Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen

auch in diesen Jahr findet unser Interdisziplinärer Doktorand_innentag Gender Studies statt. Unterstützt werden wir in der Organisation und Durchführung vom Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg. In diesem Jahr können erstmals auch Master-Studierende mit Promotionsabsichten mit einem Poster aktiv teilnehmen.

Aufgrund der gegenwärtigen Lage haben wir entschieden die Veranstaltung online durchzuführen. Damit möchten wir sicherstellen, dass Promovierende trotz der Umstände miteinander in den Austausch treten, ihre Promotionsprojekte vorstellen können und dabei von LAGEN-Expert_innen wissenschaftliche Unterstützung erfahren.

Eine Bewerbung ist noch bis zum 07. Juni 2020 möglich.

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Datum und Ort: 12. November 2020, Online-Veranstaltung in Kooperation mit dem Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung, Leuphana Universität Lüneburg

Ich möchte Sie zudem auf die neue Webseitenrubik zur "Relevanz von Geschlecht und Vielfalt in der Forschung" der DFG hinweisen.

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Dieser Rundbrief informiert sie zudem über neue Publikationen sowie über kommende Veranstaltungen, Calls und Ausschreibungen. 

Wir freuen uns weiterhin über Ihre Ankündigungen und Neuigkeiten zur Frauen- und Geschlechterforschung!

Liebe Grüße

Jördis Grabow

Rezension LAGEN-Sammelband: Wiederherstellen – Unterbrechen – Verändern? Politiken der (Re-)Produktion

Anna Ajlani rezensiert in der ZDfm - Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management (Heft 01/2020) den dritten LAGEN Sammelband "Wiederherstellen – Unterbrechen – Verändern? Politiken der (Re‐)Produktion".

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Sammelband: Nachhaltigkeit (re)produktiv denken. Pfade kritischer sozial-ökologischer Wissenschaft

Tanja Mölders, Anja Thiem und Christine Katz haben gemeinsam den Sammelband "Nachhaltigkeit (re)produktiv denken. Pfade kritischer sozial-ökologischer Wissenschaft" im Budrich Verlag herausgegeben.

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Flyer: Gendersensible Sprache rund um die Uni - Veröffentlichung der AG gegen diskriminierendes Sprachhandeln, Universität Oldenburg

"Um an der Uni Oldenburg zu mehr Vielfalt in der Sprache beizutragen, hat die Arbeitsgruppe gegen diskriminierendes Sprachhandeln den Flyer "Gendersensible Sprache rund um die Uni" erstellt. Dieser wird vorerst in digitaler Form kostenlos auf der Homepage der AG als Download in verschiedenen Formaten zur Verfügung gestellt:"

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Broschüre: Caring in Corona - Online-Broschüre des GCG, Universität Göttingen

"Wir wollten wissen:

Was bedeutet Caring in Zeiten von Corona?

Was hat sich verändert, was ist gleich geblieben?

Was bereitet Sorgen beim Sorgen, was sind schöne Momente, was herausfordernde?

Erreicht haben uns ganz unterschiedliche Erzählungen und Bilder, die wir in einer anschaulichen Broschüre zusammengestellt haben. Wir wollen damit einen Beitrag leisten, das Füreinander-Sorgen aus seiner Unsichtbarkeit hervorzuheben und den Sorger_innen eine Stimme geben.

Danke für die sehr persönlichen Einreichungen!"

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Diverse Identität in a nutshell

"Das Studienzentrum der EKD für Genderfragen freut sich, Sie heute auf eine neue Publikation hinzuweisen: „Diverse Identität in a nutshell" zum Thema Intergeschlechtlichkeit.

Auf 16 Seiten lesen Sie kurze Beiträge aus verschiedenen Disziplinen der Wissenschaft und zusätzlich aktuelle Daten und Hintergrundinformationen. Perspektiven aus Theologie und kirchlicher Praxis werden durch juristische, soziologische und medizinisch-biologische Einsichten ergänzt. Zusätzlich gibt es ein Glossar mit Erläuterungen zu den wichtigsten Fachbegriffen."

