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der Wandel in Wissenschaft und Gesellschaft stellt uns weiterhin vor zahlreiche Herausforderungen. Ein gender- und diversitätsbewusster Umgang mit KI, Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit und die Frauen- und Geschlechterforschung sowie der erstarkende Antifeminismus zählen deshalb zu zentralen Themen, denen wir uns als Community widmen.
Historisch betrachtet nehmen die Frauen- und Geschlechterforschung sowie verwandte Wissenschaftsfelder wie beispielsweise die Gender Studies, Intersektionalitätsforschung, Postcolonial Studies u. a. seit jeher im Rahmen aller wissenschaftlichen Disziplinen eine wichtige Rolle bei der Erforschung von Themen rund um Macht- und Gewaltverhältnisse, Diskriminierung, soziale Ungleichheit usw. ein.
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Sie sind es, die über die notwendigen theoretischen, methodischen und methodologischen Werkzeuge verfügen, um gesellschaftlichen Wandel zu begleiten und Zukunft aktiv mitzugestalten.
Die aktuelle Resonanz auf unsere Arbeit, zeigt uns: Unsere Expertisen sind gefragt und werden gebraucht, um auf gesellschaftspolitische Fragen und gegenwärtige Herausforderungen wissen-schaftlich fundierte Antworten zu geben.
Was wir deshalb weiterhin brauchen, ist Beharrlichkeit und Solidarität. Eine Pionierin, die sich für Studium und Lehre in der Frauen- und Geschlechterforschung unermüdlich über Jahrzehnte im Einsatz war und zu den Mitbegründerinnen und den individuellen Mitgliedern der LAGEN zählt, ist Helga Hauenschild. Ihr gilt in diesem Rundbrief unser besonderer Dank.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, dass (auch) dieser Rundbrief zahlreiche Impulse und interessante Informationen für Sie bereithält.
Herzliche Grüße aus der LAGEN senden Ihnen
Andrea D. Bührmann (Sprecherin der LAGEN) und Corinna Onnen (stellv. Sprecherin der LAGEN)
für die Koordinations- und Geschäftsstelle der LAGEN Doris Cornils (Koordinatorin) und Rubina Hiller & Leonie Rümcker (studentische Mitarbeiterinnen)
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Am 24.04.2026 verabschiedete sich das Studienfach Geschlechterforschung (GeFo) der Universität Göttingen im Rahmen ihres 25. jährigen Festakts „Beharrlich. Kritisch. Unverzichtbar!“ von einem ihrer prägendsten Gesichter: Helga Hauenschild tritt nach jahrzehntelangen Einsatz in den Ruhestand.
Sie hinterlässt tiefe Spuren in der niedersächsischen Forschungslandschaft. Als Mitbegründerin der LAGEN hat sie das Netzwerk von Beginn an mit aufgebaut und fortan die Vernetzung der Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen als Sondermitglied der LAGEN maßgeblich mitgestaltet. An der Universität Göttingen war sie weit mehr als eine Studiengangskoordinatorin. In politisch turbu-lenten Zeiten war Helga Hauenschild die treibende Kraft hinter den Initiativen zum Erhalt des Studien-fachs und sicherte so die Zukunft der „GeFo“. Für Generationen von Studierenden war sie als Fach-beraterin die erste Anlaufstelle und begleitete sie mit fachlicher Expertise und menschlicher Wärme durch ihr Studium.
Wir danken Helga Hauenschild für ihre Beharrlichkeit, ihre Leidenschaft und ihr visionäres Engagement. Sie hat Strukturen geschaffen, von denen Forschende und Studierende noch lange profitieren werden.
Für ihren neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihr alles erdenklich Gute!
