Liebes LAGEN-Netzwerk, liebe Interessierte,
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| die Sommermonate, Urlaube und die kurz bevorstehende vorlesungsfreie Zeit in Niedersachsen bringen es mit sich, dass die Anzahl der öffentlichkeitswirksamen Ankündigungen etwas rückläufig ist. Trotzdem laufen in den Hochschulen im Hintergrund die Aktivitäten auf Hochtouren. So auch bei der LAGEN-Koordinationsstelle. Mit viel Energie und tollen Expert_innen an unserer Seite entsteht derzeit eine neue LAGEN-Webseite. So viel sei schon jetzt verraten: Da steht ein ganz toller neuer Webauftritt in den Starlöchern! Mit an Bord ist auch das neue LAGEN-Projekt „Forschungsverbundberatung“. Wir freuen uns schon darauf, wenn wir Sie, liebe Lesende, im August zum Besuch auf die LAGEN-Webseite einladen können. |
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Gemeinsam mit den Kooperationspartnerinnen vom „HAWK Netzwerk Genderforschung“ der HAWK Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen sitzen wir außerdem an der Planung unserer Veran-staltungen, dem 15. Intersektionalen Niedersächsischen Doktorand_innentag am 28. September 2026 sowie der LAGEN-Jahrestagung „Arbeits- und Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen. Intersektio-nale Analysen“ am 29. September 2026. Wer die Inhalte beider Veranstaltungen noch nicht kennt, sollte heute unbedingt einen Blick hineinwerfen. UND: Die Anmeldungen sind geöffnet! Ergänzende Informationen dazu und zu weiteren Veranstaltungen, Calls, Publikationen und so weiter finden Sie in diesem Rundbrief. Einen schönen Sommermonat Juli wünschen wir Ihnen und senden herzliche Grüße aus der LAGEN Andrea D. Bührmann (Sprecherin der LAGEN) und Corinna Onnen (stellv. Sprecherin der LAGEN) für die Koordinations- und Geschäftsstelle der LAGEN Doris Cornils (Koordinatorin) und Rubina Hiller & Micha Arnold (studentische Mitarbeiter_innen) |
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1. Weitere Neuigkeiten aus der Frauen- und Geschlechterforschung
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Anmeldung zur LAGEN-Jahrestagung 2026 „Arbeits- und Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen. Intersektionale Analysen“ geöffnet
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Ländliche Räume und hier insbesondere Arbeits- und Lebensverhältnisse eröffnen für die Frauen-, Geschlechter- und Intersektionalitätsforschung eine interessante Perspektive mit zahlreichen Desideraten. Auf der diesjährigen LAGEN-Jahrestagung wollen wir gemeinsam mit Ihnen dieses Themengebiet aus den folgenden Perspektiven im Rahmen von Vorträgen, Workshops, Panels und Diskussio-nen intersektional erkunden: 1. Soziale Bewegungen als Motor sozialen Wandels – Frauen in Bewegung, 2. Lebensentwürfe, Lebensweisen und Lebensverläufe, 3. Queere Sorge-, Schutz- und Solidaritäts-Arrangements. Die Jahrestagung findet am 29. September 2026 an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) am Standort Hildesheim statt. Ausgerichtet wird sie vom HAWK-Netzwerk Genderforschung in Kooperation mit der LAGEN. Alle Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier. |
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Anmeldung zum Interdisziplinären Niedersächsischen Doktorand_innentag Gender Studies 2026 geöffnet
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Auch in diesem Jahr kommen Wissenschaftler_innen in der Qualifikationsphase zum LAGEN-Doktorand_innentag zusammen, geben Einblicke in ihre Promotionsvorhaben und/oder abgeschlos-senen Masterarbeiten und tauschen sich fachlich aus. Beim Interdisziplinären Niedersächsischen Doktoranden_innentag handelt es sich um ein deutschlandweit einzigartiges Format, da neben der Präsentation von Forschungsergebnissen, fachlicher Austausch, die Vernetzung unter den Teilneh-menden sowie gemeinsame Weiterbildungen im Rahmen von Workshops angeboten werden. Abends besteht außerdem bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch (Selbstzahler_innen) die Möglichkeit sich mit Teilnehmenden vom Doktorand_innen sowie von der LAGEN-Jahrestagung, die am Folgetag stattfindet, auszutauschen. Der Doktorand_innentag findet am 28. September 2026 an der Hochschule für angewandte Wissen-schaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) am Standort Hildesheim statt. Ausge-richtet wird sie vom HAWK-Netzwerk Genderforschung in Kooperation mit der LAGEN. Alle Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier. |
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Podcastfolgen Forschungsverbund GERDEA
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Fachinformationsdienst Gender: Aufruf zur aktiven Mitgestaltung
