Am 16. April 2026 kamen Interessierte aus der Diversity-, Intersektionalitäts-, sowie Frauen- und Geschlechterforschung mit Vertreter_innen vom Verlag Emerald und den Herausgeberinnen Prof. Dr. Andrea D. Bührmann und Elena Futter-Buck (beide Universität Göttingen) zu einer Online-Launch-Veranstaltung zusammen, in deren Rahmen die neue Open-Access-Zeitschrift „Diverse Societies“ (Verlag Emerald) vorgestellt wurde. „Diverse Societies“ ist eine Open-Access-Zeitschrift mit double-blind peer-reviewed-Verfahren, die sich dem wissenschaftlichen Verständnis von Diversität und Diversifizierungsprozessen widmet und sich in diesem Kontext als Forum für aktuelle Diskurse und Diskussionen versteht. Der Fokus der Zeitschrift orientiert sich, so die Herausgeberinnen, an den folgenden von den Vereinten Nationen (UN) im Rahmen der Agenda 2030 verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDG): gender equality (SDG 5) und reduced inequalities (SDG 10).

Bei „Diverse Societies“ handelt es sich um eine Gold-Open-Access-Zeitschrift. Für alle Beiträge, die bis zum 31. März 2027 eingereicht werden, entfällt die Publikationsgebühr (Article Processing Charges).

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Soziologie on Point (SoP) ist eine frei zugängliche soziologische Schriftenreihe, die seit 2026 am Fachbereich Soziologie der Universität Vechta herausgegeben wird. Als Open-Access-Publikation bündelt und fördert sie aktuelle Lehr- und Forschungsergebnisse der Soziologie. Sie richtet sich insbesondere an Soziolog_innen und Sozialwissenschaftler_innen, die sich mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen und Phänomenen befassen. Die Qualität der Beiträge wird durch ein Peer-Review-Verfahren gesichert.

 

Soziologie on Point (SoP) 1/2026: „Ländliche Räume in Niedersachsen“

In der ersten Ausgabe der Zeitschrift veröffentlicht Dr. Kim Marei Kusserow (Universität Vechta) Forschungsergebnisse zum Thema „Ländliche Räume in Niedersachsen“. „Niedersachsen ist das zweitgrößte Bundesland Deutschlands, vornehmlich ländlich geprägt und zeichnet sich durch seine landschaftliche, wirtschaftliche und strukturelle Heterogenität aus. In Hinblick auf die Bevölkerungsdichte zeigen sich dicht besiedelte Bereiche rund um Hannover und wiederum wenig bevölkerte Regionen bspw. im Emsland - wobei die Bevölkerungsentwicklungen regional ungleich verteilt sind. So sind neben erfolgreichen und wachsenden Gebieten auch ‚abgehängte', schrumpfende Gemeinden und Städte zu beobachten. Diese starke Heterogenität bringt zahlreiche Herausforderungen und Konfliktfelder mit sich – vornehmlich zum Nachteil der ländlichen Regionen. Der vorliegende Beitrag nimmt die aktuelle Situation der ländlichen Räume in den Fokus und diskutiert diese unter Bezugnahme auf erste empirische Interviewdaten einer laufenden Forschungsarbeit zu den Lebensverhältnissen in Niedersachsen“ (Zusammenfassung aus der Ankündigung). Die Zeitschrift 1/2026 steht hier zu Verfügung.