Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen

der Mai-Rundbrief ist wieder einmal mit Veranstaltungshinweisen, Stellenausschreibungen und CfP´s der LAGEN-Mitgliedsein-richtungen und weiterer Hochschulen gespickt. Darunter auch der Call for Posters für den diesjährigen LAGEN-Doktorand_innentag am 9. Oktober 2025 an der Georg-August-Universität Göttingen. Promovierende haben noch bis zum 30. Juni 2025 die Möglichkeit, eine Bewerbung einzureichen. Infos dazu finden Sie auf unserer Webseite und in diesem Rundbrief unter der Rubrik „Ausschreibungen“. Teilen Sie die Mai-Rundbrief-Informationen auch gerne in Ihrem Netzwerk!

Nun wünschen wir Ihnen mit diesem Rundbrief inspirierende Momente und darüber hinaus viel Erfolg bei Ihren Vorhaben!

Herzliche Grüße aus der LAGEN

Andrea D. Bührmann (Sprecherin der LAGEN) und Corinna Onnen (stellv. Sprecherin der LAGEN)

für die Geschäftsstelle der LAGEN

Doris Cornils (Koordinatorin) und Rubina Hiller (studentische Hilfskraft)

Die interaktive Plattform „sichtbar.sein.selbst.gestalten“ unterstützt Wissenschaftler_innen dabei, ihre Sichtbarkeit in der Wissenschaft gezielt und authentisch zu erhöhen. Basierend auf Forschungs-ergebnissen des BMBF-geförderten Projekts „Prof:inSicht" bietet die Plattform individuell auswählbare Handlungsempfehlungen, Best-Practice-Tipps und herunterladbare Handouts, die auf persönliche Ziele und zeitliche Ressourcen abgestimmt sind. Ergänzend finden sich Hinweise für Kommunikationsabteilungen von Hochschulen sowie frei verfügbare Materialien für Workshops und Trainings. Das Angebot erleichtert den Zugang zu Strategien für mehr Sichtbarkeit und wurde von Nutzer_innen bereits sehr positiv bewertet. Hier finden sich Informationen und Zugang zum Service.

„Was hat Sprache mit Geschlecht zu tun? Und wie beeinflusst Künstliche Intelligenz unser Verständnis von Gender? Im neuen Podcast nachgfragt* gehen Dr. Hanna Haag, wissenschaftliche Koordinatorinam gFFZ und Prof. Dr. Sabrina Schmitt, Professorin für Soziale Arbeit an der IU Internationale Hochschule genau solchen Fragen aus einer Geschlechterperspektive auf den Grund - fundiert, zugänglich und immer mit einem aktuellen Fokus, um die Vielfalt und Relevanz geschlechterbezogener Forschung sichtbar zu machen. In der zweiten Folge sprechen Sabrina und Hanna mit Prof. Dr. Tanja Carstensen und Prof. Dr. Yves Jeaurenaud über das Thema „Künstliche Intelligenz"." Hier kann reingehört werden.

Die Publikation „Schwangerschaft und Emanzipation von Gewalt in der Partnerschaft“ von Tamara Wild analysiert die oft übersehene Verbindung zwischen Partnerschaftsgewalt und Schwangerschaft. Auf Basis einer systematischen Literaturanalyse werden aktuelle Unterstützungsansätze für betroffene Schwangere vorgestellt und die Rolle der Sozialen Arbeit kritisch reflektiert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Fachkräfte durch politisches Engagement und strukturelle Veränderungen zur Emanzipation Betroffener beitragen können. Das Buch eröffnet neue Perspektiven für die Praxis und fordert dazu auf, die Unterstützung schwangerer Gewaltbetroffener in der Sozialen Arbeit neu zu denken. Hier findet sich die Verlagsseite.

Die neue Veröffentlichung „Männlichkeitsforschung“ von Sylka Scholz bietet einen fundierten Überblick über zentrale Konzepte und aktuelle Debatten rund um Männlichkeit. Im Fokus stehen Themen wie hegemoniale Männlichkeit, männlicher Habitus und Sozialisation sowie die Konstruktion von Männlichkeiten in Bereichen wie Erwerbsarbeit, Partnerschaft, Vaterschaft, Flucht, Migration und Politik. Methodische Hinweise für eigene Forschungsprojekte ergänzen die praxisorientierte Darstellung. Das Buch richtet sich an alle, die sich für Gender Studies und sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Geschlecht interessieren, und diskutiert Wege zu einer geschlechtergerechten und sorgenden Gesellschaft. Zur Verlagsseite geht es hier.

Der Bundesverband Trans* und die Amadeu Antonio Stiftung veröffentlichen die Broschüre Was bringt Trans*-feindlichkeit rechtsextremen Akteur_innen?. Die Publikation erläutert, wie rechtsextreme Akteur_innen gezielt trans*feindliche Argumente nutzen, um Einfluss zu gewinnen, und analysiert die ideologischen Verbindungen zwischen Antifeminismus, Stereotypen und Hetze gegen Vielfalt und Gleichstellung. Die Broschüre liefert Hintergrundwissen und sensibilisiert für die demokratie-gefährdenden Auswirkungen dieser Strategien. Einblicke finden sich hier.

Die Stabsstelle Gleichstellung und Diversität der Universität Mainz stellt eine neue Handreichung vor, die konkrete Empfehlungen für gendersensible und diskriminierungsarme Darstellungen in juristischen Fallbeispielen bietet. Anhand praxisnaher Beispiele wird gezeigt, wie juristisches Ausbildungsmaterial gestaltet werden kann, um Stereotype zu vermeiden und die Vielfalt menschlicher Erfahrungen und Identitäten abzubilden. Mehr Informationen und die Handreichung finden sich hier.

Im April 2025 erschien das Gender-Grundlagenwerk „Geschlechtersoziologie" herausgegeben u.a. von Prof. Dr. Eva Tolasch - Professorin für „Qualitative Gesundheitsforschung und Intersektionalität" im Fachbereich Gesundheitswissenschaften der Hochschule Fulda. Ausgehend von aktuellen Debatten führt das Buch in die soziologische Geschlechterforschung ein. Dabei werden die gegenwärtigen Fragestellungen genutzt, um Studierenden einen breiten theoretischen, methodischen und empirischen Überblick sowie vertieftes Wissen in ausgewählten, klassischen Feldern der Geschlechtersoziologie zu vermitteln. Weitere Infos hier.

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management (ZDFM) ist erschienen. Das Heft versammelt wissenschaftliche Beiträge, die sich mit aktuellen Fragestellungen, Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich Diversität und Diversity Management beschäftigen. Themenschwerpunkte sind unter anderem Diversität in Organisationen, intersektionale Perspektiven, Chancengleichheit und Inklusion in Bildung, Arbeitswelt und Gesellschaft. Die Ausgabe richtet sich an Forschende, Praktiker_innen und alle, die sich für Diversitätsforschung und die Gestaltung diversitätsbewusster Strukturen interessieren.

Printausgabe oder Gesamt-PDF können hier bestellt werden.

