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wir wünschen Ihnen allen ein erfolgreiches neues Jahr!
Unser erster Rundbrief 2026 enthält eine Fülle von Calls, Publikations- und Veranstaltungshinweisen. So lädt beispielsweise das Studienfach Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen ab dem 28. Januar 2026 wieder in der Reihe „GeFo Lunch Talks" zu Einblicken in aktuelle Forschungsergebnisse und gemeinsamen Austausch ein. Unsere Kooperations-partner_innen der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen in Niedersachsen (lakog) richten im Februar gleich zwei Veranstaltungen aus: Zum einen laden Sie zur Jahreskonferenz der lakog am 11. Februar 2026 ein, bei der die „Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft: Künstliche Intelligenz und Geschlecht" im Mittelpunkt steht.
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Zum anderen wird bei der Tagung der 4. Dialoginitiative am 26./27. Februar 2026 erörtert, wie Gleichstellungspolitik an Hochschulen intersektional umgesetzt werden kann. Wir freuen uns außerdem Sie auf den folgenden Call aufmerksam zu machen und bitten Sie die nachfolgenden Termine in Ihrem Kalender vorzumerken (Save the Date): Anfang Februar veröffentlichen wir die Calls für die diesjährige LAGEN-Jahrestagung „Arbeits- und Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen. Intersektionale Analysen" sowie für den Niedersächsischen Doktorand_innentag. Beide Veranstaltungen werden von der Mitgliedseinrichtung „HAWK Netzwerk Genderforschung" am 28./29.09.2026 in Hildesheim in Kooperation mit der Koordinations- und Geschäftsstelle der LAGEN ausgerichtet.
Doch bevor wir zu viel aus dem Rundbrief verraten, lesen Sie selbst. Dabei wünschen wir Ihnen viel Freude und, so hoffen wir, interessante Impulse.
Herzliche Grüße aus der LAGEN
Andrea D. Bührmann (Sprecherin der LAGEN) und Corinna Onnen (stellv. Sprecherin der LAGEN)
für die Koordinations- und Geschäftsstelle der LAGEN
Doris Cornils (Koordinatorin)
und Rubina Hiller & Leonie Rümcker (studentische Mitarbeiterinnen)
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Der 15. Interdisziplinäre Niedersächsische Doktorand_innentag Gender Studies wird in diesem Jahr vom HAWK-Netzwerk Genderforschung der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen am Montag, 28. September 2026 ausgerichtet.
Beim Doktorand_innentag handelt es sich um ein deutschlandweit einmaliges Format: Er bietet Wissenschaftler_innen in der Qualifizierungsphase aus den Gender Studies/Frauen- und Geschlechterforschung die Möglichkeit ihre Promotionen im Rahmen von Vorträgen und Postersessions vorzustellen, sich interdisziplinär auszutauschen und zu vernetzen sowie sich in Workshops Karriere-Skills anzueignen.
Bei der diesjährigen LAGEN-Jahrestagung stehen „Arbeits- und Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen. Intersektionale Analysen" im Mittelpunkt. Diese Veranstaltung wird vom HAWK-Netzwerk Genderforschung am Dienstag, den 29. September 2026 ausgerichtet.
Auch in diesem Jahr dient die LAGEN-Tagung als Plattform für den Austausch in der inter- und transdisziplinär aufgestellten Geschlechterforschung in Niedersachsen, Hamburg und Bremen. Sie bietet Raum für Diskussionen über aktuelle Entwicklungen, neue Erkenntnisse, methodische Innovationen sowie die kritische Reflexion bestehender Ergebnisse der Geschlechterforschung.
Mit dem thematischen Schwerpunkt auf die Arbeits- und Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen wird ein inter- und transdisziplinär interessantes und gleichsam bislang wenig erforschtes Feld der Frauen-, Geschlechter- und Intersektionalitätsforschung betreten.
