Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen

es sind bewegte und bewegende Zeiten für die Frauen- und Geschlechterforschung, Gender-Studies und alle Wissenschaften, die sich der Vielfalt, Diversität und Intersektionalität widmen. Umso wichtiger ist es, dass wir Informationen aus der Frauen- und Geschlechterforschung und Gender-Studies in Niedersachsen bündeln und uns untereinander vernetzen. Auch in unserem Juni-Rundbrief finden Sie wieder zahlreiche Neuerscheinungen, Veranstaltungen, Calls und Stellenausschreibungen. Sollten Sie Hinweise für zukünftige Veranstaltungen, Publikationen und CfP haben, dann melden Sie sich gerne bei uns.

Zudem danken wir Ihnen für die Verbreitung des CfP´s vom LAGEN-Doktorand_innentag, der am 9. Oktober 2025 in Göttingen stattfindet. Der Call ist noch bis zum 30. Juni 2025 geöffnet und bietet Doktorand_innen und Masterstudierenden die Chance, ihre Arbeiten mit einem Poster vorzustellen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Auf dem Doktorand_innentag erwarten die Teilnehmenden ein interessantes Rahmenprogramm rund um das Thema wissenschaftliches Schreiben und Publizieren. Die Anmeldungen für den Doktorand_innentag sowie für die diesjährige LAGEN-Jahrestagung am 10. Oktober 2025 werden ab Juli geöffnet. Wir freuen uns jetzt schon, mit Ihnen diese beiden Tage zu gestalten.

Herzliche Grüße aus der LAGEN

Andrea D. Bührmann (Sprecherin der LAGEN) und Corinna Onnen (stellv. Sprecherin der LAGEN)

für die Geschäftsstelle der LAGEN Doris Cornils (Koordinatorin) und Rubina Hiller (studentische Hilfskraft)

 

Die interaktive Plattform „sichtbar.sein.selbst.gestalten" unterstützt Wissenschaftler_innen dabei, ihre Sichtbarkeit in der Wissenschaft gezielt und authentisch zu erhöhen. Basierend auf Forschungs-ergebnissen des BMBF-geförderten Projekts „Prof:inSicht" bietet die Plattform individuell auswählbare Handlungsempfehlungen, Best-Practice-Tipps und herunterladbare Handouts, die auf persönliche Ziele und zeitliche Ressourcen abgestimmt sind. Ergänzend finden sich Hinweise für Kommunikationsabteilungen von Hochschulen sowie frei verfügbare Materialien für Workshops und Trainings. Das Angebot erleichtert den Zugang zu Strategien für mehr Sichtbarkeit und wurde von Nutzer_innen bereits sehr positiv bewertet. Hier finden sich Informationen und Zugang zum Service.

Das Metavorhaben „Innovative Frauen im Fokus“ vernetzt und unterstützt rund 30 Forschungs- und Umsetzungsprojekte, die sich der Sichtbarmachung und Förderung von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation widmen. Ziel ist es, Leistungen und Innovationen von Frauen sichtbarer zu machen, Karriereentwicklung zu unterstützen, Nachwuchswissenschaftler_innen zu motivieren und strukturelle Ungleichheiten zu adressieren.

Das Projekt bietet regelmäßige Vernetzungstreffen, bedarfsorientierte Workshops zu Wissenschaftskommunikation und Social Media sowie die Entwicklung von Strategien zur Verstetigung und zum Transfer von Projektergebnissen.

Konkrete Vorhaben umfassen die Erstellung einer Expert_innen-Datenbank für Medien und Veranstalter, die Organisation von Fachveranstaltungen und Online-Vortragsreihen sowie die Bereitstellung von Best-Practice-Beispielen und Leitfäden zur Sichtbarmachung innovativer Frauen. Die Plattform #InnovativeFrauen macht Vorbilder und Expert_innen auffindbar und bietet Formate wie Videoporträts, Podcasts und virtuelle Veranstaltungen an. Weitere Informationen finden sich hier.

An der Universität Bremen können sich Studieninteressierte bis zum 15. Juli 2025 für den Masterstudiengang „Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft“ bewerben. Der zweijährige Studiengang vermittelt wissenschaftliche und praxisorientierte Kompetenzen im Bereich der kunst- und filmwissenschaftlichen Forschung sowie für Tätigkeiten in Kulturinstitutionen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der regionalen und überregionalen Zusammenarbeit mit Archiven, Sammlungen und Kulturinstitutionen.

