Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen

 

die Sommerzeit ist von Urlaub und eher ruhigen Zeiten geprägt. Ganz anders bei uns: Wir haben das Ziel verfolgt Ihnen mit diesem Rundbrief die Programme für den diesjährigen Niedersächsischen Doktorand_innentag und die LAGEN-Jahrestagung 2025 vorstellen UND die Anmeldung für beide Veranstaltungen für Sie öffnen zu können.

Uns freut es ausgesprochen, dass es uns gemeinsam mit unseren diesjährigen Kooperationspartner_innen, dem Team des Studiengangs der Geschlechterforschung in Göttingen, gelungen ist!

>       Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung für den Doktorand_innentag.

>       Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung für die LAGEN-Jahrestagung.

Die Anmeldungen sind für beide Veranstaltungen bis zum 31. August möglich.

Und auch sonst lohnt sich ein Besuch auf der LAGEN-Webseite. Dort können Sie die neue LAGEN-Publikationsstipendiatin kennenlernen, weitere Veranstaltungsinformationen der Mitgliedseinrichtungen und Publikationen (2022-2025) aus Forschung, Lehre und Gender-Wissenschaften sowie Informationen über das neue Hannah Arendt Fellowship-Programm vom Land Niedersachsen nachlesen. Leiten Sie auch gerne diesen Rundbrief an Interessierte weiter oder teilen Sie den Link zum Abonnieren in Ihrem Netzwerk.

Empfehlen Sie in Ihrem Netzwerk gerne die Teilnahme an der diesjährigen LAGEN-Jahrestagung sowie am Doktorand_innentag 2025 weiter. Beide Veranstaltungen bieten wissenschaftlich hoch interessante Impulse aus der Geschlechterforschung und Gender Studies und bieten viel Raum für fachlichen Austausch und Networking.

Wir hoffen, dass wir Sie im Herbst in Göttingen auf unseren Veranstaltungen begrüßen dürfen sowie, dass die Inhalte aus diesem Rundbrief für Sie von Interesse sind.

Herzliche Grüße aus der LAGEN

Andrea D. Bührmann (Sprecherin der LAGEN) und Corinna Onnen (stellv. Sprecherin der LAGEN)

für die Geschäftsstelle der LAGEN

Doris Cornils (Koordinatorin) und Rubina Hiller (studentische Hilfskraft)

Heute ist es so weit: die Anmeldungen sind geöffnet!

Am 10. Oktober 2025 laden die LAGEN und das Team des Studiengangs Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen zur LAGEN Jahrestagung 2025 ein. Die diesjährige Jahrestagung befasst sich mit dem Thema „Geschlecht schafft Wissen - Wissen schafft Geschlecht: Forschungsansätze und methodische Herausforderungen der Geschlechterforschung".

Hier finden Sie alle Informationen zur Anmeldung und zum Programm der Jahrestagung.

Am 09. Oktober 2025 findet der 14. Interdisziplinäre Niedersächsische Doktorand_innentag Gender Studies statt. Ziel der Veranstaltung ist die Vernetzung und der Austausch zwischen Promovend_innen sowie die Sichtbarmachung von Qualifizierungsarbeiten im Bereich der Gender Studies.

Hier finden Sie alle weiteren Informationen zum Programm und zur Anmeldung vom Doktorand_innentag.

Beide Veranstaltungen finden in Göttingen statt.

Mit den Hannah Arendt Fellowships etabliert das Land Niedersachsen ab 2026 ein neues Förderprogramm für exzellente internationale Forschung in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften.

Das Programm richtet sich an herausragende Forschende weltweit - von EarlyCareer Researchers bis zu etablierten Forschungspersönlichkeiten - und lädt sie zu einem sechsmonatigen Aufenthalt an eine Hochschule oder außeruniversitäre Einrichtung in Niedersachsen ein.

Ziel ist es, neue Perspektiven zu eröffnen, den internationalen Austausch zu stärken und die Sichtbarkeit geistes- und sozialwissenschaftlicher Spitzenforschung im Land zu fördern.