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Der neue Fachinformationsdienst Gender (FID Gender) hat die Projektarbeit für die Entwicklung einer bundesweiten Infrastruktur für die Geschlechterforschung aufgenommen. Gefördert wird das Projekt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) (Förderzeitraum: 25. September 2025 – 31. De-zember 2028). Zu den Zielen vom FID Gender gehören die Bündelung von Informationen des inter- und transdisziplinären Genderforschungsfeldes in Deutschland. Die Umsetzung ist in vier Aktions-feldern geplant: Community & Vernetzung, Literatur- und Informationsversorgung, Forschungsdaten und Open-Access-Publizieren. An dem Projektkonsortium sind folgende Institutionen beteiligt: Mar-gherita-von-Brentano-Zen-trum der Freien Universität Berlin, Zentrum für transdisziplinäre Geschlech-terstudien der Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Ber-lin, Forschungsdatenzentrum Qualiservice, GESIS mit dem Team CEWS und als feste Kooperations-partner_innen das Digitale Deutsche Frauenarchiv. Das Team vom FID Gender lädt Interessierte dazu ein, sich aktiv am Aufbau und der Entwicklung zu beteiligen. Auf diese Weise sollen die Bedarfe der Wissenschaftler_innen aus der Geschlechterfor-schung / den Gender Studies systematisch bei der Entwicklung der neuen Angebote berücksichtigt werden. Für die Einbindung von Wissenschaftler_innen sind Workshops zur Bedarfserhebung geplant. Aktuell befindet sich das Portal FID Gender noch im Aufbau. Eine Kontaktaufnahme ist jedoch be-reits hier möglich. |
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Umfrage SHE-BUILDS – Sustainable Housing through Engineered BUILDing Solutions
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Die LAGEN-Mitgliedseinrichtung Braunschweiger Zentrum für Gender Studies führt im Rahmen des GeDiMINT-Forschungsimpulses „SHE-BUILDS – Sustainable Housing through Engineered BUILDing Solutions“ aktuell eine internationale Umfrage in Kooperation mit Partner_innen der Universidade Federal de Uberlândia (Brasilien) durch. Die Studie untersucht, wie Wohnbedingungen, Instandhal-tung, Reparaturpraktiken sowie unbezahlte Sorge- und Hausarbeit den Alltag prägen und welche Zu-sammenhänge zwischen Wohnen, Nachhaltigkeit, Geschlechterverhältnissen und sozialen Ungleich-heiten bestehen. Zur Teilnahme eingeladen sind Frauen* ab 18 Jahren, die Erfahrungen mit Wohnraum, Haushalts-organisation oder Instandhaltungsaufgaben haben. Die anonyme Online-Befragung ist auf Englisch und Portugiesisch verfügbar und dauert etwa 10–15 Minuten. Hier kommen Sie zur Umfrage. |
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2. Neue Veröffentlichungen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung
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Erinnerungen und Perspektiven des Deutschen Akademikerinnenbunds aus den Jahren 1926 bis 2026
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Der Deutsche Akademikerinnenbund (DAB) blickt auf 100 Jahre Engagement für Frauen in Wissen-schaft, Politik und Bildung zurück. Die Jubiläumspublikation „Erinnerungen und Perspektiven des Deutschen Akademikerinnenbunds aus den Jahren 1926 bis 2026“ zeichnet die Verbandsgeschichte nach, beleuchtet Kontinuitäten und Brüche und versammelt Beiträge von Mitgliedern als Akteur_innen zwischen frauenpolitischem Engagement und wissenschaftlicher Expertise. Das Buch verbindet historische Einordnung mit einer kritischen Perspektive auf Gegenwart und Zu-kunft des DAB und macht seine Rolle als Interessenvertretung bis heute sichtbar. Weitere Informatio-nen finden sich hier. |
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Überschrift (unterstrichen) Digitale Gewalt. Politisierungen affektiver Öffentlichkeiten
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Der Band „Digitale Gewalt. Politisierungen affektiver Öffentlichkeiten“ von Julia Bee, Jasmin Degeling, Jennifer Eickelmann und Katrin Köppert ist erschienen und steht hier Open Access zur Verfügung. Ausgehend von Phänomenen wie Deepfakes, Doxing und Voice Cloning zeigt die Publikation, dass digitale Gewalt als politische Gewalt zu verstehen ist, die sich insbesondere gegen marginalisierte Gruppen richtet. Analysiert werden Misogynie, Transfeindlichkeit, Rassismus und faschistische Dyna-miken unter digitalen Bedingungen, eingeordnet durch intersektionale Perspektiven der Gender Media Studies. |
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GENDER 2-2026: Ungleichheit neu denken