Das Studienangebot zeichnet sich durch die Verbindung von universitärer Qualifikation und anwendungsorientierter Projektarbeit aus. Die Inhalte umfassen die systematische und exemplarische Auseinandersetzung mit theoretischen, ästhetischen, historischen und berufspraktischen Aspekten von Kunst, Film, Geschlechterforschung und Gesellschaft. Dabei werden auch die gesellschaftlichen und politischen Teilhabeformen von Kunst und Film sowie deren Produktions- und Rezeptions-bedingungen untersucht.

Das Mariann Steegmann Institut wirkt als Kooperationspartnerin am Studiengang mit und engagiert sich für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, den Ausbau der Gender-Forschung in den Kunstwissenschaften sowie die Unterstützung der künstlerischen Praxis und Vermittlung.

Weitere Informationen und Bewerbungsdetails finden sich hier.

Die Neuerscheinung „Psychology’s Feminist Voices from Turkey“ stellt feministische Psycholog_innen, Aktivist_innen und Therapeut_innen aus der Türkei vor, die die Grenzen zwischen Wissenschaft, Praxis und Advocacy überwinden. Das Buch beleuchtet feministische Ansätze in Methodik, Therapie, Politik und Bildung und zeigt, wie patriarchale Strukturen herausgefordert werden. Durch persönliche Erfahrungen und Forschungsergebnisse wird feministische Psychologie als Motor für Gerechtigkeit, Heilung und Solidarität sichtbar gemacht.

Herausgegeben wird der Band von Dr. Ayçe Feride Yılmaz, Research Assistant an der Yıldız Technical University in Istanbul. Hier geht es zur Verlagsseite.

Neue Publikationen aus den Gender Studies im Budrich Verlag bieten aktuelle Einblicke in verschiedene Forschungsfelder und gesellschaftliche Debatten.

Das Buch „Queere Anti-Gewalt-Arbeit in Deutschland“ von Charly Krenn untersucht erstmals systematisch das Arbeitsfeld der Queeren Anti-Gewalt-Arbeit in Deutschland und beleuchtet, welche Gewalt queere Menschen erfahren sowie mögliche Hemmnisse bei der Aufarbeitung.

Vorbestellbar ist „Diskurse zu Geschlecht, Sexualität und sexualisierter Gewalt" von Claudia Nikodem und weiteren. Das Buch versammelt verschiedene Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zu Geschlecht, Sexualität und sexualisierter Gewalt, um interdisziplinäre Zugänge zwischen Pädagogik, Beratung und Forschung zu fördern und neue Sichtweisen auf den Arbeitsalltag zu eröffnen.

Recht umkämpft“, herausgegeben von der Forschungsgruppe „Recht-Geschlecht-Kollektivität", widmet sich aktuellen Auseinandersetzungen um Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt und diskutiert, wer das „Wir“ ist, das über Regeln des Zusammenlebens verhandelt.

Alle Neuerscheinungen stehen gedruckt und digital zur Verfügung.

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft widmet sich unter dem Titel „Brisante Wahrheiten – eine andere Geschichte der Philosophie“ der Neuinterpretation philosophischer Entwicklungen aus geschlechterkritischer Perspektive.

Im Schwerpunkt werden innovative Sichtweisen auf die Philosophiegeschichte vorgestellt, indem etwa die Beiträge von Elise Reimarus im Pantheismusstreit der Aufklärung beleuchtet werden oder die Berliner Salonkultur als Katalysator weiblicher Emanzipation analysiert wird. Weitere Beiträge befassen sich mit Edith Landmann-Kalischers direktem Realismus sowie mit der jüdischen Indologin Betty Heimann und ihrer Rolle für ein nicht-eurozentristisches Verständnis indischer Philosophie. Auch ökofeministische Diskurse, etwa zu Maria Mies und Vandana Shiva, sowie aktuelle feministische und queere Perspektiven – etwa zu geschlechtlicher Vielfalt in Schulen oder zur künstlerischen Strategie des Spekulierens – werden behandelt.

