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schauen Sie im Dezember (auch) auf das Jahr, das hinter Ihnen liegt, und lassen es im Rahmen eines kleinen Jahresrückblicks Revue passieren? Wir haben es gemacht und festgestellt: Im Großen und Ganzen haben die guten Momente die herausfordernden deutlich überwogen, so dass wir resümieren: „Wir können auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken.“
Diese Erfolge sind das Ergebnis des starken Zusammenhalts, der produktiven Zusammenarbeit und des Engagements der Vertreter_innen unserer zwölf Mitgliedseinrichtungen.
Gemeinsam haben wir die jährlichen LAGEN-Events umgesetzt, einen Sammelband in der L’AGENda-Reihe herausgebracht, neue Arbeits-gemeinschaften und Austauschformate ins Leben gerufen,
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Prozesse optimiert, wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Diskussionen geführt, die Frauen- und Geschlechterforschung sichtbar gemacht, Nachwuchswissenschaftler_innen gefördert – und so vieles mehr. Deshalb sagen wir: Danke für Euer Engagement! Danke für die positive und wert-schätzende Zusammenarbeit!
Im neuen Jahr steht bei uns einiges auf der Agenda. Was? Das verraten wir 2026. Wir wünschen allen schöne Feiertage und einen guten Übergang in das neue Jahr.
Herzliche Grüße aus der LAGEN
Andrea D. Bührmann (Sprecherin der LAGEN) und Corinna Onnen (stellv. Sprecherin der LAGEN)
für die Koordinations- und Geschäftsstelle der LAGEN
Doris Cornils (Koordinatorin) und Rubina Hiller & Leonie Rümcker (studentische Mitarbeiterinnen)
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Prof. Dr. Andrea D. Bührmann, erste Sprecherin der LAGEN, wurde in das Auswahlgremium des Rita Süssmuth-Forschungspreises des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen berufen. Das Gremium wählt die Preisträger_innen für das Jahr 2026 aus.
Der Rita-Süssmuth-Forschungspreis ehrt Forscher_innen, deren geschlechterbezogene Arbeiten Impulse für Fachgebiete und gesellschaftliche Debatten setzen. Alle zwei Jahre werden zwei Kategorien vergeben: "Forschung plus" (70.000 Euro) für Professor_innen oder habilitierte Forschende an NRW-Hochschulen sowie "Impulse" (35.000 Euro) für promovierte Wissenschaftler_innen.
Die Preisgelder fördern innovative Projekte weiter und stärken den wissenschaftlichen Nachwuchs. Der Preis setzt den früheren Genderforschungspreis fort und trägt den Namen von Rita Süssmuth, deren Einsatz für Frauenrechte und Geschlechterpolitik Wissenschaft und Politik prägte. Der Forschungspreis wird immer im Herbst ausgeschrieben.
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AtGender invites early-career researchers across disciplines, institutions, and regions to complete a short survey (3-5 minutes) shaping the 2026 Early-Career programme, focusing on support needs, learning spaces, and community-building activities.Input from participants directly influences programme development to reflect the priorities of the Early-Career Network. The survey is accessible here.
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Die Publikation „Konkurrenz aus dem Kloster" von Julia Pflug beleuchtet die Lebensrealität von Klosterapothekerinnen in der Frühen Neuzeit am Beispiel Barbara Wild (1747-1815). Pharmazeutische Berufstätigkeit war für Frauen in der Frühen Neuzeit eng mit vorherrschenden Rollenbildern verknüpft: Während für weltliche Frauen das Ideal der Hausfrau und Mutter einer Berufstätigkeit entgegenstand, erlaubte das Rollenbild geistlich lebender Frauen eine Tätigkeit als Klosterapothekerin. Anhand des Lebens und Wirkens der Ordensfrau und Apothekerin Barbara Wild (1747-1815) geht die Autorin zentralen Fragen nach der Lebensrealität von Klosterapothekerinnen in der Frühen Neuzeit nach. Damit leistet sie einen innovativen Beitrag zur Pharmazie- und Ordens-geschichte sowie zur biographischen Geschlechterforschung. Die Autorin erhielt für ihre Studie das LAGEN-Publikationsstipendium für herausragende Dissertationen in Frauen- und Geschlechter-forschung. Ziel des Stipendiums ist die Förderung wissenschaftlicher Karrieren sowie von innovativer und kritischer Forschung im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung an niedersächsischen Hochschulen. Das Buch erschien im Dezember 2025 als Band 15 der Reihe "L'AGENda" im Fachbereich Gender Studies beim Verlag Barbara Budrich, Herausgeberinnen des Bandes sind Corinna Onnen und Andrea D. Bührmann.