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Video-Lecture-Serie: Transnational Feminisms in India, South Africa, Morocco

"Wie haben sich (queer-)feministische Bewegungen in nicht-westlichen Ländern entwickelt? Welche Themen bestimmen die aktuellen Diskussionen? Drei internationale Expertinnen geben Auskunft in ihren Video-Lectures und stehen anschließend bereit für Fragen und Diskussionen:"

Kommende Termine:

02. Juni 2020 (10:00 - 12:00 Uhr): Sheila Meintjes (Johannesburg/ Südafrika): Current Debates in South African Feminism

16. Juni 2020 (10:00 -12:00 Uhr): Fatima Sadiqi (Fès/ Marokko): Feminist Achievements in Morocco)

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Fachtagung: Personenstand: divers. Gleichstellung weiterdenken

"Ziel der Fachtagung ist es, die aus den Reformen des Personenstandsgesetzes (2018) erwachsenen Herausforderungen für die Gleichstellungspolitik zu diskutieren. Was bedeutet die Einführung von 'divers' als dritter Option des Geschlechtseintrags (PStG §45b), wenn Gleichstellung gesetzlich explizit als 'Gleichstellung von Männern und Frauen' formuliert ist? Wie kann Gleichstellung geschlechtliche Vielfalt und Selbstbestimmung unterstützen? Liegt hier die Chance, ein intersektionales Verständnis von Gleichstellung zu entwickeln?

Die Fachtagung wird als Hybridveranstaltung an der FernUniversität in Hagen stattfinden. Die Vorträge werden in einem Videostream live übertragen. Im Anschluss an die Vorträge gibt es in einem Live-Chat (via Adobe Connect) die Möglichkeit, mit den Referent*innen zu diskutieren. Um das Abstandsgebot in Zeiten der Corona-Krise einzuhalten, wird es vor Ort eine strikt begrenzte Teilnehmendenzahl geben. Eine Anmeldung zur Präsenzteilnahme ist leider nicht möglich."

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Datum und Ort: 25. Juni 2020, FernUniversität Hagen und online

Stellenausschreibung: Wiss. Mitarbeiter_innen, TU Berlin

"Am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung sind zwei wissenschaftliche Mitarbeiter*innen-Stellen ausgeschrieben. Es handelt sich um eine Stelle (100%) in der 2. Qualifikationsphase (Post-Doc) und eine Stelle (66,67%) in der 1. Qualifikationsphase."

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Bewerbungen sind bis zum 12. Juni 2020 möglich.

CfP: FEMINA POLITICA Feministisch Wissen schaffen - Heft 01/2021

"Methoden sind ein inneres Gerüst jeder Forschung und bestimmen in hohem Maße, welche Erkenntnisse gewonnen werden können. Kritische Wissenschaft benötigt daher immer wieder eine methodologische Reflexion darüber, gerade wenn sich Methoden und ihre Anwendungen dynamisch entwickeln. Feministische Kritik in der Politikwissenschaft hat sich auch an positivistischen Grundhaltungen und verengten Konzeptualisierungen vielfältiger Wirklichkeiten entzündet und setzt sich für die Analyse struktureller gesellschaftlicher Ungleichheiten ein. Dies schlägt sich in ihrer epistemologischen Herangehensweise an Geschlechterverhältnisse und ihre Erforschung nieder. Feministische Politikwissenschaft kann und soll an vielfältige Methoden anschließen. Die Femina Politica lanciert nach dem Heft 1/1997 "Erfahrung(en) mit Methode(n)" ein Schwerpunktheft zum Thema "Feministisch Wissen schaffen". [...]"

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Der Call endet am 31. Mai 2020.

CfP: Parteipolitik oder Neue Soziale Bewegung? Zur Durchsetzung geschlechterdemokratischer Ansprueche im 20. Jahrhundert - Call zur Tagung am 11./12. März 2021

"Das 20. Jahrhundert zeichnet sich dadurch aus, dass in ihm verschiedene Formen emanzipatorischer Politiken entwickelt, verhandelt und ausprobiert wurden. Wurde zu Beginn des Jahrhunderts (1918) das Frauenwahlrecht eingeführt und damit der Weg für die Partizipation von Frauen in den Parlamenten frei, entwickelten sich ab den 1960er Jahren alternative Politikmodelle, die als außerparlamentarische Opposition bewusst nicht mehr auf Parteien und Parlamente setzten. In beiden Fällen war es (auch) die Frauenbewegung, die mit ihren Themen, Forderungen und Theorien die Debatten in den politischen Feldern anregte. [...]"

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Eine Einreichung ist bis zum 01. Dezember 2020 möglich.

