof. Dr. Andrea D. Bührmann als neue erste Sprecherin der LAGEN herzlich willkommen. Als zweite Sprecherin bleibt uns Prof. Dr. Corinna Onnen erhalten. Wir bedanken uns auf das herzlichste bei Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann für ihre langjährige Tätigkeit als Sprecherin der LAGEN.

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Unsere diesjährige LAGEN-Jahrestagung, die in Kooperation mit dem Zentrum für Geschlechterforschung der Stiftung Universität Hildesheim ausgerichtet wird, findet am 05. November 2021 erneut in digitaler Form statt. Unter dem Titel "Gegenläufige Bewegungen und komplexe Verwicklungen aus Perspektive der Geschlechterforschung" möchten wir gemeinsam über Ambiguitäten und ihre Bedeutungen für die Geschlechterforschung diskutieren.

Der Call for Papers ist geschlossen.

Programm

Anmeldung

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Datum und Ort: 05. November 2021, Stiftung Universität Hildesheim (Digital)

Am 04. November 2021 findet der 11. Interdisziplinäre Niedersächsischen Doktorand_innentag Gender Studies statt.

Ziel des Doktorand_innentags ist die niedersachsenweite Präsentation und Vernetzung der Forschung von Wissenschaftler_innen auf dem Karriereweg in der Geschlechterforschung. Es sind Vorträge und Poster-Präsentationen vorgesehen, auf die sich Doktorand_innen bewerben können, die an niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Bereich der Geschlechterforschung/Gender Studies promovieren. Die eingereichten Beiträge sollen eine geschlechtertheoretische Fragestellung fokussieren.

Der Call for Papers ist geschlossen.

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Datum und Ort: 04. November 2021, 10-17 Uhr, Stiftung Universität Hildesheim (Digital)

Anschließend an den 11. Interdisziplinäre Niedersächsischen Doktorand_innentag Gender Studies findet am 04. November 2021 die jährliche LAGEN-Mitgliederversammlung mit folgenden Schwerpunkten statt:

Jahresbericht LAGEN

Vortrag "Jenseits der Gläsernen Decke - Professorinnen zwischen Anerkennung und Marginalisierung"
Prof. Dr. Tanja Paulitz (Technische Universität Darmstadt) und Prof. Dr. Leonie Wagner (HAWK Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen)

Diskussionsthema: Strukturen für Karrierewege in den Gender Studies schaffen?

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Datum und Ort: 04. November 2021, 17-19 Uhr, Stiftung Universität Hildesheim (Digital)

Aufgeschlagenes Buch

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen (LAGEN) schreibt erneut das LAGEN-Publikationsstipendium für herausragende Dissertationen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung aus.

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Porträt Dr. Jördis Grabow

Stina Mentzing im Gespräch mit Jördis Grabow, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Diversitätsforschung der Georg-August-Universität Göttingen

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Die neunte Ausgabe des Rundbriefs im Jahr 2021 ist erschienen.

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Einige Beiträge der internationalen Konferenz "Troubling Gender - Neue geschlechterpolitische Turbulenzen in Europa" wurden in Audio- oder Videoformaten mitgeschnitten und nun veröffentlicht. Die Aufnahmen finden sich unter den jeweiligen Beiträgen im Programm der Konferenz. 

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Tagung vom 30. Juni bis 2. Juli 2022 am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik, JLU Gießen

Leitung: Dr. Gesa Finke und Dr. Julia Freund

"Die Funktion musikalischer Schrift als Werk- und Denkzeug in kreativen Prozessen und die spezifischen medialen, schriftbildlichen Eigenschaften von Musiknotationen sind in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus der Schrift- und Notationsforschung gerückt worden. Genderbezogene Fragestellungen sind dabei weitgehend unberücksichtigt geblieben: Inwiefern ist das musikalische Schreiben als kulturelle Praxis geschlechtlich markiert? Wer hatte überhaupt wann welchen Zugang zu Schrift und der Praktik des musikalischen Schreibens? Und inwiefern handelt es sich im Fall von bildlichen Musiknotationen um mediale Objekte, in denen Körper- und Geschlechterbilder vermittelt werden? Ziel der Tagung ist es, diese 'blinden Flecke' der Forschung grundlegend zu beleuchten und Erkenntnisse der musikbezogenen Schriftforschung sowie der Genderforschung produktiv zusammenzuführen. [...]"

