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unser Februar-Rundbrief ist mit Veranstaltungen, Stellenausschreibungen und Calls prall gefüllt. Wie sonst auch, richten wir uns damit an Wissenschaftler_innen aller Qualifikationsphasen. So auch mit den Calls unserer diesjährigen Veranstaltungen, der LAGEN-Jahrestagung „Arbeits- und Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen. Intersektionale Analysen“ und dem „Interdisziplinären Niedersächsischen Doktorand_innentag“ im September 2026. Wir freuen uns über Einreichungen.
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Heute möchten wir Sie/Euch außerdem mit hinter die Kulissen des LAGEN-Rundbriefs nehmen und Einblicke geben, wie dieser monatlich entsteht. Ein Teil der Inhalte erreicht uns über einschlägige Verteiler der Frauen- und Geschlechterforschung/ Gender Studies. Andere Informationen senden uns Kolleg*innen inner- und außerhalb der LAGEN zu. Was für alle Inhalte im Rundbrief gilt: Die gesamte redaktionelle Arbeit, so auch das Verfassen der Beiträge, erfolgt durch das LAGEN-Team.
Damit der LAGEN-Rundbrief auch weiterhin so viele spannende Beiträge beinhaltet, freuen wir uns stets über Ihre/Eure Mitwirkung. Sollten Sie/solltet Ihr interessante Informationen zu Veranstaltungen, Calls, Publikationen etc. haben, sendet diese gerne per E-Mail an die LAGEN-Koordinationsstelle. Redaktions- und Einreichungsschluss ist jeweils der 15. des Monats.
Viel Spaß beim Schmökern der zweiten Ausgabe in 2026 und herzliche Grüße aus der LAGEN
Andrea D. Bührmann (Sprecherin der LAGEN) und
Corinna Onnen (stellv. Sprecherin der LAGEN)
für die Koordinations- und Geschäftsstelle der LAGEN
Doris Cornils (Koordinatorin) und
Rubina Hiller & Leonie Rümcker (studentische Mitarbeiterinnen)
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Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes weist auf die noch laufende Ausschreibung für die kostenlose Weiterbildung „Train the Trainers" EG-Check zum Thema Entgeltgleichheit hin und lädt Bewerbungen ein. Mit dem EU-Entgelttransparenzrichtlinie 2023/970 (ETRL) wurden neue rechtliche Grundlagen und Voraussetzungen für die Realisierung der Entgeltgleichheit der Geschlechter geschaffen. Seitens der Antidiskriminierungsstelle des Bundes wurde das Instrument „EG-Check“ aktualisiert und das neue ETRL angepasst. Ziel der Weiterbildung ist es, dass ausgebildete Expert_innen die Anwendung vom EG-Check inhaltlich und didaktisch professionell begleiten sowie dazu Schulungen und Beratungen anzubieten. Die Weiterbildung umfasst drei Präsenztermine von je 1,5 Tagen im Zeitraum von August bis November 2026 in Hamburg sowie Online-Sitzungen. Bewerbungsfrist ist der 6. März 2026.
Informationen zur Bewerbung erhalten Sie unter anderem hier.
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Im “Austrian Journal of Development Studies” erschien kürzlich das Sonderheft "Entangled Masculinities – Masculinities in the Context of Global Crises" (JEP 2025/3-4). In dieser Ausgabe werden die wechselseitigen Beziehungen zwischen Männlichkeit und aktuellen globalen Krisen – wie dem Klimawandel, sozialen Versorgungsengpässen oder dem Aufstieg autoritärer Systeme –beleuchtet. Männlichkeiten werden dabei sowohl als Verursacher dieser Krisen als auch von ihnen Betroffene betrachtet. Gleichzeitig werden die Chancen gesellschaftlicher Umbruchphasen in den Blick genommen: Sie ermöglichen die Entwicklung neuer, emanzipatorischer Männlichkeitsmodelle, die ungleiche Geschlechterverhältnisse aufbrechen und Gewalt gegen Frauen sowie die LGBTIQ+-Gemeinschaft beenden können. Hier ist der Link zur Sonderausgabe.
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Bei der Soziologie on Point (SoP) handelt es sich um eine frei zugängliche soziologische Schriftenreihe, die seit 2026 von Prof. Dr. Corinna Onnen und Prof. Dr. Rita Stein-Regent aus dem Fachbereich Soziologie an der Universität Vechta herausgegeben wird. In der Open-Access-Reihe werden Forschungs- und Lehrergebnisse von Soziolog_innen und Sozialwissenschaftler_innen über aktuelle gesellschaftliche Phänomene und Entwicklungen publiziert. In der ersten Ausgabe der Zeitschrift veröffentlicht Dr. Kim Marei Kusserow (Universität Vechta) Forschungsergebnisse zum Thema „Ländliche Räume in Niedersachsen“. „Niedersachsen ist das zweitgrößte Bundesland Deutschlands, vornehmlich ländlich geprägt und zeichnet sich durch seine landschaftliche, wirtschaftliche und strukturelle Heterogenität aus. In Hinblick auf die Bevölkerungsdichte zeigen sich dicht besiedelte Bereiche rund um Hannover und wiederum wenig bevölkerte Regionen bspw. im Emsland - wobei die Bevölkerungsentwicklungen regional ungleich verteilt sind. So sind neben erfolgreichen und wachsenden Gebieten auch ‚abgehängte', schrumpfende Gemeinden und Städte zu beobachten. Diese starke Heterogenität bringt zahlreiche Herausforderungen und Konfliktfelder mit sich – vornehmlich zum Nachteil der ländlichen Regionen. Der vorliegende Beitrag nimmt die aktuelle Situation der ländlichen Räume in den Fokus und diskutiert diese unter Bezugnahme auf erste empirische Interviewdaten einer laufenden Forschungsarbeit zu den Lebensverhältnissen in Niedersachsen“ (Zusammenfassung aus der Ankündigung). Die Zeitschrift 1/2026 steht hier zur Verfügung.