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„Geschlecht und Gerechtigkeit: Aktuelle Perspektiven auf die Entstehung, Reproduktion und Transformation geschlechtlicher Ungleichheiten“ (Hrsg. von Lena Weber, Julia Gruhlich, Antje Langer, Claudia Mahs) analysiert Prozesse der Geschlechterungleichheit aus interdisziplinärer Sicht. Das Autor_innen beleuchtet Entstehung, Aufrechterhaltung und Veränderungsmöglichkeiten geschlechtlicher Strukturen in gesellschaftlichen Kontexten und diskutieren verschiedene Perspektiven von Geschlechtergerechtigkeit: unter anderem Geschlechter- und Machtverhältnisse in der Wissenschaft sowie in feministischer Wissensproduktion, in Sorgearrangements und Care-Arbeit sowie gleichstellungspolitischen Maßnahmen. Hier geht es zur Verlagsseite.
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kultur & geschlecht #2 (02/2025) widmet sich emanzipativen Potenzialen medialer Figuren und Praktiken in Krisenzeiten, etwa Demokratie- und Klimakatastrophe sowie Antifeminismus und sucht widerständige Ästhetiken sowie Mikropolitiken jenseits heteronormativer Ordnungen. Beiträge analysieren queerfeministische Bildung auf Philosophy Tube (Max Königshofen), weibliche Kodierung von Medientechniken (Ylva Staudigel), Cyborg-Hexen-Kompliz_innenschaft (Julia Fischer), Polyamorie im Film 3 On A Bed (Johanna Böther), Menstruationsaktivismus (Xenia Waporidis), Männlichkeitskritik in Ted Lasso sowie Stefan Schweiglers Queering Home (Rezension Anna Sacher). Das Editorial (Julia Bee, Sarah Horn) betont Figuren wie Hexen, Youtuber_innen und Aktivist_innen als Wunschmaschinen gegen Backlash und faschistoide Personalisierung von Macht. Hier geht es zum Magazin.
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Die Studie „Eltern in der Rushhour des Lebens entlasten: Die Dynamische Familienarbeitszeit“ der Friedrich-Ebert-Stiftung stellt ein Konzept vor, das Eltern in der besonders belasteten Lebensphase mit kleinen Kindern besser absichern und eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit ermöglichen soll. Im Zentrum steht das Modell einer dynamischen Familienarbeitszeit, das finanzielle Anreize, angepasste Arbeitszeiten und verlässliche sozialstaatliche Rahmenbedingungen kombinieren soll, damit Mütter und Väter Arbeitszeit reduzieren oder umverteilen können, ohne langfristig erhebliche Einkommens- und Karriereeinbußen hinnehmen zu müssen. Die Analyse zeigt, dass aktuelle Strukturen häufig tradierte Rollenbilder verstärken, und plädiert dafür, politische Maßnahmen so zu gestalten, dass beide Elternteile gleichermaßen entlastet werden und Geschlechtergerechtigkeit in der Erwerbs- und Care-Arbeit gefördert wird; weitere Informationen sowie die vollständige Studie stehen auf der Webseite der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Verfügung.