Die Calls für beide Veranstaltungen werden Anfang Februar veröffentlicht. Informationen dazu finden Sie auf unserer Webseite.
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The international PhD course "Perspectives on Feminist Theories in Management and Organization Studies" at Copenhagen Business School, Denmark, takes place for the second time from May 4-8, 2026. Open to all PhD students, it explores diverse feminist theories and their application to organization and management studies through close readings, participatory discussions on topics like gender, intersectionality, bodies, and heteronormativity, and creative writing approaches. Registration deadline is March 24, 2026. More information and registration can be found here.
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Radboud University starts its Master's in Intersectional Gender Studies in September 2026. The English-taught program offers a deep dive into intersectional feminist and critical theories on diversity, inequality, and social justice, with student-centered learning and preparation for real-world challenges. Eligible are students from Humanities and Social Sciences with at least 20 ECTS in fields like Gender, Queer, Critical Race, or Disability Studies; a pre-master is available for others. Admissions are now open. More details can be found here.
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Der Sammelband, herausgegeben von Ilke Glockentöger, ist im wbv-Verlag erschienen. In dem Band werden die Herausforderungen und Bedarfe bei der Förderung von Genderkompetenzen in der Ausbildung von Sozialpädagogen, insbesondere von Erzieher_innen an Fachschulen, in den Blick genommen.
Die Autorin des Sammelbandes, Melanie Kubandt, beschreibt, inwiefern Lehrkräfte qualifiziert sind, um Geschlechterkompetenz in der Lehre zu vermitteln. Der Sammelband enthält mehr als 30 Open-Access-Beiträge zu Themen wie Feminisierung in der Grundschule, Gewalt in Paarbeziehungen, gendersensibler Unterricht in Fächern wie Mathe, Sport und Politik sowie Diversitätskompetenz. Hier geht es zur Verlagsseite.
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Dieses Sonderheft der Zeitschrift Gender & History widmet sich dem Thema „Gender and Segregation“ und analysiert historische Formen der Geschlechtersegregation in verschiedenen Epochen und Regionen. Die Zeitschrift umfasst einen Einführungsbeitrag sowie elf Beiträge über beispielsweise christliche Frauen-Segregation im spätantiken Rom, Harems in Mughal-Delhi, Gefängnisse in Amerika und Schulen in Schweden. Zahlreiche Beiträge stehen Open Access zur Verfügung. Die Zeitschrift ist hier einsehbar.
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Die pädagogische Handreichung „Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus" (hg. von Sarah Klemm und Ulla Wittenzellner, Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V., Berlin 2025) fasst Erkenntnisse aus den Projektjahren 2020-2025 zusammen. Es werden Ansätze der geschlechterreflexiven Pädagogik zur Prävention von Diskriminierung und Rechtsextremismus zur Verfügung gestellt. Die Handreichung ist gedruckt erhältlich und steht zum Download als PDF hier und ergänzende Grafiken von Katharina Debus hier zur Verfügung.
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Im Sammelband „(Wahl-)Verwandtschaften. Gemeinschaftliches kulturelles Handeln", hrsg. von Maren Bagge et al. (2025) ist der Beitrag von Leonie F. Koch erschienen: „Formen persönlicher Beziehungen in der Autobiografie der Komponistin Aleida Montijn" Böhlau: Göttingen, S. 225-238.
Maria Behrendt beleuchtet in „Verschleierte Lilien und übergriffige Narzissen. Ambivalenzen floraler Gendersymbolik im Kunstlied" (in: „Kannst du das Lied verstehn'?", hg. v. Tatjana Dravenau/Lydia Doliva, Münster 2025, S. 61-75) botanische Geschlechterbilder. In „Halb zog er sie, halb sank sie hin?" (Jahrbuch Musik und Gender 16, #MeToo-Themenschwerpunkt, S. 103-127) untersucht Maria Behrendt Einvernehmlichkeit in Vertonungen von Agnete.