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In dem transdisziplinären Sammelband behandeln die Autor_innen die Beziehung des „Lebens und Lernens mit" als wichtige Formen der Auseinandersetzung und Fürsorge zwischen Menschen und nicht-menschlichen Akteur_innen. In den feministisch literarischen und künstlerischen Beiträgen setzen sich die Autor_innen mit der Notwendigkeit nachhaltiger Beziehungen zwischen verschiedenen feministischen Positionen auseinander. Dabei stehen indigene und Schwarze Wissensformen, queer- und trans*-künstlerische Interventionen sowie antirassistische Ansätze im Fokus. Im Band werden Debatten über sich überschneidende Unterdrückungsmechanismen, Intersubjektivitäten und Positionierungen transdisziplinär beleuchtet. Zur Verlagsseite geht es hier.
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Am 24.04.2026 feiert das Studienfach Geschlechterforschung (GeFo) an der Universität Göttingen das 25-jährige Bestehen. Eröffnet wird die Veranstaltung mit Grußworten und drei Keynotes von Prof. Dr. Sabine Grenz (Gender Studies, Wien), Prof. Dr. Christine Bratu (Philosophie mit einem Schwerpunkt in der Genderforschung, Göttingen) und Prof. Dr. Christine Klapeer (Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender Studies, Gießen). Anschließend wird im Rahmen einer Podiumsdiskussion an frühere Jahre erinnert und auf die Zukunft der GeFo geblickt. Zum Abschluss gibt es einen feierlichen Empfang mit begleitender Ausstellung zu „25 Jahre GeFo“. Die Veranstaltung startet in Präsenz um 15 Uhr. Anmeldung hier.
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Am Mittwoch, den 11.03.2026 von 17 bis 20 Uhr findet seitens der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) online die Veranstaltung „Ungleich versorgt? Diskriminierung im Gesundheitssystem" statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden verschiedene Perspektiven von Diskriminierung entlang von Rassismus, Behinderung und Geschlecht im Gesundheitssystem und historische Entwicklungen vorgestellt, sowie aktuelle Forschungsergebnisse diskutiert. Die Zugangsdaten finden Sie im Flyer. Die Veranstaltung findet online statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Sie können über diesen Link an der Veranstaltung teilnehmen. Bei Fragen zur Veranstaltung oder zum Projekt wenden Sie sich gern an diese Email.
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Am 2. März 2026 findet ab 17:30 Uhr in Berlin die Veranstaltung „Parität für Berlin! Wie kann ein Paritätsgesetz für Berlin gelingen?“ statt. Im Fokus steht die Forderung 50:50-Geschlechterverteilung in den Parlamenten – ein Thema, das angesichts der anstehenden Wahl zum Berliner Abgeordneten-haus und aktueller politischer Weichenstellung von hoher Relevanz ist. Die Diskussion widmet sich u. a. der Frage „Wie ist die aktuelle und vergangene Rechtsprechung zu Fragen der Parität zu bewerten und welche juristischen Debatten und Klagen gegen ein Paritätsgesetz wären zu erwarten?“ (aus der Ankündigung). Zu dieser und weiteren Fragen tauschen sich die Teilnehmenden mit Cansel Kiziltepe (Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Anti-diskriminierung, Prof. Dr. Hubertus Gersdorf (Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Leipzig), Stephan-Andreas Casdorff (Editor-at-large Tagesspiegel Berlin), Dr. Helga Lukoschat (ehrenamtliches Vorstandsmitglied und Senior Advisor der EAF Berlin) und Lisi Maier (Direktorin der Bundesstiftung Gleichstellung) aus. Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung.
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Am Dienstag, 17. März 2026, von 19 bis 20:45 Uhr lädt die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen zu einer Online-Informationsveranstaltung ein. In den kommenden Jahren wird an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) eine Vielzahl von Professuren ausgeschrieben. Vielen Akademiker_innen ist der Karriereweg zur Hochschulprofessur bislang jedoch wenig bekannt. Professor_innen der HAWK informieren im Rahmen der Veranstaltung über das vielfältige Berufsbild, die Voraussetzungen für eine Berufung zur HAW-Professur sowie über mögliche Karrierewege und laden zum Austausch ein. Die Veranstaltung richtet sich an Berufs-praktiker_innen, Postdoktorand_innen, Doktorand_innen, Student_innen sowie weitere Interessent-_innen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
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Am 18. und 19. Juni 2026 findet in München eine Fachtagung statt, die sich mit den aktuellen Herausforderungen für Demokratie und Gleichstellung auseinandersetzt. Angesichts von Rechts-extremismus, Antifeminismus und gesellschaftlicher Polarisierung wird auf der Tagung behandelt, wie Handlungsspielräume verteidigt, solidarische Praxen gestärkt und demokratische Räume neugestaltet werden können. Die zweitägige Veranstaltung verbindet feministische, intersektionale und demokratietheoretische Perspektiven. In Vorträgen, Workshops und Diskussionsformaten werden Gefährdungen analysiert und Gegenstrategien entwickelt. Zu den Referent_innen zählen u. a. Clarissa Rudolph (OTH Regensburg), Andrea Rothe (München Klinik gGmbH), Matthias Lorenz und Renate Bitzan (RESAG/TH Nürnberg), sowie Gundula Ludwig (Universität Innsbruck). Veranstaltet wird die Tagung vom „Forschungsprojekt zu rechtsextremen Einflussnahmen und Gegenstrategien – Die Bereiche der Sozialen Arbeit und der Geschlechtergleichstellung (RESAG)", der Frauenakademie München (FAM), der Landeskoordinationsstelle gegen Rechtsextremismus in Bayern (LKS) und dem Netzwerk Genderforschung und Gleichstellungspraxis Bayern (NeGG).