CfP: Vielfältige Familien: Elternschaft und Familie/n jenseits von Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit - Call zur Fachtagung am 04./05. März 2021, HU Berlin

"Was ist eine Familie und wenn ja, wie viele? Elternschaft, Familie und Verwandtschaft werden in vielen Arenen und historischen Epochen verhandelt: ob in Politik und Medien, Comics und Filmen, Künsten und Wissenschaften, Technologie und Medizin, im Recht oder im privaten Alltag. Neben der 'heterosexuellen Kernfamilie', die im golden age of marriage rechtlich und normativ institutionalisiert war, werden und wurden Elternschaft und Familie in diversen Konstellationen verwirklicht. Diese Pluralität findet heute teils rechtliche und gesellschaftliche Anerkennung. Zugleich werden aber Elternschaft und Familie jenseits der heterosexuellen Norm in vielen Staaten heftig bekämpft. Dabei sind die Leitbilder, Repräsentationen und gelebten Wirklichkeiten von Familie und intimen Nahbeziehungen - historisch und global gesehen - weder vorsozial noch ein für alle Mal gegeben, sondern unterliegen fortwährendem Wandel.[...]"

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Eine Einreichung ist bis zum 15.06.2020 möglich.

CfP: Antifeminismus – eine alte Ideologie und ihre Rolle in modernen Kämpfen um Gleichheit - Ad-hoc-Gruppe auf dem 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie vom 14.-25. September 2020 in Berlin

"Misogynie und Antifeminismus spielen eine zentrale Rolle in den Ideologien und Mobilisierungsversuchen antiegalitärer Akteur*innen, Netzwerke und Gruppen. In dieser Ad-Hoc-Gruppe sollen Forschungen zusammengetragen werden, welche zeitgenössische misogyne und antifeministische Erscheinungsformen und deren Verschränkungen mit anderen abwertenden und antiegalitären Ideologien untersuchen.

Die Ad-Hoc Gruppe widmet sich mit der Betrachtung von antiegalitären Ideologien dem zentralen Thema des Kongresses „Gesellschaft unter Spannung", indem sie die Abwehrkämpfe gegen eine offene, egalitäre Gesellschaft betrachtet. Antifeminismus und Misogynie nehmen hierbei als Brückennarrative eine zentrale aber bisher weitgehend unterforschte Rolle der Kämpfe gegen egalitäre Gesellschaftsentwürfe ein. Mit sich verändernden gesellschaftlichen Realitäten und Normen hin zu einer egalitäreren Gesellschaft hat sich auch der Antifeminismus gewandelt und gängige Argumentationsmuster haben sich verschoben. Heute wird nicht mehr davor gewarnt, dass das Wahlrecht für Frauen zum Verfall der patriarchal organisierten Familie führt. Vielmehr wird in einer modernisierten Form antifeministischer Argumentationen behauptet, dass die Gleichstellung der Geschlechter schon längst umgesetzt sei, mehr noch die Geschlechterordnung sich längst gedreht habe. Bestimmte Akteure wie Incels (involuntary celibate) und Männerrechtsaktivisten sehen Männer als das vom Feminismus und von Frauen unterdrückte Geschlecht, eine Ordnung gegen den Widerstand geleistet werden muss. Terroristen wie Breivik und der Attentäter von Christchurch beschreiben den Feminismus als Bewegung die „den großen Austausch" vorbereitet, da er für sinkende Geburtenraten bei weißen Frauen verantwortlich wäre. Als Brückennarrativ verbindet Antifeminismus verschiedene antiegalitäre Akteur*innen und bietet da er in seiner rhetorisch gemäßigteren Form in breiten Teilen der Gesellschaft anschlussfähig ist, einen niedrigschwelligen Zugang in die extreme Rechte. Trotz der zentralen Rolle, welche antifeministische Ideologie innerhalb rechter Weltbilder bis hin zur Legitimation von Terror spielt, werden diese oft nur Randständig behandelt.

Ziel der Ad-hoc Gruppe ist es verschiedene Forschungsansätze in einen Austausch zu bringen. Wir freuen uns über qualitative, quantitative und theoretische Arbeiten zum Thema.

Wir freuen uns über Beitragsvorschläge und die Zusendung von Abstracts (max. 500 Wörter) bis zum 24. Mai 2020 an Mara Simon (simon[at]dezim-institut.de) und Raphael Kohl (raphael.kohl[at]charite.de)."