Die Fellowships sind dezentral angelegt: Bis zu zehn Fellows pro Sommersemesterarbeiten an unterschiedlichen Standorten, jeweils in enger Zusammenarbeit mit einer lokalen Gastgeberin oder einem Gastgeber. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Projekte frei von Lehrverpflichtungen weiterzuentwickeln, in einem inspirierenden wissenschaftlichen Umfeld, das Raum für kollegiale Begegnungen und thematische Impulse bietet. Auch die gastgebenden Einrichtungen profitieren: Sie gewinnen internationale Kolleginnen und Kollegen auf Zeit, erweitern ihre Forschungsnetzwerke und schärfen ihr Profil im globalen wissenschaftlichen Diskurs.

Jetzt bewerben: Hannah Arendt Fellowships 2026

Bewerbungsschluss: 15. September 2025
Förderzeitraum: April–September 2026

In der ersten Ausschreibungsrunde richtet sich das Programm ausschließlich an sogenannte invited fellows: Niedersächsische Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind eingeladen, gezielt internationale Forschende für einen Aufenthalt vorzuschlagen. 

Weitere Informationen sowie Links zu allen Flyern und FAQs finden sich unter anderem hier

Wir freuen uns ausgesprochen über die erneute erfolgreiche Vergabe des LAGEN-Publikations- stipendiums. Die Wahl des Editorial Boards fiel in diesem Jahr auf Julia Pflug und ihre Dissertation „Konkurrenz aus dem Kloster" (TU Braunschweig). Wir gratulieren Julia Pflug auch noch einmal auf diesem Wege sehr herzlich zum LAGEN-Publikationsstipendium! Alle Informationen über Julia Pflugs beruflichem Werdegang und ihrer  Dissertation finden sich hier. Zum Publikationsstipendium generell und vergangenen Dissertationen geht es hier.

Im Rahmen des Forschungsprojekts Digital Hate an der OTH Regensburg (Projektleitungen: Prof. Dr. Clarissa Rudolph, Prof. Dr. Katherine Gürtler) läuft aktuell eine Online-Befragung zu digitaler Gewalt gegen Professor_innen umkämpfter Wissensgebiete. Im Zentrum stehen das Ausmaß der Betroffenheit sowie bestehende Unterstützungsstrukturen an wissenschaftlichen Einrichtungen, um fundierte Empfehlungen zum Umgang mit digitaler Gewalt zu erarbeiten. Teilnehmen können Professor_innen und Wissenschaftler_innen mit professor_innenäquivalentem Status der Klima(folgen)-, Gender- und Migrationsforschung.
Hier geht es direkt zum Fragebogen.

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) zusammen mit dem Forschungszentrum Musik und Gender (fmg) präsentiert in der Reihe „Quelle des Monats“ des Instituts für Musikwissenschaft einen Artikel von Neo Lokabur Reese. Der Beitrag „Tragik, Anmut und Männlichkeit - Drei Opernrollen der Wilhelmine Schröder-Devrient" widmet sich dem Leben und Wirken der Sängerin Wilhelmine Schröder-Devrient und analysiert einen ihrer Briefe aus dem Jahr 1834. Es wird beleuchtet, wie Schröder-Devrient mit Rollen jenseits der gängigen Geschlechterklischees Maßstäbe setzt, für ihre schauspielerische Genauigkeit gefeiert wird und welche Herausforderungen mit Rollen wie Romeo in Werken von Bellini verbunden sind. Der Artikel entstand im Rahmen des Quellen- und Kooperationsseminars „Musikerinnen und Mobilität im langen 19. Jahrhundert“ zwischen dem fmg und dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Göttingen im Wintersemester 2024/25. Hier geht es zu dieser Quelle des Monats.

Mit dem Jahrbuch Sexualitäten 10 erscheint 2025 ein weiteres interdisziplinäres Periodikum, dass Sexualität in Gesellschaft, Politik, Kultur, Geschichte, Recht, Medizin, Naturwissenschaften, Religion, Pädagogik und Psychologie auslotet. Die Beiträge gliedern sich in Essays, Queer Lectures, Gespräche, Miniaturen und Rezensionen. Neue Forschungsergebnisse werden vorgestellt, aktuelle Debatten aufgegriffen und kritisch kommentiert. Herausgegeben wird das Jahrbuch  im Auftrag der Initiative Queer Nations von Jan Feddersen, Marion Hulverscheidt und Rainer Nicolaysen. Weitere Informationen finden sich auf der Verlagsseite.

