Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen

wir freuen uns sehr, Ihnen nun die Programme unserer diesjährigen Jahresveranstaltungen präsentieren zu können. Der Doktorand_innentag wird am 12. November und die Jahrestagung am 13. November stattfinden. Bereits vor den beiden Veranstaltungstagen werden die Inhalte online für angemeldete Teilnehmende zur Verfügung stehen.

Das Programm zum 10. Interdisziplinären Niedersächsischen Doktorand_innentag Gender Studies finden Sie hier.

Datum und Ort: 12. November 2020, online

Das Programm der LAGEN-Jahrestagung "Geschlechterforschung in Transformation - Inhalte, Strukturen und Prozesse"
finden Sie hier.

Datum und Ort: 13. November 2020, online

Beide Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung der Leuphana Universität Lüneburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bitte melden Sie sich bis zum 02. November 2020 für die Veranstaltungen an.

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Es gibt noch mehr gute Nachrichten! Ein weiterer Band in unserer LAGEN-Publikationsreihe im Barbara Budrich Verlag ist erschienen. Der Band "Digitalisierung, Medizin, Geschlecht. Interdisziplinäre Zugänge", herausgegeben von Bärbel Miemietz, fragt danach, wie Digitalisierung, Medizin und Geschlecht miteinander verwoben sind?

Die Beiträge des Bandes beantworten diese Frage aus interdisziplinärer Perspektive und befassen sich unter anderem mit Algorithmen, Cybergewalt, Digital Literacy und künstlicher Intelligenz. Der Sammelband soll den Leser*innen über methodische, methodologische und praxisorientierte Zugänge die Komplexität der Thematik und die Dringlichkeit weiterer Forschungen näher bringen. Ausgangspunkt des Sammelbandes sind das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderte Forschungsprojekt ‚Digitale Zukunft der Medizin für Frauen‘ (DigiMedfF) sowie die im Mai 2019 ausgerichtete Fachtagung ‚Lücken im System – Digitalisierung und Geschlecht in der Medizin‘. Mit dem Buch soll ein Überblick über die Digitalisierung in der Medizin unter Einbeziehung der Geschlechterperspektive gegeben werden. Ein weiterer Fokus liegt auf den digitalen Kompetenzen in der Medizin. Der Band enthält neben Tagungsbeiträgen und den Ergebnissen des qualitativen Teilprojekts DigiMedfF auch weitere wissenschaftliche Artikel und Berichte über aktuelle Projekte sowie Programme.

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Dieser Rundbrief informiert Sie zudem über weitere Neuerscheinungen, Neuigkeiten aus der Frauen- und Geschlechterforschung, kommende Veranstaltungen sowie Calls und Ausschreibungen.

Wir freuen uns weiterhin über Ihre Ankündigungen und Neuigkeiten zur Frauen- und Geschlechterforschung!

Liebe Grüße

Jördis Grabow

Andrea D. Bührmann hat kürzlich ihr Buch "Reflexive Diversitätsforschung. Eine Einführung anhand eines Fallbeispiels" im Budrich Verlag veröffentlicht und bietet damit eine grundlegende Einführung in die wichtigen Strömungen der Diversitätsforschung.

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Judith Conrads hat ihre empirische Studie "Das Geschlecht bin ich. Vergeschlechtlichte Subjektwerdung Jugendlicher" im Springer Verlag veröffentlicht. Anhand von schulischen Geschlechter-tauschritualen zeichnet die Arbeit diskursive Mechanismen nach, durch die junge Menschen im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Ordnungen und individuellen Aushandlungen zu vergeschlechtlichten Subjekten werden.

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bukof Positionspapier: Endlich Entgeltgerechtigkeit und faire Arbeitsbedingungen in Hochschulsekretariaten

Als LAGEN unterstützen wir die Kampange "Fairnetzt Euch!" und das Postitionspapiert der bukof. Die Kampange macht auf die schwierigen Arbeitsbedingungen in Hochschulsekretariaten aufmerksam und fordert eine Veränderungen der Situation von Hochschulleitungen und Wissenschaftspolitik.

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Veranstaltungsrückschau: Gendern: Sprache (be-)trifft uns alle

"Wie können wir die Vielfalt in unserer Gesellschaft auch sprachlich abbilden? Darum ging es beim 63. Herrenhäuser Gespräch "Herrlich dämlich? Die Debatte um eine gendergerechte Sprache" am 27. August 2020. Gendersensible Sprache - für die einen ist sie eine Selbstverständlichkeit und wird als solche im täglichen Gebrauch praktiziert. Für andere ist sie dagegen eine Zumutung und sollte aus dem Alltag so weit wie möglich verbannt werden. Auf dem Podium beim Herrenhäuser Gespräch am 27. August 2020 herrschte dagegen Einigkeit darüber, dass gendergerechte Sprache dazu beitragen kann, gesellschaftliche Vielfalt sichtbarer zu machen.[...]"

