Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen

verschiedene Fachgesellschaften, Arbeitsgemeinschaften, Hochschulen und Institutionen haben sich in den vergangenen Wochen der untenstehenden Stellungnahme zur #Wissenschaftsfreiheit angeschlossen.

Auch wir als Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen nehmen die zunehmenden Angriffe auf Forschende und die stärker werdende Wissenschaftsfeindlichkeit, über die wir bereits im Rundbrief des Dezembers 2024 berichteten, mit wachsender Sorge wahr.

Daher unterstützen wir die Stellungnahme und verurteilen Angriffe auf die Freiheit von Forschung und Lehre.

zur Stellungnahme

Dieser Rundbrief informiert Sie zudem über neue Publikationen, Neuigkeiten aus der Frauen- und Geschlechterforschung sowie Calls und Ausschreibungen. Wir freuen uns weiterhin über Ihre Ankündigungen und Neuigkeiten zur Frauen- und Geschlechterforschung.

Herzliche Grüße aus der LAGEN Andrea D. Bührmann (Sprecherin der LAGEN) und Corinna Onnen (stellv. Sprecherin der LAGEN)

für die Geschäftsstelle der LAGEN

Lisa Kalkowski (Koordinatorin)

Yasmin Hiller, Evelyn Rau und Serine Soudani (studentische Hilfskräfte)

"Mit Unterstützung aus Niedersachsen: Gewalthilfegesetz verabschiedet

Hannover, 3. Februar 2025 – Am 31. Januar 2025 hat der Bundestag den Entwurf des Gewalthilfegesetzes beschlossen. Erstmals wird damit bundesgesetzlich verankert, dass gewaltbetroffene Frauen einen kostenfreien Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung haben. Dies schafft die Grundlage für ein verlässliches und flächendeckendes Hilfesystem. Das Bundesfamilienministerium erarbeitete den Gesetzesentwurf in enger Abstimmung mit den Ländern, kommunalen Spitzenverbänden und der Zivilgesellschaft.

Der Weg zur Verabschiedung des Gesetzes wurde maßgeblich durch den Deutschen Frauenrat, UN Women Deutschland und ein breites Bündnis aus Initiativen vorangetrieben. Auf Landesebene setzte sich der Landesfrauenrat Niedersachsen intensiv für das Gesetz ein. Unterstützung erhielt er dabei von den frauenpolitischen Sprecherinnen aller Fraktionen sowie von Niedersachsens Gleichstellungsminister Dr. Andreas Philippi.

Dr. Philippi betont die Notwendigkeit des Gesetzes: „Der Schutz von Mädchen und Frauen vor Gewalt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die entschlossenes und gemeinsames Handeln erfordert. Ich begrüße daher, dass das Gewalthilfegesetz mit breiter Mehrheit verabschiedet wurde. Die Bundesregierung hat den Entwurf im Beratungsprozess deutlich nachgebessert, sodass Niedersachsen im Bundesrat zustimmen wird. Die Umsetzung stellt die Länder vor Herausforderungen, aber es ist dringend notwendig, die Unterstützungsstrukturen auszubauen."

Auch Dr. Barbara Hartung, Vorstandsvorsitzende des Landesfrauenrates Niedersachsen, sieht in der Verabschiedung einen Meilenstein: „Jede dritte Frau erlebt mindestens einmal in ihrem Leben physische oder sexualisierte Gewalt. Um betroffene Frauen besser zu schützen, ist dieses Gewalthilfegesetz ein bedeutender Schritt – und ein wichtiger Tag für die Frauenbewegung in Deutschland. Seit Jahrzehnten setzen sich die Landesfrauenräte für den Schutz und die Unterstützung von Gewaltbetroffenen ein. Umso mehr freuen wir uns über diesen Erfolg."

Das Gesetz sieht vor, dass Frauenhäuser und Beratungsstellen bundesweit ausgebaut und nachhaltig finanziert werden. Erstmals wird sich auch der Bund an der Finanzierung beteiligen. Zudem soll die Präventionsarbeit in Frauenhäusern und Beratungsstellen gestärkt werden, um Gewalt langfristig einzudämmen und Betroffene besser zu unterstützen.
Der Landesfrauenrat Niedersachsen ist die politische Interessenvertretung von rund 60 landesweit aktiven Frauenorganisationen und damit eine starke Stimme für Frauen in Niedersachsen."

