Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen

wir starten gleich mit den guten Neuigkeiten! Das neue LAGEN-Projekt „Forschungsverbundberatung" ist an den Start gegangen! Das vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen (MWK) geförderte Vorhaben wird in enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen (WKN) umgesetzt. Wir freuen uns sehr mit dem Projektstart die neue Kollegin Dr. Jennifer Dahmen-Adkins dazu gewonnen zu haben. Welche Beratungsleistungen von der „Forschungsverbundberatung" niedersachsenweit ausgehen werden, dass erfahren Sie in dem ersten Beitrag in unserem März-Rundbrief.

Es erwarten Sie weitere interessante Neuigkeiten. So beispielweise, dass für die Beiträge der LAGEN-Jahrestagung „Arbeits- und Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen. Intersektionale Analysen" die Herausgabe eines Sammelbands in der L'AGENda-Reihe geplant ist. Der Call für die Jahrestagung sowie der Call für den LAGEN-Doktorand_innentag sind noch bis zum 15. April 2026 geöffnet.

Last but not least weisen wir in diesem März-Rundbrief auf zahlreiche Publikationen und weitere News hin.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Start in den Frühling.

Herzliche Grüße aus der LAGEN senden Ihnen

Andrea D. Bührmann und Corinna Onnen (Sprecherinnen der LAGEN),
Doris Cornils (Koordinatorin) und
Rubina Hiller & Leonie Rümcker (studentische Mitarbeiterinnen)

Das von den LAGEN-Sprecherinnen Prof. Dr. Andrea D. Bührmann und Prof. Dr. Corinna Onnen in Zusammenarbeit mit Anne Kardasch (ehem. wiss. Mitarbeiterin) erfolgreich eingeworbene Projekt zur Einrichtung einer gender- und diversitätsorientierten Forschungsverbundberatung für die niedersächsischen Hochschulen (FoVerBe)  ist Anfang März 2026 an den Start gegangen. Gefördert wird das Vorhaben für fünf Jahre vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen (MWK). Angesiedelt ist die FoVerBe sowohl bei der LAGEN als auch bei der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen (WKN).

Seitens nationaler und internationaler Institutionen besteht hinsichtlich der Förderung von Forschungsverbundvorhaben die Anforderung Geschlechter- und Diversitätsdimensionen im Rahmen der Antragstellung systematisch zu berücksichtigen. Bei der Beantragung solcher Vorhaben zählen deshalb ein qualitativ hochwertiges wissenschaftliches Forschungsprogramm sowie ein Konzept zur Berücksichtigung von Geschlecht und Diversität zu einem zentralen Bestandteil. Bei Förderinstitutionen wie die Europäische Union mit der Programmlinie "Horizon Europe", die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie auf Landesebene zum Beispiel das Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen (MWK) zählen diese Anforderungen als Grundlage zur Bewilligung von Förderanträgen inzwischen zum State oft the Art. Gleichsam besteht ein breiter Konsens darin, dass trans- und interdisziplinäre Verbundvorhaben erforderlich sind um Antworten auf komplexe, zukunftsträchtige Fragestellungen zu finden und innovative Lösungsansätze zu entwickeln.

Das LAGEN-Team freut sich über den erfolgreichen Projektstart und auf die Zusammenarbeit mit der neuen Kollegin Dr. Jennifer Dahmen-Adkins. Mehr zum Projekt und über die Projektkoordinatorin kann hier nachgelesen werden.

Am 12.02.2026 fand die Vollversammlung der lakog Niedersachsen (Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragen Niedersachsen) statt, auf der der amtierende Vorstand für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde. Im Amt bestätigt wurden Dr. Doris Hayn, Gleichstellungsbeauftragte der Georg- August-Universität Göttingen, Julia Weiß, Gleichstellungsbeauftragte der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und Dr. Kathrin van Riesen, Gleichstellungsbeauftragte der Leuphana Universität Lüneburg. 

Die LAGEN gratulieren den Kolleginnen sehr herzlich. Hier geht‘ s zur Pressemitteilung der Jahrestagung „Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft: Künstliche Intelligenz und Geschlecht“ und der Vorstandswahl im Rahmen der Vollversammlung. 