In diesem Jahr richtet die LAGEN die Jahrestagung in Kooperation mit dem Studiengang Geschlechterforschung der Georg-August-Universität in Göttingen aus. Ziel der Tagung ist die Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse aus der Frauen- und Geschlechterforschung an den Hochschulen in Niedersachsen. Unter dem Thema „Geschlechtschafft wissen - Wissen schafft Geschlecht: Forschungs-ansätze und methodische Herausforderungen der Geschlechterforschung" kommen Wissenschaftler_innen unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen und tauschen sich interdisziplinär aus. Die Tagung findet am 10. Oktober 2025 von 9 bis 17:15 Uhr in der Göttinger Innenstadt statt. Das Programm und die Anmeldung finden sich hier.

Am 9. Oktober 2025 findet der 14. Interdisziplinäre Niedersächsische Doktorand_innentag Gender Studies statt. Ziel dieser Veranstaltung ist die Vernetzung und der Austausch zwischen Promovend_innen sowie die Sichtbarmachung von Qualifizierungsarbeiten im Bereich der Gender Studies. Promovend_innen und Masterstudierende erhalten die Möglichkeit, ihre Abschluss- oder Promotionsprojekte in einer wertschätzenden Atmosphäre zu präsentieren und wertvolles Peer- und Expert_innenfeedback zu erhalten. Workshops zu Themen wie akademischem Schreiben und Publizieren bieten zusätzliche Impulse für Wissenschaftler_innen in Qualifikationsphasen. Weitere Informationen und die Anmeldung finden sich hier. Zur Geschichte und den Zielen des Doktorand_innentags finden Sie auf dieser Seite weitere Informationen.

Mit dem Symposium „Gender in MINT reflektiert lehren und forschen: Ansätze, Strategien, Vernetzung“ lädt das Projekt Gendering MINT didaktisch-digital Lehrende und Forschende am 20. Februar 2026 (11:00–18:00 Uhr) ins Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin ein. Ziel ist der Austausch über Ansätze zur Integration von Gender- und intersektionalen Perspektiven in die MINT-Disziplinen. Im ersten Teil stellen Akteur_innen aus verschiedenen Initiativen und Projekten Good Practices sowie Herausforderungen der Inklusion von Gender & Diversity in Lehre und Forschung vor. Im zweiten Teil ermöglicht ein Gallery Walk die Vernetzung und den Zugang zu Ressourcen. Im dritten Teil steht eine gemeinsame Diskussion über Strategien und Ausblicke für künftige Initiativen im Mittelpunkt. Weitere Informationen sind auf der Webseite verfügbar.

Das Harriet Taylor Mill-Institut (HTMI) der HWR Berlin richtet am 21. Oktober 2025 die dritte und letzte TA’raabet-Konferenz zum Thema „Gender and Financial Education“ aus. Die englischsprachige, ganztägige Konferenz ist Teil der vom Auswärtigen Amt und DAAD geförderten wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Université de Tunis El Manar. Ziel ist der Austausch aktueller Forschungsergebnisse zu Gender-Themen zwischen Wissenschaftler_innen beider Hochschulen. Nach einem einführenden Keynote-Vortrag folgen 20-minütige Präsentationen von Forscher_innen aus den Bereichen Management, Wirtschaft und Gender Studies; jeweils mit daran anschließender Diskussion. Die Teilnahme richtet sich insbesondere an akademische Gruppen mit aktuellen Arbeits- oder Forschungsprojekten, die einen Genderbezug zum Themenfeld Finanzbildung aufweisen. Kontakt für Interessierte: HTMI@hwr-berlin.de, Ansprechpartnerin ist Dr. Andrea-Hilla Carl.

The Harriet Taylor Mill Institute (HTMI) at HWR Berlin is hosting the third and final TA’raabet Conference on “Gender and Financial Education” on October 21, 2025. This full-day, English-language event is part of the academic collaboration with Université de Tunis El Manar, funded by the German Federal Foreign Office and DAAD. The conference aims to facilitate the exchange of current research on gender topics between scholars from both universities. The program includes a keynote lecture followed by 20-minute presentations by researchers in the fields of management, economics, and gender studies, each followed by a discussion. Colleagues from UTM will also present their own research projects.  The call is open to all academic groups working on current projects with a gender focus related to financial education. For further information, please contact HTMI@hwr-berlin.de; the contact person is Dr. Andrea-Hilla Carl.

