Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen

LAGEN RUNDBRIEF – Rundbrief 12/2019

mit schnellen Schritten bewegen wir uns auf das Jahresende zu. Es wird also Zeit, einen Blick zurück auf das vergangene LAGEN-Jahr zu werfen. Neben unseren kontinuierlich stattfindenden Treffen der Gemeinsamen Kommission, die aus den 12 Mitgliedseinrichtungen und der Geschäftsstelle besteht, haben sich die niedersächsischen Wissenschaftler_innen zu verschiedenen Workshops und Arbeitstagungen zusammen gefunden. So wurden durch die LAGEN u. a. mehrere Netzwerktreffen und eine Arbeitstagung (gemeinsam mit dem Gender Netz der Hochschule Hannover) zum Thema 'Gender in die Lehre' ausgerichtet. Auch das Thema 'Digitalisierung' wurde in mehreren Vernetzungsworkshops und auf unserer LAGEN-Jahrestagung, die in diesem Jahr an der Hochschule Emden-Leer stattfand, genauer unter die Geschlechterlupe genommen. Wir freuen uns besonders, dass wir in diesem Jahr zum neunten Mal den 'Interdisziplinären Niedersächsischen Doktorand_innentag Gender Studies' ausrichten konnten. Auf unserer Webseite sind nun auch die einzelnen Projekte als Poster einsehbar. Zudem finden Sie dort auch ein paar Impressionen der LAGEN-Jahresveranstaltungen.

Auch in diesem Jahr konnten wir unsere bundesweite Vernetzung voranbringen. Wir haben u. a. eine AG zum Thema 'Gender- und Diversity-Zertifikate' auf der Arbeitstagung der KEG (Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum) angeboten. Zudem tauschten sich die einzelnen Landesgeschäftsstellen der Netzwerke für Frauen- und Geschlechterforschung im Rahmen der KEG in der AG 'Regionale und nationale Netzwerke der Gender Studies' aus. 

Unsere Vernetzungsarbeit werden wir selbstverständlich auch im Jahr 2020 weiterführen. So sind wir auch wieder mit der AG Zertifikate auf der Arbeitstagung der KEG am 29. und 30. Januar 2020 in Berlin vertreten. Wir freuen uns, dass wir mit unserer Arbeitsgruppe die Tagung eröffnen dürfen. 

Dieser Rundbrief informiert Sie zudem über Neuigkeiten aus den LAGEN-Projekten, über eine neue Vernetzungsmöglichkeit in Niedersachsen, eine neue Veröffentlichung zum Gender Paygap in Niedersachsen, über kommende Veranstaltungen sowie über Calls und Ausschreibungen. Wir freuen uns weiterhin über Ihre Ankündigungen und Neuigkeiten zur Frauen- und Geschlechterforschung!

Bis wir uns im Jahr 2020 wiedersehen, wünsche ich Ihnen allen eine erholsame Jahresendzeit und einen guten Rutsch in das kommende Jahr!

Liebe Grüße

Jördis Grabow

Liebes LAGEN-Netzwerk,

in diesem Rundbrief möchte ich die Reihe "Gender und Lehre in Niedersachsen - Projekte aus den Einrichtungen" fortsetzen und Ihnen ein spannendes Gender-Lehr-Projekt des Netzwerks Geschlechter- und Diversitätsforschung der Leuphana Universität Lüneburg vorstellen. Melden Sie sich gern bei mir, wenn Sie in einer der nächsten Ausgaben ein Gender-Lehr-Projekt Ihrer Einrichtung vorstellen möchten. 

Damit möchte auch ich mich herzlich für gute Zusammenarbeit in diesem Jahr bedanken und wünsche Ihnen allen erholsame Tage und einen guten Start in das neue Jahr.

Herzliche Grüße

Friederike Apelt

apelt[at]nds-lagen.de

 

Gender und Lehre in Niedersachsen - Projekte aus den Einrichtungen

 

In 10 Minuten das Spektrum von Antifeminismus fokussieren: Wie das geht, zeigt das Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung der Leuphana Universität Lüneburg in den „10 Minuten – die den Unterschied machen“. Die Vortragsreihe im beliebten Pausenformat widmet sich in diesem Wintersemester erstmalig einem thematischen Schwerpunkt und beschäftigt sich im Rahmen von 11 Beiträgen aus aktuellem Anlass mit dem Thema „Antifeminismus? Antigenderismus? Anti – was ...?“. Die Kurzvorträge finden in der Vorlesungszeit mittwochs von 12.00 bis 12.10 Uhr statt und bieten so die Möglichkeit, einer interessierten Öffentlichkeit niederschwellig in der Mittagspause unterschiedliche Forschungsgebiete der Netzwerkmitglieder vorzustellen und Impulse und Anregungen zum Weiterdenken zu eröffnen.

Nähere Informationen finden Sie auf der Website des Leuphana-Netzwerkes Geschlechter- und Diversitätsforschung.

