"Im Rahmen des Interdisziplinären Zertifikats Geschlechterforschung wird an der Universität Osnabrück über die Forschungsstelle Geschlechterforschung in diesem Sommersemester zum 4. Mal die FGF-Ringvorlesung angeboten.

Die Ringvorlesung steht in diesem Semester unter dem Oberthema "Gewalt und Geschlecht"."

Datum und Ort: mittwochs, 12:15-13:45 Uhr, digital

zum Programm

Gemeinsames Logo der Universität Vechta und des Netzwerk Gender Studies

Ringvorlesung im Rahmen des "Gender & Diversity" Zertifikats an der Universität Vechta.

Datum und Ort: Ab dem 14. April immer mittwochs 16-18 Uhr, digital

weitere Informationen

Auf der Caring Societies-Tagung werden aktuelle Sorgekrisen in ihren Verflechtungen mit anderen Krisen (ökonomisch, ökologisch, sozial) kritisch beleuchtet und Ideen für alternative Wege sorgenden Versorgens entwickelt. In dieser kritischen Problemanalyse sollen verschiedene Facetten der Sorgekrisen zur Sprache kommen, insbesondere auch Ungleichheiten, die entlang intersektionaler Verschränkungen reproduziert werden. Dabei wird folgenden Fragen nachgegangen: Welche Rolle spielen die Sektoren - Staat, Markt, Non-Profit-Sektor, Zivilgesellschaft, Haushalt/Familie - und die Verlagerungsprozesse zwischen ihnen, z.B. (Ent-)Monetarisierung, (De-)Familiarisierung, (De-) Kommodifizierung? Wie ist sorgendes Versorgen in diesen Sektoren weiterzuentwickeln und wo ist was von wem zu ändern, um eine zukunftsfähige Versorgung zu gewährleisten? Inwieweit müssen wir vor dem Hintergrund der sozial-ökologischen Krisen über diese Sektorenanalyse hinausgehen, z.B. durch den Blick auf Commons und Pilotprojekte zur Zeitvorsorge? Damit verbunden ist auch die grundsätzliche Frage, wie Caring Societies gestaltet und die unterschiedlichen Sektoren und Akteur*innen einbezogen werden sollten, damit die Entstehung neuer, unerwünschter Abhängigkeiten vermieden werden und sich Wege in eine (geschlechter-)gerechtere Zukunft eröffnen können. Die Perspektive einer gerechten Sorgestruktur schließt die Sorgenden, die zu Versorgenden und Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit mit ein.

Datum und Ort: 15. - 17. September 2021 in der Universität Vechta

weitere Informationen

17. Arbeitstagung der Kommission Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv).

Die Tagung findet zweisprachig (englisch/deutsch) als online Konferenz mit Raum für Diskussion statt.

Datum und Ort: 9.-11. April 2021, Online

zum vorläufigen Programmflyer

zur Webseite

Die Jahresveranstaltung der AG Geschlechterverhältnisse, Nachhaltigkeit, Umwelt und Transformation (GENAU*T) in der FG Gender führt am 19. März ihre Jahresveranstaltung 2021 unter dem Thema "Offene Fragen, Widersprüche und Kontroversen im Ansatz (Re)Produktivität"durch.

Datum und Ort: 19. März 2021, 11-16 Uhr, Online

zum Zoom-Meeting

Onlineveranstaltung des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (ZFG)

"Ausgehend von den Erfahrungen des letzten Jahres mit digitaler Lehre: Was hat sich bewährt und wo gab es Reibungen? Welche Vorgehensweise motiviert oder wirkt eher demotivierend? Wie stellt sich die Situation aus der Perspektive der Lehrenden bzw. aus der Perspektive der Studierenden dar? In der Zwischenzeit wurden auch für die Gender Studies Massive Open Online Courses (MOOCs) entwickelt. Einige wollen wir uns ansehen und der Frage nachgehen: Wie gehen diese MOOCs vor, was können sie leisten? Schließlich möchten wir unser eigenes Lehrforschungsprojekt TraGS "Transnational Perspectives in Gender Studies" vorstellen, in dem eine eigene Lernplattform entwickelt wird, die auch international ausgerichtet ist."

Datum und Ort: 27. Januar 2021, 14-15 Uhr, Online

weitere Informationen

In "10 Minuten - die den Unterschied machen" stellen Mitglieder des Netzwerks "Geschlechter- und Diversitätsforschung" der Leuphana Universität Lüneburg Impulse aus ihren Forschungszusammenhängen im Kontext von Gender und Diversity vor. Deutlich wird hierbei die Interdisziplinarität der Mitglieder, die aus allen Fakultäten und Statusgruppen kommen.