From 7 to 8 November 2025, the second edition of the international workshop "Searching for 'Homosexuality' in Judicial Archives" will take place in Paris. The event is open to early-career researchers (Master's, PhD, and postdoctoral students) working on contemporary LGBTQ+ history using judicial archives. The call for applications (in French and English) is open until 12 September 2025. Details and submission instructions are available here.

The 9th Global Summit on Feminist and LGBTQ+ Studies will take place on November 3–4, 2025, in Vancouver, Canada. This international conference aims to bring together leading researchers, scholars, and practitioners from around the world to share insights and discuss current developments in Feminist and LGBTQ+ Studies. The conference will be held in hybrid form. All information can be found here.

Im Rahmen der vierten Dialoginitiative Niedersachen „Intersektionale Gleichstellungspolitik" findet im Februar 2026 eine Tagung zum Thema „Auf dem Weg zu intersektionaler Gleichstellungspolitik" (Arbeitstitel) an der Universität Osnabrück statt. Als Termin werden der 26. - 27.02.2026 angestrebt.

In der Dialoginitiative Niedersachsen arbeiten das Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Landeshochschulkonferenz und die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten gemeinsam an der strategischen Weiterentwicklung der Geschlechtergleichstellung an Hochschulen. Im Rahmen der vierten Dialogrunde stellen sich die Projektpartner_innen die Frage, wie Gleichstellungspolitik im Hochschulkontext zukünftig intersektional ausgerichtet sein kann. Das Ziel ist die Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen für die niedersächsische Hochschullandschaft.

Auf der Tagung erwarten Sie Vorträge, Gesprächsrunden und Austauschformate rund um das Thema Intersektionalität im Hochschulkontext. Intersektionale Gleichstellungspolitik ist ein Prozess der kontinuierlichen Selbstreflexion und Weiterentwicklung, auf individueller und organisationaler Ebene. Geltende Vorstellungen von Normalität werden dabei überprüft und Vielfältigkeit als Chance für eine Organisationsentwicklung begriffen, von der alle profitieren.

Weitere Details zum Programm und Informationen zur Anmeldung folgen. Aktuelle Informationen zur Tagung werden auf der Homepage der lakog Niedersachsen veröffentlicht.

 

 

Im November tagt das Fachforum 2025 „Demokratie braucht Feminismus - Strategien gegen Antifeminismus" mit interessanten Gästen und Impulsen. Das Fachforum wird in Kooperation mit dem Deutscher Gewerkschaftsbund, Bezirk Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt und den ver.di Frauen in Niedersachsen und Bremen veranstaltet und findet in Hannover statt.

In der Einladung heißt es: Unsere demokratische und tolerante Gesellschaft gerät zunehmend unter Druck - Gleichstellungspolitik und Frauenrechte werden von politisch Rechten und antifeministischen Bewegungen angegriffen, ideologisiert und verunglimpft. Dabei handelt es sich nicht nur um Randgruppen, sondern der Antifeminismus ist inzwischen anschlussfähig an die gesellschaftliche Mitte. Dazu dürfen wir nicht schweigen. Wir wollen uns mit den Ursachen und verschiedenen Formen des Antifeminismus beschäftigen und Strategien dagegen im politischen und alltäglichen Handeln aufzeigen.

Save the date: Samstag, 8. November 2025 von 10 bis 13 Uhr  Die offizielle Einladung mit den Details zum Programm und der Möglichkeit zur Anmeldung folgt.

Das fünfte Webinar des Netzwerks GenderArchland trägt den Titel „Welches Geschlecht hat die sozial-ökologische Transformation?". Mitglieder der Sachverständigenkommission beim BMFSFJ präsentieren Ergebnisse zu ausgewählten Themen des 4. Gleichstellungsberichtes „Gleichstellung in der sozial-ökologischen Transformation".

Das Webinar findet am 22. September 2025 von 17 bis 19:15 Uhr statt. 