Zur Pressemitteilung hier

"das Berliner Chancengleichheitsprogramm ist ein Programm zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre und existiert seit 2001. Es wird von den für Frauen und für Wissenschaft zuständigen Senatsverwaltungen finanziert und hat seine Geschäftsstelle an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Seit kurzem ist das BCP auf LinkedIN vertreten und wird aktuelle Informationen zu den Themen Frauenförderung, Gleichstellung, Chancengerechtigkeit und Antidiskriminierung in der Berliner Wissenschaftslandschaft posten. Es sollen Neuigkeiten zum Programm, zu den Geförderten und ihren spannenden Forschungsthemen sowie zu den beteiligten Hochschulen veröffentlicht werden.

Auch Stellenausschreibungen (für Professuren, Postdoc- und Promotionsstellen, Lehraufträge, Projekte etc.), Infos zur aktuell laufenden Evaluation des Programms und Updates zur Ende diesen Jahres stattfindenden BCP-Tagung werden dort angekündigt.

Folgen Sie dem BCP und schicken Sie den Link gern auch weiter, damit wir die Community erweitern können: linkedin.com/company/bcprogramm."

Lana Sirri (2024): Shababz! A Graphic Journey Through Islamic Feminism. Amsterdam University Press.

"Join the four protagonists on an exciting journey as they dive into the most current discussions about Islam and feminism, typically reserved for academia and specialized feminists. Zahra proudly wears the hijab and challenges the widespread assumption that Islam and feminism are mutually exclusive. Hamza, on the other hand, faces various toxic stereotypes about masculinity and the roles he is expected to perform. Mariama, as a Black Muslim woman, grapples with how her world is shaped by colonialism and discrimination. And Amari finds their own path through the seemingly rigid categories of sexuality and gender. This interactive graphic novel invites readers to engage with important conversations on Islam, gender and sexuality, and shows how young people can make a difference in society."

zur Verlagsseite und der Open Access Publikation hier

"Technologie von morgen, Probleme von gestern:
Was tun gegen den Gender Gap in der Künstlichen Intelligenz?"

"Künstliche Intelligenz (KI) ist ein aktuelles Megathema und eine zentrale Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Um Deutschlands Rolle als führendes Land in der KI-Forschung zu sichern und die KI-Anwendung voranzutreiben, ist eine stärkere Beteiligung von Frauen an der KI-Forschung und an Führungspositionen in Unternehmen entscheidend. Wenngleich Deutschland aktuell bereits über renommierte und innovative KI-Forscherinnen und KI-Expertinnen mit großem Potenzial verfügt, verzeichnen wir im Bereich KI weiterhin einen erheblichen Gender Gap. So ist der Anteil von Frauen in IT-Studiengängen zwar gestiegen, liegt jedoch bei nur 19 Prozent im Studienjahr 2022/2023 und ist damit weit entfernt von einer Parität der Geschlechter (Quelle). Die Frage, wie wir dem Gender Gap in der KI begegnen können, ist von enormer Bedeutung – denn für eine inklusive KI, die allen Menschen dient, brauchen wir alle Talente und müssen „weiße Flecken" in der Forschung vermeiden.

Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März 2025 lädt das BMBF dieses Jahr bereits am Freitag, den 7. März 2025, in der Zeit von 10:00 bis 13:30 Uhr, zu einem Austausch über Frauen in der KI ein. Wir wollen diskutieren, wie mehr junge Frauen für ein KI-Studium begeistert werden können und warum die gleichberechtigte Beteiligung der Geschlechter an der Entwicklung von KI von Bedeutung ist. Die Veranstaltung wird von der Journalistin und Autorin Mona Ameziane moderiert und durch Grußworte der Parlamentarischen Staatssekretärin im BMBF, Claudia Müller, sowie Dr. Tina Klüwer, Leiterin der Abteilung Forschung für technologische Souveränität und Innovationen im BMBF, eröffnet."

Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier

Die Veranstaltung ist am 07.03.2025 in Berlin.

"Der Berliner Landeshaushalt ist ein wichtiges Steuerungsinstrument für die Umsetzung gesellschaftspolitischer Zielsetzungen. Dazu gehören laut Berliner Verfassung auch die demokratischen Herausforderungen der Beseitigung von Diskriminierung und die Herstellung und Sicherung von Gleichstellung und der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern auf allen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens. Bei der Aufstellung der Haushaltspläne und Mittelverwaltung auf Landes- und Bezirksebene ist somit zwingend eine geschlechtergerechte Haushaltssteuerung umzusetzen."

Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier

Die Veranstaltung ist am 19.03.2025 in Berlin.

Kolloquium Geschlechterforschung

Mittwoch, 02.04.2025 | 10-17.30 Uhr

"Für Promotions-, Habilitations- und weitere Forschungsprojekte sowie fortgeschrittene Masterarbeiten, die an der Uni Hildesheim oder von ihren Mitarbeiter_innen durchgeführt werden.

Das Kolloquium richtet sich an Forschende der Uni Hildesheim, die ihr Vorhaben (in einer Teildisziplin) der Geschlechterforschung verorten und sich einen fachlichen Austausch mit Peers der Uni Hildesheim wünschen, die diese Perspektive teilen. Das Kolloquium bietet deshalb einen Rahmen, in dem die geschlechterrelevanten Aspekte des Projekts vorgestellt und mit den anderen Teilnehmenden diskutiert werden können. Gleichzeitig soll die fächer- und fachbereichsübergreifende Vernetzung im Vordergrund stehen."

Die Erhebung von Geschlecht in der quantitativ-empirischen Sozialforschung

Workshop mit Prof. Dr. Mirjam Fischer | Montag, 05.05.2025 | 10-12 Uhr | online

Sich für Gleichberechtigung und Diversität stark machen: Rhetorik- und Empowerment-Strategien für Wissenschaftler_innen im Forschungskontext

Workshop mit Clara Rohloff, M.A. | Mittwoch, 04.06.2025 | 16-18 Uhr | HC.N.3.30

Introduction: gender und postcolonial studies (englischsprachig)

von Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez | Mittwoch, 02.07.2025 | 16-18 Uhr | HC.N.3.30

Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Wissenschaftler_innen in Qualifikationsphasen und Professor_innen. Anmeldungen sind unter gender-werkstatt@uni-hildesheim.de möglich.

Weitere Informationen finden Sie hier

"Die Arbeitstagung der "Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutsch­sprachigen Raum (KEG)" 2025 findet am 08./09. Mai 2025 in Präsenz an der Universität Innsbruck statt. Die Tagung wird vom Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck (CGI) in Kooperation mit dem Büro für Gleichstellung und Gender Studies ausgerichtet.

Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 31. März 2025 auf der Tagungsseite möglich: https://www.uibk.ac.at/de/geschlechterforschung/keg2025/ Aus organisatorischen Gründen haben wir die Anmeldefrist vorverlegt, weil zeitgleich mit der KEG-Jahrestagung eine große Tourismus-Messe in Innsbruck stattfindet. Daher gibt es am freien Markt kaum Hotelzimmer. Es gibt reservierte Kontingente in der Umgebung von Innsbruck (Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln), die bis allerspätestens 31. März 2025 über das CGI gebucht werden können.

Der Call for Papers mit allen Informationen ist hier zu finden: https://www.uibk.ac.at/de/geschlechterforschung/keg2025/call-for-papers/ "

Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier

Die Veranstaltung ist am 08./09.05.2025 in Innsbruck.

Weitere Informationen zum Call for Papers finden Sie hier

Die Bewerbungsphase endet am 01.04.2025.