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GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft Heft 3/2025 (17. Jahrgang) widmet sich im Schwerpunkt „Perspektiven der Geschlechterforschung in Natur- und Technikwissenschaften“ feministischen Science & Technology Studies (STS) in Dialog mit MINT-Disziplinen.
Beiträge beleuchten Inklusionen und Grenzen diverser Sex/Gender-Konzepte (Sigrid Schmitz), Machtverhältnisse in physikalischem Wissen (Helene Götschel), Geschlechterdynamiken in Mathematik-Clustern (Anna Ransiek/Anina Mischau), Kunst-Wissenschaft-Überschreitungen (Gertrud Schrader) sowie queer/transfeministische STS zu assistierter Reproduktion (Doris Leibetseder).
Der offene Teil umfasst Klang als epistemische Größe (Marion Schulze), kritische Safe/r Spaces (María do Mar Castro Varela et al.), Archive für Geschlechterforschung (Jeannette Windheuser) und künstliche Amniontechnologie (Stefanie Weigold) sowie Rezensionen; die Open-Access-Ausgabe ehrt Sigrid Metz-Göckel.
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Das GenderNetz der Hochschule Hannover, eine Mitgliedseinrichtung der LAGEN, lädt am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18 Uhr zum nächsten online Netzwerktreffen ein. Zu Gast ist die Soziologin Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky (LMU München), die aktuelle Angriffe auf die Gender Studies und deren Bedeutung für Wissenschaft und Gesellschaft beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den politischen und medialen Dynamiken, die Geschlechterforschung zunehmend ins Visier nehmen, und danach, wie diese Debatten das Vertrauen in wissenschaftliche Arbeit beeinflussen. Nach einem Input von rund 20-30 Minuten folgt eine offene Diskussion. Mehr Informationen finden sich hier.
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Die Gender Lunch Talks im Wintersemester 2025/26 am Margherita-von-Brentano-Zentrum stellen Projekte und Neuerscheinungen der Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin vor und laden Interessierte ein, eigenes Mittagessen mitzubringen und mitzudiskutieren, egal ob Vorort oder hybrid zugeschaltet.
In der Sitzung am 15.01.2026 von 12:30 bis 13:30 Uhr präsentieren Vertreter_innen des Zentrums ein Special Issue der Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management (1/2025), das Diversity-Politiken an deutschen Hochschulen kritisch beleuchtet, insbesondere die Diskrepanz zwischen öffentlich inszenierter Weltoffenheit, neoliberalen Diversity-Verständnissen und realen Ausschlüssen sowie gebrochenen Inklusionsversprechen im Kontext von intersektionaler Diskriminierung.
Alle Informationen finden sich hier.
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Ebenfalls ein Gender Lunch Talk des Margherita-von-Brentano-Zentrums:
Tanja Kubes (Institut für Physik) referiert über „Feministische KI“, kritisiert „menschenzentrierte KI“ als unzureichend und plädiert für ein feministisches KI-Rahmenwerk, das Machtfragen adressiert, Ungleichheiten sichtbar macht, Teilhabe zentriert und feministische Prinzipien mit nichtwestlichen Ontologien verbindet (vgl. Kubes 2025 in AI & Society). Am 29.01.2026 findet dieses Event hybrid statt, Anmeldung und alle weiteren Informationen finden sich hier.
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Der Neujahresempfang des Margherita-von-Brentano-Zentrums für Geschlechterforschung (MvBZ) steht unter dem Thema „Epistemische Kämpfe: Geschlechterforschung zwischen Kritik und Kanon“. Im Rahmen eines Podiums wird das Spannungsverhältnis zwischen kritischer Geschlechterforschung und ihrer Institutionalisierung im wissenschaftlichen Kanon diskutiert.
Die Veranstaltung findet am 19. Januar 2026 von 18 bis 21 Uhr im Seminarzentrum der Freien Universität Berlin statt, mit anschließendem Empfang bei Getränken und Snacks. Alle Informationen und die Anmeldung finden sich hier.