Vortragende sind unter anderem Prof. Dr. Brigitte Wotha (Professur Raumplanung an der Fachhochschule Kiel), die zu Raumentwicklung und Mobilität spricht, sowie Dr. Immanuel Stieß (ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt am Main), der zu den Themen Wohnen und Energie referiert.

Die Einladung zum Webinar wird etwa drei Wochen vor dem Veranstaltungstermin versendet. Für weitere Informationen steht das Team von GenderArchland zur Verfügung.

Die 8. Konferenz der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (SGGF) wird an der Universität Basel ausgerichtet. Sie lädt zu Beiträgen aus dem Bereich der Geschlechterforschung zum Tagungsthema „wissen - savoir - sapere - know(-ledges)" ein. Dieses Thema ist Ansatzpunkt, um den Austausch unter Wissenschaffenden der Geschlechterforschung aus verschiedenen Disziplinen und Forschungsbereichen zu fördern. Die Konferenz hat zum Ziel, die Geschlechterforschungs-Community zu fördern und Schweizer und internationale Forschende vernetzen. Eingeladen sind Teilnehmende aller Karrierestufen aus der Akademie und verwandten Fachgebieten, die sich mit dem Tagungsthema sowie mit anderen für die Geschlechterforschung relevanten Fragen und Themen auseinandersetzen. Das Programm sowie weitere Informationen stehen in englischer Sprache zur Verfügung.

The dates from the conference are: September, 8 & 9, in Basel. For more information read here. The Registration is now open.

The 9th Global Summit on Feminist and LGBTQ+ Studies will take place on November 3–4, 2025, in Vancouver, Canada. This international conference aims to bring together leading researchers, scholars, and practitioners from around the world to share insights and discuss current developments in Feminist and LGBTQ+ Studies.

A call for speakers is now open, inviting abstracts for presentations on a wide range of topics related to these fields. Contributions from experts and engaged individuals are highly encouraged.

For detailed information on submission guidelines, registration, and conference updates, please visit the official event website.

The hybrid summit looks forward to inspiring contributions and active participation from the global community.

Für die Konferenz „Female Body Horror in Contemporary Literature“, die am 21. und 22. November 2025 an der Universität Bremen stattfindet, wurde ein Call for Papers veröffentlicht. Eingeladen sind Beiträge, die sich mit dem Thema Female Body Horror in der zeitgenössischen Literatur auseinandersetzen. Interessierte Wissenschaftler_innen und Studierende sind herzlich eingeladen, Abstracts einzureichen und den Call auch an potenziell Interessierte weiterzuleiten.

Weitere Informationen zum Call for Papers und zu den Einreichungsmodalitäten finden sich hier.

Dieses Jahr veranstaltet das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung (IZfG) ein weiteres Mal das Forschungskolloquium Gender im Fokus als universitätsweites, interdisziplinäres Austauschforum, das Projekten im Bereich der Geschlechterforschung zu mehr Sichtbarkeit verhelfen und Forschende so besser untereinander vernetzen soll.

Das Kolloquium richtet sich an alle, die im Rahmen ihrer Forschungs- oder Studienprojekte Geschlecht und Sexualität thematisieren oder mit Methoden der Gender, Queer und Trans Studies arbeiten. Zur Präsentation eingeladen sind Universitätsangehörige aller Fakultäten und Statusgruppen, die ihre aktuellen Arbeitsprojekte (z.B. BA-, StEx- und MA-Arbeiten) oder Forschungsvorhaben (z.B. Dissertationen, PostDoc-Projekte, Drittmittelanträge, Aufsätze) in einem kollegialen Rahmen vorstellen möchten. Für die Projektvorstellungen sind jeweils 15 bis 20 Minuten plus ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion eingeplant.

Die ganztägige Veranstaltung im WiSe wird am 01. Dezember 2025 im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg stattfinden. Vorschläge für Präsentationen in Form einer einseitigen Skizze (Art des Projekts, Forschungsgegenstand, zentrale Fragen) können bis zum 15. September 2025 eingereicht werden. Hier finden Sie den Call als PDF.

Am Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck ist eine Stelle als Universitätsassistent_in / Postdoc (40h/Woche, 3 Jahre ab 1.10.2025) ausgeschrieben.