Felisa Mesuere und Luisa Klaus dokumentieren im „Bericht zum Jubiläumssymposium '20 Jahre Unabhängiges Forschungskolloquium für musikwissenschaftliche Geschlechterstudien'" (Jahrbuch Musik und Gender 17, „Non*binär!", S. 174-175) die Veranstaltung 2023 in Hannover.
Für eine ausführlichere Liste themenbezogener Literatur aus 2025 bietet sich ein Besuch der LAGEN-Webseite an.
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In „Gesetzliche Regelungen zum Schutz von intergeschlechtlichen Personen" analysiert Julia Lux (2025, hier barrierefrei zugänglich) die Regelungen zum Verbot medizinischer Eingriffe an den Geschlechtsmerkmalen intergeschlechtlicher Kinder in Deutschland, Malta und Portugal. Zusätzlich unterstreicht die Infografik „Menschenrechte intergeschlechtlicher Personen in Europa" (hier) die Menschenrechtssituation von inter* Personen und ergänzt die Expertise durch visuelle Darstellung von Diskriminierungen, UN-Empfehlungen und nationalen Regelungen.
Das Dossier „Gerechtigkeit für intergeschlechtliche Personen in der EU", ebenfalls von Julia Lux (2025, barrierefrei zugänglich hier), befasst sich mit der Menschenrechtssituation intergeschlechtlicher Personen in Europa.
Des Weiteren sind erschienen:
- Das EU-Monitoring 5/2025 der Beobachtungsstelle. Es bietet einen Überblick über Aktivitäten der EU, des Europarats und zivilgesellschaftlicher Organisationen in der Gesellschaftspolitik, mit Fokus auf Schwerpunktthemen wie Kinder- und Jugendpolitik.
- „Digitaler Schutzschild: Maßnahmen der EU gegen digitale sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen" von Katrin Lange (2025) hier.
- „Wie Kinder und Jugendliche in Europa vor sexualisierter Gewalt im Netz geschützt werden" von Katrin Lange (2025, hier) mit Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen gegen digitale sexualisierte Gewalt.
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The article "Queerness and collective care within University: insights from memory work with student groups" (2025) by Micol Pizzolati examines queer students' creation of collective care spaces at three Italian universities through Memory Work workshops. Autobiographical memories were written and collectively discussed, revealing desires for mutual support and tensions in academic belonging. Queerness, care, and commitment are shown to intersect, fostering transformative forms of solidarity. Read here.
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Das Studienfach Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen veranstaltet auch in diesem Jahr die GeFo Lunch Talks. Sie finden mittwochs von 12:30 bis 13:30 Uhr in Präsenz und online statt. Am 28.01. berichten Friz M. Trzeciak und Andrea D. Bührmann über erste Studienergebnisse aus dem Forschungsprojekt: „Extrem rechte Männlichkeiten im Internet. Erste Befunde aus dem Verbundprojekt 'EMMELO - European Men, Masculinity, and Extremist Leadership Online'". Am 04.02. gibt Manuel Bolz Einblicke in sein Dissertationsprojekt: „Geschichte Macht Geschlecht. Kulturanthropologische Perspektiven auf Vergnügungsgeschichte als Gewaltgeschichte in Hamburg-St. Pauli". Aktuelle Termine und Informationen finden sich unter anderem hier.
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Die Jahrestagung 2026 der lakog (Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen in Niedersachsen) findet am 11.02.2026 an der Jade Hochschule in Oldenburg statt und widmet sich dem Thema „Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft: Künstliche Intelligenz und Geschlecht". Mit dem Schwerpunktthema wird die Verwendung von künstlicher Intelligenz, die Chancen für Geschlechtergerechtigkeit bietet, aber auch Risiken von Diskriminierung bei Erstellung und Nutzung birgt, beleuchtet. Alle Informationen finden Sie hier.