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft" ist erschienen. Das aktuelle Heft widmet sich dem Thema „Geschlecht und Herrschaft in der Vormoderne" und untersucht, wie Geschlecht als dynastische und soziale Kategorie den Zugang zu Macht, die Legitimation von Herrschaft und die Handlungsspielräume von Herrscherinnen und Herrschern im späten Mittelalter und der Frühen Neuzeit prägte. Die Beiträge beleuchten, wie Geschlecht in Wechselwirkung mit anderen sozialen Kategorien wie Verwandtschaft, Herkunft und Lebensalter komplexe Herrschaftsstrukturen formte und welche Ambivalenzen und Veränderungen damit verbunden waren.

Das Inhaltsverzeichnis, das Editorial und weitere Informationen zur Ausgabe sind hier zu finden.

Im Genderblog sind aktuell mehrere lesenswerte Beiträge und Hörtipps rund um das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) erschienen.

Susanne Weise widmet sich der zunehmenden Bedrohung durch die globale Anti-Gender-Bewegung, die sich gegen Geschlechterforschung und Gleichstellungspolitiken richtet. Sie betont die Notwendigkeit solidarischer Allianzen im Kampf gegen Antifeminismus, Antigenderismus und Rechtsextremismus und hebt hervor, wie wichtig ein intersektionaler Feminismus ist, der Unterschiedlichkeiten anerkennt und für die Rechte marginalisierter Gruppen eintritt.

Linh Nguyen, MA-Studierende der Gender Studies, schildert ihre Erfahrungen im Mentoring-Programm des ZtG. Das Programm ermöglichte ihr, berufliche Ziele neu zu definieren, das eigene Selbstverständnis zu stärken und neue Perspektiven im Diversity Management zu entdecken. Die Unterstützung durch ihre Mentorin half ihr, die „Gläserne Decke“ zu durchbrechen und eigene Stärken klarer zu erkennen, wodurch die Relevanz und Vielfalt beruflicher Möglichkeiten im Bereich Gender Studies deutlich wurde.

Janin Afken und Tijana Ristic Kern berichten von der Buchvorstellung „Queer Politics of Class and Lesbian* Temporalities“, bei der zwei neue Werke aus der Queer Theory präsentiert wurden: Janin Afkens Monographie „Lesbische* Eigenzeiten“ und die Sammlung „Reading Literature and Theory at the Intersections of Queer and Class“. Die Veranstaltung hob die Bedeutung literarischer Räume für alternative Konzepte hervor und zeigte, wie wichtig es ist, queere und Klassenthemen in der akademischen Diskussion zu stärken.

In der elften Folge des Podcastformats #nachgefragt diskutieren Tunay Altay, Beate Binder und Patrick Wielowiejski gemeinsam mit Yumin Li die Rolle der Gender Studies in aktuellen politischen Debatten. Dabei werden die Situation an den Universitäten und mögliche Strategien für Forschende im Umgang mit politischen Anfeindungen thematisiert. Der Podcast ist über freie Podcast-Apps mit RSS-Funktion abonnierbar, weitere Hinweise dazu finden sich in den Shownotes und auf der Startseite des Genderblogs.

Abschließend verweist ein Beitrag von Stefanie v. Schnurbein, Alva Reifenstein und Cecilia Falkmann auf die neueste Folge der nordlitt-Podcastreihe. Die Episode „Trans Writing – Trans Reading. From Victoria Benedictsson to New Danish Literature. In Conversation with Mons Bissenbakker“ beleuchtet, wie Trans*-Autor_innen bestehende Narrative navigieren und innerhalb eines ambivalenten Systems eigene Ausdrucksformen entwickeln.

Alle Beiträge und weitere Informationen sind im Genderblog zu finden.

The lives of migrant Muslim women in divided, post-conflict Northern Ireland, both before and during the pandemic, are full of diverse stories and experiences of belonging. This book explores how women strive to belong and create a home despite pervasive hatred, sexism and racism. Under these circumstances, women employ various strategies to connect with people and places around them. Using personal stories, this book considers the relationships migrant Muslim women develop, the places they spend time and the activities they engage with.

These stories are used to demonstrate the interconnectedness of gender, visibility, movement and placemaking as analytical concepts. The book is has been published in April 2025 by Berghahn Books. It is available open access.

 

Der Abschlussband der Forschungsgruppe „Recht – Geschlecht – Kollektivität“ mit dem Titel „Recht umkämpft. Feministische Perspektiven auf ein neues Gemeinsames“ ist im Verlag Barbara Budrich erschienen und steht kostenlos Open Access zur Verfügung. Der Band beleuchtet aktuelle gesellschaftliche Auseinandersetzungen um Teilhabe und Zusammenhalt und analysiert, wie in diesen Konflikten Vorstellungen eines neuen Gemeinsamen sowie experimente

lle Formen von Kollektivität und Solidarität entstehen. Neben empirischen Analysen werden Methoden wie das „ReWriting" von Rechtstexten aus interdisziplinärer Perspektive theoretisch und praktisch diskutiert. Die Beiträge bieten fundierte Einblicke in die Wechselwirkungen von Recht, Geschlecht und Kollektivität und leisten einen wichtigen Beitrag zu Debatten über innovative Methoden und die Zukunft interdisziplinärer Rechtsforschung.

„Recht umkämpft - Feministische Perspektiven auf ein neues Gemeinsames", Autor_innen/Herausgeber_innen: Forschungsgruppe „Recht - Geschlecht - Kollektivität", 2025, Barbara Budrich Verlag, ISBN: 978-3-8474-3101-5

Die erste Ausgabe von kultur & geschlecht #1 (Sommer 2025) ist erschienen und markiert den Relaunch des transdisziplinären Open-Access-Journals für Medien und Gender. Das Journal wird nun von einem universitätsübergreifenden Redaktionsteam betreut und erscheint zweimal jährlich. Neben klassischen Artikeln gibt es nun auch Raum für Rezensionen, Interviews und experimentelle Formate. Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Themenschwerpunkt „Differenzlogiken“ und versammelt vielfältige Beiträge aus der medienkulturwissenschaftlichen Geschlechterforschung.

Zu den Inhalten gehören Analysen rechter Kommunikationsstrategien auf TikTok (Lona Glück), die Rolle von Facebook-Gruppen als Katalysatoren für digitalen Faschismus (Sophia Landgrebe), die politische Dimension weißer Museumswände (Mayra Lohse) sowie die Theorie der Grenzobjekte in der Serie „American Horror Story: 1984“ (Gerriet Scheben). Ergänzt wird die Ausgabe durch eine Rezension des Sammelbands „Betroffenheit: Praktiken der (Selbst–)Politisierung in Kunst und audiovisueller Kultur“ (Florence Borggrefe).

Weitere Informationen und alle Beiträge sind online verfügbar.