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Die neue Ausgabe von „GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft“ widmet sich aktuellen Forschungen zu sozialen Ungleichheiten und theoretischen und methodologischen Weiter-entwicklungen aus intersektionaler Perspektive. In den ersten zwei Beiträgen werden „methodolo-gische Reflexionen“ und die „Prägung des Begriffs ‚intrasectionality‘“ in den Blick genommen. In den sich daran anschließenden Beiträgen „werden aus weiteren disziplinären Perspektiven, der Bildungs-forschung und Geschichtswissenschaft, theoretische Entwicklungen auf der Grundlage empirischer Forschung skizziert.“ Während beispielsweise Esto Mader, Lea Luttenberger und Mirjam Fischer argumentieren, „dass traditionelle quantitative Datenerhebungen unzureichend sind, um die Konfigu-ration von neuen Ungleichheitsstrukturen in Hochschulsystemen zu erfassen“, entwickeln Charlotte Pezeril und Yagos Koliopanos „mit dem Konzept von ‚Intrasektionalität‘ einen neuen Begriff weiter, mit dem Dynamiken innerhalb sowie zwischen marginalisierten Gruppen untersucht werden“ können (GENDER 2/2026: 8). Alle Beiträge können im Open Access-Format hier gelesen werden. |
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Femina Politica 1-2026: Geschlechtergerechtigkeit und Diversität in Wissenschaft und Hochschulen
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Die neue Ausgabe „Femina Politica – Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft“ widmet sich dem Themenschwerpunkt „Geschlechtergerechtigkeit und Diversität in Wissenschaft und Hochschulen zwischen institutionellem Wandel und Symbolpolitik.“ In den Schwerpunktbeiträgen beleuchten unter anderem Laura Eigenmann, Patricia Graf und Kathrin Zippel die „Akademische Gleichstellungs- und Diversitätspolitik zwischen historischen Errungenschaften, Symbolpolitik und Rollback“. Andrea Löther, Mazlum Karatas und Lena Weber widmen sich „The Challenge of Studying the Institutionali-zation of Gender Equality in European Research Performing Organizations“ und Nina Steinweg und Tina Tsoneva analysieren „Diversitäts-Governance: Institutionellen Wandel durch rechtliche Rahmen-bedingungen ermöglichen“. In der Rubrik „Forum“ findet sich der Beitrag „Die Frauen kommen aus den Themen raus in die Politik. Überlegungen zum Zusammenhang von Repräsentation, Ländlichkeit und Geschlechterkulturen“ von Mina Mittertrainer und Barbara Thiessen, der eine thematische Nähe zu unserem diesjährigen Jahrestagungsthema vermuten lässt. Zu diesen und zahlreichen weiteren spannenden Beiträge der neuen Ausgabe kommen Sie hier. |
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Handreichung: Umgang mit rechten Anfeindungen gegen die Wissenschaft
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Der Forschungsverbund „Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen und der zeitgenössischen extremen Rechten. Dynamiken – Effekte – Ambivalenzen (GERDEA)“ hat eine Handreichung zum „Umgang mit rechten Anfeindungen gegen die Wissenschaft“ herausgegeben. Zu den Inhalten zählen: Perspektiven aus der Beratungspraxis, 10 Punkte für den Umgang mit Angrif-fen sowie Unterstützungsangebote und Links von Handreichungen anderer Akteur_innen. Sie können das Dokument hier downloaden. |
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Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat mit der Broschüre „Demenz und queer“ eine bundesweit ver-fügbare Publikation veröffentlicht, die sich mit den Lebensrealitäten queerer Menschen mit Demenz befasst. Sie ist hier kostenlos als PDF verfügbar und richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie Fachpersonen in Beratung und Pflege. |
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Disclosing identities at work
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In der Publikation, verfasst von Iris Buizer, Jojanneke van der Toorn, Özge Bilgili, Anne C. Schietecat und Martine D. Veldhuizen, wird analysiert, unter welchen Voraussetzungen Beschäftigte ihre persön-liche Identität am Arbeitsplatz offenlegen und welche organisationalen Konstellationen diesen Prozess beeinflussen. Im Fokus stehen dabei die Wechselwirkungen zwischen Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und dem Erleben von Sicherheit im Arbeitsumfeld. Die Publikation trägt damit zur Diskussion über diskrimi-nierungssensible Organisationskulturen und die Bedeutung inklusiver Rahmenbedingungen in der Ar-beitswelt bei. Sie können das Dokument hier downloaden. |
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3. Veranstaltungsempfehlungen
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Anmeldung zur LAGEN-Jahrestagung 2026 „Arbeits- und Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen. Intersektionale Analysen“ geöffnet