Die Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) hat eine Stellungnahme zur Relevanz von Geschlechterforschung verfasst. In dieser verpflichtet sich die ÖGGF den „Grundsätzen der Academic Democracy und versteht Women's, Gender and Feminist Studies, Queer Studies, Trans Studies, Postcolonial Studies und Decolonial Studies sowie Intersectionality Studies als zentrale Wissensfelder ebendieser." Weiter formuliert die ÖGGF darin, „dass sich akademische und demokratische Freiheit wechselseitig bedingen und unabdingbar sind für gesellschaftliche Pluralität, Selbstbestimmung und paritätische Teilhabe am öffentlichen Leben. Universitäten und Hochschulen sind demnach nicht nur Orte der Wissensproduktion und -vermittlung, sondern ihnen kommt auch die wichtige Aufgabe zu, sich an der Demokratisierung von Gesellschaft zu beteiligen. Daraus ergibt sichfolgender gesellschaftlicher Auftrag: 1) sich an der Produktion von Wissen zu beteiligen, das bestehende Herrschafts- und Ungleichheitsverhältnisse sichtbar macht, 2) zu deren Transformation beizutragen und 3) emanzipatorische Äußerungen und Einmischungen von Wissenschaftler_innen zu schützen - als zentrale Übersetzungen zwischen Wissenschaft und gesellschaftlichem Leben" (zitiert aus der Stellungnahme; siehe Quelle anbei).

Die „Stellungnahme der ÖGGF zur Relevanz von Geschlechterforschung für eine demokratische Wissenschaft und Gesellschaft" kann hier nachgelesen werden.

Die neue Ausgabe der Zeitschrift Femina Politica - Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft widmet sich der Frage, inwiefern die Europäische Union ihrem Anspruch einer „Union der Gleichheit" gerecht wird. Im Fokus stehen Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitiken der EU sowie aktuelle politische und wissenschaftliche Debatten zu Geschlechtergerechtigkeit in Europa.

Die Ausgabe versammelt Beiträge zahlreicher Wissenschaftler_innen aus der feministischen Politikwissenschaft, darunter Gabriele Abels, Petra Ahrens, Agnès Hubert und Angela Wroblewski.

Zur Publikation geht es hier.

Die neue Ausgabe der Zeitschrift GENDER - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft ist jetzt online im Open Access auf der Plattform vom Verlag Barbara Budrich verfügbar. Die Zeitschrift bietet ein interdisziplinäres Forum für Frauen- und Geschlechterforschung sowie Gender Studies und versammelt theoretische Beiträge und empirische Studien zu aktuellen gesellschaftlichen und kulturellen Fragen. In der aktuellen Ausgabe „Care, Nachhaltigkeit und Transformation" wird sich mit sozialen und kulturellen Transformationen, Aushandlungen von Geschlecht jenseits tradierter Zuschreibungen und der Verbindung von wissenschaftlicher Analyse und Praxis auseinandergesetzt.

Erste Artikel im Open Gender Journal 2026 sind erschienen. Das Open Gender Journal ist ein interdisziplinäres, peer-reviewtes Open-Access-Magazin für Geschlechterforschung, das laufend wissenschaftliche Beiträge online veröffentlicht. Es erscheinen Forschungsaufsätze, Rezensionen sowie Beiträge in thematischen Debattenrubriken, die unter anderem geschlechtsspezifische und sexuelle Belästigung, Diskriminierung und Gewalt im Hochschulkontext in den Blick nehmen.

Die Beiträge werden fortlaufend im Jahresverlauf freigeschaltet, sodass aktuelle Diskussionen und Forschungsergebnisse zeitnah zugänglich sind. Alle Artikel stehen kostenfrei zur Verfügung und richten sich an Personen aus Wissenschaft, Studium und Praxis, die sich mit Geschlechter-verhältnissen, Machtstrukturen und sozialen Ungleichheiten auseinandersetzen. Hier finden Sie den Open Gender Journal Band 10. 

Der Band  „Intersektionale Perspektiven auf Mutterschaft und Gleichberechtigung" (Verlag Barbara Budrich) untersucht Mutterschaft aus einer intersektionalen, erziehungswissenschaftlichen Perspektive. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen von Müttern, deren Lebensbedingungen durch mehrfach verschränkte Diskriminierungsverhältnisse wie Heteronormativität,  Klassismus, Rassismus und psychische Gesundheit geprägt sind. Hier geht es zur Verlagsseite, die PDF ist kostenfrei/open access erhältlich.