Abstracts können bis zum 15. Oktober 2021 eingereicht werden.

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Logo des fmg - Forschungszentrum Musik und Gender an der HMTMH

(Wahl-)Verwandtschaften: Gemeinschaftliches kulturelles Handeln

Internationale und interdisziplinäre Tagung, 26. bis 28. Mai 2022 (Hannover)

"Künstlerisches Handeln sowie wissenschaftliches Arbeiten und Forschen finden nicht im "stillen Kämmerlein" statt, sondern profitieren von gedanklichem Austausch, Inspiration und Anregung. Nach dem Abschluss von drei selbstständigen, aber dennoch in vielen Punkten verwandten Forschungsprojekten wollen wir nun wahlverwandt zum gemeinschaftlichen kulturellen Handeln weiterforschen und dieses in weitere Kontexte setzen. Interessierte Wissenschaftler*innen sind eingeladen, bis zum 15. Oktober 2021 einen Vorschlag für einen Beitrag einzureichen."

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Im Vorfeld der interdisziplinären Arbeitstagung "Genderforschung in den Fachdidaktiken ästhetischer Fächer", am 3. und 4. März 2022 wird der Workshop "Differenzdilemmata vermeiden - zur Rolle der Forschenden in der Genderforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Melanie Kubandt (Universität Vechta) stattfinden. Die Veranstaltung wird gemeinsamen mit der LAGEN ausgerichtet. Ziel des Workshops ist es, die eigene Forschungshaltung zu reflektieren und zu diskutieren, wie das Thema Gender ins Feld gebracht und wie Reifikationen vermeidbar sein können. Nach einem Impulsreferat folgt eine Arbeitsphase, in welcher die Dissertationsprojekte der Teilnehmenden besprochen werden können.

Datum und Ort:  3. März 2022, 10-13 Uhr, Hochschule für Musik, Theater und Medien

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Grabow, Jördis (2021): Kritik – Intervention – Transformation. Feministische Widerständigkeit im hegemonialen Geschlechterdispositiv. 

Die Dissertationsschrift ist kürzlich im Springer Verlag erschienen.

"Feministische Bewegungen und ihre diversen widerständigen Praktiken haben in den vergangenen Jahren wieder an Sichtbarkeit gewonnen. Neben Protest- und Aktionsformen lassen sich auch zahlreiche Praktiken finden, die das Alltagsleben feministischer Akteur*innen prägen. Charakteristisch vereinen die heterogenen feministischen Widerstände Kritik-, Interventions- und Transformationspraktiken, die das hegemoniale Geschlechterdispositiv sowie realwirksame Hervorbringungen hinterfragen, angreifen und verändern. Die Autorin untersucht in ihrer explorativen Studie verschiedene Widerstandspraktiken und analysiert deren Bedeutung für gesellschaftliche Wandlungsprozesse. Bildet Geschlecht weiterhin die zentrale Bezugsdimension innerhalb feministischer Bewegungen? Wie definieren Feminist*innen die Kategorie Geschlecht und in welchem Verhältnis stehen ein theoretisches Geschlechterwissen, die feministische Praxis und das feministische Subjekt zueinander?"

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Richter, Susanne (2021): "Hallo Schönheiten!"Aushandlungen der Geschlechterordnung in der YouTube Beauty Community.

Die Dissertationsschrift ist kürzlich in der Reihe Hildesheimer Geschlechterforschung erschienen.

