Juniorprofessorin im Maria-Goeppert-Mayer-Programm, HMTM Hannover, Institut für Musikpädagogische Forschung

Kontakt:

HMTM Hannover
Institut für Musikpädagogische Forschung
Neues Haus 1
30175 Hannover
E-Mail: joana.grow[at]hmtm-hannover.de

  • seit 10/2020 Juniorprofessorin im Maria-Goeppert-Mayer-Programm am ImpF der HMTMH
  • 2014-2020 Abgeordnete Lehrkraft/ Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Braunschweig am Institut für Musik und ihre Vermittlung
  • seit 4/2010 Lehrbeauftrage der Leuphana Universität Lüneburg
  • seit 1/2009 Referentin in der Niedersächsischen Lehrerfortbildung im Fach Musik
  • 8/2008 -9/2020 Lehrerin an der GTS Drispenstedt, Hildesheim (u.a. Leitung einer Musikklasse, Fachkonferenzleiterin Musik)
  • Gendersensibler Musikunterricht
  • Intersektionalität und Musikpädagogik
  • Musik und Zweitspracherwerb
  • Kompositionspädagogik
  • Digitalisierung in der Musikpädagogik
  • Grow, J. (2020) "Erfinde eine Sturm-Musik". Anforderungen an Aufgaben beim Komponieren in der Grundschule." In G. Brunner u.a. (2020). "Mastery oder Mystery? Musikunterricht zwischen Lehrgang und offenem Konzept. Innsbruck: Helbling.
  • Grow, J. (2020). Wege durchgängiger Sprachbildung. Möglichkeiten und Grenzen von Sprachförderliedern als Gegenstand des Musikunterrichts. In: T. Buchborn; E.M. Tralle; J. Völker (Hrsg.). Interkulturalität - Musik - Pädagogik. Freiburg im Breisgau.
  • Grow, J. (2020). Rezension zu Birgit Jeschonneck: Sprachförderung mit Musik zu "Paulas Reise" Unterrichts- und Spielideen zum Bilderbuch von Paul Maar für die Klassen 1 und 2. Musik in der Grundschule. H.93.
  • Grow, J. (im Druck). Es ist Herbst - ein Lied zur Sprachförderung. Musik im Fach Deutsch als Zweitsprache. In: D. M. Eberhard: Mit Melodien, Rhythmen und Bewegung das Lernen unterstützen - Unterrichtsprinzip Musik in allen Fächern. Berlin: Cornelsen Verlag.
  • Grow, J. (2019). Klassenmusizieren mit Stabspielen - Spieltechnik üben. Musik in der Grundschule. H. 92.
  • Grow, J. (2019). Komponieren in der Grundschule. Konzepte für den allgemeinen Musikunterricht der Grundschule. In M. Papst-Krüger und O. Nimczik (Hrsg.). Musikunterricht 4. Bildung. Musik. Kultur. Musik am Puls der Zeit. Kassel/Mainz: Bundesverband Musikunterricht.
  • Grow, J. (2019). Endlich ist der Frühling da. Ein Sprachförderlied für den Musikunterricht. Musik in der Grundschule. H. 89.
  • Grow, J.; Günther, F.; Weber, B. (2018). Reflexion im Fokus - Videovignetten als Tool in der Lehrerbildung. In: S. Kauffeld; J. Othmer (Hrsg.). Handbuch "Gute Lehre". Berlin: Springer Verlag.
  • Grow, J. (2018). Komponieren im Musikunterricht der Grundschule (= Dissertation; Leuphana Universität Lüneburg). Münster: Lit Verlag.
  • Grow, J.; Drabandt, T.; Günther, F. (2017). Videovignetten als Reflexionstool in der Lehrerausbildung. In: M. Rheinländer; B. Weber (Hrsg). Digitale Medien im Musikunterricht - Praxis und Reflexion. Handorf: Lugert.
  • (Un)Doing gender in Überarbeitungsprozessen beim Musik erfinden

    Prozesse des (Un)Doing Gender werden in musikpädagogischer Forschung kaum betrachtet. Die vorliegende Untersuchung zu Revisionsprozessen beim Komponieren rekonstruiert diese Aushandlungsmuster sowie dabei ablaufende Prozesse des (Un)Doing Gender und setzt sie miteinander in Beziehung. Es wurden Kompositionsprozesse von zwölf geschlechtshomogenen sowie -heterogenen Schüler*innengruppen 4. und 5. Klassen mittels Videointeraktions- und qualitativer Inhaltsanalyse analysiert. Die Ergebnisdarstellung fokussiert soziale Aushandlungsprozesse, die sich in demokratische wie hierarchiebildende Prozesse unterscheiden lassen. Letztere überlagern dabei musikalische Aushandlungsprozesse. Doing Gender geht dabei mit Hierarchisierungsprozessen einher; über musikbezogene Stereotype soll das andere Geschlecht geschwächt werden. Prozesse des Doing Gender finden sich besonders in geschlechtsheterogenen Gruppen. Die Erkenntnisse können einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Gruppenkompositionsprozessen und deren Gestaltung im Musikunterricht leisten.

  • Einstellungen und Vorstellungen von Studierenden und Lehrkräften zu gendersensiblem Musikunterricht

    Das Projekt Gendersensibler Musikunterricht betrachtet zunächst Einstellungen und Vorstellungen von Studierenden wie Lehrkräften zu gendersensiblen Musikunterricht. Beides wird in einem halmoffenem Fragebogen erhoben. Geplant sind weiter Interaktionsanalysen von Unterrichtsvideographien einiger dieser Lehrkräfte zur Interaktion und Kommunikation mit Lernenden. Die in den Fragebögen herausgearbeitete Vorstellungen der Lehrkräfte sowie ihr Wissen über und ihre Einstellungen zu gendersensiblen Unterricht sollen der Interaktion und Kommunikation gegenübergestellt werden. Von besonderem Interesse ist, welches Lehrer*innenhandeln Kindern neue, differente musikalische Erfahrungsräume eröffnet, um Voraussetzungen für individuelle Entwicklung als Ausgangspunkt von Undoing Gender zu schaffen. In einem Design Based Research-Setting scheint sollen Veränderung von Wissen, Einstellung und Handeln zu einem gendersensiblen Musikunterricht hin, vorangebracht werden.

  • Digitale Kompetenzen für die Lehrerbildung an der TU Braunschweig (DiBS),(Qualitätsoffensive Lehrerbildung III/BMBF)

    Einsatz von interaktiven Videovignetten zum Klassenmusizieren: Im Teaching Lab werden interaktive Videovignetten von Unterrichtssituationen in fachdidaktischen Lehrveranstaltungen zum Klassenmusizieren genutzt, um die Reflexionskompetenz der Studierenden zu entwickeln und auszudifferenzieren (Grow, Günther & Weber, 2019). Sie werden befähigt, ihre Unterrichtsstrategien an das Lernverhalten der Schüler*innen anzupassen und damit die Wirksamkeit ihres Unterrichts zu verbessern. Für die Analyse und Reflexion künstlerisch-kreativen Unterrichts eignen sich interaktive Videovignetten auch besonders, weil sie die nonverbalen Anteile von Musikunterricht sichtbar machen. Zudem ermöglicht die Unabhängigkeit von eigenem Unterricht eine sachliche Orientierung ohne emotionales Involviertsein.
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