"Liebe Kolleg_innen, liebe wissenschaftsinteressierte Menschen,
seit 25 Jahren gibt es die Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen Berliner Hochschulen (afg). Sie hat sich als Kompetenznetzwerk gegründet und setzt sich für die nachhaltige Förderung und Verankerung von Geschlechterforschung an den Berliner Hochschulen ein.
Unter dem Titel "Gender Studies in Berlin: Gekommen, um zu bleiben - 25 Jahre afg" möchten wir am 26. Juni 2025 ab 16 Uhr im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin unser Jubiläum mit Ihnen feiern.
Wir freuen uns, wenn Sie sich den Termin vormerken. Weitere Informationen folgen in Kürze per Mail, aber auch auf unserer Website.

Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, 1. Obergeschoss, Senatssaal
Unter den Linden
610117 Berlin"

Weitere Informationen finden Sie hier

"veranstaltet vom / organised by Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG)
Location: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Senatssaal
Date: 29.9. – 2.10. 2025"

Die Veranstaltung findet vom 29.9-02.10.2025 in Berlin statt. Anmeldefrist endet am 15.05.2025.

Weitere Informationen finden Sie hier

Zur Anmeldung hier 

 

"organised by Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG)
Location: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Senatssaal
Date: 29.9. – 2.10. 2025"

The event happens from 29.9. to 02.10.2025 in Berlin. The application phase ends 12.05.2025. 

More information here

To the application form here

 

"Im VW-Kooperationsprojekt "LGBTIQ* Movements as Agents of Democratization: Historical, Contemporary, and Future Resources for Imagining Inclusive and Diverse Democracies" ist zum 15.05. für 3 Jahre (36 Monate) am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin, Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte, eine Stelle im Umfang von 75% (TV-L 13) zur wissenschaftlichen Mitarbeit/Promotion zu besetzen, vorbehaltlich der endgültigen Ausschreibung an der FU Berlin. (...)

Ihre Bewerbung senden Sie bitte bis zum 28.02.2025 mit dem Betreff "Bewerbung Promotionsstelle" an Projektkoordinator_in Dr. Andrea Rottmann, andrea.rottmann@fu-berlin.de 
Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung neben Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen eine kurze Forschungsskizze (3-5 Seiten) sowie eine Schreibprobe (max. 20 Seiten) hinzu. Bitte erläutern Sie in Ihrer Forschungsskizze auch, in welchem Bezug Ihr Vorhaben zum Thema des Kooperationsprojektes, dem Verhältnis von Demokratie und LSBTIQ*-Bewegungen, steht.
Die Auswahlgespräche werden in den ersten zwei Aprilwochen stattfinden, die Einstellung ist zum 15.05.2024 vorgesehen."

Weitere Informationen finden Sie hier

Die Bewerbungsphase endet am 28.02.2025.

"Im VW-Kooperationsprojekt "LGBTIQ* Movements as Agents of Democratization: Historical, Contemporary, and Future Resources for Imagining Inclusive and Diverse Democracies" ist zum 15.05. für zunächst 2 Jahre mit Option auf Verlängerung am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin, Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte, eine Stelle im Umfang von 40h/Woche für eine studentische Hilfskraft zu besetzen, vorbehaltlich der endgültigen Ausschreibung an der FU Berlin. (...)

Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf, Studiennachweis und Zeugnissen senden Sie bitte bis zum 28.02.2025 mit dem Betreff "Bewerbung SHK-Stelle" an Projektkoordinator_in Dr. Andrea Rottmann, andrea.rottmann@fu-berlin.de 
Die Auswahlgespräche werden in den ersten zwei Aprilwochen stattfinden, die Einstellung ist zum 15.05.2024 vorgesehen."

Weitere Informationen finden Sie hier

Die Bewerbungsphase endet am 28.02.2025.

"The Centre for Gender Research at Uppsala University was founded in 2003 as a university-wide unit with an interdisciplinary mission to support and stimulate gender research. Our research and education reflect a diverse range of theoretical and methodological approaches within interdisciplinary intersectional gender studies. The Centre is an excellent environment for research and education with an international profile. Approximately 40 researchers are currently employed at or affiliated with the Centre, spanning a range of research fields across disciplines. At present we have Sweden's largest PhD programme in Gender Studies with 12 active PhD students, 4 professors and 5 additional lecturers."

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The Submission deadline ends on 01.03.2025.