Die Vielfalt der Beiträge reicht von theoretischen Fragestellungen wie z.B. "Dekoloniales Denken als Denken der Differenz" bis hin zu empirischen Forschungsergebnissen wie "Inklusive Schule ohne inklusive Gesellschaft?" oder "Gender matters in Sustainability Science". Die anregenden Kurzvorträge laden zum Hinterfragen gewohnter Denkmuster ein.

Datum und Ort: Ab dem 21. Oktober 2020, 14-tätig, Online

weitere Informationen

"Feminist knowledge production vs. Right-Wing Populism - the Targeting of Gender Studies in Europe"

"Russia and Hungary shut down the Gender Studies programmes from their universities, Rumania announced to do the same, Bulgaria is reported to constrain Gender research projects and also in countries like Poland, Sweden and Belgium the pressure on the subject is rising. Further, in Germany and Switzerland, right-wing based attacks against the discipline have been observed for a couple of years. Those, who lash out against the discipline and its researchers are - occasionally unlikely - alliances of heterogeneous actors: Right-wing movements, conservatives, religious groups and spokespeople, populists and subcultural extremists as well as established professors.

While not completely new, these events and dynamics deserve attention, solidarity and careful observation and analysis, as well as the urgent question on where to go from here. The connection of Gender Studies as a prime opponent of various right-wing actors reveals the powerful society shifting character of the knowledge and discourse they produce. This connection itself is a still too often overlocked aspect in the urgent question of how to fortify and defend democracies in current times"

Datum und Ort: 11. Dezember 2020, 11-14 Uhr, Online

weitere Informationen

"Zum zehnten Mal veranstaltet das ZFG (Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung) einen interdisziplinären Austausch über aktuelle Projekte aus dem Bereich der Gender- und Queer-Forschung. In diesem Jahr freuen wir uns über vielfältige Beiträge aus den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften, der Psychologie und Medizin.

Das Jubiläum möchten wir zum Anlass nehmen, nicht nur die Genderforschung, sondern auch die Situation der Genderforschenden näher zu betrachten. Deshalb haben wir gefragt: Womit beschäftigen sich ehemalige Vortragende heute? Welche Chancen und welche Hindernisse haben sich auf dem Tätigkeitsweg ergeben? Inwieweit spielt Gender(forschung) eine Rolle in dem aktuellen Tätigkeitsfeld? Welche Themen erscheinen heute und zukünftig relevant? In einer Round Table-Diskussion werden Teilnehmer*innen vergangener Genderforschungstage darüber Auskunft geben und können befragt werden."

Datum und Ort: 4. Dezember 2020, 10-18 Uhr, Online

zum Poster

Die Trias Frauen – Musik – Ausbildung steht im Fokus des aktuellen Studienjahres der Sophiensalon-Reihe. An insgesamt vier Terminen werden nicht nur die musikbezogenen Ausbildungssituationen von Frauen in Musikgeschichte und Gegenwart diskutiert, sondern auch die (institutionellen) Musikorte und -räume sowie die dort lehrenden Frauen thematisiert. Wie sind sie im musikgeschichtlichen Kanon repräsentiert? Und welche Strategien der Sichtbarmachung dieser, die Institution gestaltenden Lehrenden werden von den Institutionen und ihren Angehörigen verfolgt?

zum Flyer

Datum und Ort: Ab dem 20. November 2019 im Forschungszentrum Musik und Gender, hmtmh

Die AG GENAU*T (Geschlechterverhältnisse, Nachhaltigkeit, Umwelt und Transformation) der FG Gender zu einem Vortrag und einer Sitzung.

Tagesordnung

11:00 bis 13:00 Uhr: Vortrag Prof. Dr. Christine Klapeer "Utopien des Politischen: Queer Ecology meets Feminist Science Fiction"

13:00 bis 13:45 Uhr: Mittagspause

13:45 bis 15:00 Uhr: Berichte und Mitteilungen AG GENAU*T (Aktivitäten, Vorhaben etc.)

Zum Vortrag:

Utopien des Politischen: Queer Ecology meets Feminist Science Fiction. 
Auf der Basis ausgewählter feministischer Utopien und Science Fiction-Literatur wird in dem Impulsvortrag diskutiert, welche neuen und anderen Modelle von Demokratie, Ökologie und Geschlecht ebenso wie von Subjektivität, Sexualität oder Arbeits(ver)teilung hier vorgeschlagen werden und welche Bedeutung diesen Konzepten für eine Imagination und Denkbarkeit alternativen oder nachhaltigeren Zukünftigkeiten jenseits einer bloßen Kritik des geschlechterpolitischen Status Quo zukommt. Im Zentrum der Überlegungen wird demnach, der aus queertheoretischer Perspektive zentrale Zusammenhang zwischen einer ökologischer Transformation und der Dekonstruktion etablierter heteronormativer und kolonial geprägten Beziehungs-, Geschlechter- Sexualitäts- sowie politischer Subjekt- und Partizipationskonzepte stehen: Wie können uns Geschichten über polygeschlechtliche Aliens oder Visionen einer Gesellschaft ohne 'biologische' Mutterschaft und Familienkonstellationen helfen, über eine "Demokratie mit allen Naturen" nachzudenken?