Weitere Informationen sind hier zu finden.
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Der GERDEA-Forschungsverbund veranstaltet vom 19.03. bis 20.03.2026 die Abschlusskonferenz „Geschlecht als Bühne gesellschaftlicher Kämpfe“. Eingeladen sind Akteur_innen aus unterschied-lichen Wissenschafts- und Praxisdisziplinen, um die Arbeitsergebnisse des Forschungsverbunds zu diskutieren sowie Antworten auf aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen zu entwickeln. Die Programm- und Anmeldeinformationen finden Sie hier.
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An der Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts – Arbeitsgruppe Geschlechterforschung ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unbefristete Stelle als Studiengangskoordination (w/m/d) (Entgeltgruppe 13 TV-L, in Teilzeit 50 %) zu besetzen. Die Stelle umfasst die Koordination vom Studienfach „Geschlechterforschung“ und der Masterstudiengänge „Sozialwissenschaftliche Diversitätsforschung“ und „Arbeit in Betrieb und Gesellschaft“. Zu den Aufgaben gehören die Studienberatung, die Lehrplanung, die Koordination der Lehre und weitere Tätigkeiten. Bewerbungen sind bis zum 01.03.2026 ausschließlich über das Bewerbungsportal möglich. Die Stellenausschreibung ist hier abrufbar.
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Das Institut für Diversitätsforschung sucht eine_n wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in (Teilzeit, befristet bis 31.03.2027) für Lehre im Masterstudiengang, Mitarbeit in Forschungsprojekten und Organisation von Wissenstransferformaten. Vorausgesetzt werden ein überdurchschnittlicher sozialwissenschaftlicher Abschluss, Forschung und Lehrerfahrung in Diversitätsforschung, Projektmanagementkompetenzen sowie sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse; Bewerbungen, sind bis zum 12.03.2026 online einzureichen. Hier geht es zur Ausschreibung.
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Am „Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung“ der Universität Marburg sind Lehraufträge für die kommenden Semester ausgeschrieben. Gesucht werden Lehrende für das Wintersemester 2026/27 sowie das Sommersemester 2027. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2026. Weitere Informationen zur Ausschreibung sowie zu den Bewerbungsmodalitäten finden Sie auf der Website des Zentrums.
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Die Hochschule Bielefeld schreibt eine W2-Professur für Gender-Gerechtigkeit in der Angewandten Mathematik im Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik aus. Aufgaben sind Lehre und Forschung zu Gender-Gerechtigkeit mit Schwerpunkt auf Data Science, Künstlicher Intelligenz, diskreter Simulation und Optimierung, vor allem in den Studiengängen Angewandte Mathematik (B.Sc.) und Optimierung und Simulation (M.Sc.) sowie in Grundlagenveranstaltungen weiterer Studiengänge. Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes Mathematikstudium, eine qualifizierte Promotion in Mathematik, Informatik, Natur-, Wirtschafts- oder Ingenieurwissenschaften, einschlägige Praxiserfahrungen, Expertise zu Gender-Gerechtigkeit in Industrie/Wirtschaft, Forschungstätigkeit mit Publikationen und Erfahrung in der Drittmitteleinwerbung. Bewerbungsfrist ist der 28. Februar 2026 (Kennziffer 3/2025/4A). Alle Informationen finden sich hier.
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Am UKE wird eine befristete 75%-Stelle als wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in / Doktorand_in (PhD) in der Kinder- und Jugendpsychiatrie für ein DFG-Projekt zu trans* und genderdiversen Jugendlichen („Trans*Follow“) ausgeschrieben. Aufgaben sind Planung und Durchführung von Längsschnitt-Studien zur Gesundheitsversorgung junger trans* Personen, quantitative Datenauswertung, Publikationen und Präsentationen sowie enge Zusammenarbeit mit der Hamburger Spezialsprechstunde für Geschlechtsidentität. Vorausgesetzt werden ein einschlägiger Master (Psychologie oder Public Health), Forschungserfahrung (v. a. quantitativ), sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie Kenntnisse trans*bezogener Versorgungsstrukturen; ein eigenes Promotionsprojekt wird ausdrücklich erwartet und intensiv betreut. Alle Informationen finden sich hier.
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Das FeministischeFrauenGesundheitsZentrum Berlin e.V. (FFGZ) sucht neue Vorständ_innen. Das FFGZ e. V. ist seit mehr als 50 Jahren eine Institution, die Frauen und queere Personen ganzheitlich rund um gesundheitliche Themen berät und begleitet. Gesucht werden Personen, die Interesse haben Verantwortung zu übernehmen und ehrenamtlich feministische Gesundheitsarbeit aktiv mitzu-gestalten. Bei Interesse: Hier geht es zur Ausschreibung.