Zur Website

Das neue Netzwerk für Akteurinnen* aus der Musikbranche ist da! Ob Kunst, Business, Media oder Tech - von der Dirigentin*, Managerin*, Musikerin*, Produzentin*, Kamerafrau* bis zur Technikerin*. 

Allen Professionellen aus oder an der Schnittstelle zur Musikbranche soll Qualifikation, Austausch, Teilhabe, Stärkung, Schutz und Präsenz geboten werden. musicNDSwomen* ist Teil der 'Music Women* Germany', der neuen, unabhängigen Dachorganisation für die Bundesrepublik. Kernelemente bilden die bundesweite Datenbank sowie themenspezifische Workshops, Beratungsmaßnahmen und Meet-Ups. Diese werden von musicNDSwomen* angeboten.

Club Of Heroines*

Erhaltet regelmäßig fachlichen Input zu spezifischen Themen der Musikbranche. Lernt Akteurinnen* aus den Bereichen art, business, media und tech kennen. Tauscht Euch aus. Werdet aktiv - gemeinsam!

Termine: 06. Januar, 06. Mai, 06. Oktober 2020, 19.00- 21.30 Uhr

19.00-20.30 Uhr: Impulsvortrag und Austausch - Women* only 
20.30-21.30 Uhr: MusicNDSwomen* Meet-Up feat ZWAEM - Jede*r ist willkommen

Wo: Ankündigung folgt auf musikland-niedersachsen.de/netzwerk-service/musicndswomen Eintritt kostenfrei, Anmeldung erwünscht. Email mit Vorname, Nachname und Tätigkeit in der Musikbranche an klewinghaus[at]musikland-niedersachsen.de.

Mehr Informationen und aktuelle Termine: https://musikland-niedersachsen.de/netzwerk-service/musicndswomen

"Gegenstand der Untersuchung im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) waren die Leistungsbezüge in der W‐Besoldung der an staatlichen Hochschulen in Niedersachsen tätigen Professorinnen und Professoren. Auf Basis der von den Hochschulen bereitgestellten Daten für 2016 wurde ein flächendeckender Gender Pay Gap ermittelt, der sich mit wenigen Ausnahmen auf die verschiedenen Hochschularten, Fächergruppen, Besoldungsgruppen und Altersgruppen erstreckt. Besonders betroffen sind Universitäten. Der höchste Wert wurde mit 34,5 Prozent in den Sprach‐ und Kulturwissenschaften registriert. Außerdem erhalten Männer anteilig häufiger unbefristete/ruhegehaltsfähige Leistungsbezüge."

zur Studie

Die Jahrestagung des Zentrums für Geschlechterforschung (ZfG) wird unter dem Titel "Feministische Perspektiven auf Medien" am 13. und 14. Januar 2020 auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg in Hildesheim stattfinden

weitere Informationen

Datum und Ort: 13./14. Januar 2020, Kulturcampus Domäne Marienburg

Tagung des Promotionskollegs Gender Studies der Universität Vechta.

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Datum und Ort: 10./11. Februar 2020, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Gender-Kongress 2020 des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen "Please mind the gap ..." - Geschlechter(un)gerechtigkeit an Hochschulen 

weitere Informationen

Datum und Ort: 11. Februar 2020, SANAA-Gebäude, Zeche Zollverein | Essen

"An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten neu zu besetzen. Die Gleichstellungsbeauftragte der MHH unterstützt die Hochschule bei der Umsetzung des Gleichstellungsauftrags nach § 3 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG). Sie vertritt die Interessen von ca. 3.500 Studierenden sowie ca. 10.000 Beschäftigten aller Gruppen des Forschungs- und Lehr- sowie des Krankenversorgungsbereichs. Mit der Stelle ist die Leitung des Gleichstellungsbüros, die Personalverantwortung für zurzeit zwölf Mitarbeiter_innen sowie die Budgetverantwortung für zahlreiche Programme und Projekte verbunden. (…)"

weitere Informationen

Eine Bewerbung ist bis zum 15. Januar 2020 möglich. 

Im Gleichstellungsbüro ist zum 01.04.2020 die folgende Stelle als Referentin/Referent für Gleichstellung (m/w/d)(TV-L E 13, 75%) unbefristet zu besetzen.

Eine Bewerbung ist bis zum 31. Januar 2020 möglich. 

zur Stellenausschreibung

An der Universität Vechta wurden zwei Stipendien im Forschungsbereich "Bildung und Gender" sowie im Promotionskolleg "Gender Studies" ausgeschrieben. Beide Stipendien haben eine Laufzeit von sechs Monaten. 