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Ländliche Räume und hier insbesondere Arbeits- und Lebensverhältnisse eröffnen für die Frauen-, Geschlechter- und Intersektionalitätsforschung eine interessante Perspektive mit zahlreichen Desi-deraten. Auf der diesjährigen LAGEN-Jahrestagung wollen wir gemeinsam mit Ihnen dieses Themen-gebiet aus den folgenden Perspektiven im Rahmen von Vorträgen, Workshops, Panels und Diskussio-nen intersektional erkunden: 1. Soziale Bewegungen als Motor sozialen Wandels – Frauen in Beweg-ung, 2. Lebensentwürfe, Lebensweisen und Lebensverläufe, 3. Queere Sorge-, Schutz- und Solidari-täts-Arrangements. Die Jahrestagung findet am 29. September 2026 an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) am Standort Hildesheim statt. Ausgerichtet wird sie vom HAWK-Netzwerk Genderforschung in Kooperation mit der LAGEN. Alle Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier. |
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Anmeldung zum Interdisziplinären Niedersächsischen Doktorand_innentag Gender Studies 2026 geöffnet
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Auch in diesem Jahr kommen Wissenschaftler_innen in der Qualifikationsphase zum LAGEN-Doktorand_innentag zusammen, geben Einblicke in ihre Promotionsvorhaben und/oder abgeschlos-senen Masterarbeiten und tauschen sich fachlich aus. Beim Interdisziplinären Niedersächsischen Doktoranden_innentag handelt es sich um ein deutschlandweit einzigartiges Format, da neben der Präsentation von Forschungsergebnissen, fachlicher Austausch, die Vernetzung unter den Teilneh-menden sowie gemeinsame Weiterbildungen im Rahmen von Workshops angeboten werden. Abends besteht außerdem bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch (Selbstzahler_innen) die Möglichkeit sich mit Teilnehmenden vom Doktorand_innen sowie von der LAGEN-Jahrestagung, die am Folgetag stattfindet, auszutauschen. Der Doktorand_innentag findet am 28. September 2026 an der Hochschule für angewandte Wissen-schaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) am Standort Hildesheim statt. Ausge-richtet wird sie vom HAWK-Netzwerk Genderforschung in Kooperation mit der LAGEN. Alle Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier. |
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Save the Date: Tagung „Transforming Cities" an der TU Braunschweig
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Die LAGEN-Mitgliedseinrichtung Braunschweiger Zentrum für Gender Studies richtet am 27./28. Oktober 2026 die Tagung „Transforming Cities: Geschlechterdimensionen im Blick von Stadt- & Mobilitätsforschung“ an der TU Braunschweig aus. „Die Tagung deckt Themenfelder ab, die die beiden Forschungsschwerpunkte ‚Stadt der Zukunft' und ‚Mobilität' an der TU Braunschweig beschäftigen und im Verbundprojekt ‚ReSpace! Connected Responseable Spaces and Infrastructures for Sustain-able Living' zusammenkommen. Im Fokus stehen Geschlechterdimensionen in der Stadtplanung, Mobilitätsentwicklung, Klima & Ressourcen, Kreislauf- & regenerative Wirtschaft sowie urbane Pro-duktion. Neben Impulsvorträgen zeigen interdisziplinäre Forschungsprojekte Umsetzungsbeispiele der TU Braunschweig und anderer Hochschulen, die teils im Rahmen von GeDiMINT finanziert wurden (Forschungsimpulse)“ (aus der Tagungsankündigung). Weitere Informationen finden Sie hier. |
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Online-Vortragsreihe IFiF‑Impulse „Exzellent und trotzdem unsichtbar?! Wege zu mehr Sichtbarkeit für Frauen in Wissenschaft und Innovation"
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Die Online-Vortragsreihe IFiF‑Impulse „Exzellent und trotzdem unsichtbar?! Wege zu mehr Sichtbar-keit für Frauen in Wissenschaft und Innovation“ bietet Einblicke in aktuelle Forschung zu Sichtbarkeit, strukturellen Barrieren und praktischen Ansätzen zur Stärkung von Frauen in Wissenschaft und Inno-vation. Die Beiträge zeigen, wie psychologische, kulturelle und organisationale Faktoren wirken und welche Impulse für mehr Teilhabe und Anerkennung gesetzt werden können. Ein Vortrag findet am 7. Juli 2026 statt: „Innovative Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft sichtbar machen – Handlungsempfehlungen für die Praxis“ (Ines Großkopf, Julia Meyer). Die Veranstaltung ist kostenfrei, findet online via WebEx statt, dauert 60 Minuten und beginnt um 12 Uhr. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Alle weiteren Informationen sowie Aufzeichnungen finden sich hier. Zur Anmeldung geht es hier. |
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Lecture Care, Gender and Environment