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Die Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie lädt zur Tagung "Hurra, die Welt geht unter!" - Zur Transformation und Gestaltung lebenswerter Zukünfte im Zeichen interdependenter Krisen ein, die am 26. und 27. Februar 2026 an der TU Dortmund stattfindet. Die Veranstaltung beleuchtet die Interdependenz der ökologischen Krise mit Phänomenen wie Faschisierungstendenzen, Krise der Care-Arbeit, Klassenkonflikten, Rassismus und kriegerischen Auseinandersetzungen und fragt nach alternativen Zukünften sowie zukunftsfähigeren Formen mehr-als-menschlichen Zusammenlebens. Eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Plätze erforderlich; Programm und Infos finden sich hier. Studierende und Interessierte sind willkommen.
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Die Jahrestagung 2026 der lakog (Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen in Niedersachsen) findet am 11.02.2026 an der Jade Hochschule in Oldenburg statt und widmet sich dem Thema "Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft: Künstliche Intelligenz und Geschlecht". Passend zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft am 11.02. steht die Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen im Fokus. Das Schwerpunktthema beleuchtet die Verwendung von künstlicher Intelligenz, die Chancen für Geschlechtergerechtigkeit bietet, aber auch Risiken von Diskriminierung bei Erstellung und Nutzung birgt. Mehr zur Veranstaltung wird bald in diesem Rundbrief veröffentlicht werden.
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Das Symposium „Gender in MINT reflektiert lehren und forschen: Ansätze, Strategien, Vernetzung“ richtet sich an Lehrende und Forschende in den MINT-Fächern, die Gender- und intersektionale Perspektiven bewusst in Lehre und Forschung integrieren möchten. In mehreren interaktiven Formaten werden Good Practices und Herausforderungen zur Inklusion von Gender & Diversity vorgestellt, der Austausch zwischen unterschiedlichen Initiativen gestärkt, gemeinsame Ressourcen sichtbar gemacht und in einer Fishbowl-Diskussion Strategien und Perspektiven für zukünftige Projekte und Kooperationen weitergedacht. Die Veranstaltung findet am 20.02.2026 von 11 bis 18 Uhr in Präsenz an der Humboldt-Universität zu Berlin, statt; weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung bis zum 10.02.2026 stehen auf der Projektwebseite.
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The international one-day conference "Between Past and Present: Continuities of Right-Wing Extremist Images of Womanhood" examines the historical and contemporary roles of women within fascist and nationalist movements - from the interwar period to today. Against the backdrop of current right-wing shifts across Europe and beyond, scholars will explore how antifeminist politics, traditional gender roles, and extremist ideologies continue to shape society.
Hosted by the Moses Mendelssohn Center for European-Jewish Studies, the program brings together leading scholars to discuss female participation in fascist systems, gendered nationalism, and continuities in right-wing representations of womanhood. The event is part of the EU project "Teaching about Race and Gender Exclusion Timelines". Further details and the full program are available on the official conference website. The conference takes place on 15 January 2026 at the Moses Mendelssohn Center for European-Jewish Studies in Potsdam, Germany, with an application deadline of 6 January 2026.
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Der Berliner Frauenbund 1945 e.V. sucht ab 1. Februar 2026 eine engagierte Projektleitung und projektbezogene Geschäftsführung für die Beratungseinrichtung KOBRA und die Anlauf- und Koordinierungsstelle Alleinerziehende Friedrichshain-Kreuzberg. KOBRA berät Frauen* seit 1988 zu beruflicher Orientierung und Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege. Das Netzwerk Alleinerziehende stärkt seit 2021 die Interessen von Ein-Eltern-Familien im Bezirk. Beide Projekte werden von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung gefördert. Gesucht wird eine qualifizierte Berater_in mit Erfahrung in Projektmanagement und Personalführung, die Verantwortung für eine etablierte Beratungseinrichtung übernehmen möchte (37 Stunden die Woche). Mehr Informationen hier.