Die Ausgaben der Zeitschrift erscheine dreimal jährlich im Open Access und bieten neben dem Schwerpunkt auch Rezensionen und Analysen zu aktuellen Fragestellungen der Geschlechterforschung. Die digitale Ausgabe steht kostenlos zum Download bereit.

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Feministische Studien“ bietet ein Forum für wissenschaftliche Debatten und interdisziplinäre Perspektiven auf Geschlechterforschung, Gesellschaft und Politik. Die Beiträge beleuchten aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, theoretische Kontroversen sowie empirische Analysen zu Geschlechterverhältnissen und feministischen Interventionen.

Thematisch reicht das Spektrum von feministischer Theorie und Methodologie über historische und soziologische Analysen bis hin zu politischen und kulturellen Perspektiven auf Geschlecht, Diversität und soziale Ungleichheit. Die Zeitschrift versteht sich als Plattform für innovative Forschung und den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Jede Ausgabe enthält neben wissenschaftlichen Artikeln auch Rezensionen und Kommentare zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der Geschlechterforschung.

Die Ausgabe kann digital abgerufen werden und richtet sich an ein wissenschaftlich interessiertes Publikum.

Nach und nach werden alle Ausgaben der „Feministische Studien" Open Access zu Verfügung gestellt.

Am 2. Juli 2025 findet ab 13 Uhr der „Gleichstellungs-Lunch: Gleichstellung trifft Geschlechtervielfalt: Debatten und Begriffe“ als Online-Veranstaltung der Bundesstiftung Gleichstellung statt. In dem neuen, regelmäßigen Format geben Mitarbeitende der Stiftung in 25 Minuten Einblicke in aktuelle gleichstellungspolitische Themen, Studien und Konzepte. Im Mittelpunkt dieses Termins stehen die Begriffsdebatten rund um Geschlechtervielfalt sowie Handlungsorientierungen für die gleichstellungspolitische Praxis. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus Arbeitsalltag, Ehrenamt, Ausbildung oder Studium und bietet kompakte Informationen sowie Denkanstöße. Alle Informationen finden sich hier.

Der digitale Vortrag „Gender als Analysekategorie für Technikwissenschaften“ findet am 23. Juni 2025 von 18:30 bis 20 Uhr online statt. Prof. Dr. Carmen Leicht-Scholten (RWTH Aachen) beleuchtet in ihrem Vortrag mit dem Titel „Gendering STEM: Gender als Analysekategorie für sozial verantwortliche Forschung und Entwicklung in den Technikwissenschaften“ die Bedeutung von Gender für verantwortungsvolle Forschung und Entwicklung in den Technikwissenschaften. Nach einem Grußwort der Präsidentin Prof. Dr. Angela Ittel besteht im Anschluss an den Vortrag die Möglichkeit zur Diskussion. Interessierte werden um Anmeldung gebeten, um die Zugangsdaten zu erhalten.

Am 18. September 2025 findet von 10 bis 16 Uhr der Fachtag „Posten, Performen, Polarisieren: Wie Influencer*innen Geschlechterpolitiken gestalten" im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) Berlin, statt. Die Veranstaltung wird von Tarik Tesfu moderiert.

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen auf Social Media: Neben tradierten Rollenbildern wie „Trad Wives" und Männlichkeitscoaches sowie zunehmender Queerfeindlichkeit setzen sich Influencer_innen mit queerem und feministischem Content für Geschlechtervielfalt und die Rechte marginalisierter Gruppen ein. Der Fachtag bietet Vorträge zu (Re-)Traditionalisierung und Gegenstrategien, Einblicke in die Arbeit von Influencerinnen für Vielfalt sowie Diskussionen darüber, wie digitale Plattformen demokratische Werte stärken und alternative Orientierungen anbieten können.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine verbindliche Anmeldung wird erbeten. Programm und Anmeldung hier.