"SCHLAU Niedersachsen ist der Landesverband der neun SCHLAU Lokalprojekte, welche peer-to-peer Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität für Schulklassen anbieten. Seit 2015 wird die gewaltpräventive und demokratiefördernde SCHLAU Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit in Niedersachsen durch das Kultusministerium gefördert. Der Verband vernetzt, beteiligt, qualifiziert, berät und vertritt die SCHLAU Projekte in Niedersachsen.

Wir suchen vorbehaltlich der Förderzusage zum 01.04.2024 (oder später) eine Person für die in Hannover ansässige Stelle als pädagogische Fachkraft für SCHLAU Niedersachsen (30 Std./Woche)." 

"Aufgrund der Förderbedingungen ist die Stelle zunächst bis zum 31.12.2025 befristet und wird bei Förderbewilligung verlängert.

Es ist uns ein Anliegen, viele Perspektiven in unsere Arbeit mit einzubeziehen und Diskriminierungen entgegenzuwirken. Ausdrücklich willkommen sind Bewerbungen von Menschen mit (Mehrfach-)Diskriminierungserfahrungen und marginalisierten Perspektiven. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt. Die Geschäftsstelle ist nicht rollstuhlgerecht. Es gibt einen Fahrstuhl. Der Hauseingang hat drei Stufen. Gerne kommen wir individuellen Bedarfen im Rahmen der Möglichkeiten unserer Geschäftsstelle nach.

Bitte sende Deine aussagekräftige Bewerbung in einer PDF-Datei mit Angabe des frühestmöglichen Beschäftigungsbeginns bis zum 02.03.2025 an bewerbung@schlau-nds.de. Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 12. und 14.03.2025 statt."

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Die Bewerbungsphase endet am 02.03.2025.

"Geschlecht und Sexualität sind seit jeher Gegenstand vielfältiger Prozesse der Transition und Transformation. Von vermeintlich eindeutigen Geschlechtertransitionen reichen sie bis hin zu subtilen Alltagspraktiken, die auf die Materialität des Geschlechtskörpers einwirken. Transgeschlechtliche Menschen befinden sich etwa in sozialen, körperlichen und juristi- schen Übergängen, die über eine lineare Bewegung von einem Geschlecht zu einem an- deren hinausgehen mögen. Das neue Selbstbestimmungsgesetz rückt dabei Fragen zur Ermöglichung und Begrenzung der Gestaltbarkeit und Gestaltungsmacht von Geschlecht ins Zentrum. Intergeschlechtliche Menschen hingegen wurden im frühen Kindesalter lange Zeit Zwangstransformationen ihres Geschlechtskörpers ausgesetzt. Diese zurichtenden, medizinischen Eingriffe werden erst seit 2021 auch rechtlich infrage gestellt. Gesellschaft- lich bleiben sowohl Legitimität als auch Notwendigkeit von Geschlechtsveränderungen vielfach umkämpft. (...)

Wir bitten um die Einreichung von Beitragsvorschlägen (auch über die genannten Forschungsfra- gen hinausgehend) in Form von Abstracts, (maximal eine Seite) bis zum 31.03.2025 an: brodersen@gender.uni-kiel.de, robin.saalfeld@uni-jena.de und corinna.schmechel@uni-goettingen.de"

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Die Bewerbungsphase endet am 15.03.2025.

 

"Ungleichheiten neu denken

Die Analyse des Zusammenwirkens von Geschlecht mit anderen Ungleichheitskategorien und -prozessen und deren gegenseitige Bedingtheit wird seit einiger Zeit im deutschsprachigen Kontext produktiv aufgegriffen. Der Call lädt dazu ein, theoretische und methodologische Fragestellungen intersektionaler Analysen aufzugreifen und/oder empirische Forschungsergebnisse zu präsentieren.
Herausgeberinnen sind Anna Amelina, Barbara Gruning, Ingrid Jungwirth und Catharina Peeck-Ho. Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 30. März 2025 ein!"

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Die Bewerbungsphase endet am 30.03.2025.