Die Veranstaltungsreihe „Dissens Salon – Umkämpfte Geschlechterpolitiken 2.0“ wird 2025 fortgesetzt und lädt an vier Abenden jeweils von 19 bis 22 Uhr ins Aquarium, Skalitzer Str. 6, Berlin, ein. Organisiert vom „Dissens–Institut für Bildung und Forschung e. V.", widmet sich die Reihe aktuellen und kontroversen Fragen rund um Geschlecht, Gesellschaft und Gewalt. Im Fokus stehen dabei Potenziale und Herausforderungen einer geschlechterreflektierten Pädagogik sowie queerer Bildungs- und Beratungsarbeit. Die Veranstaltungen bieten Raum für Diskussion und kritische Auseinander-setzung mit bestehenden Geschlechterverhältnissen.

Das Programm startet am 24.06.2025 mit einer Veranstaltung zur Verharmlosung und Duldung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in der Schwulenbewegung. Am 09.07.2025 stehen Dynamiken in queeren Beziehungen im Kontext von Coming-out, Transition und Diskriminierung im Mittelpunkt. Am 09.10.2025 wird die Frage diskutiert, ob es einen positiven Begriff von Männlichkeit braucht und wie feministische Veränderung von Geschlechterverhältnissen gelingen kann. Den Abschluss bildet am 13.11.2025 eine Veranstaltung zu den Möglichkeiten und Grenzen geschlechterreflektierter Pädagogik im Kontext herrschender Klassenverhältnisse, mit besonderem Blick auf Forschungs- und Praxiserfahrungen aus der Jungen_arbeit und queeren Jugendarbeit in Berlin.

Weitere Informationen zur Reihe und zum Veranstalter sind online erhältlich. Bei Fragen, etwa zur Barrierefreiheit, steht das Team per E-Mail zur Verfügung. Print-Flyer und Plakate können auf Anfrage bestellt werden.

Am Mittwoch, den 04.06.2025 von 16 bis 18 Uhr findet im HC.N.3.30 an der Universität Hildesheim ein Workshop zu „Rhetorik- und Empowerment-Strategien für Wissenschaftler_innen im Forschungskontext" statt.

Der Workshop richtet sich an Wissenschaftler_innen aller Qualifikationsphasen, die sich im Forschungskontext für Gleichberechtigung und Diversität einsetzen möchten. Im Fokus stehen Rhetorik- und Empowerment-Strategien, um in herausfordernden Situationen überzeugend zu argumentieren und nachhaltige Verbündete für Diversitätsthemen zu gewinnen. Geleitet wird das Event von Clara Rohloff.

Alle Informationen finden sich online.

Der auf englisch stattfindende Gastvortrag „Introduction: gender und postcolonial studies" bietet eine Einführung in die Themen Gender und Postcolonial Studies und richtet sich an alle Interessierten im wissenschaftlichen Kontext. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Graduate School „Performing Sustainability“ und der Gender-Werkstatt.

Weitere Informationen finden sich online.

Prof. Dr. Gertraud Stadler von der Charité – Universitätsmedizin Berlin lädt zu einem Lunch Talk ein, der sich mit dem Thema „Diversität in Gesundheitsdaten“ beschäftigt. Im Mittelpunkt steht das „Diversity Minimal Item Set“ (DiMIS), ein innovatives Instrument zur standardisierten und regelmäßigen Erfassung von Geschlecht sowie weiteren Diversitätsdimensionen in Gesundheitsstudien. Ziel des DiMIS ist es, systematische Datenlücken zu schließen und damit eine inklusivere und diversitätssensible Forschung und Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.

Das Diversity Minimal Item Set umfasst neun Diversitätsbereiche, darunter Geschlecht, Alter, sozioökonomischer Status, sexuelle Orientierung, ethnische Zugehörigkeit, Religion, psychische und körperliche Gesundheit sowie Erfahrungen mit Diskriminierung. Durch die Anwendung des DiMIS können Daten vergleichbar gemacht und größere, aussagekräftige Stichproben für die Forschung generiert werden.

Alle Informationen und Anmeldung finden sich hier.

Frauen sind in bestimmten Studienfächern und Disziplinen weiterhin unterrepräsentiert. Ein wesentlicher Grund dafür ist die fehlende subjektive Passung: Viele Frauen empfinden sich in männlich dominierten Fachkulturen als „unpassend“, was zu höheren Abbruchquoten und geringerer Sichtbarkeit führt. Um diesem sogenannten „leaky pipeline“-Effekt entgegenzuwirken, sind strukturelle Veränderungen auf institutioneller Ebene notwendig. Dazu zählen unter anderem die Anpassung von Fachkulturen, die Förderung von Diversität sowie die gezielte Sichtbarmachung weiblicher Vorbilder. Digitale Formate wie Online-Vorträge und Videoprojekte bieten innovative Möglichkeiten, Frauen und ihre Geschichten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und so neue Impulse für Gleichstellung und Forschungsexzellenz zu setzen.

Die kommenden Vorträge der Online-Reihe IFiF-Impulse:

  • Gefühlt unpassend? Psychologische Ursachen der Unterrepräsentation von Frauen in männlich-stereotypisierten Disziplinen am Beispiel der Philosophie
    Referent: Arian Leopold, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
    Dienstag, 27. Mai 2025, 16 Uhr

  • Sind Statusbestrebungen und Aufgabenwahl in der Wissenschaft karriereentscheidend?
    Referentinnen: Sara Marie Engeler, Prof. Dr. Christiane Schwieren, Universität Heidelberg
    Montag, 16. Juni 2025, 13 Uhr

  • 100 Malerinnen – 100 Videos: Sichtbarkeit für Frauen durch die Kraft von 100 YouTube-Videos
    Referentin: Anabel Derlam, Draw my Business GmbH
    Dienstag, 1. Juli 2025, 15 Uhr

Die Vortragsreihe IFiF-Impulse wird im Rahmen der Förderrichtlinie „Innovative Frauen im Fokus" des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) veranstaltet. Auf der Website stehen neben allen Informationen auch Aufzeichnungen vergangener Vorträge zur Verfügung. 

Ende Juli 2025 findet die 25. informatica feminale BW statt – eine Summer School und Netzwerkveranstaltung speziell für Frauen in MINT-Fächern. Das Programm richtet sich an Student_innen und wissenschaftliches Personal und bietet vielfältige Möglichkeiten für Austausch, Weiterbildung und Networking.

Ein besonderes Angebot ist die Doktorandinnensession, in der Informatik-Doktorand_innen ihre Arbeit und Erfahrungen vorstellen und diskutieren können.

Für die Winter School meccanica feminale 2026 läuft aktuell der Call for Lectures. Gesucht werden Dozent_innen, Redner_innen und Role Models aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Ingenieurwissenschaften und Social Skills. Ziel ist es, Frauen in diesen Fachrichtungen gezielt zu fördern und zu vernetzen.

Weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen sind online verfügbar.

