Das GenderNetz der Hochschule Hannover, eine Mitgliedseinrichtung der LAGEN, lädt am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18 Uhr zum nächsten online Netzwerktreffen ein. Zu Gast ist die Soziologin Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky (LMU München), die aktuelle Angriffe auf die Gender Studies und deren Bedeutung für Wissenschaft und Gesellschaft beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den politischen und medialen Dynamiken, die Geschlechterforschung zunehmend ins Visier nehmen, und danach, wie diese Debatten das Vertrauen in wissenschaftliche Arbeit beeinflussen. Nach einem Input von rund 20-30 Minuten folgt eine offene Diskussion. Mehr Informationen finden sich hier.
Das Studienfach Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen veranstaltet erneut die GeFo Lunch Talks. Die Veranstaltungsreihe bietet aktuelle Einblicke in die Geschlechterforschung durch Beiträge von ehemaligen und aktuellen Mitarbeiter_innen des Instituts für Diversitätsforschung. Die Lunch Talks finden mittwochs von 12:30 bis 13:30 Uhr im KWZ, Raum 2.601, oder online statt. Das Mitbringen und Verzehren des eigenen Mittagessens ist ausdrücklich erwünscht.
Aktuelle Termine und Informationen finden sich unter anderem im LAGEN Rundbrief 04/2025.
Vom 25. bis 27. November 2025 veranstaltet das Büro der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Hannover die SDG-Aktionswoche (Anti) Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt. Ziel ist es, anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen ein sichtbares Zeichen für Gleichstellung und Gewaltprävention zu setzen. Weitere Informationen hier.
25.11.2025, 12 Uhr – Campus Linden
Präsentation der hochschuleigenen „Flagge gegen Gewalt an Frauen“ zum Orange Day mit Grußwort von Prof.in Dr.in Annika Schach. Nach der Vorstellung der Workshop-Arbeiten wird die finale Flagge feierlich gehisst. Keine Anmeldung erforderlich.
25.11.2025, 18 Uhr – Online-Vortrag mit Franziska Saxler
Die Psychologin und Autorin spricht über ihr Buch „Er hat dich doch nicht mal angefasst“ und die Initiative **etooscience. Der Vortrag thematisiert sexualisierte Belästigung im akademischen Kontext, deren Folgen sowie Interventionsmöglichkeiten im Alltag.
26.11.2025, 18 Uhr – Online-Vortrag mit Paula Kittelmann
Die Psychologin beleuchtet den Einfluss von Geschlechterrollen und Sexismus auf die Psyche. Im Fokus stehen gesellschaftliche Belastungsmuster, Geschlechterungleichheit und deren Auswirkungen auf psychische Gesundheit, insbesondere bei Frauen_ und queeren Personen.
27.11.2025, 10–14 Uhr – Workshop mit Tinka Greve
Unter dem Motto „How to live a feminist life“ widmet sich der Workshop feministischem Handeln im Alltag, Selbstfürsorge und Solidarität. Die Teilnehmenden entwickeln ein eigenes „feministisches Survival Kit“. Anmeldung bis 24.11.2025.
Die Gender-Werkstatt der Universität Hildesheim bietet im Wintersemester 2025/26 verschiedene Formate für Forschende ab Promotionsinteresse bis zur Professur an. Teilnehmende anderer Hochschulen sind herzlich willkommen.
Neu im Wintersemester ist eine offene Sprechstunde, jeweils am dritten Donnerstag im Monat ab 14:30 Uhr (16.10., 23.11., 18.12., 15.01.).
Termine können außerdem per E-Mail an gender-werkstatt[at]uni-hildesheim.de oder telefonisch individuell vereinbart werden.
Die Beratungen werden von Simone Tichter, M.A., durchgeführt. Weitere Informationen hier.
Vielfältig forschen – Praxistipps für die Integration von Geschlechter- und Diversitätsdimensionen in Forschungsprojekte
Workshop (Präsenz) | Mittwoch, 05.11.2025 | 14–16 Uhr | HC.G.0.07
Leitung: Simone Tichter, M.A.
In Kooperation mit dem Graduiertenkolleg „Ästhetische Praxis“
Vielfalt Forschung Feiern – Interdisziplinäres Winterfest der Gender-Werkstatt
World Café | Mittwoch, 26.11.2025 | ab 16 Uhr | HC.N.1.57 (Atrium Forum)
Leitung: Diana Höhne, M.A., und Simone Tichter, M.A.
Methode Macht Geschlecht – Qualitative Interviews unter der Lupe
Data Session (Präsenz) | Mittwoch, 03.12.2025 | 16–18 Uhr | HC.G.2.07
Leitung: Simone Tichter, M.A.
Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt hier.
Detaillierte Beschreibungen und alle weiteren Informationen finden sich hier.