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Am 16. April 2026 kamen Interessierte aus der Diversity-, Intersektionalitäts-, sowie Frauen- und Geschlechterforschung mit Vertreter_innen vom Verlag Emerald und den Herausgeberinnen Prof. Dr. Andrea D. Bührmann und Elena Futter-Buck (beide Universität Göttingen) zu einer Online-Launch-Veranstaltung zusammen, in deren Rahmen die neue Open-Access-Zeitschrift „Diverse Societies“ (Verlag Emerald) vorgestellt wurde. „Diverse Societies“ ist eine Open-Access-Zeitschrift mit double-blind peer-reviewed-Verfahren, die sich dem wissenschaftlichen Verständnis von Diversität und Diversifizierungsprozessen widmet und sich in diesem Kontext als Forum für aktuelle Diskurse und Diskussionen versteht. Der Fokus der Zeitschrift orientiert sich, so die Herausgeberinnen, an den folgenden von den Vereinten Nationen (UN) im Rahmen der Agenda 2030 verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDG): Gender Equality (SDG 5) und Reduced Inequalities (SDG 10).
Bei „Diverse Societies“ handelt es sich um eine Gold-Open-Access-Zeitschrift. Für alle Beiträge, die bis zum 31. März 2027 eingereicht werden, entfällt die Publikationsgebühr (Article Processing Charges). Weitere Informationen finden Sie hier
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Die aktuelle Ausgabe von POLITIKUM 1/2026 widmet sich aus vielfältiger Perspektive dem gesell-schaftlich erstarkendem Antifeminismus. „Thematisiert werden ein Political Gender Gap zwischen Männern und Frauen sowie rassistisch motivierte Angriffe extrem rechter Frauengruppen. Exemplarisch zeigt sich Antifeminismus auch in Kampagnen gegen Abtreibung sowie Gewalt gegen CSDs und queere Einrichtungen“ (POLITIKUM). Darüber hinaus wird in einem Beitrag „Misogynie im digitalen Raum“ behandelt. Die Diskurse über Antifeminismus bewegen sich aktuell, so die Autor_innen und Herausgeber_innen, zwischen politischen Strategien, Ideologien und Mobilisierungs-maßnahmen. Sie werfen die Frage auf, wie politische Bildung diesen Herausforderungen begegnen kann? Weitere Informationen finden Sie hier.
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Im März 2026 erschien im Verlag Barbara Budrich zu Ehren der kürzlich emeritierten Professorin Beate Binder (Berliner Institut für Europäische Ethnologie und Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der HU Berlin) der Sammelband „Queer-ethnografische Potenziale. Fragile Intimität, radikale Reflexivität, gestörte Repräsentation“. Der Titel verweist bereits auf die interdiszi-plinäre Perspektive, die von Autor_innen aus der Ethnografie, Gender und Queer Studies eingenommen werden. Diese weisen auf das Potenzial aus der Verbindung von ethnologischer Forschung und queertheoretischen Ansätzen hin und geben Einblicke in intersektionale Untersuchungsergebnisse. Der Sammelband kann als gedrucktes Exemplar bestellt oder kostenlos digital heruntergeladen werden. Hier geht es zur Verlagsseite mit beiden Optionen.
Das Buch soll am 12. Mai 2026 an der HU vorgestellt werden. Eine Teilnahme ist auch online via Zoom möglich.
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Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat die wissenschaftlich begutachtete Handreichung „Kritische Auseinandersetzung mit Klassismus“ herausgegeben. Die Publikation umfasst eine Einführung in Klassismus und Klassismuskritik sowie praxisnahe Methoden für die außerschulische und schulische Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ziel der Publikation ist es, eine kritische Reflexion im Bildungskontext anzuregen. Die Handreichung ist kostenfrei hier verfügbar.
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Im Verlag Barbara Budrich erschien am 16. März 2026 „Methoden in den Gender Studies“. Die Herausgeber_innen/Autor_innen Esto Mader, Mirjam Fischer und Lea Luttenberger haben mit dieser Publikation „Ein Lehrbuch für das inter- und transdisziplinäre Studium“ der Gender Studies verfasst. „Neben einem methodischen Überblick leitet es Studierende an, Fragestellungen zu entwickeln und das richtige Instrumentarium für die Bearbeitung von Studien- und Abschlussarbeiten auszuwählen. Die Beiträge des Buches leisten so eine anwendungs- und umsetzungsorientierte Methoden-vermittlung“ (Buchbeschreibung Barbara Budrich Verlag). Das Methodenbuch kann als Druckausgabe bestellt oder als Open-Access-Ausgabe heruntergeladen werden. Zur Verlagsseite geht es hier.