Das Projekt wird von der BAG Jungenarbeit in Kooperation mit der BAG Mädchenpolitik durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Am 3. Juli 2025 um 19 Uhr laden die Bastion Kronprinz auf der Zitadelle Spandau und das Bezirksamt Spandau zur Eröffnung der Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ ein. Die Veranstaltung beginnt mit Grußworten der Bezirksstadträtin für Kultur, Dr. Carola Brückner, und einer Einführung durch die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks, J. Fischer-Rosendahl. Im Anschluss findet eine spannende Gesprächsrunde mit Expertinnen aus Ost- und Westdeutschland statt: Dr. Marina Grasse, die 1990 als erste und einzige Regierungsbeauftragte der DDR für Gleichstellung tätig war, Claudia von Gélieu, Politologin und Frauengeschichtsforscherin sowie Initiatorin der „Frauentouren“, und Dr. Annette Leo, Historikerin und Publizistin, die sich unter anderem mit Erinnerungen und lebensgeschichtlichen Interviews beschäftigt. Moderiert wird die Runde von Heike Gerstenberger, die über 30 Jahre als Gleichstellungsbeauftragte in Berlin-Pankow aktiv war.

Die Ausstellung möchte Klischees und Vorurteile über Ost- und Westfrauen hinterfragen und lädt dazu ein, sich über die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten, Gemeinsamkeiten und bis heute spürbaren Unterschiede auszutauschen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter c.brommer-wierig@ba-spandau.berlin.de wird erbeten. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten sowie des Amtes für Weiterbildung und Kultur des Bezirksamts Spandau und wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegeben. Kuratiert wurde die Schau von Clara Marz.

On 16 July 2025, Freie Universität Berlin hosts a double book presentation titled “Diversity between Lived Experience and Educational Knowledge.” The event begins at 4 pm at Altensteinstraße 48. Dr. Matthias Schneider presents Masculinity and Forced Migration, exploring the biographical narratives of Eritrean men, while Dr. Daniel Schumann discusses Epistemologies of Integration, analyzing civic education textbooks. Dr. Yvonne Albrecht (DeZIM/HU Berlin) will respond as discussant. The evening concludes with a summer gathering in the villa garden (or indoors in bad weather). The event highlights how diversity is narrated and negotiated in both lived experience and educational knowledge. For more information, visit the event page of Freie Universität Berlin’s Gender Studies program.

Das ECDF Gender & Diversity Network lädt am 3. Juli 2025 von 16  bis 19 Uhr zur Veranstaltung „Data, Power, Control – Digital Science Between Resilience and Restriction“ ein.
Im Mittelpunkt steht die Diskussion politischer Einflüsse auf digitale Forschung und Forschungsfreiheit. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen zu analysieren, Strategien der Resilienz sichtbar zu machen und neue Allianzen zu denken. Das Programm umfasst drei Impulsvorträge zu resilienter Infrastruktur, feministischer und queerer Data Science sowie Narrative Resilience gegen rechte digitale Dominanz.
Die Veranstaltung findet im ECDF, Wilhelmstraße 67, 10117 Berlin (Konferenzsaal, 1. OG) statt. Die Sprache ist Englisch. Kinderbetreuung ist nach Anmeldung bis 23. Juni 2025 möglich.
Weitere Informationen und Anmeldung hier.

The ECDF Gender & Diversity Network invites you to the event “Data, Power, Control – Digital Science Between Resilience and Restriction” on 3 July 2025, from 4 to 7 p.m.
The focus is on discussing political influences on digital research and academic freedom. The aim is to analyze current developments, highlight strategies for resilience, and consider new alliances. The program features three presentations on resilient infrastructure, feminist and queer data science, and narrative resilience against right-wing digital dominance.
The event will take place at the ECDF, Wilhelmstraße 67, 10117 Berlin (Event Space, 1st floor). The language is English. Childcare is available upon registration by 23 June 2025.
For more information and registration look here.

Das Netzwerktreffen des GenderArchland findet am 23. Juni 2025 von 17 bis 19 Uhr im Rahmen des WIA25 Festivals online statt.

Das Netzwerk GenderArchland stellt sich vor und legt dar, welches GenderPerspektiven in der räumlichen Planung vertreten sind und wie die entsprechenden GenderKompetenzen in den planenden, entwerfenden und gestaltenden Disziplinen sowie den Ingenieurwissenschaften repräsentiert werden. Das Kernanliegen ist die Vernetzung, d.h. Angebot und Pflege, Ausbau und Stärkung eines lebendigen Netzwerks in Lehre, Forschung und Praxis. Die Veranstaltung lädt alle Interessierten zum Austausch und zur Vernetzung ein.