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Die 4. Dialoginitiative Niedersachsen findet am 26. und 27. Februar 2026 an der Universität Osnabrück unter dem Titel „Vom Wissen zum Handeln - Wege zu intersektionaler Gleichstellungspolitik" statt. Ziel der Tagung ist es, Expert_innen, Hochschulakteur_innen und politische Akteur_innen zusammenzubringen, um gemeinsame Impulse für eine intersektional ausgerichtete Gleichstellungspolitik an niedersächsischen Hochschulen zu entwickeln. Die Anmeldung ist bis zum 11. Februar 2026 über ein Online-Formular möglich. Informationen zu Programm, Anreise und Unterkunft sind in der Einladung sowie auf der Tagungshomepage abrufbar.
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Das Margherita-von-Brentano-Zentrum für Geschlechterforschung lädt zum ersten Gender Lunch Talk im Wintersemester 2025/26 ein: Tanja Kubes (Institut für Physik) spricht am Donnerstag, 29. Januar 2026, von 12:30 bis 13:30 Uhr über „Feministische KI. Wieso menschenzentrierte Künstliche Intelligenz für eine gerechte Welt nicht ausreicht". Der Vortrag findet in Präsenz an der FU Berlin oder online via Webex statt. Alle sind eingeladen, Lunch mitzubringen und mitzudiskutieren. Weitere Infos finden sich hier.
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The Centre for the Study of Women and Gender at the University of Warwick invites to a hybrid research seminar "Couples at Work: Negotiating Paid Employment, Housework, and Childcare" on Wednesday, February 4, 2026, from 15:00-17:00 (UK time). The event celebrates Dr. Emily Christopher's new book of the same title, which examines how couples negotiate paid work, domestic tasks, and childcare, highlighting gendered disparities and policy impacts through a new typology of fathering. A presentation by the author will be followed by a panel discussion with Professor Katherine Twamley (UCL) and Dr. Emma Casey (University of York). The hybrid event takes place in person at Ramphal Building R0.03 or online via Teams; free admission with advance registration required. More information and registration here.
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Am Freitag, 20. Februar 2026 von 11 bis 13 Uhr referiert Prof. Dr. Ulrike Lembke (Freie Rechtswissenschaftlerin & Expertin für rechtliche Geschlechterstudien) über die Debatte der Wissenschaftsfreiheit und Neutralitätspflicht von Hochschulen. Angesichts von Angriffen und rechtsextremen Bedrohungen werden rechtliche Pflichten, Handlungsspielräume und Resilienzstrategien diskutiert. Für die Zoom-Webinar-Veranstaltung (Kenncode: 867328, Einwahllink) ist keine Anmeldung nötig.
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Das Kompetenzzentrum für Geschlechterforschung in der Transformation (GETRA) lädt am Montag, den 9. Februar 2026, ab 16 Uhr zum Diskussionslab „Wissenschaftsfeindlichkeit - Demokratie - Geschlecht: Vernetztes Handeln" in Kassel ein. Weitere Details und Infos finden sich hier.
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Das Symposium „Gender in MINT reflektiert lehren und forschen: Ansätze, Strategien, Vernetzung" des Projekts Gendering MINT didaktisch-digital lädt Lehrende und Forschende am 20. Februar 2026 (11 bis 18 Uhr) im Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin ein. Im Programm stehen Good Practices und Herausforderungen zur Inklusion von Gender- und intersektionalen Aspekten in MINT-Lehre und -forschung, ein Gallery Walk für Austausch und Vernetzung sowie eine interaktive Fishbowl-Diskussion. Anmeldung und Info hier.