 

"Rethinking Inequalities

The examination of the concept of intersectionality as a theoretical approach and methodological approach as well as a power-critical instrument is productive, creative, and challenging at the same time. Against this background, we invite submissions on theoretical and methodological issues of intersectional analysis as well as on empirical research results of interdisciplinary gender studies.
Editors are Anna Amelina, Barbara Gruning, Ingrid Jungwirth, and Catharina Peeck-Ho. We cordially invite you to submit an abstract by March 30, 2024."

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The submission deadline ends on 30.03.2025.

"Seit der Begründung des Konzepts von lntersektionalität in US-amerikanischen Problematisierungen feministischer antirassistischer politischer Praxis (Crenshaw 1991; Combahee River Collective 1977), hat sich ein breites Spektrum an theoretischen Ansätzen, Debatten und unterschiedlichen Forschungspraktiken entwickelt. Die Analyse des Zusam­menwirkens von Geschlecht mit anderen Ungleichheitskategorien und -prozessen und deren gegenseitige Bedingtheit wird auch im deutschsprachigen Kontext produktiv aufgegriffen. (...)

Wir bitten um die Einreichung eines ein- bis zweiseitigen Abstracts bis zum 30. März 2025. Beiträge aus dem nicht­ deutschsprachigen Ausland können gern auch auf Englisch eingereicht werden. Bitte senden Sie Ihren Vorschlag als Word-Datei per E-Mail (Betreff: Schwerpunkt "Ungleichheiten"). Die Einladung zur Bei­tragseinreichung erfolgt im Falle einer positiven Einschätzung bis zum 14. April 2025. Der Abgabetermin des fertigen Beitrags im Umfang von max. 50.000 Zeichen inkl. Leerzeichen (Dokument mit allen zusätzlichen Angaben wie Zusammenfassungen, Fußnoten, Literaturverzeichnis und Angaben zur Person) ist der 14. September 2025."

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Die Bewerbungsphase endet am 30.03.2025.

"Der Körper bildet das performative und künstlerische Zentrum der HipHop-Kultur (Kimminich 2010; Menrath 2001). Durch ihn werden die Bilder, Diskurse, Zeichen und Symbole der global zirkulierenden, künstlerisch-kreativen (Jugend-)Kultur angeeignet und in multiplen lokalen Übersetzungsprozessen rekontextualisiert (Klein & Friedrich 2003). Erstaunlicherweise ist die körperliche Dimension der HipHop-Kultur und ihrer Praktiken in den deutschsprachigen HipHop-Studies nur marginal erforscht und wird vor allem in der Forschung zu den tänzerischen Elementen oder zur Stimme im HipHop sichtbar (Frost 2022, 2023; Singh 2022; Kautny 2009). Mit dem Sammelband "Der Körper im HipHop" wollen wir eine explizite Auseinandersetzung mit dem Körper in der deutschsprachigen HipHop-Forschung anregen. Der Call richtet sich dabei an Theoretiker_innen, Empiriker_innen und Praktiker_innen gleichermaßen. Die Inter- sowie Transdisziplinarität des Feldes der HipHop-Studies im Blick behaltend, laden wir zur Einreichung von Beiträgen unterschiedlicher Fachdisziplinen ein. Besonders willkommen sind Beiträge aus bislang im HipHop-Diskurs unterrepräsentierten Disziplinen und Forschungsfeldern, wie Tanz- & Sportwissenschaften, Körpersoziologie, Queer Theory oder auch den Disability Studies.

Die Abstracts im Umfang von ein bis max. zwei Seiten (exkl. Literaturverzeichnis höchstens 3500 Zeichen inkl. Leerzeichen) sollten Name, Fachrichtung, Position und E-Mail-Adresse der Person sowie einen vorläufigen Arbeitstitel des Beitrags enthalten. Bitte senden Sie die Abstracts als PDF bis zum 06. April 2025 an hiphopkoerper@gmail.com Eine Rückmeldung zu Ihrem Beitrag erhalten Sie bis zum 18. Mai 2025. Die fertigen Beiträge erwarten wir zum 12. Oktober 2025. Die Veröffentlichung des Bandes in der Reihe "HipHop Studies" bei Beltz Juventa ist für Frühjahr/-sommer 2026 geplant."