Anmeldungen sind bis zum 18. Juni 2025 unter info@gender-archland.de möglich. Der Zugangslink wird nach Anmeldeschluss verschickt. Weitere Informationen zum Netzwerk und zu den Veranstaltungen finden sich hier.

Das Online-Event „Female Perspectives on Europe’s Migration and Labour History: Raising Visibility through Participatory Approaches" findet am 24. Juni 2025 statt und wird vom Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung in Berlin organisiert.

Im Mittelpunkt stehen partizipative Ansätze der Public History, mit denen die Erfahrungen und Handlungsmacht von Migrant_innen in der europäischen Arbeitsgeschichte sichtbar gemacht werden. Die Veranstaltung lädt dazu ein, neue Perspektiven auf die Einbindung migrantischer Frauen in historische und gesellschaftliche Narrative zu entwickeln und zu diskutieren.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich hier.

Die Autumn School „HOW TO DO GENDER STUDIES. Methoden und Praktiken in den Gender Studies“ findet vom 29. September bis 2. Oktober 2025 am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) der Humboldt-Universität zu Berlin statt.

Das viertägige Programm bietet einen umfassenden Einblick in aktuelle Methoden und Praktiken der Geschlechterforschung. Im Mittelpunkt stehen Panels und Workshops zu trans- und interdisziplinären Ansätzen, qualitativen Forschungsmethoden, Biographieforschung, Oral History sowie Queer und Trans Studies. Die Veranstaltung ermöglicht den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, fördert Reflexion und Vernetzung und richtet sich an Studierende, Promovierende und Forschende.

Zusätzlich finden ein InterGender Cohort Meeting sowie ein Planning and Networking Meeting für Studierende und Nachwuchswissenschaftler_innen statt. Interessierte können sich bis zum 23. Juni 2025 bewerben, für einzelne Panels ist auch eine spätere Nachreichung möglich. Die Veranstaltung wird begleitet von Podiumsdiskussionen, gemeinsamen Reflexionsrunden und Abendveranstaltungen.

Weitere Informationen und das Programm finden sich auf der Webseite.

Die Veranstaltung „Auftrag: Gleichstellung. Ein Gespräch mit Heli Ihlefeld“ findet am 10. Juli 2025 um 19 Uhr im Oracle Customer Visit Center am Berliner Hauptbahnhof und online statt.

Heli Ihlefeld, eine der bekanntesten politischen Journalist_innen und ehemalige Gleichstellungs-beauftragte der Deutschen Telekom, spricht über ihr Engagement für Parität in Politik und Wirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass echte Gleichstellung zwischen Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen notwendig ist – für mehr Gerechtigkeit, Vielfalt und eine nachhaltige Zukunft. Heli Ihlefeld blickt auf ihre Erfahrungen als Zeitzeugin der Bonner Republik, ihre Arbeit mit prominenten Politiker_innen sowie auf aktuelle Herausforderungen der Gleichstellungspolitik zurück. Die Veranstaltung richtet sich explizit auch an männliche Interessierte und lädt zum Austausch über Chancengleichheit und Rollenbilder ein. Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten sind noch nicht auf einer Internetseite zusammengeführt. Bitte sehen Sie regelmäßig hier nach.

Die Keynote „Confronting Epistemic Injustices in Academia: The Role of Gender Studies Centers“ am 14.07.2025 mit Angela Akorsu, aktueller Audre Lorde Gastprofessorin der Berlin University Alliance, beleuchtet die Bedeutung von Gender Studies Zentren im Umgang mit epistemischen Ungerechtigkeiten im akademischen Kontext. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch bei Getränken und Snacks. Die Veranstaltung findet in Räumlichkeiten der Freien Universität Berlin statt, weitere Informationen sowie die Anmeldung finden sich hier.

Die Digital Humanities Summer School 2025 „Data, gender and society“ am Department Digital Humanities and Social Studies der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bietet ein fünftägiges Programm zu digitalen Werkzeugen und Methoden in den Digital Humanities mit einem thematischen Schwerpunkt auf Geschlechterforschung und deren gesellschaftliche Zusammenhänge.

