Eine Frau betrachtet eine Präsentation auf dem Bildschirm

Am 04. November 2021 findet der 11. Interdisziplinäre Niedersächsischen Doktorand_innentag Gender Studies statt.

Ziel des Doktorand_innentags ist die niedersachsenweite Präsentation und Vernetzung der Forschung von Wissenschaftler_innen auf dem Karriereweg in der Geschlechterforschung. Es sind Vorträge und Poster-Präsentationen vorgesehen, auf die sich Doktorand_innen bewerben können, die an niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Bereich der Geschlechterforschung/Gender Studies promovieren. Die eingereichten Beiträge sollen eine geschlechtertheoretische Fragestellung fokussieren.

Beiträge können bis zum 04. Juni 2021 eingereicht werden.

zum Call des Doktorand_innentags

"Im Rahmen des Interdisziplinären Zertifikats Geschlechterforschung wird an der Universität Osnabrück über die Forschungsstelle Geschlechterforschung in diesem Sommersemester zum 4. Mal die FGF-Ringvorlesung angeboten.

Die Ringvorlesung steht in diesem Semester unter dem Oberthema "Gewalt und Geschlecht"."

Datum und Ort: mittwochs, 12:15-13:45 Uhr, digital

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Call for Papers für die Abschlusstagung des Verbundprojekts "Transformation durch Gemeinschaft" vom 18. bis 20. November 2021 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Abstracts können bis zum 30. April 2021 eingereicht werden.

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Die vierte Ausgabe des Rundbriefs im Jahr 2021 ist erschienen.

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Workshop mit Dr. Magdalena Beljan (TU Berlin)

Die Gender Studies sind durch macht- und herrschaftskritische Perspektiven definiert. Jedoch sind auch sie Teil des deutschen Hochschulsystems: jahrelange Befristungen, ungewollte Teilzeitbeschäftigungen, unsichere Karrierewege und eine erschwerte Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind auch in unseren Arbeitsrealitäten omnipräsent. Gemeinsam wollen wir uns über das Thema "Gute Arbeit in der Wissenschaft" informieren und einen kritischen Blick auf die Arbeitsbedingungen in den Gender Studies werfen.

Dr. Magdalena Beljan wird in einem Impulsvortrag in das Thema einführen.Im Vorfeld des Workshops können sich die Teilnehmenden zudem einen einführenden Audiobeitrag anhören. Der Link wird gemeinsam mit den Zugangsdaten nach der Anmeldung versendet.

Datum und Ort: 20. Mai 2021 (13:00 bis 15:00 Uhr), digital

Interessierte können sich bis zum 13. Mai per E-Mail an gender_zukunft[at]nds-lagen.de anmelden.

Workshop mit Jutta Dehoff-Zuch (Hochschule Emden/Leer)

Über den Karriereweg Fachhochschulprofessur besteht häufig wenig Wissen bei Promovierenden und Post-Docs. Der Workshop thematisiert das in universitären Graduiertenschulen und Promotionskollegs häufig vernachlässigte Thema des Karrierewegs an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Jutta Dehoff-Zuch wird uns über die Rahmenbedingungen aufklären und uns die Arbeit als Fachhochschulprofessor_in näher bringen. Gemeinsam klären wir die großen Fragen: Wie werde ich Professor_in an einer Fachhochschule? Welche Voraussetzungen muss ich für eine Berufung erfüllen? Was sind eigentlich die Aufgaben einer Fachhochschulprofessor_in?

Datum und Ort: 01. Juni (10:00 bis 12:00 Uhr), digital

Interessierte können sich bis zum 26. Mai per E-Mail an gender_zukunft[at]nds-lagen.de anmelden.

Hofmeister, Sabine/Mölders, Tanja (Hrsg.) (2021): Für Natur sorgen? Dilemmata feministischer Positionierungen zwischen Sorge- und Herrschaftsverhältnissen

Der Begriff 'Care' beschreibt in den Sozialwissenschaften die Fürsorge für eine Person. Dieser Sammelband fragt danach, wie Care-Konzepte aus einer Geschlechterperspektive auf den Umgang mit "Natur/en" übertragen werden können. Damit wird das Forschungs- und Politikfeld Nachhaltige Entwicklung adressiert, das die (Vor-)Sorge für und um Menschen und "'Natur" zu verbinden sucht.

Dokumentiert werden die theoretischen und empirischen Forschungen des Projektes "Caring for natures? Geschlechterperspektiven auf (Vor)Sorge im Umgang mit 'Naturen'".Die Beiträge fokussieren auf das Naturschutzkonzept Prozessschutz. Damit rücken Handlungsorientierungen im Umgang mit 'Natur/en' in den Vordergrund, in die Zukunftsorientierung bereits eingeschrieben ist. Die empirischen Untersuchungen zum "Nationspark Bayerischer Wald" und "Nationalpark Schwarzwald" - als Repräsentanten naturnaher Gebiete ('alte Wildnis') - sowie zur "Goitzsche-Wildnis" und dem "Schöneberger Südgelände" in Berlin - als Repräsentanten für Stadtnaturen ('neue Wildnis') - sind in den Beiträgen von Michaela Deininger und Katharina Kapitza dokumentiert. Ergänzt werden die theoretischen und empirischen Perspektiven auf Prozessschutz als Beispiel für einen ('sorgenden') Umgang mit Natur/en durch die wissenschaftstkritische Analyse von Christine Katz: Sie fragt danach, welche ökologischen Konzepte im prozessschutzorientierten Denken und Handeln eingeschrieben sind und wie diese geschlechtertheoretisch dekonstruiert werden können. Der Sammelband schließt mit kritischen Schlussfolgerungen der beiden Herausgeberinnen, Sabine Hofmeister und Tanja Mölders, zur Frage der Übertragbarkeit von Care-Konzepten auf nicht menschliche Natur/en.