Die Beiträge dieses Bandes umfassen machtkritische Positionen, Perspektiven und Praktiken jenseits der cis-endo-Zweigeschlechtlichkeit in Repräsentation, Medizin und Wissen. Damit sollen insbesondere die Verflechtung von Geschlecht mit weiteren Machtdimensionen in den Blick genommen werden. Der Sammelband knüpft an die bisher erschienenen Bände des ITW zur Forschung über Trans*- und Inter*-Studien im deutschsprachigen Raum. Der Fokus bei der vorliegenden Ausgabe ist ein normativitätskritischer, mit dem intersektionale Verknüpfungen von Macht- und Dominanzverhältnissen berücksichtigt werden. Beteiligte und berücksichtigte Fachdisziplinen sind u. a. Gender Studies, Erziehungswissenschaften, Soziologie, Theologie, Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie und Kulturwissenschaften. Aus der Beratungspraxis sind außerdem Beiträge über „Community Wissen und Praktiken", „Medizinkritik" und „Repräsentation" vertreten. Gerne verweisen wir auf den Sammelband sowie auf die Buchvorstellung am 27. April am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) an der TU Berlin (siehe Veranstaltungen).

Zum Sammelband gelangen Sie hier und zur Rezension von Aleksandra Ida Rutkowska in der Femina Politica hier

Kürzlich ist der Sammelband „Familie, Sorge und Recht. Theoretische und empirische Verhältnisbestimmungen" als Open Access-Ausgabe im transkript Verlag erschienen. Im Sammelband sind aktuelle empirische und theoretische Befunde über das Spannungsverhältnis von Familie, Sorge und Recht vertreten. Das Buch leistet einen Beitrag für den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs an den Schnittstellen zwischen Sozialpolitik, Rechtswissenschaft und Sozialer Arbeit.

Hier geht es zur Open Access-Ausgabe.

Das 57. Journal vom Netzwerk der Frauen- und Geschlechterforschung in Nordrhein-Westfalen ist im Januar 2026 mit informativen Berichten sowie interessanten wissenschaftlichen Beiträge der Netzwerk-Jahrestagung im November 2025 erschienen. Darunter u.a. „Echte Männer sind rechts - Antifeministische Männlichkeitskonstruktionen in der extremen Rechten" von Jennifer Degner-Mantoan und „Tradition statt Emanzipation - Von Frauen präsentierter Antifeminismus im Zeitalter sozialer Netzwerke" von Melek Meltem Yalçın. Das Journal steht hier zum Download zur Verfügung.

Die Universität Göttingen feiert am 24. April 2026 das 25-jährige Jubiläum der Göttinger Geschlechterforschung. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr und findet in der Historischen Sternwarte in Göttingen statt. Geplant sind Begrüßung,  Grußworte, mehrere Keynotes sowie ein Austausch über die Entwicklung und Zukunft der GeFo.

Eine Anmeldung ist bis zum 31. März möglich. Das Programm ist hier einsehbar.

Am ZIFG wird zur Buchvorstellung, Lesung und Diskussion vom Sammelband „Trans* und Inter* Studien. Machtkritische Perspektiven auf Repräsentation, Medizin und Wissen" eingeladen. Die Beiträge des Bandes widmen sich Positionen, Perspektiven, Praktiken und Körpern jenseits der cis-endo-Zweigeschlechtlichkeit. Im Mittelpunkt stehen die Verflechtungen von Geschlecht mit weiteren Machtdimensionen. Im Rahmen der Buchvorstellung geben die Autor_innen Einblicke in den Entstehungs- und Herausgabeprozess des Bandes und stellen ausgewählte Beiträge vor. Im Anschluss an die Lesung gibt es Raum und Zeit für Diskussion und Austausch. Das Buch wurde von Marek Sancho Höhne, Esto Mader, Caspar Rehlinger, Kilian Schmidt und Jul Tirl herausgegeben. Die Veranstaltung findet am Montag, dem 27. April 2026 von 18:30 bis ca. 20:00 Uhr in Berlin statt. Alle Informationen finden sich hier.