Im Mittelpunkt stehen Keynotes renommierter Digital-Humanities-Expert_innen, praxisorientierte Workshops, Teilnehmendenpräsentationen sowie ein Visual-Abstracts-Workshop. Die Veranstaltung lädt zur kritischen Auseinandersetzung mit Forschungsfragen an der Schnittstelle von Daten, Geschlecht und Gesellschaft ein. Die Teilnahmegebühr beträgt 95 Euro (für FAU-MA-Studierende kostenlos). Die Summer School findet vom 22. bis 26. September in Erlangen statt. Alle Weiteren Informationen finden sich hier.

The Digital Humanities Summer School 2025 “Data, gender and society” at the Department Digital Humanities and Social Studies of Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg offers a five-day program focusing on digital tools and methods in digital humanities, with a thematic emphasis on gender studies and their societal contexts.

The program highlights keynote lectures by renowned digital humanities experts, hands-on workshops, participant presentations, and a visual abstracts workshop. The event invites participants to critically engage with research questions at the intersection of data, gender, and society. The participation fee is 95 euros (free for FAU MA students in digital humanities). The summer school takes place from 22 to 26 September in Erlangen. Further information is available here.

Die Bundesstiftung Gleichstellung bietet aktuell drei spannende Stellenangebote, für die sich interessierte Bewerber_innen bewerben können. Im Bereich Leitungsstab, Gremien und Vernetzung wird Verstärkung gesucht – hier ist eine halbe Stelle als Sachbearbeitung ausgeschrieben, Bewerbungen sind bis zum 1. Juli 2025 ausschließlich über das Portal Interamt möglich.

Im Bereich Presse, Kommunikation und Veranstaltungen wird eine Assistenzstelle besetzt, ebenfalls mit Bewerbungsfrist 1. Juli 2025 und ebenfalls ausschließlich über Interamt.

Die Bundesstiftung Gleichstellung legt großen Wert auf Vielfalt und begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Menschen unterschiedlicher Geschlechter, ethnischer und sozialer Herkunft, mit und ohne Behinderung, unterschiedlichen Alters, verschiedener Religionen oder Weltanschauungen sowie unterschiedlicher sexueller Identität.

Das Zentrum für Geschlechterstudien schreibt für das Wintersemester 2025/26 drei Lehraufträge aus. Gesucht werden Lehrende für die Themenbereiche „Einführung und aktuelle Diskurse: Gender & Queer“, „Vertiefung: Gender Health Gap in Verbindung mit weiteren Differenzkategorien wie ‚Klasse‘“ sowie „Antifeminismus und Strategien gegen rechte Diskurse mit Berücksichtigung der Kategorie ‚Klasse‘“.

Bewerbungen mit einer Seminarskizze, Ablaufplan und wissenschaftlichem Lebenslauf werden bis zum 25. Juni 2025 entgegengenommen. Die vollständige Ausschreibung ist auf der Webseite des ZGD verfügbar.

Die Workshop-Reihe 2025/26 der Hebrew University of Jerusalem und der Universität Göttingen schreibt Mittel für die Durchführung eines akademischen Workshops in Göttingen oder Jerusalem aus. Die gastgebende Universität übernimmt Unterbringungskosten sowie Workshopkosten bis zu 5.000 EUR, die entsendende Universität kann Reisekosten bis zu 5.000 EUR übernehmen.

Die Ausschreibung richtet sich an Mitglieder aller Fakultäten beider Universitäten. Bewerbungsschluss ist der 4. August 2025. Weitere Details finden sich auf der Website der Universität Göttingen.

The German Studies program at the University of Melbourne is currently seeking expressions of interest from outstanding candidates worldwide for PhD research. The program welcomes applicants with strong academic results, including a completed Honours or Master’s degree with a minor thesis. Supervision will be provided by experienced doctoral supervisors working alongside early-career researchers.

Potential research topics include German and Austrian literature since 1750, gender, sexuality and queer studies (with a focus on Austria and Germany), the cultural history of war, migration and mobility in German and Austrian culture, as well as translation and German.

Projects with a focus on gender, sexuality and queer studies are especially encouraged. Eligible candidates will be supported in applying for scholarships that offer a living stipend for up to 3.5 years and full fee remission. Further details and the opportunity to express interest can be found on the program’s website.