Zu den Stellenanforderungen zählen: Durchführung einer Literaturstudie zu Geschlechterrepräsentationen und Geschlechterkulturen in MINT-Fächern (z.B. Chemie, Pharmazie, Informatik, Mathematik und Physik, Erhebung von Ursachen, Maßnahmen und Best-Practice-Modellen zum Abbau von Geschlechterungleichheiten und zur Hebung des Frauenanteils auf allen Ebenen der akademischen Laufbahn; die Durchführung von qualitativer Forschung zur Erhebung von vergeschlechtlichten Barrieren, Normen und Wissenschaftskulturen in MINT-Fächern (Chemie, Pharmazie, Informatik, Mathematik und Physik) an der Universität Innsbruck sowie forschungsgeleitete Konzeption und Begleitung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zum Abbau geschlechtsspezifischer Ungleichheiten; Evaluierung umgesetzter Maßnahmen; Durchführung von Lehrveranstaltungen und Abhaltung von Prüfungen und weitere Berufserfahrungen.

Wer mehr über die Stelle und die erforderlichen Qualifikationen erfahren möchte, findet unter dem folgenden Link die Stellenausschreibung. Die Bewerbungsfrist endet am 12.08.2025.

An der Universität Graz ist ab Oktober 2026 eine Aigner-Rollett-Gastprofessur für Geschlechterforschung ausgeschrieben. Die Stelle ist befristet für das Wintersemester 2026/27 (01.10.2026-31.01.2027) und mit 40 Wochenstunden dotiert. Bewerbungsfrist ist der 3. September 2025. Weitere Informationen und das Bewerbungsportal sind direkt über den Link zum Jobportal der Universität Graz erreichbar.

An der Philosophischen Fakultät ist zum 01.10.2026 - vorbehaltlich haushaltsrechtlicher Regelungen - die W1-Juniorprofessur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Gender, Diversität und Ungleichheit (mit Tenure Track auf eine W3-Professur) zu besetzen.

Die gesuchte Persönlichkeit soll das Fachgebiet Kommunikations- und Medienwissenschaft in Forschung und Lehre perspektivisch in seiner ganzen Breite vertreten. Arbeitsschwerpunkte sind insbesondere die empirische (quantitative und/oder qualitative) Medienforschung im Kontext der Digitalisierung mit Blick auf Gender, Diversität und Ungleichheit. Zudem ist die Vermittlung von Methodenkompetenzen im Bereich der empirischen Medienforschung zentraler Bestandteil der Lehraufgaben.

Die Stellenausschreibung kann hier en Detail eingesehen werden. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Zeugnisse, Darstellung des wissenschaftlichen und beruflichen Werdegangs, Schriftenverzeichnis, Aufstellung der bisherigen Lehrtätigkeit, eventuell hochschuldidaktischer Zusatzqualifikationen und der bisherigen Drittmitteleinwerbung sowie Beschreibung künftiger Forschungsabsichten) sind bis 05. September 2025 möglich.

Für das Schwerpunktheft 2/2026 der feministischen studien mit dem Titel „Widerstehen, Widerständigkeit, Widerstand: (Queer-)feministische Perspektiven und Praxen angesichts erstarkender autoritärer Politiken“ werden Beiträge gesucht, die sich theoretisch, empirisch und/oder künstlerisch mit Formen, Praxen und Strategien feministischen und queer-feministischen Widerstands auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie (queer-)feministische Akteur_innen und Bewegungen – historisch und aktuell – auf Erstarken autoritärer Politiken reagieren, welche Widerstandsformen entwickelt werden und wie Sichtbarkeit, Marginalisierung, aber auch Bündnisse, Erfolge und Niederlagen im Kontext intersektionaler und transnationaler Politiken zu analysieren sind. Beiträge können u.a. folgende Aspekte fokussieren: (queer-)feministische Perspektiven und Theorien des Widerstands; feministische Widerstandsgeschichte(n), insbesondere auch marginalisierte und jüdische Akteur_innen; Organisierung, Strategien und Empowermentpraxen; Repräsentationen in Kunst, Literatur und Medien; Medien als Ermöglichungskontext, aber auch als Raum von Kommerzialisierung, Überwachung und Kontrolle.