Am 11. Juli 2025 findet an der Humboldt-Universität zu Berlin das Symposium „Queeren – Engagieren – Schreiben“ statt. Anlass ist der 65. Geburtstag von Beate Binder, deren Wirken in den Bereichen queertheoretische Analyse, engagierte Wissenschaft und kreatives Schreiben gewürdigt wird. Wegbegleiter_innen und Kolleg_innen greifen zentrale Aspekte ihrer Arbeit auf und entwickeln diese weiter. Das Programm umfasst Panels zu Queerness, Engagement und Schreiben, ein Quiz zu situiertem Wissen sowie die Präsentation des European Binderism Archive. Veranstaltungsort ist der Senatssaal im Hauptgebäude der HU Berlin, eine Online-Anmeldung ist bis 18. Juni möglich.

Das International Research Center Gender and Performativity (ICGP) an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien steht kurz vor seiner offiziellen Eröffnung. Vom 12. bis 14. Juni 2025 findet das Eröffnungssymposium „Performing Challenges“ statt, bei dem internationale Gäste aus Kunst und Wissenschaft aktuelle Fragen zu Gender, Queerness und performativen Künsten diskutieren. Zu den Highlights zählen die Keynotes von Jack Halberstam, Tavia Nyong’o und Elsa Dorlin sowie Beiträge von Claudia Bosse, Va-Bene Elikem Fiatsi, Mbongeni Mtshali und weiteren renommierten Expert_innen. Im Mai bietet das ICGP zudem eine Podiumsdiskussion zu Antidiskriminierung und einen Workshop zu Antisemitismus sowie eine Buchpräsentation zum Wiener Hetzamphitheater. Das ICGP ist ab sofort auch auf Social Media präsent und lädt Interessierte zur Teilnahme und Vernetzung ein. Die Webseite findet sich hier.

The International Research Center Gender and Performativity (ICGP) at mdw – University of Music and Performing Arts Vienna is about to celebrate its official opening. From June 12 to 14, 2025, the opening symposium „Performing Challenges” will bring together international guests from the arts and academia to discuss current issues in gender, queerness, and the performing arts. Highlights include keynotes by Jack Halberstam, Tavia Nyong’o, and Elsa Dorlin, as well as contributions from Claudia Bosse, Va-Bene Elikem Fiatsi, Mbongeni Mtshali, and other renowned experts. In May, the ICGP also hosts a panel discussion on anti-discrimination, a workshop on antisemitism, and a book presentation on Vienna’s Hetzamphitheater. The ICGP is now active on social media and invites interested parties to join and connect. The website can be found here.

Am 12. und 13. Juni 2025 findet an der Humboldt-Universität zu Berlin die Fachtagung „Antisemitismus als Herausforderung für die universitäre und schulische Bildung" statt. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Promovierende, Postdocs und Hochschullehrende. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erkenntnisse zu Antisemitismus in Bildungseinrichtungen, dessen gesellschaftliche und subjektive Bedingungen sowie der Umgang mit Antisemitismus als bildungspolitisches Querschnittsthema. Das Programm umfasst Fachvorträge zu Antisemitismus aus historischer, gesellschaftlicher und pädagogischer Perspektive sowie praxisorientierte Workshops, etwa zu antisemitischen Darstellungen in Schulbüchern, zum Umgang mit Antisemitismus in Bildungseinrichtungen, zur Rolle von Geschlechterforschung und zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Ziel ist es, Lehrkräfte und Hochschullehrende für den Umgang mit Antisemitismus zu sensibilisieren und praktische Strategien für die Bildungsarbeit zu vermitteln. Besonders verweisen die LAGEN auf die Veranstaltungen „Zum Verhältnis von Antisemitismus, Rassismus und sexueller Differenz" und „Geschlechterforschung und das 'Verschwinden' der kritischen Auseinandersetzung mit Antisemitismus". Weitere Informationen, das vollständige Programm und Hinweise zur Anmeldung sind online verfügbar.

Ab Juni 2025 finden an der Universität Göttingen im Rahmen der Aktivitäten zu geschlechtlicher Vielfalt und Selbstbestimmung mehrere Veranstaltungen statt:

  • 6. Juni 2025, 16:00 Uhr: Vortrag „Trans* und nicht-binäre Perspektiven in der Medizin“ mit Dr. med. Timo O. Nieder (Universitätsmedizin Hamburg-Eppendorf). Veranstaltungsort: Zentrales Hörsaalgebäude (ZHG), Raum 006.

  • 13. Juni 2025, 16:00 Uhr: Vortrag „Rechtliche Aspekte der geschlechtlichen Selbstbestimmung“ mit Dr. Nora Markard (Universität Münster). Veranstaltungsort: ZHG, Raum 006.

  • 20. Juni 2025, 16:00 Uhr: Vortrag „Geschlechtliche Vielfalt und Schule“ mit Dr. Kerstin Oldemeier (Universität Bielefeld). Veranstaltungsort: ZHG, Raum 006.

Die Veranstaltungsreihe thematisiert aktuelle Fragen zu geschlechtlicher Vielfalt, Selbstbestimmung und Antidiskriminierung und richtet sich an Studierende, Beschäftigte und die interessierte Öffentlichkeit.
Weitere Informationen und das vollständige Programm finden sich hier.

Die Hochschule Hannover lädt am 2. Juni 2025 von 15 bis 18 Uhr zur Info-Veranstaltung „Next Stop HAW-Professur: Von der Idee zur Karriere“ in die Aula am Campus Linden ein. Im Mittelpunkt stehen persönliche Einblicke in Karrierewege zur Professur, Tipps für erfolgreiche Bewerbungen und Unterstützungsangebote der Hochschule. Professor_innen berichten von ihren individuellen Erfahrungen, die Berufungsbeauftragte gibt praxisnahe Hinweise, und beim Netzwerken auf dem Marktplatz der Möglichkeiten können Kontakte geknüpft werden. Eine kostenlose Kinderbetreuung wird angeboten. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für eine Professur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften interessieren.

Anmeldung und weitere Informationen finden sich hier.

Das Harriet Taylor Mill-Institut der HWR Berlin lädt am Montag, 23. Juni 2025, von 18 bis 20 Uhr zum Werkstattgespräch „Geschlechterstereotype in der Selbständigkeit“ ein (HWR Berlin, Gebäude B, Raum B 1.01, Badensche Str. 50-51). Im Fokus stehen die Auswirkungen von Geschlechterstereotypen auf Unternehmerinnen und selbständige Frauen sowie deren Strategien im Umgang mit normativen Zuschreibungen. Nach Impulsvorträgen von Prof. Dr. Janina Sundermeier (FU Berlin) und Prof. Dr. Claudia Gather (HTMI) berichten Unternehmerinnen aus der Praxis. Die Veranstaltung bietet Raum für Diskussion und Networking. Anmeldung bis 20. Juni 2025.
Weitere Informationen und das Programm sind direkt beim Harriet Taylor Mill-Institut der HWR Berlin erhältlich.