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Büssers, Jan/Faulhaber, Anja/Raboldt, Myriam/Wiesner, Rebecca (2021): Gendered Configurations of Humans and Machines. Interdisciplinary Contributions

In numerous fields of science, work, and everyday life, humans and machines have been increasingly entangled, developing an ever-growing toolbox of interactions. These entanglements affect our daily lives and pose possibilities as well as restrictions, chances as well as challenges. The contributions of this volume tackle related issues by adopting a highly interdisciplinary perspective. How do digitalization and artificial intelligence affect gender relations? How can intersectionality be newly understood in an increasingly internationally networked world?This volume is a collection of contributions deriving from the "Interdisciplinary Conference on the Relations of Humans, Machines and Gender" which took place in Braunschweig (October 16-19, 2019). It also includes the keynotes given by Cecile Crutzen, Galit Wellner and Helen Verran.

The necessity of inter- and transdisciplinary reflection processes, especially between the social sciences and humanities on the one hand and the technical and natural sciences on the other hand, results from complex man-machine configurations: Machines open up new possibilities for mobility and communication, relieve us of tedious tasks, allow us to share information or overcome physical limitations. At the same time, technical products influence the way we think, act and feel, i.e. our forms of subjectification. Machines are thus not only configured by humans, but they represent an essential part of the (re)configuration of the human. How do relationships between humans and machines reproduce gender relations and are these relationships gendered? Which fields of action arise from the perspective of gender studies, queer and postcolonial studies?

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"Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) schreibt zum elften Mal den Hanna-Jursch-Preis und zum fünften Mal den Hanna-Jursch-Nachwuchspreis aus. Die Preise dienen der Auszeichnung und Förderung herausragender wissenschaftlich-theologischer Arbeiten, in denen gender- bzw. geschlechterspezifische Perspektiven eine wesentliche Rolle spielen.
Mit den Preisen sollen gendertheoretische Fragen als maßgebliche Bestandteile wissenschaftlicher Theologie gewürdigt und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Preiswürdige Arbeiten können aus allen Disziplinen und Diskursen der evangelischen Theologie stammen und müssen den Kriterien und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens entsprechen. Sie sollten in der Regel von Relevanz für kirchliches Handeln sein. Die Arbeiten müssen in deutscher Sprache verfasst sein.
Das Thema der 11. Ausschreibung lautet: Geschlecht in der Krise – Krisen des Geschlechts"

Eine Bewerbung ist bis zum 15. Februar 2022 möglich.

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Porträt Dr. Miriam Gerlach

Miriam Gerlach (Universität Vechta) hat im Jahr 2020 das LAGEN-Publikationsstipendium für ihre Dissertation "Female Social Entrepreneurship. Challenging boundaries and reframing gender and economic structures" erhalten. Im Interview berichtet sie über ihre Disserstationsschrift und die geplante Veröffentlichung in der L'AGENda-Publikationsreihe.

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Porträt Prof. Dr. Joana Grow

Stina Mentzing im Gespräch mit Joana Grow, Juniorprofessorin für Musikpädagogik mit Schwerpunkt Genderforschung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover

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Die aktualisierte Broschüre stellt die 12 LAGEN-Mitgliedseinrichtungen vor und verdeutlicht die geballte, fächerübergreifende Gender-Expertise im Bundesland. Die Broschüre ist als Online- wie auch als Printversion verfügbar.

zur Online-Broschüre

In der LAGEN-Publikationsreihe "L'AGENda" (Barbara Budrich Verlag) wurden seit dem Start im Jahr 2017 drei Sammelbände herausgegeben und weitere sind bereits in Planung. Die Reihe verdeutlicht über einen theoretischen, methodischen und methodologischen Zugang die interdisziplinäre Ausrichtung niedersächsischer Frauen- und Geschlechterforschung. Sie soll zu Diskussionen über das Verhältnis von Theorien, Methodologien und Methoden sowie dem damit verbundenen Selbstverständnis der Gender Studies anregen.

Seit dem Jahr 2019 vergibt die LAGEN ein Publikationsstipendium für herausragende Dissertationen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung. Ziel des Stipendiums ist die Förderung wissenschaftlicher Karrieren sowie von innovativer und kritischer Forschung im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung an niedersächsischen Hochschulen. Die ausgewählte Dissertation wird in der Publikationsreihe der LAGEN veröffentlicht.

Um interdisziplinäre Ansätze zu fördern und den hohen wissenschaftlichen Standard der Publikationsreihe dauerhaft sicherzustellen, soll die Herausgabe durch ein Editorial Board begleitet werden. Aufgaben des Editorial Boards sind neben der Begutachtung wissenschaftlicher Einreichungen/Beiträge auch die inhaltlich-thematische Leitung der Publikationsreihe. Die Mindestvoraussetzung für die Mitgliedschaft im Editorial Board ist eine abgeschlossene Promotion und die wissenschaftliche Verortung an einer der zwölf Mitgliedshochschulen der LAGEN. Eine nachweisbare Expertise in Frauen- und Geschlechterforschung, z. B. durch einschlägige Publikationen, setzen wir für die Mitarbeit voraus. Haben Sie Interesse Teil des Editorial Boards zu werden? Melden Sie sich gern bei Jördis Grabow.