Eine Bewerbung ist bis zum 10.01.2020 möglich.

zur Ausschreibung

"Ziel der Ausschreibung ist es, den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft zu erforschen, zu reflektieren und ggf. Gestaltungsmöglichkeiten zu diskutieren und aufzuzeigen. Gesucht werden Forschungsvorhaben aus den sozialwissenschaftlichen Disziplinen, gerne im interdisziplinären Verbund mit Disziplinen aus dem informatisch-technischen Bereich, welche Fragen der Grundlagenforschung bearbeiten, Metaanalysen durchführen und die Theoriebildung sowie den Einsatz innovativer Methoden im jeweiligen Forschungsfeld vorantreiben. Geförderte Projekte sollen neue technologische Möglichkeiten im Forschungsprozess erproben und das vielfältige, durch die Digitalisierung verfügbare Forschungsdatenmaterial aufbereiten und nutzen. Begrüßt werden außerdem Ansätze, die die Entwicklungen in Deutschland im internationalen Kontext betrachten.(...)"

zur Ausschreibung 

"Vernetzung von Doktorandinnen in der IT

Die informatica feminale Baden-Württemberg 2020 ist eine durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg geförderte Sommerhochschule für Studentinnen und Fachfrauen der Informatik mit dem diesjährigen Schwerpunkt "Künstliche Intelligenz". Im Rahmen des Conference Days der Veranstaltung am 30.07.2020 an der Uni Freiburg, bieten wir Doktorandinnen die Möglichkeit, ab 14:30 Uhr ihre Arbeit in ca. 15 Minuten zu präsentieren und geben Gelegenheit für Fragen, Austausch und Vernetzung. An diesem Tag werden verschiedene Programmpunkte geboten, z.B. Grußworte des Ministerialdirektors Ulrich Steinbach des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, eine Keynote von Christine Regitz, Aufsichtsrätin der SAP SE sowie langjähriges Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Informatik (aktuell Vizepräsidentin). Neben einem kostenlosen Lunch-Buffet gibt es eine Veranstaltungscafeteria mit Gratis-Snacks und -Getränken, in der man die Gelegenheit nutzen kann, sich mit anderen Teilnehmerinnen zu vernetzen.

Wir freuen uns, wenn Sie Interesse haben, einen Vortrag zu halten.
Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter https://scientifica.de/bildungsangebote/informatica-feminale-bw/call-for-lectures/

oder kontaktieren Sie mich gerne:

Susanne Schmidt
Netzwerk Frauen.Innovation.Technik Baden-Württemberg | www.scientifica.de
Tel. +49 7720 307-4375 | susanne.schmidt[at]hs-furtwangen.de

Mit besten Grüßen,

Susanne Schmidt

Projektkoordination & Veranstaltungsmanagement,

Netzwerk Frauen.Innovation.Technik"

"Europa an der Grenze. Demokratie und Geschlecht in Transformation?

Die Europäische Union hat in den letzten Jahren verschiedene, immer wieder als krisenhaft diskutierte Entwicklungen erlebt. Den krisenhaften Entwicklungen steht eine Stärkung der institutionellen Repräsentanz von Frauen gegenüber. Der GENDER-Heftschwerpunkt soll vor diesem Hintergrund die Situation von Frauen und Gleichstellungspolitiken in der EU thematisieren und dabei auch die explizit positiven Entwicklungen beleuchten. Herausgeberinnen sind Gudrun Hentges, Claudia Wiesner und Carola Bauschke-Urban. Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 19.01.2020 ein!"

zum Call

"Kaum ein Begriff verfügt aktuell über eine derartige Verbreitung und diskursive Offenheit wie die Digitalisierung. Unter diesem in seiner Bedeutung nicht ganz abschließend geklärten Dachbegriff vereinen sich zahlreiche technologische, politische, soziale, ökonomische, rechtliche und praktische Fragen und Szenarien, die oftmals nahtlos in Dystopien bzw. Utopien aufgehen. (…)"

zum Call for Papers

"Die nächste Fachtagung und wissenschaftliches Vernetzungstreffen der Diversity Forschenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz findet am 9 -10 Juli 2020 an der Berner Fachhochschule statt. Sie wird ergänzt durch die Diversity-Forschungswerkstatt für Promovierende in Kooperation mit der Universität Bern am 8. Juli 2020. (...) Im Rahmen der Berner Diversity & Inclusion Woche steht die Fachtagung der deutschsprachigen Diversity-Forschenden dieses Jahr unter dem Rahmenthema Soziale Nachhaltigkeit. In der Berner Diversity & Inclusion Woche kooperieren die Fachtagung der deutschsprachigen Diversity-Forschenden mit der vom 6.-8. Juli 2020 an der Universität Bern stattfindenden Equality, Diversity and Inclusion International Conference EDI und lokale Diversity & Inclusion Verantwortliche aus der Praxis. Wir freuen uns auf zahlreiche Beitragseinreichungen bis am 31. Januar 2020. Bitte leitet den Call an Interessierte weiter."

zum Call

"'Populism' is as slippery a term as the political soil it rhizomes in. During the last decade, it has been tested in political reality on numerous occasions and with varying outcomes. The distinction between right and left populisms has also become a staple in everyday academic, policy, and civil society discourses. On the left or the right, populisms often act as a bogeyman, as a threat to politics as usual, and as a sure sign that the world is, yet again, out of joint. (…)"

zum Call