Am 5. Juni 2025 von 18 bis 20 Uhr findet die dritte Veranstaltung der Reihe „Standpunkte. Feministische Philosoph_innen im Gespräch“ im Vortragsraum des Instituts für Philosophie der Freien Universität Berlin (Habelschwerdter Allee 30, UG) statt. Unter der Moderation von Susanne Lettow diskutieren Andrea Maihofer und Liza Mattutat über das Thema „Familie“. Ziel der Reihe ist es, verschiedene Perspektiven, Generationen und Theorietraditionen feministischer Philosophie miteinander ins Gespräch zu bringen. Im Anschluss sind alle Teilnehmenden zu einem Umtrunk im Foyer eingeladen. Weitere Informationen sind hier zu finden.

Die Ringvorlesung an der Universität Konstanz widmet sich im Sommersemester dem Thema „Körper, Geschlecht und Gesundheit“ und beleuchtet die Wechselwirkungen zwischen Geschlechter- und Körpertechnologien seit dem 19. Jahrhundert. Im Fokus stehen Fragen zu reproduktiver Politik, Körperregulierung und technologischen Entwicklungen, die in einen breiten historischen und gesellschaftlichen Kontext gestellt werden. Diskutiert werden unter anderem die Rolle digitaler Technologien wie KI, Wearables und Fruchtbarkeitstracker sowie Parallelen zwischen der Regulierung weiblicher Reproduktion und ökologischen Ausbeutungsmustern. Die Vorträge decken die Dimensionen Wissensgeschichte, mediale Vermittlung und rechtliche Regulierung ab.

Zu den Vortragenden zählen Abena Yalley (Gewalt im Kreißsaal in Ghana), Karen Nolte (Hysterie in der Neuen Frauenbewegung), Sarah Scheidmantel (Vibrator als Instrument der Körperdisziplinierung) und Anne-Sophie Reichert (Erbe der feministischen Gesundheitsbewegung). Die Ringvorlesung findet dienstags von 17 bis 18:30 Uhr in Raum F425 und via Zoom statt, überwiegend auf Deutsch mit einzelnen englischsprachigen Beiträgen. Veranstalterinnen sind Prof. Dr. Anne Kwaschik, Prof. Dr. Beate Ochsner und Prof. Dr. Liane Wörner.

Aufgrund zahlreicher Nachfragen aus der Universität wird im Anschluss an die Ringvorlesung am 22. Juli 2025 nachmittags eine interdisziplinäre Projekt-Werkstatt organisiert. Ziel ist es, eigene Forschungsvorhaben vorzustellen und in den Austausch zu treten. Der Workshop findet hybrid statt und knüpft thematisch an die Schwerpunkte der Ringvorlesung an. Interessierte, die präsentieren oder teilnehmen möchten, werden gebeten, sich bis zum 15. Mai 2025 bei Anne Kwaschik zu melden.

Weitere Informationen sowie die Aufzeichnungen der Vorträge sind online verfügbar.

Im Sommer und Herbst 2025 laden mehrere Ausstellungen zu frauen- und genderbezogenen Themen ein, die ab Juni starten oder über den Juni hinaus laufen:

  • Die Ausstellung „London – Kopenhagen – Celle. Caroline Mathilde, Königin“ im Residenzmuseum Celle (10.05. bis 12.10.2025) beleuchtet die Struensee-Affäre und das Leben der britisch-dänischen Königin Caroline Mathilde im Kontext eines stadtweiten Themenjahrs und Rahmenprogramms.

  • Die Ausstellung „Gemeinsam sind wir unerträglich. Die unabhängige Frauenbewegung in der DDR“ in Oldenburg (15.05. bis 15.06.2025) dokumentiert die Geschichte der nichtstaatlichen Frauenbewegung in der DDR und bietet vielfältige Bildungsmaterialien.

  • Die Patchworktage 2025 in Goslar (30.05. bis 01.06.2025) präsentieren unter dem Motto „FRAUEN“ Quilts und Projekte rund um das Thema Frauen, begleitet von einem Stand der Initiative frauenORTE Niedersachsen.

  • Die Ausstellung „FrauenZimmer – Jeversche Frauen im Porträt“ im Schloss Jever (08.03. bis 31.12.2025) zeigt Porträts berühmter und weniger bekannter Frauen aus der Region und deren Geschichten.

  • Die Ausstellung „Frauenbild & Frauenbildung im Reifensteiner Verband“ im Niedersächsischen Landesarchiv Bückeburg (27.03. bis 27.11.2025) widmet sich der Geschichte der landwirtschaftlichen Frauenschulen und dem Reifensteiner Verband als bedeutendem privaten Schulträger.

Diese Veranstaltungen bieten bis in den Herbst und Winter 2025 Einblicke in Frauengeschichte, Gleichstellung und gesellschaftliche Entwicklungen. Weitere Informationen sind auf der Webseite zu finden.

Am 13. Juni 2025 findet an der Universität Jena das Symposium „Perspectives on Sex and Gender in Medicine“ statt. Die Veranstaltung beleuchtet aktuelle Forschung und Praxis zu den Einflüssen von Geschlecht und Gender in der Medizin. Im Mittelpunkt stehen Themen wie geschlechtersensible Diagnostik, Therapie und medizinische Ausbildung. Das Symposium richtet sich an Forschende, Studierende und Fachkräfte aus Medizin und Gesundheitswissenschaften und bietet Raum für Austausch und Vernetzung. Eine Teilnahme ist nach Anmeldung vor Ort oder online via Zoom möglich. Alle Informationen sind online zu finden.

Im Sommersemester 2025 lädt das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung Oldenburg zur Vortragsreihe „Wo Gender brennt“ ein. Im Rahmen der Reihe werden aktuelle Themen rund um Geschlecht, Queerness und politische Diskurse behandelt.

Den Auftakt macht am 14. Mai 2025 von 16 bis 18 Uhr Hannah Engelmann-Gith mit dem Vortrag „Making Queer a Threat Again – Wie queerfeindliche Akteur_innen eine queere Bedrohung konstruieren“. Im Fokus steht, wie verschiedene gesellschaftliche Gruppen eine Bedrohung durch die queere Community inszenieren und warum Geschlecht und Sexualität zentrale Themen ideologischer Auseinandersetzungen sind.

Weitere Termine sind am 21. Mai 2025 mit Dr. Gabriele Dietze zum Thema „Maskulinität und Feminität in populistischer Geschlechterpolitik“ sowie am 4. Juni 2025 mit Prof. Dr. Katrin Köppert und Dr. Simon Strick zu „Digital Blackface, memetischer Faschismus und Geschlechterpolitiken“.

Alle Veranstaltungen finden jeweils von 16 bis 18 Uhr in Raum A01 0-006 statt.
Weitere Informationen unter finden sich hier, Instagram: @zfg_uni.oldenburg und Facebook: ZFG - Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung.

Die Autumn School „HOW TO DO GENDER STUDIES. Methoden und Praktiken in den Gender Studies" findet vom 29. September bis 2. Oktober 2025 an der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Im Mittelpunkt steht die vertiefende Auseinandersetzung mit methodischen Ansätzen und Herausforderungen in der inter- und transdisziplinären Genderforschung.