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An der Karlstad University in Schweden ist die Position „Senior Lecturer für Gender Studies“ mit einer Spezialisierung auf Global Studies und/oder Menschenrechte zu besetzen. Der Fachbereich Gender Studies ist gemeinsam mit den Fachbereichen der Soziologie, der Psychologie und der Sozialarbeit in der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften angesiedelt. Im Herbst 2026 wird in den Gender Studies ein neuer interdisziplinärer Bachelor-Studiengang mit dem Schwerpunkt „Globale Perspek-tiven auf Gender, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit“ in englischer Sprache eingeführt. Gesucht wird eine Person mit sehr guten Englischkenntnissen (in Schrift und Sprache), die das engagierte Team von Lehrenden in den Gender Studies ergänzt. Es handelt sich um eine Vollzeit-beschäftigung (100 %). Zu den Aufgaben zählen Lehre, Betreuung, Prüfungen, Kurskoordination und Kursentwicklung sowie weitere Aufgaben. Eine regelmäßige Anwesenheit vor Ort ist erforderlich. Bewerbungsfrist ist der 22. März 2022. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.
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An der FU Berlin ist im Forschungsprojekt „Normierte Vielfalt“ ein Werkvertrag (5.000 €, 100 % remote) ausgeschrieben. Gegenstand ist die qualitative Analyse von ca. 30 Normdokumenten mit MAXQDA im Zeitraum von April bis Juli 2026. Vorausgesetzt werden berufliche Erfahrungen in der Analyse von qualitativen Daten, Erfahrung im Umgang mit MAXQDA sowie ein Bachelorabschluss.
Die Bewerbungsfrist ist der 28.02.2026. Folgende Dokumente sind in einem PDF an diese E-Mail zu senden: - Kurzes Motivationsschreiben (Fokus: Erfahrung mit qualitativer Analyse & MAXQDA)
- Angabe, ob eigener, institutioneller Zugang zu technischen Normen, bspw. über „Nautos“ oder Normen-Infopoints, vorhanden ist
- Tabellarischer Lebenslauf
- Arbeitsprobe (z. B. Seminar-/Abschlussarbeit)
Besonders willkommen sind Bewerbungen von fortgeschrittenen Studierenden und Early Career Researchern mit Interesse an Geschlechter- und Diversitätsforschung.
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Das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) mit Sitz in Vilnius, Litauen, ist eine dezentrale Agentur der Europäischen Union (EU), die mit spezifischen Zielen betraut ist, die zur Förderung der Geschlechtergleichstellung beitragen und sie stärken soll. Ausgeschrieben ist die Position "Head of Unit - Outreach and Engagement". Die Stelle wird als Schlüsselrolle für die Positio-nierung von EIGE als ein Kompetenzzentrum der EU beschrieben. Zu den Zielen von EIGE gehören: Gleichstellung der Geschlechter sowie die „Gewährleistung, dass ihre Evidenz, Instrumente und politische Beratung die Politik" und andere Stakeholder_innen erreicht und unterstützt. Im Zuge der Arbeit zur Förderung und Stärkung der Geschlechtergleichstellung unterstützt EIGE politische Entscheidungsträger_innen mit qualitativ hochwertiger Forschung und vergleichbaren Daten. Die Position "Head of Unit" ist u. a. mit Führungsverantwortung für ca. 18 Mitarbeitende verbunden und setzt einschlägige Berufserfahrungen voraus. Bei Interesse lesen Sie bitte die ausführliche Stellenbeschreibung. Bewerbungsschluss ist der 16. März 2026.
Weitere offene Stellen innerhalb der EU und in internationalen Organisationen sind hier einsehbar.
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Für ein Dissertationsprojekt wird Unterstützung bei einer manuellen quantitativen Inhaltsanalyse gesucht. Der Umfang beträgt 30 Stunden bei einer Vergütung von 20 EUR pro Stunde (insgesamt 600 EUR). Inhaltlich beschäftigt sich das Projekt mit Antifeminismus in Social-Media-Inhalten. Gemeinsam mit der Projektleitung wird ein Teil des Datenmaterials codiert, um die Reliabilität der Analyse sicherzustellen. Die Tätigkeit findet voraussichtlich im Februar/März statt und kann in Berlin oder Frankfurt (Oder) durchgeführt werden. Gesucht wird eine Person mit idealerweise bereits vorhandener Erfahrung in quantitativer Inhaltsanalyse, inhaltlichem Interesse oder Vorwissen im Themenfeld Antifeminismus sowie der Bereitschaft, sich im Rahmen der Analyse mit misogynen, antifemi-nistischen sowie queer- und transfeindlichen Inhalten auseinanderzusetzen. Vorausgesetzt werden außerdem die Einschreibung an einer deutschen Hochschule, sehr gute Deutsch- und Englisch-kenntnisse sowie ein Studium der Sozial-, Kultur- oder Politikwissenschaft, Gender Studies oder verwandter Fächer. Bei Interesse senden Sie bitte eine kurze Bewerbung mit Lebenslauf an diese E-Mail.