"Die Beauty Community auf der Videoplattform YouTube hat den Ruf eines Ortes "rückständiger Geschlechterperformances", sie stellt aber auch eine Arena intensiver Verhandlungen der Geschlechterordnung dar. Susanne Richter ergründet die Situierung der Community und die Performances und Aushandlungen der YouTuber_innen wie Kommentierenden. Im Fokus steht dabei das Interesse an Weiblichkeit und wie diese in der Community diskursiv hervorgebracht und deren Position in der Geschlechterordnung - zwischen historisch etablierter Hierarchisierung und emanzipatorischen Transformationen - ausgehandelt wird. Deutlich wird, dass ihre Akteur*innen zwischen Abwertungen von Femininität und widersprüchlichen Anforderungen nach Autonomie navigieren."

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"Gewünscht sind Beiträge aus der Musikdidaktik, Kunstdidaktik, Theaterpädagogik/ Darstellendes Spiel, Sportdidaktik, Literaturdidaktik der Deutschen Sprache sowie von Fremdsprachen. Die Tagung richtet sich gleichermaßen an Wissenschaftler*innen, Nachwuchswissenschaftler*innen und Studierende sowie an dem Thema Interessierte."

Datum und Ort: 3. und 4. März 2022, HMTMH

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"Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) schreibt zum elften Mal den Hanna-Jursch-Preis und zum fünften Mal den Hanna-Jursch-Nachwuchspreis aus. Die Preise dienen der Auszeichnung und Förderung herausragender wissenschaftlich-theologischer Arbeiten, in denen gender- bzw. geschlechterspezifische Perspektiven eine wesentliche Rolle spielen.
Mit den Preisen sollen gendertheoretische Fragen als maßgebliche Bestandteile wissenschaftlicher Theologie gewürdigt und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Preiswürdige Arbeiten können aus allen Disziplinen und Diskursen der evangelischen Theologie stammen und müssen den Kriterien und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens entsprechen. Sie sollten in der Regel von Relevanz für kirchliches Handeln sein. Die Arbeiten müssen in deutscher Sprache verfasst sein.
Das Thema der 11. Ausschreibung lautet: Geschlecht in der Krise – Krisen des Geschlechts"

Eine Bewerbung ist bis zum 15. Februar 2022 möglich.

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Porträt Prof. Dr. Joana Grow

Stina Mentzing im Gespräch mit Joana Grow, Juniorprofessorin für Musikpädagogik mit Schwerpunkt Genderforschung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover

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In der LAGEN-Publikationsreihe "L'AGENda" (Barbara Budrich Verlag) wurden seit dem Start im Jahr 2017 drei Sammelbände herausgegeben und weitere sind bereits in Planung. Die Reihe verdeutlicht über einen theoretischen, methodischen und methodologischen Zugang die interdisziplinäre Ausrichtung niedersächsischer Frauen- und Geschlechterforschung. Sie soll zu Diskussionen über das Verhältnis von Theorien, Methodologien und Methoden sowie dem damit verbundenen Selbstverständnis der Gender Studies anregen.

Seit dem Jahr 2019 vergibt die LAGEN ein Publikationsstipendium für herausragende Dissertationen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung. Ziel des Stipendiums ist die Förderung wissenschaftlicher Karrieren sowie von innovativer und kritischer Forschung im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung an niedersächsischen Hochschulen. Die ausgewählte Dissertation wird in der Publikationsreihe der LAGEN veröffentlicht.

Um interdisziplinäre Ansätze zu fördern und den hohen wissenschaftlichen Standard der Publikationsreihe dauerhaft sicherzustellen, soll die Herausgabe durch ein Editorial Board begleitet werden. Aufgaben des Editorial Boards sind neben der Begutachtung wissenschaftlicher Einreichungen/Beiträge auch die inhaltlich-thematische Leitung der Publikationsreihe. Die Mindestvoraussetzung für die Mitgliedschaft im Editorial Board ist eine abgeschlossene Promotion und die wissenschaftliche Verortung an einer der zwölf Mitgliedshochschulen der LAGEN. Eine nachweisbare Expertise in Frauen- und Geschlechterforschung, z. B. durch einschlägige Publikationen, setzen wir für die Mitarbeit voraus. Haben Sie Interesse Teil des Editorial Boards zu werden? Melden Sie sich gern bei Jördis Grabow.