Das Programm umfasst Panels, Workshops und Podiumsdiskussionen zu Themen wie qualitative Forschung, Biographieforschung, Queer und Trans Studies sowie Mixed-Methods-Designs. Die Veranstaltung richtet sich an Promovierende und fortgeschrittene Masterstudierende; ECTS-Punkte können erworben werden. Die Teilnahme ist auf Deutsch und Englisch möglich. Bewerbungen sind bis zum 23. Juni 2025 einzureichen, für das englischsprachige Panel 4 (InterGender) bis zum 15. Mai 2025. Weitere Informationen und Anmeldung finden sich auf der Webseite.

Parallel finden Veranstaltungen der Fachgesellschaft Geschlechterstudien statt. Anmeldung hierfür bis 11. September 2025 unter dieser Webseite.

Die 77. Jahrestagung der Baltischen Historischen Kommission findet am 14. und 15. Juni 2025 im Tagungszentrum an der Sternwarte der Universität Göttingen statt. Im Mittelpunkt steht das Thema „Frauenemanzipation und Geschlechtergeschichte im Baltikum vom 19. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg“. Wissenschaftler_innen aus Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Deutschland präsentieren aktuelle Forschungsergebnisse zu Frauenbewegungen, politischer Partizipation und Geschlechterrollen im historischen Baltikum. Die Tagung umfasst Beiträge zu neuen Forschungen zur baltischen Geschichte sowie mehrere thematische Vorträge zu Frauenemanzipation, Aktivismus und sozialen Entwicklungen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich.

Weitere Informationen finden sich hier.

Das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) an der Humboldt-Universität zu Berlin bietet im Sommersemester 2025 eine Vielzahl wissenschaftlicher Veranstaltungen zu aktuellen Themen der Gender Studies an. Das Programm umfasst transdisziplinäre Kolloquien, internationale Tagungen, Workshops, Arbeitskreise und Ringvorlesungen, die den Austausch zwischen Wissenschaftler_innen verschiedener Disziplinen, Studierenden und externen Expertinnen fördern. Die Veranstaltungen dienen dazu, Brücken zwischen Genderforschung, Praxis und Öffentlichkeit zu schlagen und aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen aus geschlechterwissenschaftlicher Perspektive zu diskutieren. Details zu einzelnen Terminen, Themen und Anmeldemöglichkeiten sind auf der Webseite des ZtG zu finden.

Weitere Informationen und die aktuelle Veranstaltungsübersicht finden sich hier.

Das BUA Certificate Program „Gender & Diversity in Science & Technology Studies" wird im Sommersemester 2025 fortgesetzt und steht Studierenden aller Fachrichtungen und Berliner Universitäten offen. Eine Übersicht der aktuellen Lehrveranstaltungen ist online verfügbar.
Allgemeine Informationen zum Programm sowie Hinweise zur Anmeldung an der FU und TU Berlin sind auf den jeweiligen Webseiten zu finden.

Die 19. Arbeitstagung der Kommission für Geschlechterforschung und Queere Anthropologie der Deutsche Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (DGEKW) findet unter dem Titel „Friction. Spannungen, Spaltungen und produktive Störungen aus Geschlechterperspektive“ vom 19. bis 21. Juni 2025 in der historischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen statt. Das vielfältige Programm umfasst deutsch- und englischsprachige Panels, Keynotes von Sabine Hark und Aslı Zengin, eine Filmschau, einen kolonialkritischen Stadtrundgang, Gesprächsrunden sowie Einblicke in die Ausstellung „50 Jahre queere Geschichte in Göttingen“. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist bis zum 31. Mai 2025 über die Tagungshomepage möglich, wo auch weitere Informationen zu finden sind.

The international conference „Resisting the Backlash: Defending Intersectional, Decolonial, and Postcolonial Feminisms" will take place at TU Dresden on October 1 and 2, 2025.

Organized by the Chair in Political Theory and History of Ideas in cooperation with the Equal Opportunities Office, the event will focus on examining and responding to the growing backlash against gender, queer, intersectional, decolonial, and postcolonial studies. The conference aims to analyze the logic and impact of these restrictions on academia and civil society, and to discuss strategies for resistance and solidarity in these fields.

Further information can be found here.

Das Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI) in Leipzig hat den ersten Call für das Ernst-Bloch-Fellowship veröffentlicht. Gesucht werden Wissenschaftler_innen, die sich mit dem autoritären und utopischen Erbe des Realsozialismus im Sinne Ernst Blochs auseinandersetzen und Impulse für die geisteswissenschaftliche Fundierung der empirischen Autoritarismusforschung geben möchten. Das Thema kann dabei ausdrücklich auch aus geschlechtersensibler oder feministischer Perspektive bearbeitet werden. Das Fellowship bietet eine Aufwandsentschädigung von 1.500 Euro, eine Reisekostenpauschale von 500 Euro, eine Gästewohnung sowie einen Arbeitsplatz am EFBI. Von den Fellows wird erwartet, dass sie vor Ort präsent sind, einen Workshop durchführen und einen öffentlichen Vortrag zu ihrem Forschungsvorhaben halten. Die Ergebnisse können über die Publikationsorgane des EFBI veröffentlicht werden. Der Bewerbungsschluss ist der 20. Juni 2025. Weitere Informationen finden sich online.

Die Studienprogrammleitung des Masterstudiums Gender Studies schreibt für das Wintersemester 2025/26 zwei Seminare im Pflichtmodul „Individuelle Schwerpunktsetzung“ aus. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes oder ein weit fortgeschrittenes Doktorat sowie Forschungs- und Lehrerfahrung im Bereich Gender Studies. Besonders erwünscht sind Bewerbungen von Schwarzen, Indigenen und People of Color, Menschen mit Migrationshintergrund, behinderten* Menschen sowie inter*, trans*, nicht-binären und queeren Personen. Bewerbungen sind bis zum 12. Juni 2025 möglich. Die Ausschreibung kann im Jobportal gefunden werden.

Das Regionaltreffen der Gruppe Süd des Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG) findet am 5. Dezember 2025 an der Universität Freiburg statt. Im Mittelpunkt steht das Thema „Feind_innenschaften aus historischer und intersektionaler Perspektive". Diskutiert werden geschlechtsspezifische Stereotypisierungen und Abwertungen von Konflikten, die außerhalb männlich markierter Streitarenen stattfinden, sowie die Rolle von Feind_innenschaft als Beziehungsmodus. Eingeladen sind empirische und theoretische Beiträge aus allen Epochen, die sich mit Formen, Funktionen und Dynamiken von Feind_innenschaften und Streithandlungen beschäftigen. Abstracts (ca. 250 Wörter) und ein kurzer CV können bis zum 30. Juni 2025 per E-Mail eingereicht werden. Weitere Informationen zum Arbeitskreis und zur Veranstaltung finden sich auf der Webseite.