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CfP: Die LAGEN-Jahrestagung 2026 findet am 29. September 2026 an der HAWK am Standort Hildesheim statt. Titel der Veranstaltung ist: „Arbeits- und Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen. Intersektionale Analysen". Die Jahrestagung der LAGEN dient als Plattform für den Austausch in der interdisziplinär und divers aufgestellten Geschlechterforschung in Niedersachsen. Sie bieten Raum für Diskussionen über aktuelle Entwicklungen, neue Erkenntnisse, methodische Innovationen sowie die kritische Reflexion bestehender Ergebnisse der Geschlechterforschung. Ländliche Räume und hier insbesondere Arbeits- und Lebensverhältnisse stellen für Geschlechter- und Intersektionalitäts-forschung interessante Perspektiven dar, die (noch) nicht umfassend untersucht wurden. Wir freuen uns über Beitragseinreichungen (Vortrags-, Workshop- oder Panel-Vorschläge), die sich zu folgenden drei Themenkomplexen auf ländliche Räume in Deutschland, Österreich oder der Schweiz beziehen: - Soziale Bewegungen als Motor sozialen Wandels
- Frauen in Bewegungen- Lebensentwürfe, Lebensweisen und Lebensverläufe
- Queere Sorge-, Schutz- und Solidaritäts-Arrangements.
Ausgerichtet wird die Tagung vom HAWK-Netzwerk Genderforschung der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen in Kooperation mit der LAGEN.
Der Call ist hier zu finden.
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CfP: Der 15. Interdisziplinäre Niedersächsische Doktorand_innentag Gender Studies der LAGEN findet am Montag, 28. September 2026 in Hildesheim statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom HAWK-Netzwerk Genderforschung der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen in Kooperation mit der LAGEN. Ziel des Doktorand_innentags ist die niedersachsenweite Präsentation und Vernetzung von Forschungsprojekten aus den Gender Studies sowie der Frauen- und Geschlechterforschung. Eingeladen sind Wissenschaftler_innen in der Qualifizierungsphase, ihre Arbeiten im Rahmen von Vorträgen oder Posterpräsentationen vorzustellen. Der Call for Participation (Vorträge und Posterpräsentationen) sowie die Bewerbungshinweise sind online verfügbar.
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CfA: The call for applications for the 20th edition of GEMMA (2026–2028), the Erasmus Mundus Master’s in Women’s and Gender Studies, is open to self-financed students only, as Erasmus Mundus scholarships are currently not available due to the pending renewal of EU funding for the programme. Applicants complete a two‑year, 120‑ECTS joint degree across two European universities in the GEMMA consortium and are encouraged to secure alternative funding or use other scholarship options offered by the consortium or external sources. The deadline is march 18th 2026. Further information can be found here.
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CfP: Für die „Zeitschrift für Medienwissenschaft“, Heft 35, mit dem Schwerpunkt „Trans Media Studies“ (Schwerpunktredaktion: Francis Wagner, Jul Tirler, Sarah Horn, Philipp Hohmann) werden Beiträge gesucht. Noch bis Ende des Monats können Einreichungen erfolgen. Die Ausgabe versammelt medienwissenschaftliche Forschung zu trans* Geschlechtlichkeit und lädt dazu ein, die Trans Studies für die Medienwissenschaft weiter zu erschließen. Zugleich sollen Fragen und Forderungen exploriert werden, die beide Felder miteinander verbinden können. Einreichungen sind bis zum 28. Februar 2026 möglich. Der vollständige Call mit allen Informationen ist hier zu finden.
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CfA: Für die interdisziplinäre Konferenz „Ethics of queer in/visibility“, die vom 30. September bis 2. Oktober 2026 in Heidelberg stattfindet, werden noch Abstracts aus allen akademischen Disziplinen entgegengenommen. Einreichungen sind bis zum 31. März 2026 möglich. Die Konferenz widmet sich ethischen Fragen queerer (Un-)Sichtbarkeit und lädt zu Beiträgen aus unterschiedlichen Fachrichtungen ein. Der vollständige englischsprachige Call for Papers sowie weitere Informationen sind online verfügbar.
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CfP: Generationenverhältnisse und Genealogien berühren zentrale Fragen der Geschlechterforschung und -politik: Wer kann unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen materielle und geistige Erbschaften weitergeben, welche Wissensbestände gelten als traditionsfähig und wie sind Generationenverhältnisse historisch und gegenwärtig vergeschlechtlicht? Auch Konstellationen, in denen Genealogiebildungen durch Flucht, (erzwungene) Migration oder Eliminierung unterbrochen wurden, stehen im Fokus. Damit verbunden ist die Frage, wie geschlechtliche Genealogien (wieder) hergestellt werden können und welche Traditionslinien in der etablierten Geschlechterforschung sichtbar wurden – oder marginalisiert blieben. Herausgeberinnen sind Denise Bergold-Caldwell, Anne Schlüter und Jeannette Windheuser. Abstracts können bis zum 12. April 2026 eingereicht werden. Der vollständige Call (deutsch und englisch) ist hier verfügbar.