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Am Mittwoch, den 4. Februar 2026, lädt der Sonderforschungsbereich „Sexdiversity" (SFB 1665) der Universität zu Lübeck zu einem öffentlichen Vortrag mit anschließender Panel-Diskussion ein: „Zwi:schen:räume IV - Alltagshürden, Alltagskämpfe von nichtbinären, inter* und trans* Menschen". Im Zentrum stehen die gelebten Realitäten, strukturellen Hürden und Erfahrungen dieser Gruppen. Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im Haus Eden, Königstraße 25 in Lübeck statt - Eintritt ist frei, der Zugang jedoch nicht barrierefrei (nur Treppen). Keynote hält Jenny Wilken (dgti e.V.), gefolgt von Inputs von Dr. Alik Mazukatow und LuceDeLire sowie einer Panel-Diskussion mit Anjo Kumst (Intergeschlechtliche Menschen e.V.); moderiert wird von Anna Luther. Weitere Informationen finden sich hier.
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Die Frühjahrstagung "Social Citizenship on the Move. Arenas, Actors and Practices of Social Rights within and beyond the State" findet am 21. und 22. Mai 2026 an der TH Köln statt. Veranstaltet wird sie von der AG Citizenship in Kooperation mit dem Institut für Migration und Diversität (MIDI) und der Universität St. Gallen. Alle Informationen finden sich hier.
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Vom 12. bis 13. Februar 2026 wird an der Hochschule Fulda die internationale und interdisziplinäre Konferenz „Marginalisierte Ländlichkeiten - Queeres Leben jenseits der Metropole neu denken" veranstaltet. Organisiert wird sie von Prof. Dr. Carola Bauschke-Urban und Jana-Christina Zentgraf im Rahmen des transdisziplinären Forschungsprojekts „Akzeptanz und Vielfalt in Fulda und Region". Im Mittelpunkt der Tagung steht die Sichtbarmachung queerer Lebensrealitäten in ländlichen und klein- bis mittelstädtischen Kontexten. Hinterfragt werden urbane Selbstverständlichkeiten und die verbreitete Annahme, dass queere Lebensweisen vor allem in Metropolen ermöglicht werden können. Zugleich werden intersektionale Perspektiven eröffnet, die Zusammenhänge zwischen Queerness, Armut, Alter, Gender, Ethnizität und (Dis)Ability in den Blick nehmen. Die Konferenz findet im FULDA TRANSFER, Zentrum der Hochschule Fulda in der Innenstadt, statt. Weiter Informationen finden sich hier.
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From February 12th to 13th, 2026, the international and interdisciplinary conference "The Power and Norms of Critique" will be held in Berlin, organized by the Graduate School "Normativity, Critique, Change," with an opening reception on February 11th. The event explores the tension between critique and normative frameworks in society, focusing on narrative foundations of normative critique, interpersonal relationalities for realizing critique, physicality and materiality in resistance, and the positionality of critique.Panels include "Challenging Narratives", "Relationalities", "Movement & Resistance", and "Critical Positioning". Further information and registration are available on the conference website.
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Das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) an der TU Berlin feiert sein 30-jähriges Bestehen mit einem gemeinsamen Abend am 13. Februar 2026 ab 19 Uhr. Der Abend stärkt die Sichtbarkeit und Zukunft feministischer Wissens- und Erinnerungspraxen durch Spenden und bietet Feiern, Zuhören, Unterstützen und Zusammenkommen auf Bühne, Foyer und an der Bar. Auf der Bühne steht der Textzyklus „IM SCHATTEN DER PRÄSENZ" - ein poetisches Projekt über Unsichtbares, Störendes und Widerständiges Die Texte stammen von Sabine_ Hark basierend auf ihrem Buch „Gemeinschaft der Ungewählten. Umrisse eines politischen Ethos der Kohabitation" (2021), übersetzt Theorie in ästhetische, musikalische und performative Formen mit Kompositionen von Lisa Hoppe. Der Abend findet im HAU (Hebbel am Ufer), Stresemannstraße 29, 10963 Berlin statt, Tickets ab 15 €. Buchung und Details hier.