Die Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie vergibt 2025 zum sechsten Mal einen Preis für herausragende Masterarbeiten im Bereich der Geschlechterforschung mit soziologischer Relevanz. Nominiert werden können Abschlussarbeiten, die zwischen Juni 2023 und Mai 2025 an einer deutschen Hochschule abgeschlossen wurden. Vorschläge können von Gutachtenden oder anderen Personen eingereicht werden, die die Arbeit gut kennen.
Für die Nominierung sind die Arbeit (als PDF), die Gutachten, ein tabellarischer Lebenslauf, eine kurze Begründung sowie das Nominierungsformular einzureichen. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wird auf dem DGS-Kongress im September 2025 in Duisburg verliehen. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2025. Nominierungen gehen elektronisch an Dr. Lena Weber. Weitere Informationen finden sich hier.

Die interdisziplinäre Konferenz „Feminist Utopias at Work“ lädt Beiträge ein, die sich mit feministischen Utopien rund um Arbeit, Arbeitsorganisation und Emanzipation beschäftigen. Im Fokus stehen theoretische und praktische Ansätze zur Reorganisation, Neudefinition oder Abschaffung von Arbeit aus feministischer Perspektive. Willkommen sind Beiträge aus Sozial-, Geistes-, Kultur- und Wirtschaftswissenschaften, die sich mit Themen wie Care-Arbeit, sozialer Reproduktion, alternativen Arbeitsmodellen, Intersektionalität, Kritik an kapitalistischen und patriarchalen Arbeitsstrukturen sowie utopischen oder experimentellen Praxen beschäftigen.

Beiträge können auf Englisch oder Französisch eingereicht werden. Abstracts (max. 500 Wörter) mit Angabe des gewählten Schwerpunkts (reorganise, redefine, abolish), bevorzugter Vortragssprache und einer kurzen biografischen Notiz sind bis zum 1. Juni 2025 per E-Mail zu senden. Die Konferenz findet in Präsenz statt, es gibt keinen Teilnahmebeitrag; ein Solidaritätsfonds unterstützt Teilnehmende ohne institutionelle Förderung. Eine Auswahl der Beiträge wird in einem Open-Access-Band veröffentlicht. Weitere Informationen finden sich hier.

The pluri-disciplinary conference “Feminist Utopias at Work” invites submissions exploring feminist utopias related to work, labour organisation, and emancipation. The focus is on theoretical and practical approaches to reorganising, redefining, or abolishing work from feminist perspectives. Contributions from the social sciences, humanities, and economics are welcome, addressing topics such as care work, social reproduction, alternative work models, intersectionality, critiques of capitalist and patriarchal structures, and utopian or experimental practices.

Papers may be presented in English or French. Please submit an abstract (max. 500 words), indicating your chosen focus (reorganise, redefine, abolish), preferred language, and a brief biographical note by june first. The conference will be held in person, with no registration fee; a solidarity fund is available for those without institutional support. Selected papers will be published as an open-access volume. Further information.

Das Hochschulbüro für ChancenVielfalt der Leibniz Universität Hannover ist eine Stelle „Referent_in für Diversity mit Fokus Inklusion/Barrierefreiheit" (EntgGr. 13 TV-L, 50 %) ausgeschrieben. Alle Informationen sind hier zu finden.

An der Universität Innsbruck sind zwei Doktorandenstellen im Bereich Disability Studies zu besetzen. Stelle 1 umfasst 4 Jahre, 75 % mit freier Themenwahl, Bewerbung bis 29.05.2025. Stelle 2, mit 3 Jahren und 100 %, forscht zum Thema digitale Behindertengemeinschaften. Bewerbung sind bis 16.06.2025 einzureichen. Deutschkenntnisse sind erforderlich. Betreuung durch Prof. Lisa Pfahl. Mehr Infos finden sich zu Stelle 1 hier und zu Stelle 2 hier.

Two PhD positions in Disability Studies are available at the University of Innsbruck. Position 1 (4 years, 75%) with open research topic, application deadline 29 May 2025. Position 2 (3 years, 100%) focuses on digital disability communities, deadline 16 June 2025. German language required. Supervised by Prof. Lisa Pfahl. More info: Position 1 and Position 2.

Das Doktoratskolleg „Geschlechter und Geschlechterverhältnisse in Transformationen“ an der Universität Innsbruck erforscht, wie Geschlecht und Geschlechterverhältnisse sich historisch und gesellschaftlich wandeln. Im Fokus stehen intersektionale, kritische Gender Studies, die feministische Theorie, Queer und Trans* Studies, sowie dekoloniale und weitere Ansätze verbinden. Das Kolleg bietet eine interdisziplinäre Plattform zur Analyse von Macht, sozialer Ungleichheit und Geschlechterregimen. Der nächste Bewerbungsdurchgang startet im Frühling 2025, Programmstart ist am 1. Oktober 2025.
Mehr Informationen finden sich hier.

The doctoral program “Gender and Gender Relations in Transformations” at the University of Innsbruck investigates historical and societal changes in gender and gender relations. It is based on intersectional, critical gender studies, bringing together feminist theory, queer and trans* studies, decolonial and other approaches. The program offers an interdisciplinary platform to analyze power, social inequality, and gender regimes. The next application round opens in spring 2025, with the program starting on October 1, 2025.
More information can be found here.

Zum 01.08.2025 ist an der Ruhr-Universität Bochum (RUB), im Graduiertenkolleg 2945 ‚Wissen – Glauben – Behaupten: Wahrheitsproduktion und Wahrheitsdurchsetzung in der Vormoderne‘ 1 Promotionsstelle (d/m/w; Stellenqualität: TVL 13, 65%) im Bereichen Geschichte der Frühen Neuzeit und Geschlechtergeschichte für 4 Jahre zu besetzen.

Die RUB ist eine der führenden Forschungsuniversitäten in Deutschland. Als reformorientierte Campusuniversität vereint sie in einzigartiger Weise die gesamte Spannbreite der großen Wissenschaftsbereiche an einem Ort. Das dynamische Miteinander von Fächern und Fächerkulturen bietet den Forschenden wie den Studierenden gleichermaßen besondere Chancen zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Das GRK 2945 fragt nach den Praktiken und Prozessen der Wahrheitsproduktion und Wahrheitsdurchsetzung zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert. Es untersucht, wie behauptet, durchgesetzt und annehmbar gemacht wird, was als Wahrheit akzeptiert werden und Sprechen, Denken, Handeln und Entscheiden anleiten soll. Zugleich beobachtet es, wie Bilder, Texte, Objekte und Inszenierungen der Vormoderne Wahrheitsproduktion und -durchsetzung reflektieren. Untersucht werden dabei gleichermaßen Europa und seine frühen kolonialen Kontaktzonen und China und Korea, die sich durch ihre ausdifferenzierte Schriftkultur und deren spezifische Dynamiken für eine vergleichende Betrachtung besonders eignen.

Nähere Informationen zum Programm des GRK 2945 sowie zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren finden Sie hier." Bewerbungsschluss ist der 05.06.2025.

Der 14. Landesweite Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt steht 2025 unter dem Thema „Demokratie stärken. Feministische Perspektiven auf Geschlecht, Politik und Gesellschaft“. Die Veranstaltung findet am 20. November 2025 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt.