In der Rubrik „Veröffentlichungen" stellen wir in diesem Rundbrief den Sammelband kurz vor.

Bilder prägen Geschlechterrollen und Selbstbilder maßgeblich, wobei Frauen in Film, Fernsehen und digitalen Medien unterrepräsentiert bleiben und häufig auf stereotype Rollen reduziert werden - ein Trend, der derzeit rückläufig erscheint. Ein Schwerpunkt liegt auf der visuellen Darstellung von Gewalt gegen Frauen, einschließlich etablierter Bildmuster in der Berichterstattung und Ansätzen für eine verantwortungsvolle, differenzierte Bildsprache. Das Fachforum „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - Frauenbilder in den Medien" findet am Samstag, 18. April 2026, vormittags in Hannover statt und wird vom Landesfrauenrat Niedersachsen organisiert.

Expert_innen aus Medienpraxis und Wissenschaft beleuchten bei dieser Veranstaltung die Entstehung stereotyper Frauenbilder sowie politische und medienpraktische Strategien dagegen. Ziel des Fachforums ist die Entwicklung konkreter Impulse und Forderungen für eine geschlechtergerechte Medienlandschaft. Einladung und Programm finden sich auf der Webseite, Anmeldungen sind bis 6. April 2026 möglich.

Die Fachhochschule Dortmund lädt zu einer Online-Informationsveranstaltung über den Weg zur Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften ein. Die Veranstaltung findet am 22. April 2026 von 18 bis 19:30 Uhr online statt.

In der Veranstaltung werden zentrale Fragen rund um den Weg zur Professur behandelt, darunter formale Voraussetzungen, Bewerbungsprozesse und der Arbeitsalltag an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften. Professor_innen der Fachhochschule Dortmund berichten in kurzen Praxisvorträgen von ihren persönlichen Erfahrungen und geben Einblicke in ihre beruflichen Werdegänge.

Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier

Das Dorothea-Schlözer-Postdoktorand_innenprogramm der Georg-August-Universität Göttingen schreibt 3 Stellen ab 1. Oktober 2026 aus. Die Vollzeitpositionen richten sich an promovierte Wissenschaftler_innen in der frühen Postdoc-Phase zahlreicher Fachrichtungen, die ein eigenständiges Forschungsprojekt an der Universität oder Universitätsmedizin umsetzen möchten.

Die Förderung umfasst die Entwicklung eines individuellen Forschungsprofils, Coaching, Mentoring, Qualifizierungsmaßnahmen sowie eine forschungsorientierte Lehrverpflichtung von 4 SWS. Teilzeitmodelle und Verlängerungen bei Betreuungsaufgaben sind möglich; Bewerbungsfrist ist der 20. April 2026. Alle Informationen finden sich hier

The Dorothea-Schlözer Postdoctoral Program at the Georg-August-Universität Göttingen announces 3 positions starting October 1, 2026. The full-time positions (TV-L 13, 2-year term) target early-career postdocs from various disciplines who wish to pursue an independent research project at the university or its medical center.Funding supports the development of an individual research profile, coaching, mentoring, qualification measures, and a research-oriented teaching load of 4 SWS. Part-time models and extensions for caregiving responsibilities are possible; the application deadline is April 20, 2026. All information is available here.

Das Zentrum transdisziplinäre Geschlechterstudien schreibt für das Wintersemester 2026/27 Lehraufträge für den Bachelor of Arts und den Master of Arts Geschlechterstudien/Gender Studies verschiedene Lehraufträge aus. Bewerbungsschluss ist der 7. April 2026. Alle Informationen können dem folgenden Dokument entnommen werden.

Die Universität Wien schreibt eine Tenure-Track-Professur in Development Economics aus. Gesucht wird ein Profil mit Forschung zu Entwicklungsökonomik, globaler Ungleichheit und kritischen beziehungsweise interdisziplinären Ansätzen. Erwartet werden unter anderem ein abgeschlossener PhD, internationale  Forschungserfahrung und eine überzeugende Publikations- und  Drittmittelbilanz.
Die Bewerbung ist bis zum 22. April 2026 hier möglich. 