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Veranstaltungen: frauenORTE Niedersachsen

Vortrag von Corinna Heins, Historikerin und Literaturwissenschaftlerin "Ada Lessing! Leben und Werk."

Datum und Ort: 06. Oktober 2020, Hannover

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Vortrag von der Historikerin Gisela Notz "Minna Faßhauer in ihrer Zeit - Revolutionäre Frauenleben".

Datum und Ort: 10. Oktober 2020, Braunschweig

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"Über Nonnen und Königinnen hinaus", Workshop zur Frauengeschichtsarbeit. In diesem Workshop erhalten Sie eine Einführung in die Frauengeschichtsarbeit als kommunales Thema. Auch wird die Initiative frauenORTE Niedersachsen vorgestellt. Im Mittelpunkt steht eine Praxiswerkstatt zum Thema "Kommunale Frauengeschichtsarbeit".

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Datum und Ort: 03. Dezember 2020, Hannover

Initiative zum Equal Care Day 2021 – Einladung zur Online-Konferenz

"Im Rahmen einer Live-Online-Konferenz am 1. Oktober ab 10 Uhr möchten wir gemeinsam in die Zukunft blicken: Wie kann der zivilgesellschaftliche Druck auf die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft wieder aufgebaut und vergrößert werden? Wo gibt es Ansatzpunkte, gute Vorbilder? Welche gemeinsamen Aktionen sind vorstellbar? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen? Welche Hilfen kann die Initiative 'Equal Care Day' anbieten?"

Datum und Ort: 01. Oktober 2020, online

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Veranstaltung "Feminists* UNITE. Feministisch für globale Gerechtigkeit"

"In Zeiten multipler Krisen verschärfen sich globale Ungleichheiten zu massiven ökonomischen und sozialen Verwerfungen. Im Windschatten der Pandemiebekämpfung werden Menschenrechte und emanzipatorische Errungenschaften eingeschränkt, Rassismus befeuert und zugleich die Klimakrise nicht wirksam bekämpft. Wir wollen in den Blick nehmen, was es jetzt für einen feministischen und global gerechten Neustart braucht.[...]“

Datum und Ort: 02. Oktober 2020, online

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Jahresveranstaltung zum geschlechtergerechten Haushalt 2020 „Wir müssen reden – über Geld. Geschlechtergerechte Haushaltspolitik im Bund umsetzen“

"Jedes Jahr beschließt der Bundestag seinen Haushalt. Die Entscheidungen, wofür die Gelder ausgegeben werden, haben unmittelbare Auswirkungen auf die gesellschaftlichen Verhältnisse und immer auch auf die Geschlechterverhältnisse. Eine geschlechtergerechte Haushaltspolitik gibt es im Bundestag aber bislang nicht. Das haben aktuell auch die Ausgaben der Corona-Konjunkturprogramme gezeigt. Deshalb widmet der DF seine Jahresveranstaltung am 27.11.2020 von ca. 11-15 Uhr dem geschlechtergerechten Bundeshaushalt. Unter dem Titel "Wir müssen reden - über Geld" werden wir mit Expert*innen und Ihnen in das Thema einführen, Vorbehalte nehmen und Voraussetzungen für die Implementierung diskutieren. Die Veranstaltung findet als Livestream statt. Das Programm folgt in Kürze."

Datum und Ort: 27.11.2020, online

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Call for Papers: Schwarze Feminismen Femina Politica Heft 2-21

"Das Schwerpunktheft interveniert in die vorhandenen Lücken und Ausblendungen. Ziel des Heftes ist es, Themen, Debatten, Positionen, Interventionen, Kämpfe und Bewe- gungen entlang eines breiten Spektrums Schwarzer feministischer Theorien aus der globalen afrikanischen Diaspora (z.B. African Feminisms and Womanisms, Afro-brasi- lianische Theorien und Aktivismen, Afro-karibische oder Afro-türkische feministische Ansätze) vorzustellen, freizulegen und bekannt(er) zu machen, damit diese mit Bezug auf die transnationale Dimension Schwarzer Feminismen thematisiert und diskutiert werden können. Dabei sollen auch die unterschiedlichen Herangehensweisen, er- kenntnistheoretischen Annahmen sowie politischen Schwerpunktsetzungen für die Analyse, Erforschung und Kritik intersektionaler gesellschaftlicher Verhältnisse deut- lich werden. Zugleich ist es uns ein Anliegen, Schwarz-feministische Ansätze, die grundlegend für kritische Gesellschaftstheorie sind, in ihren inhaltlichen Reichweiten und vielfältigen Anknüpfungspunkten innerhalb des deutschsprachigen Raums frucht- bar zu machen. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns über theoretische, empirische sowie methodologische Beiträge und solche, die diese verbinden. Willkommen sind auch Beiträge, die die politische und sozialwissenschaftliche Bedeutung von Kunst, kulturellen sowie ästhetischen Produktionen Schwarzer Feminismen verdeutlichen.[...]"