Der Call for Papers ist hier verfügbar. Beiträge können bis zum 1. August 2025 eingereicht werden. Willkommen sind Einreichungen zu Themen wie Verantwortung der Wissenschaft für Demokratie, feministische Widerstandsformen, Antifeminismus, Community-Empowerment, Desinformation, intersektionale Perspektiven und Schutz von Genderforschung. Weitere Informationen zu Themenfeldern und Einreichungsmodalitäten finden sich auf der Webseite.

Der Call for Papers für das neue Heft der Zeitschrift GENDER widmet sich dem Themenschwerpunkt „Feminism in Politics – Politics in Feminism“. Im Fokus steht die Politizität von Feminismen als interventionistische Praxis, insbesondere die Frage, wie feministische Bewegungen politische Machtverhältnisse und die damit verbundenen Strukturen und Normen erkennen und verändern. Eingeladen werden insbesondere Beiträge aus politischer Philosophie und Theorie, Feminismusforschung im Globalen Süden sowie der Geschichte von Feminismen. Abstracts können bis zum 22. Juni 2025 eingereicht werden.
Weitere Informationen finden sich hier.

The call for papers of the journal GENDER focuses on the topic “Feminism in Politics – Politics in Feminism.” The issue centers on the politicity of feminisms as an interventionist practice, with particular interest in how feminist movements recognize and change political power relations, structures, and norms. Submissions are especially welcome from the fields of political philosophy and theory, research on feminisms in the Global South, and the history of feminisms. Abstracts may be submitted until June 22, 2025.
Further information.

Am Dienstag, 3. Juni 2025, findet von 12 bis 14 Uhr eine Online-Diskussionsrunde im Rahmen des Projekts „Vielfaltsdiskurse" zum Thema „Diversity in den (sozialen) Medien" statt. Für diese vierte Veranstaltung werden noch Expert_innen gesucht, die ihre Perspektiven und Erfahrungen zur Repräsentation und Kommunikation von Diversity in sozialen Medien einbringen möchten. Diskutiert werden aktuelle Herausforderungen, Verantwortlichkeiten von Plattformen und Akteur_innen, der Umgang mit Beispielen wie #WissXit sowie Schutzmöglichkeiten für Wissenschaftler_innen und Journalist_innen. Die Veranstaltung wird online durchgeführt, übertragen und aufgezeichnet. Rückmeldungen zur Teilnahme als Expert_in sind per E-Mail an Lisa Tometten möglich.
Weitere Informationen zum Projekt finden sich hier.

Das 5. Medienwissenschaftliche Symposium der DFG findet vom 16. bis 20. März 2026 in Villa Vigoni, Italien, statt und widmet sich dem Thema „Medien der Faschisierung“. Im Mittelpunkt steht die Rolle von Medien als Träger und Katalysatoren aktueller Faschisierungstendenzen, insbesondere im digitalen Raum. Analysiert werden Wechselwirkungen zwischen medialen Infrastrukturen, politischer Ökonomie und gesellschaftlicher Ungleichheit sowie neue Formen rechter Radikalisierung und Gewalt. Das Symposium gliedert sich in vier Sektionen: Archive der Medienwissenschaft, mediale Radikalisierungsgefüge, antifaschistische und post-/dekoloniale Potentiale sowie institutionelle Gegenstrategien an Hochschulen. Beiträge können auf Deutsch und Englisch eingereicht werden, Abstracts sind bis zum 27. Juni 2025 einzureichen. Hier ist der call for papers in Gänze zu finden.

The 5th DFG Media Studies Symposium will take place from March 16 to 20, 2026, at Villa Vigoni, Italy, and will focus on the theme “Media of Fascization.” The symposium centers on the role of media as agents and catalysts of current fascization trends, especially in digital contexts. It will analyze the interplay between media infrastructures, political economy, and social inequality, as well as new forms of right-wing radicalization and violence. The symposium is divided into four sections: archives of media studies, configurations of media-driven radicalization, antifascist and post-/decolonial potentials, and institutional counter-strategies at universities. Submissions are welcome in German or English, and abstracts can be submitted until June 27, 2025. The full call for papers can be found here.

Für einen geplanten Sammelband zum Thema „Anarchismus und Sexualität(en)“ werden Beiträge gesucht. Der Band möchte die vielfältigen und teils widersprüchlichen Beziehungen zwischen anarchistischen Bewegungen und sexueller Befreiung beleuchten – von historischen Initiativen wie der ersten Homosexuellenzeitung Europas bis zu aktuellen Debatten über Subkulturen, BDSM, Sexwork, Pornographie und utopische Entwürfe befreiter Sexualität. Auch kritische Auseinandersetzungen mit Homophobie und Geschlechterbildern innerhalb der Bewegung sind erwünscht.

Mögliche Themen reichen von literarischen und filmischen Darstellungen über die Rolle anarchistischer Sexualaufklärung, die Selbstorganisation von Sexarbeiter:innen, bis hin zu theoretischen und praktischen Perspektiven auf Erotik, Subkulturen und Utopien. Beiträge können historische, aktuelle, kulturelle, utopische oder praktische Zugänge wählen. Essays, Interviews, Analysen und künstlerische Arbeiten sind willkommen.

Abstracts (max. 300 Wörter) mit Kurzvita werden bis zum 1. Dezember 2025 erbeten. Die fertigen Beiträge (bis 70.000 Zeichen) sind bis 1. März 2026 einzureichen. Der Sammelband erscheint bei Syndikat A. Weitere Informationen finden sich hier.

„Am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt werden (vorbehaltlich der Mittelzuweisung) für das Wintersemester 2025/2026 insgesamt drei Lehraufträge in den Gender Studies ausgeschrieben. Zwei Lehraufträge werden für Bachelor-Seminare; ein Lehrauftrag für ein Master-Seminar vergeben. 

Die vorgeschlagenen Bachelor-Seminare sollten einführenden Charakter haben und die Module 1 (Einführung in die Gender Studies) oder 2 (Inter-/Transdisziplinarität, Wissenschaftskritik und Methoden in den Gender Studies) des B.A. Nebenfachs Gender Studies abdecken können. Die Modulbeschreibungen finden sich hier. Das Master-Seminar sollte einen interdisziplinären Charakter haben und im Zertifikatsprogramm Gender Studies anrechenbar sein. Wir freuen uns über Seminarvorschläge aus den Critical Disability Studies.

Grundsätzlich ist es möglich, sich für zwei Lehraufträge zu bewerben. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein Master-Abschluss in einem sozialwissenschaftlichen Studiengang. Lehrerfahrungen sind erwünscht. Bewerber_innen dürfen nicht in einem Angestelltenverhältnis mit der Goethe- Universität stehen. Der Lehrauftrag umfasst 2 SWS und wird mit einem Satz von 45€/SWS vergütet.

Die Einreichungsfrist für der 12.06.2025.

Mehr Informationen finden sich hier auf der Website des Cornelia Goethe Centrums."