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Die Lecture „Care, Gender and Environment“ von Prof. Catherine Larrère (Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne) beleuchtet zentrale Fragen feministischer Theorie an der Schnittstelle von Sorge, Geschlecht und Umwelt. Die Veranstaltung eröffnet Perspektiven auf ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen und deren Verknüpfung mit Care-Debatten. Die Lecture findet am 6. Juli 2026 von 16 bis 18 Uhr in Räumen der FU Berlin statt und wird vom Margherita-von-Brentano-Zentrum für Geschlechterforschung ausgerichtet. Weitere Informationen finden Sie hier. |
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Symposium Geschlecht intersektional und interdisziplinär: Un/mögliche Kooperationen in Wissenschaft und Forschung
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Das Symposium „Geschlecht intersektional und interdisziplinär: Un/mögliche Kooperationen in Wis-senschaft und Forschung“ findet am 05. und 06. Oktober 2026 an der Universität zu Köln statt. Im Fokus steht die Frage, wie intersektionale Geschlechterperspektiven qualitativ hochwertig und fachspezifisch in unterschiedliche Disziplinen integriert werden können. Das Symposium beleuchtet Möglichkeiten und Herausforderungen interdisziplinärer Kooperationen sowie die nachhaltige Ver-ankerung von Vielfalt und Geschlecht in der Forschung. Am ersten Tag geben Wissenschaftler_innen Einblicke in intersektionale und interdisziplinäre Ansätze der Gender Studies. Der zweite Tag widmet sich der strukturellen Implementierung und versammelt Erfahrungsberichte aus Projekten der BMFTR-Förderlinie „Genderaspekte im Blick (GiB)“ sowie weiteren Initiativen. Weitere Informationen finden Sie hier. |
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Tagung „Wissen über Rassismus. Zeitgeschichte, Gegenwart, Perspektiven“
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Die Tagung „Wissen über Rassismus. Zeitgeschichte, Gegenwart, Perspektiven“ findet am 4. und 5. November 2026 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden statt. Organisiert vom Forschungsprojekt WueRD (Wissen über Rassismus) widmet sich die Veranstaltung der Zeitgeschichte des Rassismus in Ost- und Westdeutschland sowie den Erfahrungen und Wissens-beständen rassistisch diskreditierbarer Menschen. Im Fokus stehen historische und aktuelle Erschei-nungsformen von Rassismus sowie Perspektiven für dessen politische, aktivistische und wissen-schaftliche Auseinandersetzung. Die Tagung bringt Wissenschaftler_innen, Zeitzeug_innen, Aktivist_innen und Praktiker_innen zusam-men und versteht sich als Raum für Austausch und gemeinsames Lernen. Weitere Informationen finden Sie hier. |
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Standpunkte. Feministische Philosoph_innen im Gespräch
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Das Margherita-von-Brentano-Zentrum lädt in Kooperation mit dem Institut für Philosophie am 2. Juli 2026 um 18 Uhr im Philosophischen Institut in Berlin im Rahmen der Reihe „Standpunkte. Feminis-tische Philosoph:innen im Gespräch“ zu einem Austausch von Antke Antek Engel und Resa-Philip Lunau über „Queer- und Transfemismus“ ein. Die Reihe findet einmal im Semester im an der FU Berlin im Vortragsraum des Instituts für Philosophie (Habelschwerdter Allee 30, UG) statt. Hier gibt es weitere Informationen. |
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Gender Lunch Talk: Transfeindlich und transphobic in deutsch- und englischsprachigen Onlinediskursen
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Unter dem Motto „Lunch mitbringen und mitdiskutieren“ lädt das Margherita-von-Brentano-Zentrum im Sommersemester 2026 erneut Projekte und Neuerscheinungen aus dem Bereich der Geschlechter-forschung der Freien Universität Berlin zum Gender Lunch Talk ein. Der nächste findet am Donners-tag, 16. Juli 2026 in der Zeit von 12:30 bis 13:30 Uhr zum Thema „Transfeindlich und transphobic in deutsch- und englischsprachigen Onlinediskursen“ statt. Für alle, die nicht in Berlin vor Ort sind, gibt es auch die Möglichkeit online zu lunchtalken. Weitere Informationen gibt es hier. |
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4. Ausschreibungen und Calls
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WiMi-Stelle für den Arbeitsbereich Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in institutionellen Kontexten