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„Wie leben queere Familien heute – zwischen neuer Normalität und intensivierter Diskriminierung?" Trotz „Ehe für alle" und Selbstbestimmungsgesetz prägen rechtliche Lücken, strukturelle Hürden und rechte Anfeindungen weiterhin ihren Alltag. Wir diskutieren, wie LGBTQ+-Familien diese Realität erleben – und wie sich Familie solidarisch, vielfältig und jenseits traditioneller Vorstellungen neu denken und gestalten lässt“ (aus der Veranstaltungsankündigung). Nach der Buchvorstellung am 11. Mai 2026 ab 18 Uhr geben weitere Wissenschaftler_innen Impulse zum Thema. Abschließend findet eine gemeinsame Diskussion statt. Alle Details zur Veranstaltung finden sich hier.
Weitere Informationen über die Publikation finden Sie in diesem Rundbrief unter „Veröffentlichungen“.
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Die 24. Arbeitstagung der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG) findet am 28. und 29. Mai 2026 an der Universität Wien statt. Die Tagung bietet Raum für Austausch und Vernetzung zu aktuellen Entwicklungen in den Gender Studies. Inhaltlich stehen unter anderem Fragen der Institutionalisierung, geschlechtergerechten Wissensproduktion, intersektionalen Gleichstellungspraxis sowie Herausforderungen durch Antigenderismus und rechte Einflussnahme im Fokus. Zudem werden Themen wie Wissenschafts-kommunikation, Open Science und die Verankerung von Gender in Forschung und Lehre diskutiert. Zum Programm und zur Anmeldung gelangen Sie hier.
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Im Rahmen der Förderrichtlinie „Innovative Frauen im Fokus" des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finden wieder zahlreiche Online-Vorträge mit Impulsen aus der Forschung statt. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Wissenschaftler_innen, Studierende sowie an Personen aus dem Wissenschaftsmanagement, der Hochschulkommunikation, der Gleichstellung, dem Personal- und Diversity-Management und andere Bereiche. Alle Veranstaltungen haben eine Dauer von 60 Minuten, finden per WebEx online statt, sind kostenlos und beginnen jeweils um 12 Uhr. Eine Anmeldung zu allen nachfolgenden Vorträgen ist über den folgenden Link möglich. - Dienstag, 19. Mai 2026: „Die Schattenseiten von Sichtbarkeit: Digitale Gewalt gegen Professorinnen." Prof. Dr. Clarissa Rudolph, Kyra Schneider | OTH Regensburg | IFiF-Projekt Digital Hate
- Mittwoch, 10. Juni 2026: „Einblicke in psychologische Faktoren, die die Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft beeinflussen." Antonia Böttcher, Britta Kelch, Farina Koßmann | Hochschule Hamm-Lippstadt | IFiF-Projekt PSY:SICHT
- Dienstag, 23. Juni 2026: „Doing (In-)visibility in Schlüsseltechnologien: Erste Einblicke in fachkulturelle Anerkennungsprozesse in den Quantentechnologien." Andrea Boßmann, Prof. Dr. Martina Erlemann, Tamar Grosz | Freie Universität Berlin | IFiF-Projekt WomenInQuantumTech
- Dienstag, 7. Juli 2026: „Innovative Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft sichtbar machen – Handlungsempfehlungen für die Praxis." Ines Großkopf, Julia Meyer | Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.| IFiF-Projekt meta-IFiF
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Das Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung (HTMI) der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin feiert 2026 sein 25-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird am 12. Juni 2026 unter dem Titel „25 Jahre HTMI – Feministische Utopien zwischen Ökonomie, Recht und Verwaltung“ an der HWR Berlin begangen. Im Mittelpunkt stehen Rückblick, Austausch und Vernetzung rund um feministische Perspektiven in Ökonomie, Recht und Verwaltung. Die Veran-staltung findet am 12. Juni 2026 ab 13:30 Uhr an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (Campus Schöneberg) statt und wird durch ein anschließendes Sommerfest ergänzt. Weitere Informationen und die kostenlose Anmeldung finden Sie hier.