Eingereicht werden können sowohl wissenschaftliche Artikel (Hauptbeiträge, Diskussion, Tagungs- und Sammelrezensionen) als auch künstlerische Arbeiten für die Rubrik „Bilder und Zeichen“. Für eine erste Einreichung sind extended Abstracts (1.000–1.500 Wörter) bis spätestens 15. August 2025 an die Kontaktadresse auf der Webseite zu senden. Nach Rückmeldung Anfang September 2025 sollen die vollständigen Manuskripte bis 28. Februar 2026 vorliegen, das Peer-Review-Feedback erfolgt bis Mitte Mai 2026, Überarbeitungen sind bis 30. Juli 2026 möglich.

Die Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W2-Professur (m/w/d) für Gender und intersektionale Perspektiven in der Sozialen Arbeit. Zu den Aufgaben gehören Lehre zu Gender & Queer Theory, Sexismus und Homo-/Transphobie sowie zu genderspezifischen und intersektionalen Handlungsmethoden, Forschung sowie die Mitarbeit in Gremien. Vorausgesetzt werden ein passendes abgeschlossenes Studium, Promotion, Berufserfahrung in gender- und diversitätsbewusster Sozialer Arbeit, pädagogische Erfahrung und wissenschaftliche Veröffentlichungen im Themenfeld. Bewerbungen von qualifizierten Wissenschaftler_innen sind ausdrücklich willkommen, Unterstützung bei Gleichstellungsfragen wird geboten. Die Bewerbungsfrist endet am 14.08.2025. Alle Informationen sind hier zu finden.

Für eine Masterarbeit in den Gender Studies an der Universität Wien sucht die Studierende Nora Winter Wissenschaftler_innen, die aus geistes-, sozial- oder kulturwissenschaftlicher Perspektive zu Sexualität(en) forschen (in Deutschland und/oder Österreich). Ziel des Forschungsprojekts ist es, das subjektive Erleben der (Forschungs-)Arbeit in der zeitgenössischen Universität zu untersuchen – insbesondere wie Forschende wissenschaftliche, relevante und „angemessene“ Diskurse in akademischen Kreisen wahrnehmen und verhandeln.

Gesucht werden Interviewpartner_innen, die ihre Erfahrungen als Sexualitätsforschende in ca. 60–90-minütigen Einzelinterviews via Zoom teilen möchten. Der Zeitraum für die Interviews ist flexibel, die Datenerhebung soll jedoch bis zum voraussichtlichen Ende August 2025 abgeschlossen sein. Besonders eingeladen sind Personen, die sich als mehrfachmarginalisiert verstehen, da das Projekt bestehende Machtverhältnisse und Ausschlussmechanismen im Wissenschaftssystem sichtbar machen möchte.

Die Interviews werden nach Einverständnis aufgezeichnet und transkribiert, die Anonymität der Teilnehmenden wird gewährleistet. Interessent_innen können sich mit Fragen oder für eine Teilnahme per E-Mail a12117114@unet.univie.ac.at melden.

Für das Schwerpunktheft 1/2027 der Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management (ZDfm) zum Thema „Cripping and queering age(ing)“ werden Beiträge gesucht, die Alter(n) aus queer- und criptheoretischer Perspektive beleuchten. Im Fokus stehen Beiträge, die normierende Annahmen zu Alter und Alter(n) hinterfragen und den subversiven und emanzipatorischen Gehalt von queerem und criptem Zeitverständnis in den Alter(n)swissenschaften herausarbeiten. Gewünscht sind verschiedenste Zugänge, beispielsweise zu queerem, behinderten, post- und dekolonialem sowie intersektionalem Alter(n), zu kritischer Gerontologie, Heteronormativität und Ableismus im Kontext Alter(n), aber auch zu Methoden, Utopien und Praxen, die alternative Weisen von Alter(n) und Fürsorge erfahrbar machen.

Eingeladen sind Beiträge sowohl für den doppelt-blind begutachteten Forschungsbereich (theoretisch-konzeptuelle oder empirische Aufsätze, 35.000–45.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) als auch kurze Beiträge aus Praxis und Forschung (Projektvorstellungen, Kommentare, Positionen, Praxiseinblicke, 12.000–15.000 Zeichen). Abstracts (400 Wörter) werden bis zum 31. Oktober 2025 per E-Mail an die Herausgeber_innen erbeten. Feedback erfolgt bis 30. November 2025. Vollständige Forschungsartikel sollen bis 30. April 2026, Kurzbeiträge bis 1. August 2026 eingereicht werden. Beiträge in Englisch sind ausdrücklich erwünscht, Einsendungen auf Deutsch jedoch ebenfalls möglich. Fragen und Einreichungen gehen an Moniq Muyargas, Yvonne Wechuli und Marianne Hirschberg. Der Call ist hier zu finden.