Der 11. Interdisziplinäre Workshop „Kritische Sexarbeitsforschung“ findet vom 14. bis 16. November 2025 in Wien (Österreich) statt. Die aus dem Netzwerk Kritische Sexarbeitsforschung hervorgegangene Gesellschaft für Sexarbeits- und Prostitutionsforschung (GSPF) lädt dazu ein, sich mit einem Beitragsvorschlag einzubringen. Die Deadline für die Einreichung von Beiträgen ist der 30. Juni 2025. Der Call for Contributions kann hier eingesehen werden.

Der Workshop bietet Studierenden und Wissenschaftler_innen in der Qualifikationsphase, aber auch Sexarbeiter_innen, Vertreter_innen von Selbstorganisationen, Aktivist_innen, Sozialarbeiter_innen und (wissenschaftlichen) Projektmitarbeitenden einen kollektiven Raum, um aktuelle Forschungsarbeiten zum Thema Sexarbeit und Prostitution abseits von etablierten, stigmatisierenden und kriminalisierenden Diskursen zu diskutieren. Die thematische Rahmung ist offen gestaltet und orientiert sich am Input der Teilnehmenden. Ziel ist die Förderung des interdisziplinären Austauschs und Dialogs sowie die Diskussion methodologischer Herausforderungen, um eine intersektionale Perspektive auf Prostitutions- und Sexarbeitsforschung zu ermöglichen.

Beitragsvorschläge im Umfang von maximal 200 Wörtern sind als PDF-Datei an veranstaltung@gspf.info zu senden. Dabei sollen das gewünschte Format (Vortrag oder Arbeitsgruppe), Titel, Kontaktdaten, eine biographische Kurznotiz mit disziplinärer Verortung sowie der Stand der eigenen Forschung angegeben werden. Auch Beiträge auf Englisch sind willkommen, wobei ausreichende Deutschkenntnisse zur Teilnahme am Workshop erforderlich sind.

Weitere Informationen und den vollständigen Call for Contributions finden sich auf der Homepage der Gesellschaft für Sexarbeits- und Prostitutionsforschung.

Organisiert wird der Workshop von Maren Hanelt (Leipzig/Merseburg, D), Isabella Hesse (Wien, A), Ines Hölbl (Wien, A) und Ezra Kücken (Marburg, D).

The Harriet Taylor Mill-Institute (HTMI) at HWR Berlin invites researchers in management, economics, and gender studies to present their work at the TA’raabet conference on “Gender and Financial Education” on 21 October 2025. The conference is part of the Ta’ziz partnership between HWR Berlin and Université de Tunis El Manar. Presentations (20 minutes) and Q&A sessions are planned. The conference language is English. Interested researchers should contact HTMI by 11 July 2025. More Information here.

Das Harriet Taylor Mill-Institut (HTMI) der HWR Berlin lädt Forschende aus Management, Wirtschaft und Gender Studies ein, ihre Arbeiten zur TA’raabet-Konferenz „Gender and Financial Education“ am 21. Oktober 2025 vorzustellen. Die Konferenz findet im Rahmen der Ta’ziz-Partnerschaft mit der Université de Tunis El Manar statt und bietet Präsentationen (20 Minuten) sowie Diskussionsrunden. Die Konferenzsprache ist Englisch. Interessierte können sich bis zum 11. Juli 2025 beim HTMI melden. Weitere Informationen hier.

Die QUEERFORMAT Fachstelle Queere Bildung Berlin sucht ab August flexibel eine neue Verwaltungsfachkraft. Bewerbungen sind bis zum 25. Juni 2025 möglich. Weitere Informationen zur Ausschreibung sowie die Möglichkeit zur Bewerbung finden sich hier.

QUEERFORMAT ist eine Fachstelle für queere Bildung in Berlin und engagiert sich für Vielfalt und Akzeptanz in der Kinder- und Jugendhilfe.