Das „Hannah Arendt Fellowship“ lädt zu Bewerbungen für den zweiten Jahrgang (im Sommersemester 2027) ein. Für das Jahr 2027 lautet das Thema "Humans and AI: Perspectives from the Humanities and Social Sciences“. Der Fokus liegt u.a. auf gesellschaftliche, kulturelle und epistemologische Veränderungen im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven.

Insgesamt erhalten zehn international Forschende der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften die Möglichkeit für einen Forschungsaufenthalt von max. sechs Monaten an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen in Niedersachsen. Im Zentrum des Programms steht ein Tandemansatz. In diesem Modell arbeiten die ausgewählten Forschenden mit wissenschaftlichen Akteur_innen der gastgebenden Einrichtung eng zusammen. Sowohl für die Einrichtungen in Niedersachsen als auch die Fellows entstehen durch die Kooperation neue Spielräume: Zusätzlich zur Finanzierung stehen weitere Unterstützungsoptionen wie zum Beispiel studentische Mitarbeitende, Lehrdeputationsentlastungen etc. zur Verfügung.

Die Hannah Arendt Fellowships werden im Rahmen von zukunft.niedersachsen, dem gemeinsamen Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung, gefördert und von der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen koordiniert.

Bewerbungen sind bis zum 1. Juni 2026 möglich. Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

CfP: Die „GENDER - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft" lädt zur Einreichung von Beiträgen für den Schwerpunkt „Genealogie und Geschlecht" ein. Der Call richtet sich an Beiträge, die sich aus historischer, theoretischer oder empirischer Perspektive mit der Bildung von Genealogien und Generationenverhältnissen in der Geschlechterforschung auseinandersetzen.

Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie Wissen, Traditionen und theoretische Ansätze über Generationen hinweg weitergegeben, verändert oder auch vergessen werden. Beiträge können sich beispielsweise mit Genealogien in feministischen Bewegungen und der Geschlechterforschung, mit Theorietraditionen, Archivpraktiken oder mit generationellen Dynamiken in feministischer Theorie, Bildung oder kritischer Männlichkeitsforschung beschäftigen.

Abstracts im Umfang von ein bis zwei Seiten können bis zum 12. April 2026 als Word-Datei per E-Mail an die Redaktion der „GENDER" eingereicht werden (Betreff: Schwerpunkt „Genealogie"). Eine Rückmeldung erfolgt bis zum 4. Mai 2026. Der Abgabetermin für die vollständigen Manuskripte ist der 27. September 2026. Beiträge dürfen maximal 50.000 Zeichen inklusive Leerzeichen umfassen. Die genauen Hinweise sind in den Manuskriprichtlinien auf der Gender Website hier zu finden. Alle eingereichten Beiträge durchlaufen ein mehrstufiges Review-Verfahren.

Weitere Informationen finden Sie hier (Deutsch) und hier (Englisch).

CfP: The upcoming issue of GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft (2/2027) explores generational relationships and genealogies in gender studies and policies. Key questions address who can transmit material and intellectual heritage under specific social conditions, which knowledge qualifies as tradition within historical gender dynamics, and how generations perceive history's constitution, transmission, and transformation.

Further themes include the gendered nature of generational ties, barriers to their analysis, and disruptions caused by flight, migration, or elimination, alongside strategies for reestablishing genealogies. Established gender studies are prompted to reflect on adopted theories and overlooked genealogies.

Abstract submissions are invited by April 12, 2026.

CfP: Die LAGEN-Jahrestagung 2026 findet am 29. September 2026 an der HAWK am Standort Hildesheim statt. Titel der Veranstaltung ist: „Arbeits- und Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen. Intersektionale Analysen". Die Jahrestagung der LAGEN dient als Plattform für den Austausch in der interdisziplinär und divers aufgestellten Geschlechterforschung in Niedersachsen. Sie bieten Raum für Diskussionen über aktuelle Entwicklungen, neue Erkenntnisse, methodische Innovationen sowie die kritische Reflexion bestehender Ergebnisse der Geschlechterforschung. Ländliche Räume und hier insbesondere Arbeits- und Lebensverhältnisse stellen für Geschlechter- und Intersektionalitäts-forschung interessante Perspektiven dar, die (noch) nicht umfassend untersucht wurden. Wir freuen uns über Beitragseinreichungen (Vortrags-, Workshop- oder Panel-Vorschläge), die sich zu folgenden drei Themenkomplexen auf ländliche Räume in Deutschland, Österreich oder der Schweiz beziehen:

  • Soziale Bewegungen als Motor sozialen Wandels
  • Frauen in Bewegungen- Lebensentwürfe, Lebensweisen und Lebensverläufe
  • Queere Sorge-, Schutz- und Solidaritäts-Arrangements.