"Zum 1. Mal soll es an der HAWK eine "Autumn School" zu Genderforschung geben. Auch Personen ohne Kenntnisse in der Genderforschung können teilnehmen und sich an das Thema heranführen lassen. Die Adressat*innen sind sowohl Lehrende und Forschende, als auch Postdocs, Promovierende und Masterstudierende. Das Netzwerk plant, dass Masterstudierende die Autumn School im Rahmen des Gender-Zertifikats besuchen können. Das Ziel der Autumn School besteht darin, neue Impulse für Genderforschende und Neuinteressierte zu setzen, um die eigene Forschung qualitativ und zukunftsorientiert voranzutreiben. Gleichzeitig bietet das Format einen Rahmen, um sich auszutauschen, zu vernetzen und Synergien zu bilden.
Die "Autumn School" findet von Montag, 29. September 2025, bis Donnerstag, 02. Oktober 2025, im Goschentor in Hildesheim statt. Die Themen Bildung, Arbeit und Macht bilden dabei eine inhaltliche Klammer um die Forschungsthemen der Mitwirkenden. Es sind informative Angebote, Methodenworkshops, Beratungsworkshops und Poster-Projekte sowie ein kulturelles Rahmenprogramm geplant. Neben Referent*innen aus dem HAWK-Netzwerk Genderforschung fragt das Team auch externe Referent*innen an und erweitert die Perspektiven des Netzwerks."

Vortrag von Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez | Mittwoch, 02.07.2025 | 16-18 Uhr | HC.N.3.30 (Stiftung Universität Hildesheim, veranstaltet von der Gender-Werkstatt des ZfG)
Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Wissenschaftler*innen in Qualifikationsphasen und Professor*innen. Anmeldungen sind unter gender-werkstatt@uni-hildesheim.de möglich.

Workshop mit Clara Rohloff, M.A. | Mittwoch, 04.06.2025 | 16-18 Uhr | HC.N.3.30 (Stiftung Universität Hildesheim, veranstaltet von der Gender-Werkstatt des ZfG)
"Wissenschaftler*innen aller Qualifikationsphasen erleben immer wieder, wie herausfordernd es ist, sich im Forschungskontext für die Relevanz von Gender- und anderen Diversitätskategorien einzusetzen. In Besprechungen, Gremien und Arbeitskreisen sind sie regelmäßig Situationen ausgesetzt, in denen sie aufgrund von Hierarchie- und Machtstrukturen kaum oder gar nicht in der Lage sind, ihre Anliegen stark und deutlich zu kommunizieren und für Diversität und die Relevanz von Gender im Forschungs- und Hochschulkontext zu argumentieren. Viele Wissenschaftler*innen erleben zudem Diskriminierung und Sexismus im Alltag und stehen vor der Herausforderung, in diesen für sich und andere einzustehen und zu reagieren. Fragen, die Betroffene beschäftigen, lauten: Wie kann ich in herausfordernden Situationen überzeugend für meine Position argumentieren? Wie kann ich wichtige Argumente in Diskussionen einbringen? Und wie kann ich andere mit meinem Anliegen erreichen und nachhaltig als Verbündete gewinnen?
Im Workshop lernen die Teilnehmenden rhetorische Ansätze und Strategien kennen, die ihnen helfen, herausfordernde Situationen zu analysieren und ihr Anliegen überzeugend zu kommunizieren. Dabei legen wir den Fokus auf Praxisbeispiele, die die Teilnehmenden selbst in den Workshop einbringen. In einem zweiten Schritt beschäftigen wir uns mit Strategien des Empowerment-Ansatzes. Diese können die Teilnehmenden darin unterstützen, den Blick für bereits vorhandene Ressourcen zu schärfen und diese zielführend zur Erweiterung des eigenen Handlungsspielraums einzusetzen."
Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Wissenschaftler*innen in Qualifikationsphasen und Professor*innen. Anmeldungen sind unter gender-werkstatt@uni-hildesheim.de möglich.

Workshop mit Prof. Dr. Mirjam Fischer | Montag, 05.05.2025 | 10-12 Uhr (online) (Stiftung Universität Hildesheim, veranstaltet von der Gender-Werkstatt des ZfG)
Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Wissenschaftler*innen in Qualifikationsphasen und Professor*innen. Anmeldungen sind unter gender-werkstatt@uni-hildesheim.de möglich.

Reihe "Forschung im Dialog" mit Researcher in Residence Makalay Sonda
Title: Gender-based Violence and Politics Online: the Realities of Sierra Leone
Vortrag mit Diskussion (auf Englisch)
05. März 2025, 16 - 17:30 Uhr
TU Braunschweig, Raum PK4.117 (Altgebäude 1. OG, Pockelsstraße 4, 38106 Braunschweig)
Die Reihe "Forschung im Dialog" (FiD) wird im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes "Geschlechterdimensionen im Blick der MINT-Forschung (GeDiMINT)" veranstaltet.