For the special issue 1/2027 of the “Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management” (ZDfm) on the topic “Cripping and queering age(ing)”, contributions are invited that examine age(ing) from queer and crip theory perspectives. The focus is on questioning normative assumptions about age and ageing, and highlighting the subversive and emancipatory aspects of queer and crip temporalities within age(ing) studies. Various approaches are welcome—for example, on queer, disabled, post- and decolonial, and intersectional ageing; critical gerontology; heteronormativity and ableism in ageing; as well as on methods, utopias, and practices that make alternative ways of ageing and care possible.

Contributions are welcome both for the double-blind peer-reviewed research section (theoretical or empirical articles, 35,000–45,000 characters including spaces) and for short contributions from practice and research (project presentations, comments, positions, practice insights, 12,000–15,000 characters). Abstracts (400 words) should be submitted by October 31, 2025, via email to the editors. Feedback will be provided by November 30, 2025. Full research articles are due by April 30, 2026; short contributions by August 1, 2026. While contributions in English are particularly encouraged, texts in German are also accepted. Questions and submissions should be sent to Moniq Muyargas, Yvonne Wechuli, and Marianne Hirschberg. The Call can be found here.

Für einen Workshop zum Thema „Zeitnutzung im Alltag – Befunde, neue Forschungsansätze und Gestaltung“, der im Oktober 2025 am Fernstudiengang Pflege der HTW Berlin stattfindet, werden Beiträge gesucht. Eingeladen sind Nachwuchswissenschaftler_innen, Promovierende, Studierende der Pflegewissenschaften und Interessierte aus benachbarten Disziplinen, die sich mit Zeitstrukturen, Zeitgebrauch und Zeitregimen im Alltag und in der Pflege beschäftigen.

Im Mittelpunkt stehen empirische und theoretische Beiträge zur Zeitnutzung in der Alltags- und Pflegeforschung sowie methodische und konzeptionelle Herausforderungen. Ziel ist es, Forschungsfragen und -zugänge zu diskutieren, empirische Ergebnisse zu reflektieren und Ansätze zur Gestaltung von Zeit im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen wie Digitalisierung, Flexibilisierung, Ökonomisierung und Geschlechter(un)gerechtigkeit zu entwickeln.

Der Workshop bietet Präsentationen, Projektvorstellungen und interaktive Formate. Für eine Teilnahme mit Beitrag reichen Interessierte bis spätestens 2. August 2025 ein Abstract (max. 2000 Zeichen inkl. Leerzeichen) ein. Die Auswahl wird bis 15. August 2025 mitgeteilt, der Workshop selbst findet am 24. Oktober 2025 statt.

Weitere Informationen zum Call finden sich hier.

The year 2025 marks the 80th anniversary of the end of the Second World War. Starting from the legacy of this conflict, we shall devote the tenth Issue of DIVE-IN to historical narratives, memories and literary representations of war and violence in a feminine perspective by taking as a focus East and South East Asia in the contemporary era. Countries in this part of the world have in various ways intercepted Western trajectories as sites of war involving Europe and US. They have also experienced (de-)colonization, both as objects and subjects of foreign domination. The Issue will, thus, present itself as an occasion to integrate the area perspective into a global reflection by extending to literary, cultural and historical studies.

The Editors are pleased to announce that a new issue of DIVE-IN - An International Journal on Diversity and Inclusion has just been published. This ninth issue explores the themes of identity and diversity through the lens of colonial and postcolonial literatures.

DIVE-IN is a peer-reviewed academic journal published by LILEC - the Department of Modern Languages, Literatures and Cultures at the University of Bologna. You can read the journal here.

The Editors also invite you to contribute to our upcoming issue. The new call for papers is now open until 20 August, on the theme: Conflicts, bodies, memories. Globalizing Female Narratives of War and Trauma in East/South-East Asia You can find all the details here.