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Das Equal Pay Day-Bündnis Hannover für Niedersachsen lädt am Freitag, 27. Februar 2026, ab 13:15 Uhr zum öffentlichen Programm „equal pay everyday - weil es sich lohnt!" am Kröpcke in Hannover ein. Vor dem bundesweiten Equal Pay Day am 7. März werden Forderungen wie transparente Lohnstrukturen, Aufwertung frauendominierter Berufe und gerechte Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit diskutiert. Zum Begleitprogramm zählen Auftritte der Three60 Company, Slam-Poetin Antonia Josefa und ein Mitmachspiel. Organisatoren sind unter anderem der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen, die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), ver.di und weitere. Weitere Infos finden sich hier.
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Der Henriette-Fürth-Preis ist der Nachwuchsförderpreis des Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen (gFFZ), der einmal jährlich vergeben wird. Die Auszeichnung prämiert herausragende Bachelor- sowie Masterarbeiten eines Jahres zur Genderthematik an den hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die eingereichten Arbeiten müssen ein für die Frauen- und Geschlechterforschung relevantes Thema zum Gegenstand haben, von qualitativ herausragender Qualität sein und zum Gewinn neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse beitragen.
Das Preisgeld beträgt je 500 Euro. Weitere Infos hier. Die Einreichungsfrist für den Henriette-Fürth-Preis 2026 endet am 15.02.2026.
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Die Humboldt-Universität zu Berlin sucht ab 01.05.2026 eine_n wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in (m/w/d) für die Professur „Europäische Ethnologie und Geschlechterstudien“ am Institut für Europäische Ethnologie (Philosophische Fakultät).
Aufgaben umfassen Forschung und Lehre, Publikationen, Förderanträge, Selbstverwaltung sowie Promotion. Alle Weiteren Informationen finden sich hier. Frist ist der 30. Januar 2026.
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Im Rahmen einer Krankheitsvertretung wird zu sofort ein_e mobile_r Berater_in (m/w/d) für Beruf, Bildung und Beschäftigung von zugewanderten und geflüchteten Frauen gesucht. Die Stelle ist in Vollzeit (39,4 Wochenstunden) oder vollzeitnah mit reduzierter Arbeitszeit (mindestens 35 Wochenstunden) ausgeschrieben und orientiert sich an TV-L E 10. Bewerbungen sind bis zum 10. Februar 2026 möglich. Hier geht es zur Webseite.
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Für das Studienjahr 2026/27 werden an der Universität Graz Lehraufträge aus dem Bereich Geschlechterstudien ausgeschrieben. Alle Details zur Ausschreibung, einschließlich der Bewerbungsmodalitäten, finden Sie hier.
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Eine neue monatliche Veranstaltungsreihe für Gender-Studies-Studierende ist für Donnerstagabends im Frauenladen Paula Panke in Berlin geplant. In offenen, unterstützenden Formaten können Projekte, Forschungsarbeiten oder Ideen - wissenschaftlich, künstlerisch, politisch oder experimentell - präsentiert und diskutiert werden. Im Fokus stehen Austausch über Themen wie z. B. Umgang mit antifeministischen Tendenzen, feministisches (Mit-)Gestalten von gesellschaftlichen Entwicklungen, Diskursen etc. Interessierte werden zur Abfrage von Beitragsideen eingeladen; Details zu Terminen werden direkt besprochen. Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.
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The international workshop "Gender, Authority, and Trust in the United States", organized by the Research Training Group "Authority and Trust" at the Heidelberg Center for American Studies, will take place on July 10-11, 2026, in Heidelberg, Germany. The event addresses the underexplored intersection of gender, authority, and trust in U.S. culture, politics, and history. While recent studies have expanded research on authority and trust, gendered perspectives remain comparatively rare. The workshop invites contributions that examine how gender influences authority, trust, expertise, participation, and artistic or cultural practices-both historically and in light of current debates about gender identities and social trust. Participants are encouraged to submit abstracts (300-350 words) for proposed book chapters that will form part of a forthcoming edited volume. Papers should connect gender with at least one of the following themes: authority, trust, cultural and artistic production, space, place, migration, or mediality. The deadline for proposals is January 31, 2026. Accommodation will be provided for two nights, and limited travel funding is available. More information is available here.