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Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt schreibt für das Studienjahr 2026/27 mehrere Lehrveranstaltungen im Erweiterungs- und Wahlfachstudium "Gender und Diversität" aus und lädt interessierte Lehrende ein, bis spätestens 14.12.2025 per E-Mail Lehrvorschläge einzureichen.
Gesucht werden Lehrveranstaltungen (2 SWS/4 ECTS) für sieben Module - von Einführung über Lebenswirklichkeiten, Historizität - Erinnerung - Erfahrung, Kommunikation - Repräsentation und Körper - Psyche - Leiblichkeit bis hin zu Wirtschaft und Arbeit sowie Diversität und Technik, teils ausdrücklich in englischer Unterrichtssprache - die interdisziplinär angelegt sind, an die Gender‑, Diversitäts- und Intersektionalitätsforschung anschließen und der heterogenen, fachlich breit aufgestellten Studierendenschaft ohne spezifische Vorkenntnisse gerecht werden. Für jede Lehrveranstaltung sind eine detaillierte Beschreibung mit Modulzuordnung, Titel auf Deutsch und Englisch, Lehrveranstaltungstyp, Inhalte, Lernziele, Methoden, Prüfungsmodus, E‑Learning-Anteilen und Literaturangaben sowie ein aussagekräftiger Lebenslauf (optional ergänzt um eine Kurzbiografie) erforderlich; die Lehrveranstaltungen werden mit 3.267,22 Euro pro LV vergütet, Reise- und Übernachtungskosten können jedoch nicht übernommen werden.
Besonders erwünscht sind Bewerbungen von BIPoC, Menschen mit Migrationsgeschichte, Menschen mit Behinderung sowie trans, nicht-binären, sexdiversen und queeren Personen, Rückfragen beantwortet das Genderzentrum, und nähere Informationen zu Modulen, Lehrformaten und Rahmenbedingungen finden sich in der ausführlichen Ausschreibung auf der Webseite der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.
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Die Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt freie Mitarbeitende (w/m/d) auf Honorarbasis zur Unterstützung von Projekten und zur Durchführung von Veranstaltungen der politischen Bildung in ganz Niedersachsen. Die Tätigkeit erfolgt selbstständig auf Rechnung, umfasst sowohl organisatorische Aufgaben – etwa Auf- und Abbau bei Veranstaltungen, Materialtransport und Betreuung von Infoständen – als auch die fachlich‑inhaltliche Mitarbeit an der Konzeption und Umsetzung von Bildungsangeboten in den Themenfeldern politische Medienkompetenz, Diversität und Diskriminierungskritik, (digitale) Jugendbeteiligung sowie Stärkung der Demokratie. Gesucht werden Personen ab 18 Jahren mit Begeisterung für demokratische Werte, diversitätsbewusster und reflektierter Haltung, Erfahrung in politischer Bildungsarbeit und Veranstaltungsorganisation, hoher Eigenständigkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität; ausdrücklich erwünscht sind Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte, People of Color, Jüd_innen, Menschen mit Behinderungen und andere teilhabebenachteiligten Personen; eine deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht erforderlich. Bewerbungen mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen sind bis zum 19. Dezember 2025 per E‑Mail (eine PDF-Datei, maximal 5 MB) an die Landeszentrale zu senden, Kennenlerngespräche sind für Ende Februar 2026 geplant, eine Einführungsfortbildung für Mai 2026; weitere Informationen finden sich hier.
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Am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) der Humboldt-Universität zu Berlin wird eine 50-prozentige Stelle der Entgeltgruppe E-11 als Mitarbeiter_in im Bereich Service, Verwaltung und Technik ausgeschrieben. Der Schwerpunkt liegt bei der Entwicklung und Redaktion des FID-Portals für den Fachinformationsdienst Geschlechterforschung/Gender Studies, einschließlich Öffentlichkeitsarbeit und Social-Media-Tätigkeiten.