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Am Institut für Bildung und Forschung e.V. in Berlin ist ab Herbst 2026 eine WiMi-Stelle (TVöD) mit einem projektabhängigen Umfang von 20-30 Stunden/Woche zu besetzen. Die Stelle ist zunächst bis 31. Dezember 2027, mit Aussicht auf Verlängerung, befristet. „Im Rahmen des Arbeitsbereichs Aufar-beitung sexualisierter Gewalt in institutionellen Kontexten werden seit dem Jahr 2020 sozialwissen-schaftliche und multiperspektivische Forschungsprojekte durchgeführt. In diesen werden die Ursachen und Auswirkungen sexualisierter Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in diversen insti-tutionellen Kontexten (derzeit vor allem in verschiedenen Kontexten der evangelischen und katholisch-en Kirche) erforscht, um über den eigenständigen Wert der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt hinaus u. a. daraus Empfehlungen für eine verbesserte Prävention und Intervention abzuleiten. Zu den Aufga-ben der Stelle gehören: Durchführung qualitativer Forschung, Datenerhebung in Form von Einzelinter-views und Gruppendiskussionen, Datenauswertung, Erstellung von Publikationen und Präsentation der Projektergebnisse“ (aus der Stellenbeschreibung). Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier. Bewerbungsunterlagen, bestehend aus einem Anschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf und ausgewählten Zeugnissen, sind ausschließlich in digitaler Form (max. 5 MB) bis 15. Juli 2026 per E-Mail zu senden. Vorstellungsgespräche sollen voraussichtlich in der zweiten Juli-Hälfte stattfinden. |
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Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (m/w/d) im Bereich Geschlechtersensible Forschung in der Medizin
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An der Universität Bielefeld ist eine WiMi-Stelle mit 65 % Stellenumfang, TV-L 13 ausgeschrieben. „Im Rahmen des Bielefelder Medizincurriculums ist die geschlechtersensible Medizin ein Querschnittsthe-ma und Schwerpunkt. Die neu etablierte Arbeitsgruppe Geschlechtersensible Medizin ist eine der ers-ten dieser Art in Deutschland und Europa. Ziel der Aktivitäten der Arbeitsgruppe ist die Implementie-rung geschlechtersensibler Ansätze in Lehre, Forschung und Versorgung - am Standort Bielefeld und darüber hinaus. Fokus ist somit einerseits die Erstellung innovativer Konzepte für die Lehre und an-dererseits die Erarbeitung von Ressourcen für die geschlechtersensible Versorgung - als Grundlage für die Implementierungsforschung. Die Arbeitsgruppe arbeitet interdisziplinär und ko-kreativ mit zahl-reichen Stakeholder*innen im Gesundheitssystem zusammen. Sie ist in ein großes Netzwerk von lo-kalen, nationalen und internationalen Netzwerken eingebunden und beteiligt sich an gesellschaftlicher und gesundheitspolitischer Aufklärungsarbeit“ (aus der Stellenbeschreibung). Die Stelle setzt sich aus Forschungsaufgaben (quantitative und qualitative) zur Implementierung geschlechtersensibler Inhalte in Lehre und klinische Praxis sowie Lehraufgaben zusammen. Bewerbungsschluss ist der 3. Juli 2026. Weitere Informationen gibt es hier. |
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Prae-Doc-Stelle Universität Wien
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An der Universität Wien ist zum 01. Oktober 2026 eine Stelle als Prae-Doc mit einem Stellenumfang von 30 Wochenarbeitsstunden zu besetzen. Die Stelle ist bis zum 31. März 2030 befristet. Im For-schungsprojekt wird die „sexuelle Bildung an österreichischen Schulen aus einer intersektionalen Perspektive“ untersucht. „Im Fokus steht die Frage, wie Differenz- und Ungleichheitsverhältnisse – insbesondere in Bezug auf Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, soziale Herkunft, Migration, Behinderung und Religion – in schulischen Kontexten sexueller Bildung hervorgebracht, verhandelt und bearbeitet werden. Theoretisch stützt sich das Projekt auf queer-feministische, post-koloniale und intersektionale Ansätze. Methodisch kombiniert es eine kritische Diskursanalyse aktu-eller sexualpädagogischer Richtlinien und Materialien mit einer ethnografischen Untersuchung schu-lischer sexueller Bildung im Unterricht in Wien und Niederösterreich. Rahmenbedingungen der Pro-jektstelle Anbindung des Projekts: Institut für Bildungswissenschaft, Universität Wien Arbeitsort: Uni-versität Wien; Feldforschung in Wien und Niederösterreich“ (aus der Stellenanzeige). Die Bewer-bungsfrist ist der 6. Juli 2026 und die Stellenausschreibung ist hier zu finden. |
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Ausschreibung wiss. Mitarbeiter_in Kassel
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Im Fachbereich Humanwissenschaften der Universität Kassel ist am Institut für Sozialwesen, Fachge-biet „Sozialwissenschaftliche Methodologie qualitativ‑rekonstruktiver Forschung“, zum 01. November 2026 eine Stelle als Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in zu besetzen. Die Stelle umfasst Mitarbeit in Forschung und Lehre (2 SWS), Beteiligung an Drittmittelanträgen und Tagungsorganisation sowie die Möglichkeit zur eigenständigen Forschung mit Aussicht auf Promotion. Die Anstellung ist zunächst für drei Jahre mit der Möglichkeit einer Verlängerung um zwei Jahre vorge-sehen; die Bewerbungsfrist endet am 16. Juli 2026. Weitere Informationen und das Online‑Bewerbungsformular finden Sie hier. |
