Die zwölfte Ausgabe des Rundbriefs im Jahr 2021 ist erschienen.

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Wir fordern, dass sich die niedersächsischen Hochschulen zum §3 Abs. 3 NHG verhalten und der darin festgehaltenen Aufgabe, zur Förderung der interdisziplinären Frauen- und Geschlechterforschung beizutragen, nachkommen.

zum offenen Brief

Wir suchen eine Studentische Hilfskraft ohne Bachelor-Abschluss ab sofort / spätestens ab 1. März 2022 für vorerst sechs Monate à 30 Stunden im Monat in der Koordinationsstelle der LAGEN mit Sitz an der Georg-August-Universität Göttingen.

Eine Bewerbung ist bis zum 10. Januar 2022 möglich.

zur Ausschreibung

 

Die LAGEN hat ein neues Sprecherinnenteam gewählt: Wir heißen Prof. Dr. Andrea D. Bührmann als neue erste Sprecherin der LAGEN herzlich willkommen. Als zweite Sprecherin bleibt uns Prof. Dr. Corinna Onnen erhalten. Wir bedanken uns auf das herzlichste bei Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann für ihre langjährige Tätigkeit als Sprecherin der LAGEN.

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Porträt Dr. Jördis Grabow

Stina Mentzing im Gespräch mit Jördis Grabow, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Diversitätsforschung der Georg-August-Universität Göttingen

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Aufgeschlagenes Buch

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen (LAGEN) schreibt erneut das LAGEN-Publikationsstipendium für herausragende Dissertationen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung aus.

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Logo des Kompetenzzentrum für geschlechtersensible Medizin an der MHH

Die neue Ausgabe des Newsletters "Medizin und Geschlecht" herausgegeben durch das Kompentenzzentrum für Geschlechtersensible Medizin ist erschienen. In einer weiteren Rubrik werden interessante Personen an der MHH interviewt, die zu Themen Geschlechtersensibler Medizin forschen, lehren oder anderweitig engagiert sind.

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Logo des fmg - Forschungszentrum Musik und Gender an der HMTMH

Im Vorfeld der interdisziplinären Arbeitstagung "Genderforschung in den Fachdidaktiken ästhetischer Fächer", am 3. und 4. März 2022 wird der Workshop "Differenzdilemmata vermeiden - zur Rolle der Forschenden in der Genderforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Melanie Kubandt (Universität Vechta) stattfinden. Die Veranstaltung wird gemeinsamen mit der LAGEN ausgerichtet. Ziel des Workshops ist es, die eigene Forschungshaltung zu reflektieren und zu diskutieren, wie das Thema Gender ins Feld gebracht und wie Reifikationen vermeidbar sein können. Nach einem Impulsreferat folgt eine Arbeitsphase, in welcher die Dissertationsprojekte der Teilnehmenden besprochen werden können.

Datum und Ort:  3. März 2022, 10-13 Uhr, Hochschule für Musik, Theater und Medien

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Grabow, Jördis (2021): Kritik – Intervention – Transformation. Feministische Widerständigkeit im hegemonialen Geschlechterdispositiv. 

Die Dissertationsschrift ist kürzlich im Springer Verlag erschienen.

"Feministische Bewegungen und ihre diversen widerständigen Praktiken haben in den vergangenen Jahren wieder an Sichtbarkeit gewonnen. Neben Protest- und Aktionsformen lassen sich auch zahlreiche Praktiken finden, die das Alltagsleben feministischer Akteur*innen prägen. Charakteristisch vereinen die heterogenen feministischen Widerstände Kritik-, Interventions- und Transformationspraktiken, die das hegemoniale Geschlechterdispositiv sowie realwirksame Hervorbringungen hinterfragen, angreifen und verändern. Die Autorin untersucht in ihrer explorativen Studie verschiedene Widerstandspraktiken und analysiert deren Bedeutung für gesellschaftliche Wandlungsprozesse. Bildet Geschlecht weiterhin die zentrale Bezugsdimension innerhalb feministischer Bewegungen? Wie definieren Feminist*innen die Kategorie Geschlecht und in welchem Verhältnis stehen ein theoretisches Geschlechterwissen, die feministische Praxis und das feministische Subjekt zueinander?"

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Richter, Susanne (2021): "Hallo Schönheiten!"Aushandlungen der Geschlechterordnung in der YouTube Beauty Community.

Die Dissertationsschrift ist kürzlich in der Reihe Hildesheimer Geschlechterforschung erschienen.

"Die Beauty Community auf der Videoplattform YouTube hat den Ruf eines Ortes "rückständiger Geschlechterperformances", sie stellt aber auch eine Arena intensiver Verhandlungen der Geschlechterordnung dar. Susanne Richter ergründet die Situierung der Community und die Performances und Aushandlungen der YouTuber_innen wie Kommentierenden. Im Fokus steht dabei das Interesse an Weiblichkeit und wie diese in der Community diskursiv hervorgebracht und deren Position in der Geschlechterordnung - zwischen historisch etablierter Hierarchisierung und emanzipatorischen Transformationen - ausgehandelt wird. Deutlich wird, dass ihre Akteur*innen zwischen Abwertungen von Femininität und widersprüchlichen Anforderungen nach Autonomie navigieren."

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Logo des fmg - Forschungszentrum Musik und Gender an der HMTMH

"Gewünscht sind Beiträge aus der Musikdidaktik, Kunstdidaktik, Theaterpädagogik/ Darstellendes Spiel, Sportdidaktik, Literaturdidaktik der Deutschen Sprache sowie von Fremdsprachen. Die Tagung richtet sich gleichermaßen an Wissenschaftler*innen, Nachwuchswissenschaftler*innen und Studierende sowie an dem Thema Interessierte."

Datum und Ort: 3. und 4. März 2022, HMTMH

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In der LAGEN-Publikationsreihe "L'AGENda" (Barbara Budrich Verlag) wurden seit dem Start im Jahr 2017 drei Sammelbände herausgegeben und weitere sind bereits in Planung. Die Reihe verdeutlicht über einen theoretischen, methodischen und methodologischen Zugang die interdisziplinäre Ausrichtung niedersächsischer Frauen- und Geschlechterforschung. Sie soll zu Diskussionen über das Verhältnis von Theorien, Methodologien und Methoden sowie dem damit verbundenen Selbstverständnis der Gender Studies anregen.

Seit dem Jahr 2019 vergibt die LAGEN ein Publikationsstipendium für herausragende Dissertationen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung. Ziel des Stipendiums ist die Förderung wissenschaftlicher Karrieren sowie von innovativer und kritischer Forschung im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung an niedersächsischen Hochschulen. Die ausgewählte Dissertation wird in der Publikationsreihe der LAGEN veröffentlicht.

Um interdisziplinäre Ansätze zu fördern und den hohen wissenschaftlichen Standard der Publikationsreihe dauerhaft sicherzustellen, soll die Herausgabe durch ein Editorial Board begleitet werden. Aufgaben des Editorial Boards sind neben der Begutachtung wissenschaftlicher Einreichungen/Beiträge auch die inhaltlich-thematische Leitung der Publikationsreihe. Die Mindestvoraussetzung für die Mitgliedschaft im Editorial Board ist eine abgeschlossene Promotion und die wissenschaftliche Verortung an einer der zwölf Mitgliedshochschulen der LAGEN. Eine nachweisbare Expertise in Frauen- und Geschlechterforschung, z. B. durch einschlägige Publikationen, setzen wir für die Mitarbeit voraus. Haben Sie Interesse Teil des Editorial Boards zu werden? Melden Sie sich gern bei Jördis Grabow.