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CfA: Zum Wintersemester 2026/27 startet an der Universität Kassel der neue englischsprachige Masterstudiengang "Sustainability and Postcolonial Studies. Gender, Nature and History“. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Der Studiengang reagiert auf globale ökologische Krisen und wachsende soziale Ungleichheiten und versteht Nachhaltigkeit nicht nur als ökologische, sondern als macht- und ungleichheitskritische Herausforderung. Nachhaltigkeitskonzepte werden aus postkolonialer Perspektive analysiert, wobei koloniale Kontinuitäten und globale Machtverhältnisse in den Blick genommen werden. Ein besonderer Fokus liegt auf den Dimensionen Geschlecht, Natur und Geschichte sowie auf Fragen von Marginalisierung, historischer Verantwortung und gesellschaftlicher Aushandlung nachhaltiger Zukunftsentwürfe. Das Programm bietet eine kritisch-analytische Auseinandersetzung mit bestehenden Nachhaltigkeitskonzepten, dialogorientierte Lehrformate in kleinen Seminargruppen sowie projektbasiertes Lernen. Postkoloniale Perspektiven und Ansätze aus dem Globalen Süden werden systematisch einbezogen. Zur Vorstellung des Studiengangs werden Online-Informationsveranstaltungen mit Live-Fragerunde angeboten: am 10. März 2026 und am 27. Mai 2026. Die Teilnahme erfolgt via Zoom; eine Anmeldung ist vorab per E-Mail erforderlich. Weitere Informationen zum Studiengang, zum Modulhandbuch und zu den Bewerbungsmodalitäten finden Sie auf der Website des Masterprogramms. Für Rückfragen steht ebenfalls die genannte Kontaktadresse zur Verfügung.
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CfA: Applications are now open for the taught postgraduate MA in Women’s Studies at University College Cork (Ireland). Full program information, including application deadlines, is available here.
Prospective applicants are encouraged to watch the Women’s Studies MA webinar, which provides an overview of the curriculum, introduces the recently revamped Feminist Theory module (covering feminist theory, poststructuralist and posthumanist thought, intersectionality and critical race studies, queer and trans* studies, critical disability studies, and more), and features a testimonial from a recent international graduate.
The MA is a highly interdisciplinary, intersectional, and critical theory-driven program drawing on expertise from Philosophy, Sociology, Government and Politics, Religious Studies, English, Applied Social Studies, French, History, Education, and related fields across the College of Arts, Celtic Studies, and Social Sciences. With over 20 years of experience, the program welcomes Irish, international, and mature students, including those with professional or activist backgrounds in gender and women’s issues. The program values students’ lived experience and embodied knowledge, approaching participants as co-learners in the feminist classroom. The taught component culminates in the writing of an MA dissertation under close academic supervision. For updates on research and community events, follow the program on Bluesky @uccwomenstudies.bsky.social. For further questions, please contact the program director here.
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CfP: Im Rahmen des Sammelbands soll der aktuelle Forschungsstand zu Diversität, Digitalisierung und ihrer Wechselwirkungen abgebildet sowie theoretische Ansätze mit empirischen Daten verknüpft und zu Handlungsempfehlungen für die Praxis entwickelt werden. Aktueller Hintergrund ist die rasant fortschreitende digitale Transformation, welche grundlegend die Arbeits-, Lern- und Lebenswelten verändert. Neben der technischen Dimension ist deshalb die Berücksichtigung der subjektiven, menschlichen Perspektive hoch relevant: Denn der digitale Fortschritt durchdringt alle menschlichen Lebensbereiche und verändert grundlegend, wie Menschen lernen, arbeiten, forschen usw. Mit dem Sammelband laden die Herausgebenden Prof. Dr. Katharina Wehking (Universität Potsdam) und Dr. Dana Bergmann (Universität Osnabrück) zur Diskussion über Potenziale und Hindernisse zwischen Diversität und Digitalisierung in Bezug auf Chancengleichheit und Inklusion u. a. in berufliche Weiterbildungskontexte an. Zu welchen Ausrichtungen und Themen die eingereichten Beiträge Stellung nehmen können, ist dem folgenden Call zu entnehmen.
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CfA: Im Zeitraum von 2024 bis 2029 werden in Deutschland zwölf Projekte in der BMFTR-Förderlinie „Genderaspekte im Blick" (GiB) durchgeführt. Geplant ist ein Sammelband über „Erkenntnisse bei der Implementierung von Geschlechteraspekten in Wissenschaft und Forschung“. Mit diesem Call laden die Herausgebenden für den Sammelband Mitwirkende von GiB-Projekten zur Einreichung von Abstracts ein. Sie laden darüber hinaus auch Forschende ein von ihren Erfahrungen und Projekten zu dem Themenfeld zu berichten. Im Sammelband sollen Beiträge veröffentlicht werden, die sich mit der Integration von Geschlechterdimensionen in der Forschung aus theoretischer oder praktischer Perspektive widmen. Abstracts sind bis zum 22.03.2026 einzureichen. Weitere Informationen zum Call und den geplanten Schwerpunkten des Sammelbands finden Sie hier.
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CfC: Für die 11. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung mit dem Titel „Gender_Queer Worldings: Gewalt, Bündnisse, Zukunftsentwürfe" vom 23. bis 25. September 2026 in Innsbruck ist der nachfolgende Call for Contributions weiterhin geöffnet. Einreichungen aller Disziplinen sind bis zum 28.02.2026 herzlich willkommen! Im Call heißt es: „Das Thema der Konferenz - Worlding - bezieht sich auf die vielfältigen, immer auch verkörperten Prozesse des Herstellens und Gestaltens von Welt(en) und des Lebens in diesen - in Konstellationen des Gestaltens, der Sorge, der Imaginationen und des Werdens. Worlding ist dabei in einem Spannungsfeld von drei Perspektiven gefasst: Gewalt, Bündnisse und Zukunftsentwürfe. Die Konferenz möchte Austausch und Diskussionen über Analysen und Instrumentarien anregen, mit denen sich Formen von Worlding erfassen lassen: mit Fokus auf macht- und gewaltvolle Strukturen, auf Bündnisse und auf widerständige und solidarische Praxen und Imaginationen." Weitere Informationen zum Call for Contributions finden Sie in der deutschen Version sowie in der englischen Version.