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Vom „Gender and Diversity Research Network" der Leuphana Universität finden im Sommersemester 2026 folgende Veranstaltungen statt. Die Veranstaltungen finden auf Englisch in Präsenz statt. - Dienstag, 05. Mai 2026: „Wir mussten uns positionieren. Queer-of-Color-Aktivismus und weiße LSBTIQ++ Bewegungen in Deutschland", Tarek Shukrallah, 18:15 bis 19:45 Uhr, Leuphana Universität Lüneburg
- Mittwoch, 06. Mai 2026: „Erotic Worldmaking in Fascistic Times", Alexander Stoffel, 18:15 Uhr, Leuphana Universität Lüneburg
- Dienstag, 23. Juni 2026: „Ghost Cousins at Midcentury: Trans Femininity and the Foundations of the Gay Canon", Emma Heaney, 18:15 Uhr, Leuphana Universität Lüneburg
Weitere Informationen finden Sie hier, die Anmeldung erfolgt per E-mail.
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Der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. bietet eine zweitägige Methodenwerkstatt zur Stärkung der Methodenkompetenz in der politischen Bildung an. Im Mittelpunkt stehen das Ausprobieren und Anleiten von Methoden, kollegialer Austausch sowie die Reflexion von Haltung, Unsicherheiten und Gruppendynamiken in einem geschützten Lernsetting. Der Workshop richtet sich an Fachkräfte, Ehrenamtliche und Engagierte mit erster Erfahrung in der Arbeit mit Gruppen, die ihre Praxis in einem diversitätsbewussten und diskriminierungskritischen Kontext weiterentwickeln möchten. Die Veranstaltung findet am 9. und 10. Juni 2026 in Hannover statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 75 Euro inklusive Verpflegung und Übernachtung. Anmeldeschluss ist der 30. Mai 2026. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
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Die Gender-Werkstatt der Universität Hildesheim bietet erneut eine Vielzahl interessanter Veranstaltungen, darunter Fachvorträge mit Expert_innen der Frauen- und Geschlechter-forschung/den Gender-Studies sowie Roundtables und Workshops an. Der Fokus liegt auf die Integration von Genderaspekten in Forschungsvorhaben unterschiedlicher Disziplinen. Adressiert werden Forschende, (betreuende) Professor_innen, Post-Docs und Promovierende. - Freitag, 15. Mai 2026: „Begutachtung unter Berücksichtigung der Geschlechterperspektive.“ Prof. Dr. Kerstin Palm und Prof. Dr. Alexandra Scheele, Roundtable | 11 bis 12.30 Uhr | online (Link nach Anmeldung) Inhalt: Diskussion zur Berücksichtigung von Geschlechterdimensionen in der Begutachtung von Forschungsanträgen und Papern
- Dienstag, 23. Juni 2026: „Geschlecht und Nachhaltigkeit. Kritisch-emanzipatorische Perspektiven auf Natur- und Gesellschaftsverhältnisse im (eigenen) Forschungsprozess.“ Kooperation mit dem Green Office, Prof. Dr. Daniela Gottschlich, Vortrag (Präsenz) | 16 bis 18 Uhr
- Dienstag, 07. Juli 2026: „Methode Macht Geschlecht: Qualitative Interviews unter der Lupe.“ Simone Tichter, M.A., Workshop (Präsenz) | 16 bis 18 Uhr
Eine ausführliche Beschreibung der Veranstaltungen finden Sie hier, zur Anmeldung geht es hier. Sie finden die Veranstaltungsübersicht auch hier auf der LAGEN-Webseite.