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Vom 07. bis 09.10.2026 wird an der Universität Hildesheim eine Tagung zu historischen Perspektiven auf (sexualisierte) Gewalt in pädagogischen Kontexten durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen soll ein erweiterter Gewaltbegriff, der physische, psychische, sexualisierte, strukturelle, symbolische, rechtliche und digitale Gewalt in Erziehungs- und Bildungskontexten vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart umfasst. Gefragt wird nach Gewalt in Familien, Schulen, Heimen, psychiatrischen und anderen pädagogischen Einrichtungen, nach Generationenverhältnissen, Geschlechterordnungen, „schwarzer Pädagogik“, Gewalt im Nationalsozialismus und in der DDR sowie nach Aufarbeitungsprozessen und Zeug_innenschaft. Intersektionale, postkoloniale und disability-bezogene Perspektiven sollen ausdrücklich einbezogen werden. Abstracts im Umfang von ca. 1.500 Zeichen können bis zum 28.02.2026 per E-Mail eingereicht werden; Beiträge von Nachwuchswissenschaftler_innen sind besonders willkommen. Alle Infos finden sich hier.
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Investigaciones Feministas announces two monograph calls: on gender gaps in political attitudes and public opinion (deadline: 12 April 2026, publication June 2026, Vol. 17(1)) and on translation, feminisms, woke discourse, and human rights from an intersectional perspective (deadline: 15 January 2026, publication March 2026). All information can be found here.
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Unter dem Titel „Gender_Queer Worldings: Gewalt, Bündnisse, Zukunftsentwürfe“ wird vom 23.–25. September 2026 in Innsbruck die 11. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung ausgerichtet. Im Zentrum stehen werden macht- und gewaltförmige Formen von Worlding, die Rolle von Bündnissen sowie feministische, queere, trans*, inter*, crip und dekoloniale Zukunftsentwürfe. Eingeladen werden wissenschaftliche, aktivistische und künstlerische Beiträge in Deutsch oder Englisch, die sich einem der thematischen Schwerpunkte widmen. Vorschläge für Einzelvorträge, Panels oder künstlerisch‑interaktive Formate können bis zum 28. Februar 2026 über die Konferenz‑Homepage eingereicht werden; Rückmeldungen werden bis 15. April 2026 versandt.
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For the ESA Conference 2026, contributions are invited to a joint session of the Research Networks RN03 "Biographical perspectives on European Societies" and RN16 "Sociology of health and medicine".
Applied social research is focused on, in which participants are collaboratively involved and biographical, creative, and embodied methods such as body mapping, narrative and artistic techniques, participatory theatre, visual storytelling, object elicitation, or walking interviews are used to co-create knowledge about bodily and life-historical transformation processes. Contributions can address topics such as ageing, illness, disability, gender and body-framed transitions, as well as self-perceptions shaped by the gazes and attributions of others. Particularly welcome are reflexive submissions that elaborate on the ethical, epistemic, and practical dimensions of participatory research, questions of power, agency, and representation, as well as opportunities for democratizing knowledge production.
Abstracts can be submitted via the ConfTool conference system by 30 January.
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Die 24. Jahrestagung der KEG (Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum) findet am 28./29. Mai 2026 an der Universität Wien statt, ausgerichtet vom Referat für Genderforschung. Vorschläge für Arbeitgruppen (AG) oder Plenarthemen, inklusive Thema, Titel, Verantwortliche/Mitwirkende sowie eine Kurzbeschreibung (max. eine Seite) sind willkommen. Einreichungen sind bis zum 31. Januar 2026 an die KEG-Sprecher_innen zu richten. Alle Informationen zum CfP finden sich hier.