Dr. Christine M. Klapeer ist Politikwissenschaftlerin und derzeit Gastprofessorin für sozialwissenschaftliche Geschlechterforschung an der Universität Innsbruck. Sie ist Mitglied des Sprecher*innenrates der Sektion "Politik und Geschlecht" der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und sie liebt feministische Science Fiction Literatur. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich queere, feministische und postkoloniale politische Theorie(n), institutionalisierte Formen von Heteronormativität und transnationale Geschlechter- und LGBTIQ*-Politiken. 2019 hat sie gemeinsam mit Antje Daniel das Schwerpunktheft "Her mit der Zukunft?! Feministische und queere Utopien und die Suche nach alternativen Gesellschaftsformen" der Femina Politica - Zeitschrift für Feministische Politikwissenschaft (Nr. 1/2019) herausgegeben.

Datum und Ort: 12. März 2020, Leuphana Universität Lüneburg, Universitätsallee 1, Raum C 14.202

Tagung des Promotionskollegs Gender Studies der Universität Vechta.

weitere Informationen

Datum und Ort: 10./11. Februar 2020, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Im Podiumsgespräch sollen die politischen und gesellschaftlichen Folgen der "#MeToo"-Debatte diskutiert werden:Wie hat die Debatte sich auf den Umgang mit sexualisierter Diskriminierung und Gewalt ausgewirkt? Welche Veränderungen im Sprechen und im Diskurs über sexualisierte Gewalt gab es? In der Diskussion sollen auch intersektionale Aspekte der Debatte berücksichtigt werden, wie z.B. die Bewertung der Debatte aus trans*Perspektiven.

Diskutierende:
· Tija Uhlig, Sprechwissenschaftler_in (BA, Halle), Psychosoziale Berater_in für LSBTI* (BMFSFJ)
· Maren Kolshorn, Frauennotruf Göttingen
· PD Dr. Gabriele Dietze, Kulturwissenschaftlerin, Humboldt Universität zu Berlin

Moderation:
PD Dr. Victoria Hegner, Gleichstellungsbeauftragte der Philosophischen Fakultät

weitere Informationen

Datum und Ort: 06. Februar 2020, 18:15 - 20:00 Uhr, Raum VG 1.104, Universität Göttingen

Warum werden Dienstleistungs- und Pflegeroboter mit weiblichen und Sicherheitsroboter mit männlichen Attributen ausgestattet? Welche sozialen Konsequenzen hat die Digitalisierung in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen? Welche Verschiebungen ergeben sich für das Verständnis von Öffentlichkeit? Welche aktuellen Produktions- und Nutzungspraktiken ergeben sich aus sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive? Was wird zur digitalen Normalität?

In der Ringvorlesung geht es darum, kritische Perspektiven auf die Versprechungen der Digitalisierung zu entwickeln und die verschiedenen Dimensionen, Möglichkeiten und Implikationen dieses Prozesses zu betrachten, der sowohl technologisch als auch sozial und gesellschaftlich Herausforderungen mit sich bringt. Eine besondere Aufgabe, der sich die Vorträge der Ringvorlesung widmen, stellt das Mitdenken verschiedener Aspekte von Geschlecht und seinen vielfältigen Facetten, z.B. von Geschlechterordnungen im Kontext digitaler Praxis dar.

Fragen nach der Bedeutung der Technologisierung für die Dimensionen Arbeit und Spiel, Technologie, Körper und Bildung sowie die Sensibilisierung für Fragen nach der Bedeutung von Geschlechter- und Machtkonstellationen innerhalb dieser Dimensionen werden in Gastvorträgen erörtert.

zum Poster

Datum und Ort: Ab 22. Oktober 2019, jeweils 14-16 Uhr in Raum G005 der Universität Hildesheim

Mit dieser Vorlesungsreihe lädt das Göttinger Centrum für Geschlechterforschung zur Auseinandersetzung mit Fragen nach den Neuordnungen von biopolitischen, sozialen und rechtlichen Verwandtschaftsverhältnissen ein.

zum Poster

Datum und Ort: Ab 24. Oktober 2019, jeweils um 18:15 Uhr in der Paulinerkirche, Göttingen

Die Jahrestagung des Zentrums für Geschlechterforschung (ZfG) wird unter dem Titel "Feministische Perspektiven auf Medien" am 13. und 14. Januar 2020 auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg in Hildesheim stattfinden

weitere Informationen

Datum und Ort: 13./14. Januar 2020, Kulturcampus Domäne Marienburg