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Im Rahmen der GeDiMINT-Reihe „Forschung im Dialog“ macht die LAGEN-Mitglieds-einrichtung „Braunschweiger Zentrum für Gender Studies“ auf den Online-Kurzvortrag „KI in feministischer, intersektionaler, ökologischer und dekolonialer Perspektive“ am Donnerstag, 07. Mai 2026 um 12 Uhr aufmerksam. Im Anschluss an den 30-minütigen Vortrag von Verónica Mota Galindo findet in Kooperation mit „The Basement“ des „Leibniz-Institut für Bildungsmedien“ von 13:30 bis 16:30 Uhr zusätzlich ein Präsenzworkshop statt. Für den Workshop sind die Plätze limitiert, weswegen um Anmeldung bis zum 30. April 2026 an diese Email gebeten wird. Es ist auch nur eine Teilnahme am Kurzworkshop möglich. Alle weiteren Informationen zu den Veranstaltungen und Anmeldungen sind hier zu finden.
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Mit dem Innovationswettbewerb „MedTech for Women“ fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) interdisziplinäre Forschungsverbünde, die technologische Lösungen zur Verbesserung der Frauengesundheit entwickeln. Im Fokus stehen insbesondere innovative Ansätze aus Medizintechnik, KI und Datenanalyse, die geschlechterspezifische Versorgungslücken adressieren.Gefördert werden Vorhaben mit hohem Innovationspotenzial in Bereichen wie Gynäkologie, Neurologie oder klinischer Immunologie, die zur Schließung des Gender Data Gap beitragen. Skizzen können bis zum 30. April 2026, 13:00 Uhr eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
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An der Universität Siegen ist eine Juniorprofessur (W1) mit Tenure-Track auf eine unbefristete W2-Universitätsprofessur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Differenz und Gender Studies in der Grundschule ausgeschrieben. Bewerber_innen sollen in der Tenure-Track-Phase in Lehre und Forschung das Schwerpunktthema sowohl grundlagentheoretisch als auch empirisch weiterentwickeln und nach Einlösung des Tenure Tracks in seiner ganzen Breite vertreten. Die Lehrveranstaltungen, die an die Professur im Bereich Erziehungswissenschaften gebunden sind haben, einen Schwerpunkt auf Lehramt an
Grundschulen mit und ohne integrierte Förderpädagogik. Darüber hinaus ist die Professur in die Lehre im Bachelor Studiengang „Entwicklung und Inklusion“ eingebunden. Die Bereitschaft zur fachlichen Weiterentwicklung der Studiengänge wird vorausgesetzt. Bewerbungsfrist ist der 10. Mai 2026.
Hier geht es zur Stellenausschreibung.
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Im Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) ist zum 1. Juli 2026 die Stelle „Bildungsreferent_in für Jungen*arbeit“ im Stellenumfang von 100 % zu besetzen. Die KgKJH ist eine fachpolitische Servicestelle mit landesweiter Ausrichtung und anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Die Schwerpunkte liegen in der Mädchen*arbeit, Jungen*arbeit sowie der Unterstützung von Fachkräften in Praxis und Politik. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2026. Zur Stellenausschreibung geht es hier
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Der Schwerpunkt der Professur ist am Institut für Kunsttheorie und Kulturwissenschaft (IKW) der Akademie der bildenden Künste Wien angesiedelt. Es handelt sich um eine Universitätsprofessur in Vollzeit, die zunächst auf 5 Jahre begrenzt ist. Vor Ablauf der beschränkten Laufzeit kann ein Antrag auf einen verlängerten oder unbefristeten Vertrag gestellt werden. Das Institut für Kunsttheorie und Kulturwissenschaften konzentriert sich auf kritische Studien in den Bereichen zeitgenössische Kunst, Gender Studies, postkoloniale Studien, Soziologie, ästhetische Theorie, Kunstgeschichte und Medienwissenschaft. Von den Bewerber_innen wird erwartet, dass sie einen kritischen Bezug auf Eurozentrismus, Kolonialität, Zeitlichkeit und die Zeitierung künstlerischer und kultureller Entwicklungen mitbringen. Künstlerische Produktion, kulturelle Praktiken und materielle Kulturen sollten vor dem Hintergrund sozialer Bewegungen und zeitgenössischer theoretischer und methodischer Diskurse besonders berücksichtigt werden. Die Stelle ist mit Verantwortlichkeiten in Lehre und Forschung, der Betreuung von Diplom-/MA- und Doktorarbeiten verbunden. Darüber stellt die aktive Teilnahme an der Weiterentwicklung des Instituts, dem Master-in-Critical-Studien-Programm und der Hochschulselbstverwaltung eine wichtige Stellenanforderung dar. Bewerbungsfrist ist der 22. Mai 2026. Alle Infos zur Stelle finden Sie hier
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Am Margherita-von-Brentano-Zentrum für Geschlechterforschung der Freien Universität Berlin ist im Rahmen des BCP-Projekts „We take Responsibility“ eine Stelle als wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (Praedoc) (67 %, TV-L E13) zu besetzen. Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2028 befristet.