Weitere Informationen finden Sie hier

Die Bewerbungsphase endet am 06.04.2025.

"Across the globe, we can observe contradictory shifts in the gender order. On the one hand, there has been a shift towards greater gender liberalisation and flexibility. On the other hand, there is evidence of the persistence and re-stabilisation of gender-conservative, anti-feminist, anti-queer and anti-LGBT* structures (Arguedas-Ramirez 2024, Edström et al. 2024, Scheele/Roth/Winkel 2022, Antić/Radačić 2020, Kuhar/Paternotte 2018). In this context, the (re-)establishment of social justice - not only in relation to gender, but also connected to sexuality, race/ethnicity, class, ability, and age - is challenged. Indeed, we often observe a backlash against equality. (...)

Abstracts of approximately 600-800 words should be submitted by end of April 2025 to the following email addresses: marie.reusch@sowi.uni-giessen.de and viktoria.roesch@fb4.fra-uas.de. All submitted abstracts will be reviewed by the Guest Editors, and feedback will be shared by the end of May 2025."

Please find more information here

The submission deadline ends on 30.04.2025.

"Humboldt-Universität zu Berlin, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG)
29.9. – 2.10. 2025

Die Autumn School "HOW-TO GENDER STUDY. Methoden und Praktiken in den Gender Studies" bietet eine vertiefende Auseinandersetzung mit den methodischen Ansätzen und Herausforderungen, die in der inter- und transdisziplinären Forschungspraxis der Gender Studies von zentraler Bedeutung sind. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich die Wahl der Methode, der Forschungsgegenstand und die Forschungsfrage angemessen aufeinander beziehen."

"Die Autumn School richtet sich an Promovierende sowie fortgeschrittene Masterstudierende und bietet die Möglichkeit, ECTS-Punkte zu erwerben - jeweils 4 ECTS für Teilnahme, Vor- und Nachbereitung und spezifische Arbeitsleistungen sowie ggf. 2 ECTS für ein Portfolio.

Die Teilnahme ist auf Deutsch und Englisch möglich.

Sie bewerben sich für eine verbindliche Teilnahme an der Autumn School für eine der drei Panelreihen 1-3 mit einem Motivationsschreiben sowie für einen der vier Einzelworkshops. Nähere Informationen finden Sie hier.

Bewerbungsschluss: 15. Mai 2025"

Mehr Informationen zum CfP hier 

 

"Humboldt-Universität zu Berlin, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien
29.9. – 2.10. 2025

The autumn school “HOW-TO GENDER STUDY. Methods and Practices in Gender Studies” takes an in-depth look at the methodological approaches and challenges that are central to the trans- and interdisciplinary practice of gender studies. The choice of method, the object of research, and the research question are all related."

"The autumn school is designed for doctoral and advanced Master's students. Participants can also acquire ECTS credits – 4 ECTS credits for participation, including preparatory and follow-up work, plus 2 ECTS credits for a portfolio, if you are submitting one.

It is possible to participate in English and German.

All applications are binding. Applications must include a letter of motivation stating which one of panels 1–3 and which one of the four workshops you would like to attend. Further information is available here.

Deadline for applications: 15 May 2025"

More information on the CfP here

"Social transformation is a human aspiration that is as necessary as it is natural in modern societies. As a result, the reflections and mobilizations of both the activism of minority groups and the different approaches to transfeminism, gender, sexual diversity, antiracism, and posthumanism in recent decades tend to be guided by this demand for social change. (...)

This call is open to articles that reflect on these questions, contradictions, crossroads, and proposals as they are reflected in textuality and culture, with the goal of rethinking the site of intellectual, artistic, and feminist activist productions and how these reorient their contributions within the framework of the changes and political and social tensions that run throughout institutional knowledges in the 21st century. (...)

Articles, written in Catalan, Spanish, Galician, Basque, English, French, Italian or Portuguese, should follow the journal's style guidelines and be submitted online before September 15, 2025."

Please find more information here

The submission deadline ends on 15.09.2025.