Ausgerichtet wird die Tagung vom HAWK-Netzwerk Genderforschung der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen in Kooperation mit der LAGEN. Der Call ist hier zu finden.

CfP: Der 15. Interdisziplinäre Niedersächsische Doktorand_innentag Gender Studies der LAGEN findet am Montag, 28. September 2026 in Hildesheim statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom HAWK-Netzwerk Genderforschung der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen in Kooperation mit der LAGEN. Ziel des Doktorand_innentags ist die niedersachsenweite Präsentation und Vernetzung von Forschungsprojekten aus den Gender Studies sowie der Frauen- und Geschlechterforschung. Eingeladen sind Wissenschaftler_innen in der Qualifizierungsphase, ihre Arbeiten im Rahmen von Vorträgen oder Posterpräsentationen vorzustellen.

Der Call for Participation (Vorträge und Posterpräsentationen) sowie die Bewerbungshinweise sind online verfügbar.

CfP: Hypatia: A Journal of Feminist Philosophy invites contributions for its forthcoming issue of on the intersections of gender and nation. This call examines how national discourses, identities, and power structures are shaped by and shape gender relations across historical, cultural, and political contexts.

Key themes include the construction of gendered national narratives, the role of nationalism in reinforcing or challenging gender norms, intersections with race, class, and sexuality in nation-building processes, as well as transnational feminist critiques of nationhood. Contributions from theoretical, empirical, or practice-oriented perspectives in gender studies are welcome.

Abstract submissions are due by April 9th 2026. Full details, including guidelines and submission process, are available here

Hypatia: A Journal of Feminist Philosophy lädt zu Beiträgen für eine kommende Ausgabe zum Thema Schnittstellen von Geschlecht und Nation ein. Der Aufruf beleuchtet, wie nationale Diskurse, Identitäten und Machtstrukturen Geschlechterverhältnisse formen und umgekehrt geprägt werden – in historischen, kulturellen und politischen Kontexten.

Zentrale Themen umfassen die Konstruktion geschlechtlich geprägter nationaler Narrative, die Rolle des Nationalismus bei der Verstärkung oder Herausforderung von Geschlechternormen, Ver-schränkungen mit Rasse, Klasse und Sexualität in Nationsbildung sowie transnationale feministische Kritiken an Nationenbegriffen. Beiträge aus theoretischen, empirischen oder praxisorientierten Perspektiven der Gender Studies sind willkommen.

Exposé-Einreichungen sind bis zum 9. April 2026 möglich. Alle Details, einschließlich Richtlinien und Einreichungsprozess, finden Sie hier

CfP: Der Open Gender Journal (Deutschland/Österreich) und Debate Feminista (Mexiko) rufen gemeinsam zu Beiträgen über genderspezifische und sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt im Hochschulkontext auf. Die Kooperation bündelt internationale Forschung aus Europa und Lateinamerika, um Machtverhältnisse, Hierarchien und akademische Kulturen zu analysieren – ausgewählte Artikel werden übersetzt und parallel publiziert. Einreichungen auf Deutsch/Englisch sind hier möglich; auf Spanisch/Englisch halbjährlich über Debate Feminista. 

Details, Links und Richtlinien finden sich hier.

CfP/Aufruf zur Mitwirkung: Die BuFaTa-AG der Fachschaft Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum plant eine Bundesfachschaftstagung für Studierende des Fachs und verwandter Bereiche im deutschsprachigen Raum. Die Veranstaltung soll vom 14.–17. Mai 2027 (Pfingstwo Fr–Mo) in Bochum stattfinden und Vernetzung, Austausch zu Studium sowie Fachschaftenarbeit fördern.