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CfP: In der Ausgabe 1/2028 von „L’Homme. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft“ widmet sich dem Thema gesellschaftliche Proteste. Zahlreiche aktuelle Proteste weisen darauf hin, dass sich „immer mehr Menschen gegen […] Entdemokratisierung und die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten, das Zurückschrauben erkämpfter Rechte, liberaler oder geschlechteregalitärer Positionen“ (Call L’Homme. Z. F. G) wehren. Eingereichte Vorschläge können dabei u. a. auf frühere Proteste, wie zum Beispiel frauen- und geschlechterpolitische oder studentische, antikriegsbewegte etc. der 1970er und 1980er Jahren Bezug nehmen und diese methodisch und theoretisch weiterentwickeln. „Dabei sollen auch Verschiebungen oder Veränderungen der Perspektiven, Ansätze und Themen der feministischen Protestgeschichte deutlich werden“ (ebd.). Die eingereichten Proposals können in Deutsch oder Englisch verfasst sein und sollten einen Umfang von ca. einer Seite umfassen. Zudem wird um die Einreichung eines kurzen CV bis Ende August 2026 gebeten. Angenommene Beiträge durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren, das für Ende März 2027 geplant ist. Hier geht es zum Call.
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CfA: Die AG „Gender/Queer Studies und Medienwissenschaft" der Gesellschaft für Medienwissen-schaft vergibt erneut den „Best Publication Award Gender/Queer & Medien“. Der Preis ist mit 1.000 € dotiert und wird im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft verliehen. Gesucht werden Beiträge, die mediale und medientechnische Gefüge an den Schnittstellen von Gender, Queer, Macht- und Herrschaftsverhältnissen befragen und/oder das Spannungsfeld von Gender/Queer Studies und Medienwissenschaft ausloten. Zu den inhaltlichen Kriterien zählen ein innovativer und selbstreflexiver Forschungsansatz sowie ein klarer theoretisch-konzeptueller Umgang mit der behandelten Thematik, dem analysierten Material und dem jeweiligen Medium. Besonders eingeladen sind Wissenschaftler_innen in Qualifizierungsphasen. Eingereicht werden können deutsch- oder englischsprachige Texte (max. 80.000 Zeichen inkl. Leerzeichen), die zwischen dem 01.01.2025 und dem 01.07.2026 publiziert wurden. Neben Artikeln in Sammelbänden und Fachzeitschriften sind auch Essays, kollaborative Beiträge oder Interviews möglich. Nicht berücksichtigt werden Monografien (auch Teile daraus), Qualifikationsschriften, ganze Sammelbände oder vollständige Zeitschriften-ausgaben. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2026. Alle Weiteren Informationen finden Sie hier.
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CfP: The third international conference of the “Research Network on Military, War and Gender/Diversity (MKGD)” in cooperation with the “Bundeswehr Centre of Military History and Social Sciences (ZMSBw)” will take place from 20.01. to 22.01.2027. The application deadline is 31.03.2026. The conference examines sexual violence in militaries and wars from the Early Modern period to the present. Sexual violence in conflict encompasses a wide range of practices, including rape, sexualized torture, humiliation, forced prostitution, and coerced pregnancies. Victims may be civilians or military personnel of any gender. The organizers invite comparative and historically grounded contributions that address continuities and changes in practices, discourses, representations, and regulation. Proposals on the Early Modern period and the nineteenth century are especially welcome. Topics may include patterns and functions of conflict-related sexual violence, representation in media and propaganda, regulation within armed forces, violence within military ranks, violence against men and boys, women as perpetrators or accomplices, and methodological challenges. The keynote will be given by Elizabeth Wood from “Yale University” on “Sexual Violence during War: Comparative Perspectives”. Advanced doctoral students, postdoctoral researchers, and established scholars are invited to submit an abstract of approximately 700 words and a short CV of up to two pages by 31.03.2026. Accommodation will be covered; travel funding may be available upon request. Applications should be sent via email. Further information is available on the website of the “Research Network on Military, War and Gender/Diversity”.
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CfA: The Chair of East European History at the “Humboldt University of Berlin”, sponsored by the “Federal Foundation for the Study of the Communist Dictatorship in Germany (Bundesstiftung Aufarbeitung)”, invites paper proposals for the conference “Women in Late Socialism: Gender Orders, Agency, and Transnational Entanglements”. The conference will take place in Berlin from 17.09.2026 to 19.09.2026. The application deadline is 31.03.2026. The conference focuses on women as historical actors in late socialist societies, whose lives unfolded between state control, institutional participation, and everyday self-assertion. It explores how female agency was shaped in political engagement and withdrawal, in transnational Cold War networks, in knowledge production, and in the politics of the body. Special attention is given to women’s incorporation into socialist regimes, gendered forms of integration and resistance, transnational cooperation and exchange, women’s expertise in fields traditionally defined as male domains, and biopolitical concerns such as health, reproduction, and labor productivity.
Proposals are invited on topics including women as political subjects under late socialism, women in transnational Cold War spaces, women’s expertise in science, education, and culture, and biopolitics and the governance of women’s bodies. The conference will bring together scholars at all career stages and will result in an edited volume. Submissions must not have been previously published.