Der Fachinformationsdienst Geschlechterforschung/Gender Studies wird von der DFG gefördert und durch Teilprojekte am Margherita-von-Brentano-Zentrum der Freien Universität Berlin, dem ZtG, der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Forschungsdatenzentrum Qualiservice der Universität Bremen sowie dem GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Köln entwickelt.
Bewerbungen sind mit Frist zum 27.12.2025 erbeten. Alle Informationen finden sich hier.
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Das Zentrum Gender & Diversity der Hamburger Hochschulen schreibt für das Sommersemester 2026 zwei Lehraufträge in den Studienzertifikaten „Genderkompetenz“ bzw. „Intersektionalität und Diversity“ aus, die sich an qualifizierte Lehrende aus unterschiedlichen Disziplinen richten und eine inhaltliche Anbindung an Geschlechter‑, Intersektionalitäts‑ und Diversityforschung voraussetzen. Gesucht werden Lehrende, die praxisnahe, forschungsorientierte und diversitätssensible Seminare konzipieren, die sich an Studierende verschiedener Fächer richten und in das hochschulübergreifende Lehrangebot des Zentrums eingebunden werden; die Vergütung erfolgt im Rahmen der an den Hamburger Hochschulen üblichen Lehrvergütung, Bewerber_innen werden gebeten, ihre Unterlagen mit kurzer Seminarbeschreibung und Angaben zu Qualifikation und Lehrerfahrung fristgerecht einzureichen. Weitere Details zu inhaltlichen Schwerpunkten, formalen Anforderungen und Fristen finden sich hier. Bewerbungsschluss ist der 04. Januar 2026.
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Der Deutsche LandFrauenverband e. V. (dlv) bietet zwei offene Stellen an: eine studentische Mitarbeit sowie eine Assistenz im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, beide mit Bewerbungsfrist zum 30. Dezember 2025 ausschließlich per E-Mail.
Die studentische Mitarbeit umfasst Unterstützung bei Allgemeinbürotätigkeiten, Veranstaltungs-organisation, dem Deutschen LandFrauentag (inklusive Dienstreise nach Essen vom 28.-30. Juni 2026), Pressearbeit, Social-Media-Betreuung und grafischen Arbeiten; gefordert sind Einschreibung an einer deutschen Hochschule, Teamfähigkeit und erste praktische Erfahrungen.
Die Assistenzstelle (Teilzeit, unbefristet) beinhaltet Unterstützung bei Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Redaktion der Homepage und Jahresberichts, Social-Media-Pflege (Facebook, Instagram, LinkedIn), grafische Arbeiten sowie Hilfe bei Großveranstaltungen wie dem LandFrauentag und der Grünen Woche; geeignet sind abgeschlossene Studiengänge (z. B. Kommunikationswissenschaften), CMS-Kenntnisse, sehr gute Deutschkenntnisse und Erfahrung in Verbänden.
Informationen finden sich hier.
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The Käte Hamburger Kolleg Cultures of Research (c:o/re) at RWTH Aachen University invites applications for fellowships (postdoctoral to senior level) starting in October 2026 for up to twelve months. Applications are due by December 31, 2025. The international center for advanced studies, funded by the German Federal Ministry of Research, Technology and Space, focuses on the history, philosophy, and sociology of science and technology. Its 2026/2027 research theme, Varieties of Science, explores the diversity of research cultures worldwide-comparing national contexts, methodological approaches, and systems of knowledge production across different disciplines. Fellows will join an interdisciplinary research community, receive full financial support relative to experience, and benefit from access to laboratories, academic networks, and facilities at RWTH Aachen University. Residency in Aachen and active participation in the center's events are required. More details about eligibility, application documents, and the online submission portal are available on the official fellowship website.