Schreibgruppe mit Simone Tichter, M.A. (online) | Montag, 13.01.2025 | ab 14 Uhr
"Die Schreibwerkstatt der Gender-Werkstatt bietet Forschenden einen Raum, die in ihren Schreibprojekten Geschlecht, Intersektionalität, Rassismus, Barrierefreiheit, Queerness, Diversität und andere Themen mitdenken (möchten). Auch Themen wie geschlechtergerechte Sprache sind willkommen. Neben dem Austausch über die individuellen Projekte ist eine Schreibzeit vorgesehen, in der sich die Teilnehmenden nach einem kurzen Impuls ihrem individuellen Schreibprojekt widmen können. Die Gruppe richtet sich vorwiegend an Promovierende und PostDocs."

Vortrag Amelie Kolandt: "Gottes Werk und Teufels Beitrag? Zur christlich-fundamentalistischen Einflussnahme auf die Versorgung von Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland"
22.01.25, 16-18 Uhr, A01 0-006 (ZFG Universität Oldenburg)
"Im Rahmen des Vortrags wird beleuchtet, wie christlich-fundamentalistische Strömungen und konservative gesellschaftliche Haltungen die Versorgung von Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland beeinflussen. Ausgehend von einer qualitativen Forschungsarbeit, die 42 Expert*innen aus Medizin und Beratung umfasst, werden zentrale Faktoren wie der allgemeine Ärzt*innenmangel, gesellschaftliche Stigmatisierung und rechtliche Einschränkungen diskutiert.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Ebenen individueller, institutioneller und sozialpolitischer Einflussnahme durch christliche Fundamentalist*innen. Der Vortrag zeigt auf, wie der Druck auf Versorger*innen und Desinformation die Versorgungslage und das Arbeitsklima im Gesundheitswesen erschweren und welche Rolle Allianzen zwischen christlichem Fundamentalismus, radikalem Konservatismus und Rechtsextremismus dabei spielen. Ein abschließender Ausblick auf Zukunftsperspektiven der Versorgung soll die möglichen politischen und gesellschaftlichen Folgen dieser Entwicklungen skizzieren sowie mögliche Strategien, um die reproduktiven Rechte und die Gesundheitsversorgung zu stärken."

Data Session mit Simone Tichter, M.A. (Präsenz) | Donnerstag, 30.01. | 16-18 Uhr | HC.N.4.31
"In der Datensitzung werden vorerst die theoretischen Grundlagen vermittelt, die uns befähigen im zweiten Teil der Sitzung das eigene mitgebrachte Material zu analysieren. Wir werden uns anschauen, an welchen Stellen in Interviewsituationen Kategorien wie zum Beispiel Geschlecht und Status sowohl der Interviewer*in als auch der Interviewpartner*innen relevant werden können und welche Auswirkungen sich daraus auf die Interviewsituation ergeben. Wir lernen wie wir im Interview auf Machtgefälle in beiden Richtungen reagieren und uns sogar zu Nutze machen können. Zusätzlich widmen wir uns Möglichkeiten in der Auswertung mit solchen Situationen umzugehen.
Die Data Session richtet sich an Wissenschaftler*innen in Qualifikationsphasen, die Interviews durchführen wollen oder bereits durchgeführt haben. Sofern vorhanden, kann das eigene Material als Analysegrundlage mitgebracht werden. Es steht aber auch exemplarisches Anschauungsmaterial zur Verfügung."

Mittwoch, 02.04.2025 | 10-17.30 Uhr
Open Call: Kolloquium Geschlechterforschung
"Für Promotions-, Habilitations- und weitere Forschungsprojekte sowie fortgeschrittene Masterarbeiten, die an der Uni Hildesheim oder von ihren Mitarbeiter*innen durchgeführt werden.
Das Kolloquium richtet sich an Forschende der Uni Hildesheim, die ihr Vorhaben (in einer Teildisziplin) der Geschlechterforschung verorten und sich einen fachlichen Austausch mit Peers der Uni Hildesheim wünschen, die diese Perspektive teilen. Das Kolloquium bietet deshalb einen Rahmen, in dem die geschlechterrelevanten Aspekte des Projekts vorgestellt und mit den anderen Teilnehmenden diskutiert werden können. Gleichzeitig soll die fächer- und fachbereichsübergreifende Vernetzung im Vordergrund stehen.
Wünschenswert sind Präsentationen die sich den Geschlechter-, intersektionalen und/oder queeren Dimensionen widmen, die für das jeweilige Projekt relevant sind.
Wir freuen uns über Abstracts, die auf maximal einer Seite das Projekt und die Geschlechterdimension vorstellen sowie, falls bereits vorhanden, Fragen, die im Kolloquium diskutiert werden sollen.
Die Teilnahme ist auch ohne Präsentation möglich und steht allen Interessierten offen. Verbindliche Anmeldungen sind ebenfalls bis 28.02.205 unter der genannten Mailadresse möglich."