Please submit an abstract of up to 300 words and a CV (maximum two pages) as a single PDF file by 31.03.2026 to this email. Applicants will be notified by 10.05.2026. Accepted participants are expected to submit a paper of up to 5,000 words by 15.08.2026. The working language is English.
Accommodation for two nights in Berlin will be provided. Travel expenses will be reimbursed up to EUR 150 within Europe and up to EUR 250 from outside Europe. For further information, please contact the organizers.
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CfP: Dr. Katja Triebe vom „Institut für Literaturwissenschaft der Humboldt-Universität" zu Berlin lädt zur Einreichung von Beiträgen für die Tagung „Erkenntnisräume. Narrative weiblicher Selbstbe-stimmung in Gesprächsinszenierungen europäischer Autorinnen der Frühen Neuzeit“ ein. Die Veranstaltung findet am 09.10.2026 in Berlin statt, Bewerbungsschluss ist der 17.05.2026. Ausgehend von Moderata Fontes „Il Merito delle Donne“ (1600) widmet sich die Tagung europäischen Autor_innen des 16. bis 18. Jahrhunderts, die in dialogischen Texten Geschlechterrollen, Tugenden und Formen weiblicher Selbstbestimmung verhandeln. Ziel ist es, frühneuzeitliche Frauendialoge aus geschlechterhistorischer Perspektive neu zu beleuchten und sie im Kontext der „Querelle des Femmes“ sowie der Salonkultur zu verorten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Autor_innen in ihren Werken spezifische Erkenntnisräume schaffen. Gesucht werden Beiträge, die thematische Schwerpunkte setzen oder die formale Inszenierung der Gesprächssituationen analysieren, idealerweise in Verbindung beider Ebenen. Untersucht werden können zentrale Begriffe wie Einsamkeit, Freiheit oder Keuschheit in ihrer geschlechtsspezifischen Bedeutung sowie die Frage, welches Wissen in den Dialogen weiblicher Figuren erzeugt wird und wie sich darin Narrative weiblicher Selbstbestimmung artikulieren. Ebenso erwünscht sind Analysen der Gesprächs-inszenierung, etwa zur Funktion von Rahmen, Orten, Figurenkonstellationen und Settings wie Garten oder Salon als reale oder symbolische Räume weiblicher Wissensproduktion, auch im interdiszipli-nären Vergleich. Eine Veröffentlichung ausgewählter Beiträge in der Reihe „FONTE Atelier. Forschungen zu europäischen Autor_innen der Frühmoderne“ ist geplant. Alle Informationen bietet die Website der „FONTE-Stiftung“.
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CfP: The 15th Meeting of the Transnational Working Group for the Study of Gender and Sport will take place from October 14th to 16th, 2026, at the Institute for Sports Science at the University of Göttingen, organized by the Departments of Gender Studies and Sports and Health Sociology, under the theme “20 Years of Gender in Sport – Progresses and Backlashes”. The Call for Papers invites contributions on advances, setbacks, and ambivalent trends in gender and sport, e.g., histories, intersectional perspectives, LGBTIQ+ experiences, racism, parasports, technology, or policy; abstracts (max. 250 words, in English) are due by march 1st 2026. The group has promoted interdisciplinary research and mentoring of young scholars since 2005; presenters must attend in person and abstracts will be published online. Further information can be found here.
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CfA: The Falling Walls Women's "Impact Award" (part of the Science Summit 2026) honors pioneering female scientists whose interdisciplinary research advances gender equality and creates societal impact for women and girls, focusing on the 17 UN Sustainable Development Goals. From up to 10 finalists, 3 winners are selected and invited to the International Fall Gathering and Science Summit (November 6th to 9th, 2026, Berlin); one receives the Science Breakthrough of the Year title and presents on the main stage. Applications/Nominations for postdocs+ with ongoing gender-related projects are due by April 15, 2026, via the website; organized by Falling Walls Foundation, Elsevier Foundation, and VolkswagenStiftung.
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CfP: Unter dem Motto „zusammen:weiter – Zukunft braucht Gleichstellung.“ findet der 3. bundesweite Gleichstellungstag der Bundesstiftung Gleichstellung findet am 6. Oktober 2026 im bcc Berlin Congress Center statt. Mit dem Gleichstellungstag soll der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt, die Vernetzung intensiviert und die geschlechtergerechte Zukunft gestaltet werden. Verbände, Vereine, Initiativen, Organisationen und Unternehmen können sich bis zum 15. März 2026 für folgenden Formaten bewerben: Informationsstände auf der Fachmesse, Workshops/Panels zu Gleichstellung im Strukturwandel sowie kurze Impulse und Talks. Bewerbungen und weitere Informationen zum Call for Participation finden Sie hier. Intersektionale Ansätze und Querschnittsthemen sind erwünscht.
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CfA: Die Förderrichtlinie 2026 der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFG) Hamburg fördert innovative, einmalige Projekte zur Gleichstellung von Frauen und Männern mit Bezug zum 3. Hamburger Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm (GPR). Gefördert werden Maßnahmen der organisierten Zivilgesellschaft (Vereine, Verbände, Träger), die Stereotype abbauen, Teilhabe fördern, Netzwerke stärken oder Daten aufarbeiten – z. B. Veranstaltungen, Studien, Websites (5.000–40.000 € pro Projekt, Hamburg-Bezug, Umsetzung 2026). Bewerbungsfrist ist der 15. März 2026, alle weiteren Informationen sind hier zu finden.
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