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Praktikant_in für die Feminist Futures Konferenz gesucht
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Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sucht zum 15. Juli 2026 eine_n Praktikant_in (w/d/m, Vollzeit, befristet) für ein dreimonatiges Vollzeit-Praktikum im Rahmen eines Studiums im Zentrum für Gesellschafts-analyse und politische Bildung. Zu den Arbeitsaufgaben zählen die Mitarbeit bei der Workshoporgani-sation, die Kommunikation mit Referent_innen, die Betreuung des Programms sowie die Mitarbeit bei der Durchführung der Konferenz vor Ort (25.-27. September in Bochum). Der Arbeitsort ist Berlin. Das Entgelt beträgt 500,00 Euro/Monat. Geeignete schwerbehinderte Menschen werden vorrangig berück-sichtigt, sofern sie mit Ausnahme der körperlichen Eignung über die gleiche Qualifikation verfügen. Dabei werden wiederum schwerbehinderte Frauen (§ 154 Abs. 1 Satz 2 SGB IX), non-binäre, interge-schlechtliche und Transpersonen sowie schwerbehinderte BIPoC besonders berücksichtigt. Bei Inter-esse bittet die Rosa-Luxemburg-Stiftung um die Zusendung eines Motivationsschreibens, eines Le-benslauf, einer Studienbescheinigung und eines Pflichtpraktikums-Nachweis (z. B. einen Auszug aus der Studienordnung) per E-Mail. Fragen zum Praktikum können ebenfalls per E-Mail geschickt werden. |
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15. Landesweiter Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt
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CfP: Unter dem Titel „Allyship und Solidarität(en) – Perspektiven der Gender- und Queerforschung stärken“ findet am 12. November 2026 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Campus Welcome Center der 15. Landesweite Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt statt. An dem Tag stehen „Fragen nach Verbundenheit, Verantwortung und gegenseitiger Unterstützung“ im Mittelpunkt. „Vor diesem Hintergrund sind Wissenschaftler_innen in frühen Qualifikationsphasen, Postdocs und Studierende herzlich eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen einzubringen. Im Fokus stehen die Kon-zepte Allyship und Solidarität(en) als zentrale Bezugspunkte für die Frage, wie sich wissenschaftliche Akteur_innen zu gesellschaftlichen Ungleichheiten, politischen Dynamiken und zueinander positionie-ren. Damit verbunden sind Fragen nach Verantwortung, nach Formen des Sich-Verbündens und nach den Bedingungen, unter denen solidarisches Handeln möglich wird. Zugleich richtet sich der Blick auf die Ambivalenzen, Spannungen und Grenzen solcher Praxen. In diesem Zusammenhang können auch spezifische Perspektiven, etwa auf Male Allyship, Teil der Reflexion über Verantwortung und soli-darisches Handeln sein. [...] Gestalter_innen in Qualifikationsphasen aus Sachsen-Anhalt, aber auch aus anderen Regionen sind herzlich eingeladen, ihre Arbeiten vorzustellen“ (aus dem Call). Als Ein-reichungsformate sind Vorträge/Präsentationen und Posterpräsentationen möglich. Abstracts mit max. 600 Wörtern können bis zum 01. August 2026 per E-Mail gesendet werden. Zu weiteren Informationen und den Call geht es hier. |
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Geteilte Vielfalt: Grundlagen der interdisziplinären Geschlechterforschung vermitteln
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CfA: Die AG Ringvorlesung der LAGEN lädt zu Beitragseinreichungen für Vorträge zur gemeinsamen Ringvorlesung am 09. Oktober 2026 an die Hochschule Hannover ein. Für den Aufbau des Reposito-riums richtet sich der Call an Wissenschaftler_innen, die einen Vortrag über ihren disziplinären Zu-gang zur Geschlechterforschung beisteuern möchten. Durch die Repräsentation vielfältiger Perspek-tiven und eine strukturierte Gestaltung, die Vergleichbarkeit und Anschlussfähigkeit der Vorträge ins Zentrum stellt, unterstützt das Repositorium dabei, unterschiedliche Zugänge einzuordnen und – aus-gehend von konkreten Anwendungsbeispielen – passende Ansätze für eigene Fragestellungen zu ent-wickeln. Die Vorträge folgen hierfür einer zweiteiligen Gliederung: Teil 1 vermittelt einen theoretischen und/oder methodischen Zugang, Teil 2 zeigt dessen Anwendung auf ein exemplarisches Forschungs-feld. Eine Beteiligung bietet dabei nicht nur die Möglichkeit, die eigene Lehr- und Forschungspraxis sicht-bar zu machen und zur Nachnutzung bereitzustellen, sondern auch, sich mit Wissenschaftler_innen anderer Disziplinen zu vernetzen und gemeinsam eine geteilte Infrastruktur für die Geschlechterfor-schungslehre aufzubauen. Um neben dem inhaltlichen Austausch auch die regionale Vernetzung zu fördern, werden die Vorträge in Präsenz im Rahmen der ersten Arbeitstagung am 9. Oktober 2026 an der Hochschule Hannover aufgenommen. Interessierte Wissenschaftler_innen (mind. Masterabschluss und mit Lehrerfahrungen) sind eingela-den, ein Abstract (max. 500 Wörter) sowie einer kurzen biografischen Notiz (max. 100 Wörter) bis zum 15. Juli 2026 an diese E-Mail zu senden. Eine Rückmeldung über die Teilnahme erfolgt bis Mitte August 2026. Weitere Informationen sind dem Call auf der Webseite der LAGEN zu entnehmen. |