Finanzierung erfolgt über einen geringen Teilnehmendenbeitrag sowie Fördermittelanträge (u.a. Bundesministerium). Rückmeldungen zu Interesse, erwarteter Teilnehmerzahl, früheren BuFaTas, Kontakten zu anderen Fachschaften und Mailinglisten-Wunsch werden bis 16. März 2026 erbeten.

Kontakt ist via Email möglich.

CfP: The conference “Consent & Sexual Transactions”, organized by Caroline Muller (Rennes 2) and Romain Jaouen (ENS Lyon/Sciences Po), will take place on 2–3 November 2026 at the University of Rennes 2. It explores the role of consent in sexual transactions beyond prostitution, focusing on historically situated practices from the 18th century to the present. The call is open to researchers in the humanities and social sciences worldwide. Contributions (20 minutes, in English or French) should be grounded in their historical context. A publication is planned. Key themes include: (1) signs of consent in transactional sex, (2) consent as a lens on power relations, and (3) links between transactions, consent, and sexual culture.

Submit a proposal (max. 500 words) and short bio (max. 100 words) by 15 May 2026 to the first email and the second email. Further information can be found here

CfA: Für die Ringvorlesung „Geschlechterforschung interdisziplinär" können Abstracts eingereicht werden. Die Vorträge werden im Rahmen einer Arbeitstagung am 9. Oktober 2026 an der Hochschule Hannover aufgenommen und anschließend für die Lehre zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, die interdisziplinäre Vielfalt der Geschlechterforschung sichtbar zu machen und den Austausch zwischen verschiedenen Disziplinen zu stärken.

Die Beiträge sind zweigeteilt: Zunächst wird eine theoretisch-methodische Fundierung vorgestellt, etwa ein Konzept oder ein zentraler Text, der für ein aktuelles Forschungsprojekt grundlegend ist. Anschließend wird erläutert, wie diese theoretische Grundlage in der eigenen Forschungspraxis angewendet wird. Zudem soll deutlich werden, welche Dimensionen von Geschlecht im jeweiligen Projekt adressiert werden.Interessierte Wissenschaftler_innen mit mindestens Masterabschluss und Lehrerfahrung können ein Abstract von maximal 500 Wörtern sowie eine kurze biografische Notiz von maximal 100 Wörtern bis zum 31. März 2026 an diese E-Mail senden. Die ausgewählten Vorträge werden im Rahmen einer Arbeitstagung aufgezeichnet und anschließend für die Lehre zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

CfA: Für die fünfte Ausgabe des „Queer Science Panels" werden Studierende, Promovierende und Forschende aller Disziplinen eingeladen, ihre Arbeiten zu queeren Themen vorzustellen. Queere Forschung beschäftigt sich mit vielfältigen Fragestellungen rund um queere Lebensrealitäten, Diversität und gesellschaftliche Normen, etwa in den Bereichen Medien, Literatur, Gesundheit, Recht, Stadtplanung oder digitale Anwendungen.

Gesucht werden Kurzinputs von 7 bis 10 Minuten, beispielsweise aus Haus oder Abschlussarbeiten, Dissertationen, aktuellen Forschungsprojekten oder Praktika. Auch Beiträge zu methodischen Herausforderungen, offenen Fragen oder kritischen Forschungserfahrungen sind willkommen.

Das „Queer Science Panel" findet am 12. Juni 2026 von 11:10 bis 12:40 Uhr digital sowie in einem barrierearmen Raum auf dem Campus der Technischen Universität Dresden statt. Externe Beitragende und Zuhörende sind ausdrücklich willkommen.

Beiträge oder Anfragen zur Teilnahme können an diese Email gesendet werden. Alle weiteren Informationen finden sie hier

CfA: A workshop on Law, Policy, and Intersex takes place on June 19, 2026, at the University of Manchester, UK. It focuses on legal developments advancing intersex rights, bridging interdisciplinary intersex studies (sociology, history, psychology, medicine) with law and policy across jurisdictions.

Key topics include bodily integrity for intersex children, 'x' markers, anti-discrimination laws, hormone regulation, and the Council of Europe's Recommendation CM/Rec(2025)7 on equal rights for intersex persons. Papers may explore law's role in intersex justice, whose voices shape legal constructions, and policy strategies amplifying intersex goals.

Abstracts (up to 300 words, including title, author details, affiliation, bio) are due March 18, 2026. All information can be found here.