Porträt Janina Dannenberg

Promotionsstipendiatin Leuphana Universität Lüneburg
Fakultät Nachhaltigkeit, Lehr- und Forschungsgebiet Umweltplanung

Kontakt:

Leuphana Universität Lüneburg
Fakultät Nachhaltigkeit Scharnhorststraße 1
21335 Lüneburg
Raum: C.11.115
Tel.: 04131-6772533
E-Mail: Janina.Dannenberg[at]leuphana.de


  • 2010: Diplom Umweltwissenschaften, Universität Lüneburg
  • 2011: 1. Staatsexamen für das Lehramt an Grund- Haupt- und Realschulen mit den Unterrichtsfächern Physik und Chemie
  • Insgesamt zwei Jahre Studien- und Forschungsaufenthalte in den Philippinen. Jeweils gefördert durch Stipendien des DAAD
  • Seit 2013: Promotionsstipendiatin an der Fakultät Nachhaltigkeit, Leuphana Universität Lüneburg
  • Gesellschaftliche Naturverhältnisse
  • Reflexive Feldforschung
  • Feministische Ökonomiekritik
  • Ländliche Entwicklung, Landbesitz, Indigenenrecht (v.a. Philippinen)
  • Produktivität und Reproduktivität von Arbeit
  • Dannenberg, Janina (2018): Normality Revisited. Fieldwork and Family. In: Stodulka, Thomas, Samia Dinkelaker und Ferdiansyah Thajib (Hrsg.): Affective Dimensions of Fieldwork, N.n.
  • Dannenberg, Janina (2018): Engendering the Swidden. Konferenzbeitrag auf der Gender, Work and Organisation Conference, Keele, Großbritannien, Juni 2016.
  • Dannenberg, Janina (2014): State- prescribed (re)productivity? The Philippine Legislation on the Rights of Indigenous Peoples and Local Crisis. Konferenzbeitrag auf der Degrowth, Leipzig, September 2014.
  • Dannenberg, Janina (2014): Collective Landownership and the Crisis of the Reproductive. Methodological Considerations. Konferenzbeitrag auf der Gender, Work and Organisation Conference, Keele, Großbritannien, Juni 2014.
  • Dannenberg, Janina (2010): Biodiversität /Landwirtschaft. In: Block, Martin: Vernetzte Erde, Tatort- Straßen der Welt e.V., Köln. S.27-28 /52-54.
  • Dannenberg, Janina (2007): Ein Betonklotz mit Visionen. Oder: Wie wird angestammtes Land bemessen? In: Südostasien 4 /2007. S.80-81.
  • Dannenberg, Janina with Lanfer, Anne and Richter, Johannes (2009): Criminalization of Human Rights Defenders- Structural Considerations. In: Observer, Vol.1, No.1. S.4-5.
  • Dannenberg, Janina und Reese, Niklas (2006): Cashcrops statt Umverteilung. Landwirtschaft und Landreform. In: Reese, Niklas; Werning, Rainer (Hrsg.): Handbuch Philippinen, Bad Honnef, Horlemann. S.97-104.
  • Dannenberg, Janina mit Richter, Johannes (2006): Bodenbesitzen./Paglaya ng Lupa, Dokumentarfilm. O.m.U., 47 min.
  • Dannenberg, Janina mit Richter, Johannes (2007): LakbayK-tribo. It´s my task in this world. Dokumentarfilm. O.m.U., 54 min.
  • Landbesitz und die Krise des (Re)Produktiven (Promotionsprojekt, Arbeitstitel)

Die ökologische Krise und die Krise der Reproduktionsarbeit sind in ihrem Ursprung identisch. Die orthodoxe Wirtschaftstheorie räumt weder der natürlichen- noch der sozialen Reproduktion einen eigenen Platz in ihrem Ökonomieverständnis ein. Beide werden in der Durchlaufwirtschaft als unentgeltliche und unerschöpfliche Ressourcen gehandhabt. Um ein nachhaltiges Wirtschaften im Sinne von Gerechtigkeit zwischen den Generationen, den Menschen an allen Orten der Erde und den Geschlechtern zu ermöglichen, ist eine Wirtschaftstheorie nötig, welche die Dichotomien zwischen Produktion und Reproduktion aufhebt und beide in einer Stoffwirtschaft integriert. Der Ansatz der (Re)Produktivität (u.a. Biesecker/ Hofmeister 2006) bietet einen ersten Schritt in diese Richtung. Im Promotionsprojekt "Landbesitzverhältnisse und die Krise des (Re)Produktiven" werden Trennungslinien und Verbindungen zwischen natürlicher und sozialer Produktivität und Reproduktivität in ihrem Zusammenhang mit Landbesitz untersucht. Schwerpunkt der empirischen Forschung ist der kollektive Landbesitz an einer Ancestral Domain, dem angestammten Land Indigener. Ort der Feldforschung ist Mindanao, Philippinen. Das Promotionsvorhaben beinhaltet eine theoretische Weiterentwicklung des Konzepts der (Re)Produktivität, da es seine empirische Anwendbarkeit in einer Gesellschaft im globalen Süden, welche nicht allein Modernitätszuschreibungen erfährt, sondern auch als traditionell konstruiert wird, überprüft. Die empirischen Ergebnisse tragen dazu bei, die rechtliche und politische Gestaltung von Landbesitz als kollektiven Privatbesitz in Bezug auf ihr Potential für nachhaltige Regionalentwicklung, sowie in ihren geschlechtsbezogenen und ökologischen Auswirkungen zu verstehen.

  • Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg
  • GeNaWerk- Netzwerk für Gender und Nachhaltigkeit
  • GENAU! (Arbeitstitel) Fachgesellschaft für Geschlechterverhältnisse, Nachhaltigkeit, Umwelt (in Gründung)
  • IPON. International Peace Observers Network