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"Recerca. Revista de Pensament i Anàlisi", published by Universitat Jaume I, invites submissions for its upcoming special issue "School, Time, and Parenting." Edited by Sandra Obiol-Francés and Daniel Gabaldón-Estevan (Universitat de València) and Emma Gómez-Nicolau (Universitat Jaume I), the issue explores how educational time structures intersect with care, work, and social norms surrounding parenting. Key themes include the implications of school hours for health, work-life balance, and academic performance; public policies on care and education; changing parenting discourses; and children's and young people's own perceptions of time. Submissions addressing the production and circulation of meritocratic or normative parenting ideals are especially welcome. Articles may be submitted in English, Spanish, or Valencian/Catalan. The deadline for proposals is 30 April 2026, with the issue scheduled for publication on 1 April 2027. Further information about submission guidelines is available on the journal's website. The special issue will be published by Universitat Jaume I in April 2027.
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The conference "Underprivileged Bodies: Marginality and Minority in Europe, 1850-1939" at the Department of Jewish Studies, Wrocław University, examines how state power, medical science, and culture shaped the perception, categorization, and disciplining of marginalized bodies in modern Europe. Particular focus lies on ethnic, religious, gender, class, age, sexual, and disabled minorities, with special emphasis on the Jewish body as a central site of societal anxieties, alongside diversity within Jewish communities such as women, children, the poor, and migrants. Topics include representations in visual and scientific discourses, institutional experiences in prisons or hospitals, public health campaigns, laboring bodies, illness narratives, and comparative approaches across empires like the Russian, Austro-Hungarian, and German ones, prioritizing eastern, central, and southern Europe including the Balkans. Proposals (300-word abstract plus 200-word bio) are due by January 15, 2026, notifications follow by February 28, 2026. The event takes place July 6-8, 2026, at Wrocław University, Poland, supported by the Department of Jewish Studies and the Hebrew University of Jerusalem; full details are available on the HSozKult page.
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The special issue "False Freedoms? Reassessing East German Feminisms Before and After the Wende" for the Journal of Women's History examines gender and sexuality politics across the 1989 caesura in the GDR, challenging narratives of East German women* as 'losers' of reunification.
It explores feminist/queer activism, subjectivities under socialism, transnational connections, intersectional approaches, solidarity, responses to post-socialist transformations, and post-1990 memory of gender/sexuality topics, contrasting state socialist and liberal-democratic contexts.
Abstracts (250 words) are invited by January 31 2026; full details at the Journal of Women's History call for papers.
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Der Call for Contributions zur 11. Konferenz der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechter-forschung (ÖGGF) „Gender_Queer Worldings: Gewalt, Bündnisse, Zukunftsentwürfe“ lädt zur Einreichung von Einzelvorträgen (max. 20 Min.), Panels (bis 4 Beiträge, 90 Min.) sowie künstlerischen oder interaktiven Formaten (z. B. Workshops, 90 Min.) ein.
Die Konferenz findet vom 23.–25. September 2026 an der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck statt, getragen von der Forschungsplattform und dem Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck, dem Büro für Gleichstellung und Gender Studies sowie dem Institut für Diversität in der Medizin.
Einreichungen sind bis 28. Februar 2026 über diese Webseite möglich.
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Am 8.3.2026 zum Internationalen Frauen*Tag und am 9.3.2026 zum globalen Frauen*streik wird der Aktionstag "ENOUGH! GENUG!" als vielfältiger Protest gegen Kriege, Missachtung von Menschenrechten, Frauenrechte, Völkerrecht, Meinungs- und Pressefreiheit, Ausbeutung von Menschen und Natur sowie zunehmende Diskriminierung von Frauen* organisiert. Der Protest soll die Sichtbarkeit und Stärke von 49,7 Prozent der globalen Bevölkerung betonen. Die Veranstalter_innen rufen zu verschiedensten Aktionen, Events und Protestformen auf.
Netzwerker_innen, Erfahrene, Verbündete, Raum- und Geldgeber_innen, Songschreiber_innen, Influencer_innen sowie Gewerkschaftler_innen sind zur kreativen und wissenschaftlichen Beteiligung aufgerufen; weitere Infos und Inspirationen auf der Webseite oder Instagram: enough_2026.
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