Der Berliner Frauenbund 1945 e.V. (BFB 1945 e.V.) sucht für die Fachstelle Vereinbarkeit zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine qualifizierte Berater_in (m/w/d) im Bereich Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege im betrieblichen Kontext. Die Stelle umfasst 25 Stunden pro Woche und ist an der Beratungseinrichtung KOBRA Berlin angesiedelt. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TV-L E 12. Bewerbungen sind bis spätestens 27. Juli 2025 möglich, Bewerbungsgespräche werden fortlaufend geführt.

Zu den Aufgaben gehören die Beratung von Frauen* in ihrer Vielfalt sowie die Unterstützung von Unternehmen bei der Entwicklung familienfreundlicher und lebensphasengerechter Personalpolitik. Der BFB 1945 e.V. legt Wert auf Vielfalt und begrüßt Bewerbungen unabhängig von Herkunft, Religionszugehörigkeit, sexueller und geschlechtlicher Identität, Behinderung oder Migrationsgeschichte. Weitere Informationen zum Stellenangebot finden sich auf der Webseite.

Der Verlag Barbara Budrich schreibt auch für 2025 den Dissertationspreis „promotion“ aus. Promovierende, die ihre Dissertation in den vergangenen zwölf Monaten mit mindestens „magna cum laude“ in den Fachbereichen Erziehungswissenschaft, Gender Studies, Politikwissenschaft, Soziale Arbeit oder Soziologie abgeschlossen und noch nicht veröffentlicht haben, können sich bis zum 31. August 2025 bewerben. Die Gewinner_innen erhalten die kostenlose Veröffentlichung ihrer Dissertation in der Reihe „promotion“.

Ab 2026 endet die Bewerbungsfrist jeweils am 1. November des Vorjahres, für 2026 wird die Frist einmalig bis zum 1. Dezember 2025 verlängert. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen finden sich hier.

The international conference "Gender & Violence. Power Dynamics and Their Representations, 19th-21st Centuries" will take place at the German Historical Institute in Rome on 21-22 May 2026. Scholars are invited to submit proposals examining the relationship between gender and violence, focusing on how representations and public debates about violence shape gender hierarchies and impact society.

Topics include gender and violence in media, art, religion, politics, and private/public spaces since the 19th century. Submit an abstract (max. 500 words) and a short bio (max. 150 words) via the conference platform by 30 September 2025. Accommodation will be provided; travel funding is available upon request, especially for early-career researchers. Selected papers may be published in a peer-reviewed journal or volume. All further information can be found here.

On 19 July 2025, the research seminar “Trans* History(ies) – When Science Meets the Public” concludes with a student symposium at Freie Universität Berlin (Room 2.2059, Fabeckstr. 23/25, 14195 Berlin). The event, from 10 to 18, is barrier-free and open to all interested students and researchers. Participants are invited to present projects related to trans* history, such as ongoing BA/MA theses, artistic works, or reports on past projects (5–20 minutes per contribution). Possible topics include public negotiations of transness, visibility of trans lives, public mediation of gender theory, and trans* biographies in public discourse. Proposal abstracts (200-400 words) and a short bio should be sent to kontakt@transgeschichten.de by 30 June. Travel costs and honoraria cannot be covered, but food and drinks will be provided.

Am 19. Juli 2025 findet ab 10 Uhr an der Freien Universität Berlin (Raum 2.2059, Fabeckstr. 23/25, 14195 Berlin) ein Studierenden-Symposium zum Abschluss des Forschungsseminars „Trans* Geschichte(n) – Wenn sich Wissenschaft und Öffentlichkeit treffen" statt. Die Veranstaltung ist barrierefrei und lädt Studierende sowie Forschende aller Disziplinen ein, eigene Projekte zu präsentieren - etwa laufende Bachelor- oder Masterarbeiten, künstlerische Beiträge oder Berichte zu vergangenen Projekten (5-20 Minuten pro Beitrag). Themen können die Aushandlung von Trans_ness in der Öffentlichkeit, Sichtbarmachung trans Lebensweisen, Vermittlung von Gender-Theorie oder trans* Biografien im öffentlichen Diskurs sein. Beitragsvorschläge (200-400 Wörter plus kurze Bio) bitte bis zum 30. Juni an kontakt@transgeschichten.de senden. Reisekosten und Honorare können leider nicht übernommen werden, für Verpflegung ist gesorgt. Auch Gäste ohne eigenen Beitrag sind herzlich willkommen.