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Call for Papers: Prostitution und Sexarbeit Zeitschrift GENDER (Ausgabe 1/22)

Prostitution und Sexarbeit sind bereits lange als konfliktbehaftete Themen bekannt. Neuerdings hinzugekommen ist die Diskussion um Differenzen zwischen heterosexuellen, queeren, und trans Identitäten sowie die allgemeine Bedeutung normativer Vorstellungen von Beziehungen, Sexualität und Intimität. Als Wissensobjekt hat sich Sexarbeit/Prostitution stark diversifiziert. Der GENDER-Heftschwerpunkt will unterschiedliche disziplinäre und interdisziplinäre Zugänge sichtbar machen. Herausgeberinnen sind Nicola Behrmann, Sabine Grenz, Martin Lücke, Heike Mauer, Romana Sammern und Maria Wersig. Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 15. November 2020 ein!

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Call for Papers: Feminismen in der Sozialen Arbeit und Pädagogik Erscheinungsformen, Praktiken und Ambivalenzen

"Der geplante Sammelband verfolgt das Ziel die unterschiedlichen Feminismen im Kontext Sozialer Arbeit und Pädagogik darzustellen und ihre aktuelle Bedeutung zu diskutieren. Dabei interessieren uns die Erscheinungsformen, Praktiken und Ambivalenzen. Die Beiträge können sowohl die Ergebnisse aus empirischen Studien beinhalten als auch die Perspektive von Praktiker*innen und Fachkräften präsentieren. Wir möchten mit diesem Buchprojekt Impulse für Weiterentwicklungen diskutieren und kritische Fragen hinsichtlich der Zukunft feministischer Positionen stellen.[...]"

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Call for Papers: Rethinking Postcolonial Europe: Moving Identities, Changing Subjectivities Veranstaltung vom 10.02.2021 bis 12.02.2021, Gießen

"In light of the conference theme, the following questions can be addressed: How have practices of travel and mobility in the age of globalization altered traditional concepts of culture and identity? How can post/decolonial literatures, art, and practices imaginatively refigure (Gikandi 1991) Europe as a geographical space as well as an idea? Why is it important today to understand and acknowledge the role of marginalized communities in transforming the idea of Europe? How do past and present migration policies and other governmental practices shape the idea and geography of Europe, or rather of "multiple Europes" (Boatca 2013)? [...]"

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Stellenausschreibung: Gleichstellungsbeauftrage an der Leibniz Universität Hannover

An der Leibniz Universität ist zum 1. Juli 2021 das Amt als hauptberufliche zentrale Gleichstellungsbeauftragte (EntGr. 14 TV-L, 100%) zu besetzen.

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Eine Bewerbung ist bis zum 01. Oktober 2020 möglich.

Stellenausschreibung: Leitung der Akademie Waldschlösschen

"An der Akademie Waldschlösschen ist zum 01. März 2021 die Position des*der Vorstandsvorsitzenden / der Leitung der Akademie (m/w/d) zu besetzen. Die Akademie Waldschlösschen (AWS) ist die bedeutendste bundesweit tätige Bildungsstätte mit Schwerpunkt im LSBTIQ*-Bereich und in der Arbeit zum Thema HIV/STI. Sie bietet ein breites lebensbegleitendes Programm allgemeiner, politischer, kultureller und berufs- orientierter Bildung und ist Schnittstelle vieler Vernetzungsstrukturen. [...]"

Stellenausschreibung: Wiss. Mitarbeit

Im dreijährigen Forschungsprojekt "ELSA - Erfahrungen und Lebenslagen ungewollt Schwangerer: Angebote der Beratung und Versorgung - Vulnerable Gruppen" sind 2 WiMi-Stellen mit Promotionsmöglichkeit in einem spannenden interdisziplinären Forschungsverbund zu besetzen. Die Stellenausschreibung ist angehängt. Bewerbungsschluss ist der 18.10.2020.

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Stellenausschreibung: Aigner-Rollett-Guest Professor for Women’s and Gender Studies

The visiting professorship for the winter semester 2021/22 will deal with gender aspects in Applied Ethics. The Aigner-Rollett Visiting Professorship includes a teaching load of 6 hours per week in the field of gender studies/gender research with the focus mentioned above. Two of these hours should be in the form of a general overview lecture in the area specified above. Participation in the doctoral programme Gender Studies is also expected. The successful candidate will have demonstrated prior research engagement and expertise in gender studies with the focus mentioned above, with a record of publications and teaching experience in this area.

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