Die Tätigkeit umfasst die wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung und Implementierung eines Fürsorge- und Interventionsplans zu sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt im Hochschulkontext. Dazu gehören insbesondere die Entwicklung eines Forschungsdesigns, die Durchführung der Begleitforschung sowie die enge Verzahnung von Forschung und Praxis im Projekt.Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes sozialwissenschaftliches Studium; erwünscht sind unter anderem Kenntnisse der Geschlechterforschung, hochschulischer Gleichstellung sowie einschlägiger Themenfelder. Bewerbungsschluss ist der 11. Mai 2026. Weitere Informationen finden Sie hier.
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An der Georg-August-Universität Göttingen ist in der Arbeitsgruppe Geschlechterforschung eine Post-Doc-Stelle (TV-L E13, Vollzeit, teilzeitgeeignet) zu besetzen. Die Stelle ist auf bis zu vier Jahre befristet und bietet die Möglichkeit zur Habilitation. Gesucht wird eine Person mit Promotion im Bereich der sozialwissenschaftlichen Geschlechterforschung, die eigenständige Forschung weiterentwickelt und sich in Lehre sowie interdisziplinäre Forschungszusammenhänge einbringt. Bewerbungsschluss ist der 14. Mai 2026. Weitere Informationen finden Sie hier.
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CfP: The Center for International Gender Studies (CIGS) at the University of Münster invites submissions for a two-day workshop exploring affect as a methodological approach in feminist and queer research. The workshop focuses on how emotions, understood as relational and circulating forces, can shape knowledge production and challenge dominant epistemologies.
Bringing together interdisciplinary perspectives, the event combines short presentations, discussions, and collaborative writing, with the aim of developing a joint publication. Contributions can be theoretical, empirical, or experimental.
Abstracts (max. 250 words) are due by April 30, 2026. More information can be found here
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CfP: Die AG Gender/Queer Studies und Medienwissenschaft der Gesellschaft für Medienwissen-schaft schreibt erneut den „Best Publication Award Gender/Queer & Medien“ aus, der mit 1.000 € dotiert ist. Ziel ist es, innovative und selbstreflexive Forschungsarbeiten aus den Gender/Queer Media Studies zu fördern. Gesucht werden Beiträge, die sich kritisch mit der Rolle von Medien in der Hervorbringung von Geschlecht und Sexualität auseinandersetzen und dabei intersektionale Perspektiven einbeziehen. Besonders willkommen sind Einreichungen von Wissenschaftler_innen in frühen Karrierephasen sowie kollaborative und experimentelle Formate. Eingereicht werden können bereits publizierte Texte (Deutsch oder Englisch, max. 80.000 Zeichen) aus dem Zeitraum 01.01.2025 bis 01.07.2026. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2026. Weitere Informationen finden Sie hier
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CfP: Für eine geplante Bestandsaufnahme von Aktivitäten, Projekten und Initiativen zur Inklusion von Gender in MINT werden Beiträge gesucht. Ziel ist es, einen Überblick über bestehende Ansätze, erzielte Ergebnisse sowie Erfahrungen und Herausforderungen in Forschung, Lehre und Institutionalisierung zu gewinnen und den Austausch zu stärken. Gesucht werden kurze Projektbeschreibungen (ca. eine Seite), die Einblicke in Ziele, Ergebnisse, Materialien und Erfahrungen geben. Beiträge können bis zum 10. Mai 2026 eingereicht werden und sollten hier gesendet werden.