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Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung 2028 (Band 24)
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CfP: Die Hrsg.: Paula Achenbach, Susanne Maurer, Sheila Ragunathan und Bettina Wuttig laden zur Beitragseinreichung für das Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung 2028 mit dem Titel „Umstrittene Erkenntnisweisen und die Macht der Episteme - Reflexionen (in) der erzie-hungswissenschaftlichen Geschlechterforschung“ ein. Im Call heißt es:„ Im Sinne einer ‚Geschichte der Problematisierungen‘ laden wir dazu ein, wissenschaftspolitische, erkenntniskritische und metho-dologische Auseinandersetzungen in der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung zu verschiedenen Zeitpunkten aufzuspüren, diese auf ihre Potenziale und Grenzen (im jeweiligen histo-rischgesellschaftlichen Kontext) hin zu untersuchen und das ‚Uneingelöste‘ darin zu rekonstruieren. Aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen verweisen darauf, dass das akademische Feld alles andere als ein ‚neutrales Gebiet‘ ist. Dies gilt insbesondere, aber nicht ausschließlich, unter Vor-zeichen autoritärer Regime. Entsprechend problematische Entwicklungen führen auch an deutschen Hochschulen zu Fragen nach der Verantwortung von (Erziehungs-)Wissenschaft. Wenn Träger der politischen Bildung (insbesondere auch Projekte, die sich auf Diskriminierungskritik und geschlechter-reflektierende Perspektiven beziehen) zur Zielscheibe von Kampagnen der Diffamierung werden, wenn über Politiken der Mittelvergabe und des Mittelentzugs oft gerade diejenigen Bildungsbereiche grundsätzlich infrage gestellt werden, die angesichts von Tendenzen der Demokratieerosion unerläss-lich sind, so fordert das auch die Erziehungswissenschaft heraus.“ Der CfP mit weiteren Informationen ist hier abrufbar. Um die Einsendung eines Exposés (bis zu 3.000 Zeichen) wird bis spätestens am 31. Juli 2026 gebeten. Der Band wird im Frühjahr 2028 im Barbara Budrich Verlag erscheinen. |
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Repräsentationen und Re-Präsentationen von Sexarbeit
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CfP: Für den ersten Band der neuen Schriftenreihe „Studien zu Sexarbeit und Prostitution. Studies on Sex Work and Prostitution” wird zur Einreichung von Abstracts eingeladen. Die eingereichten Beiträge sollen Repräsentationen von Sexarbeiter_innen und Sexarbeit aus historischer, gegenwärtiger und utopischer Perspektive beleuchten. Die Bandbreite von Repräsentationen reicht von öffentlichen De-batten und wissenschaftlichen Diskursen, über mediale Konstruktionen und Skandalisierungen, bis hin zu politischen Regulierungen. Verbunden mit den Repräsentationen sind moralische und emotionale Bewertungen, stereotype Zuschreibungen und Vereinfachungen, Narrative, Moralpolitiken etc. Allen gemeinsam ist, dass sie die komplexen Arbeits- und Lebensrealitäten von Sexarbeiter_innen nicht ab-bilden. Vielmehr resultieren aus den Repräsentationen Stigmatisierungen, Diskriminierungen, Krimi-nalisierungen von Sexarbeiter_innen. Die Einreichungen von Abstracts können in deutscher, engli-scher oder spanischer Sprache erfolgen. Die Einreichungsfrist ist der 15. Juli 2026. Alle weiteren Infor-mationen finden Sie hier. |
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International Conference on Gender and Society 2027 in Rotterdam
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CfP: Vom 26. Februar bis zum 28. Februar 2027 findet in Rotterdam, Niederlande, die „International Conference on Gender and Society“ statt. Willkommen sind Einreichungen von interdisziplinären Bei-trägen. Die Beiträge müssen einem der 14 Themenbereiche der Konferenz (mit über 320 Einzelthe-men) zugeordnet werden. Details dazu können Sie der Tagungswebseite entnehmen. Jeder einge-reichte Beitrag wird von mindestens zwei Expert_innen begutachtet (Double-Blind-Peer-Review). Drei Beitragsformate sind möglich: Vorträge in Präsenz, virtuelle Vorträge sowie Posterpräsentationen. Die Frist für die Einreichung von Abstracts ist der 5. Februar 2027. Alle weiteren Informationen sind hier nachlesbar. |
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