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Das Symposium „Lehre Entgrenzen"/"Unbounding Teaching: Perspectives, Ideas, Impulses“ der Arbeitsgruppe „Diversity in Teaching“ wird am 26. Mai 2026 an der Freien Universität Berlin hybrid veranstaltet. Vortragsbeiträge in Form von Postern oder kurzen Workshops zum „Marketplace of Ideas“ werden gesucht, die gender- und diversitätsresponsive Lehre sowie gesellschaftliche Herausforderungen thematisieren – mit Fokus auf konkrete Beispiele, Pilotprojekte oder innovative Formate, insbesondere aus MINT-Fächern. Beiträge von erfahrenen Lehrenden, etablierten Projekten, Zertifikatsprogrammen der Berlin University Alliance oder Studierenden sind besonders willkommen. Kurzabstracts (max. 300 Wörter) sind bis zum 5. Februar 2026 einzureichen. Sprachen des Events sind Englisch und Deutsch. Der Call ist zum Beispiel hier einsehbar.
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Am 29./30. September 2026 lädt die Arbeitsstelle Ludwig der Bayer in Mainz zu einem Workshop über die Rolle von Frauen bei der Dynastiebildung des Hauses Bayern im 14. Jahrhundert ein. Frauen wie Töchter, Schwestern, Ehefrauen oder Witwen trugen maßgeblich zur Stabilisierung von Verwandtschaftsnetzwerken bei – weg vom „Mannesstamm“ hin zu ihren vielfältigen Verbindungen. Beiträge zu solchen Akteur_innen, basierend auf Urkunden, Chroniken, Grabmälern, Siegeln oder Münzen, sowie vergleichende Beispiele sind herzlich willkommen. 20-minütige Vorträge (Abstract max. 300 Wörter) können bis 31.03.2026 eingereicht werden. Weitere Informationen hier.
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The workshop “Conservative Women: Politics and Gender from 19th century – 21th century” (Antwerp, 2–3 July 2026) examines women’s roles in conservative, nationalist, and radical right movements from the nineteenth century to today, focusing on their motivations, strategies, and impact within often patriarchal political cultures. It brings together perspectives from conservatism studies and gender/women’s history, with a particular emphasis on Europe while welcoming global approaches, and invites 15-minute presentations from senior and junior researchers on related topics such as anti-feminism, media, and the body as a political instrument. For details on the call, submission deadline, and practical information, see here.
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The workshop “(Re)labelling Queerness after Socialism” (Heidelberg, November 25–27, 2026) brings together researchers from various disciplines to examine how non-heteronormative and non-binary genders and sexualities are represented and redefined in post-socialist Eastern, South-Eastern, and Central Eastern Europe. It focuses on changing terms, narratives, and media representations of queerness, the roles of different social and institutional actors, and the ways local histories, politics, and cultures interact with “Western” queer discourses. The call for papers invites proposals from all career levels across disciplines by February 8, 2026, for 15-minute presentations based on pre-circulated short papers. More information is available here.
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Die AG „Sexualität und Gesellschaft" der DGS lädt zur Tagung am 9. bis 10. Juli 2026 an der Hochschule Fulda ein. Gesellschaftstheoretische Perspektiven auf Sexualität in multiplen Krisen, technologischem Wandel und autoritären Verschiebungen stehen im Zentrum. Abstracts (max. 300 Wörter) können bis 8. März 2026 eingereicht werden.
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The journal Gender a výzkum / Gender and Research seeks abstracts for its special issue on intersectional and transdisciplinary research connecting imperialisms and genders, addressing race, class, sexuality, ableism, and non-Western imperialism (incl. Soviet/post-Soviet contexts). Topics include decolonial approaches, far-right discourses, digital/media practices, environmental justice, migration, and anticolonial resistances. Abstracts (max. 300 words, English) are due March 2, 2026, full papers are due October 2026; publication in 2027. Details can be found here.
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