Die Ergebnisse fließen in ein Mapping ein und bilden die Grundlage für den Austausch in der Arbeitsgruppe „Herausforderungen und Strategien zur Inklusion von Gender in MINT“ auf der KEG-Tagung in Wien am 29. Mai 2026. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
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CfA: Für die geplante Ringvorlesung „Geschlechterforschung interdisziplinär“ (Season 1, 2026) werden Beiträge gesucht. Ziel ist es, interdisziplinäre Perspektiven der Gender Studies sichtbar zu machen und langfristig eine Sammlung von Vorträgen für die Lehre aufzubauen. Die Vorträge werden im Rahmen einer Arbeitstagung am 9. Oktober 2026 an der Hochschule Hannover aufgezeich-net. Gesucht werden Beiträge, die theoretisch-methodische Grundlagen mit aktueller Forschungs-praxis verbinden und Geschlechterdimensionen im jeweiligen Forschungsfeld reflektieren. Abstracts (max. 500 Wörter) sowie eine kurze biografische Notiz können bis zum 31. Mai 2026 eingereicht werden und sollten hier gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
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CfP: Für den geplanten Sammelband „Queere Lebensrealitäten im Fokus der Sozialen Arbeit: Wissenschaft, Praxis und Politik im Dialog“ werden Beiträge gesucht. Der Band versammelt wissenschaftliche, praxisbezogene und aktivistische Perspektiven auf queere Lebensrealitäten und zielt darauf ab, interdisziplinäre und interprofessionelle Zugänge für Forschung, Lehre und Praxis der Sozialen Arbeit zusammenzuführen. Thematisch gliedert sich der Sammelband in drei Bereiche: wissenschaftliche Analysen queerer Lebensrealitäten, praxisorientierte Perspektiven der Sozialen Arbeit sowie Beiträge zu Politik, Aktivismus und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Abstracts (ca. 350 Wörter) können bis zum 31. Mai 2026 eingereicht werden und sollten hier gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
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Mit diesem neuen Programm will die VolkswagenStiftung neue Wege gehen und unkonventionelle Grundlagenforschung, die sich abseits vom Mainstream bewegt, fördern. Es soll sich um eine thematisch offene Förderung handeln und Neues entwickelt werden. „Wenn Forschung nicht von vornherein durch Trends, kurzfristige Verwertungserwartungen oder enge thematische Vorgaben begrenzt wird, können Wissenschaftler_innen radikale und unkonventionelle Ideen verfolgen, die das Potenzial haben, ganze Forschungsfelder zu verändern“, so die Beschreibung des neuen Programms auf der Webseite der Stiftung. Erstmals wird das Distributed Peer Review Verfahren (DPR) eingesetzt. Wer mehr über das Programm und das Verfahren sowie Tipps für die Antragstellung erfahren möchte, kann am 11. Juni 2026 und am 16. Juli 2026 an Online-Sprechstunden teilnehmen. Stichtag für die Antragstellung ist der 27. August 2026. Alle Infos finden Sie hier.
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CfP: Abstracts are invited for the proposed edited volume “Transnational Queer and Feminist Archives“, which explores transnational strategies for preserving queer and feminist cultural memory in times of political change. Contributions from academics, artists, archivists, and community organizations are welcome. The volume focuses on activist archiving, transnational solidarities, and the role of community-based and non-institutional archives. Two types of submissions are invited: Chapters (max. 5000 words) should present a clear, research-based argument and not be purely descriptive case studies. Features (500–1000 words plus a feature image) highlight artistic or community-based practices and their challenges and strategies. Collaborative submissions are welcome. Abstracts (300–500 words for chapters; approx. 200 words for features) can be submitted until april 30th 2026 and should be sent via e-mail. More information can be found here.
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Vielleicht haben Sie es noch nicht gewusst: Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und die VolkswagenStiftung unterstützen mit der Förderlinie „Niedersachsen-Professur“die niedersächsischen Hochschulen dabei, führende Wissenschaftler_innen für den Wissenschaftsstandort zu gewinnen. Antragsstellungen sind jederzeit möglich. Alle Informationen erhalten Sie hier.
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