Bärbel Miemietz, © Frank Grunwald

Expertin für linguistische Geschlechterforschung und geschlechtersensible Medizin und langjährige Gleichstellungsbeauftragte

Akademische Ausbildung und Abschlüsse

  • 1986: Promotion in Slavistik und Germanistik, Universität Bonn
  • 1980: Magister Artium in Slavistik, Phonetik und Kommunikationsforschung, Universität Bonn
  • 1973-1980: Studium der West-, Ost- und Südslavischen Philologie, Germanistik, Phonetik und Kommunikationsforschung, Universität Bonn

Beruflicher Werdegang

  • 2004-2020: Gleichstellungsbeauftragte der Medizinischen Hochschule Hannover
  • 1999-2004: Frauenbeauftragte der Universität des Saarlandes (nebenamtlich)
  • 1995-2004: Wissenschaftliche Assistentin an der Universität des Saarlandes, Fachrichtung Slavistik
  • 1994-1995: Lehrbeauftragte für Sprachwissenschaft an der Universität Basel (CH), Slavisches Seminar
  • 1994-1995: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität des Saarlandes, Fachrichtung Slavistik
  • 1993-1994: Gastprofessorin für Polonistik an der Humboldt-Universität zu Berlin, Fachbereich Fremdsprachliche Philologien
  • 1989-1993: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität des Saarlandes, Fachrichtung Slavistik
  • 1987-1989: DAAD-Lektorin für deutsche Sprache an der Universität Leningrad (UdSSR), Lehrstuhl für Germanistik
  • 1986-1987: Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache bei der Gesellschaft für berufsspezifische Ausbildung, Bildungszentrum Hamburg
  • 1982-1986: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg, Slavisches Seminar
  • 1980-1982: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bonn, Slavistisches Seminar
  • Gleichstellungsmaßnahmen für Wissenschaftlerinnen in der Hochschulmedizin (z.B. Mentoring)
  • Karriereverläufe von Frauen in der Hochschulmedizin
  • Gremienbeteiligung von Frauen in der Hochschulmedizin
  • Förderung geschlechtersensibler Medizin und Vernetzung der Akteurinnen und Akteure
  • audit familiengerechte hochschule
  • Miemietz, Bärbel mit Pidun, Ina (Hrsg.) (2020): Digitalisierung, Medizin, Geschlecht. Interdisziplinäre Zugänge. L'AGENda Bd. 6. Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich.
  • Miemietz, Bärbel mit Pidun, Ina (2020): Digitalisierte Medizin und Geschlecht - Ergebnisse aus dem Projekt DigiMedfF. In:Digitalisierung, Medizin, Geschlecht. Interdisziplinäre Zugänge. L'AGENda Bd. 6. Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich, S. 141-160.
  • Froböse, Claudia mit Miemietz, Bärbel (2017): Ein Weg am Abgrund? Berufsverläufe von Professorinnen am Beispiel eines Hochschulmedizinstandortes. In: Onnen, Corinna & Rode-Breymann, Susanne (Hg.): Zum Selbstverständnis der Gender Studies. Methoden - Methodologien - theoretische Diskussionen und empirische Übersetzungen. Verlag Barbara Budrich/Budrich UniPress, 113-132.
  • Miemietz, Bärbel (2016/2017): Warum dauert es eigentlich so lange? Der schwierige Weg von Sex und Gender in den medizinischen Mainstream. In: Katharina Stengler (Hg.): Genderperspektiven in der Medizin (GPmed). Abstractband zur Tagungsreihe an der der Universität Leipzig. Leipzig 2016/2017, S. 81-83. Zur Onlineveröffentlichung 
  • Neumann, Maria mit Meyer, Henriette; Froböse, Claudia und Miemietz, Bärbel (2017): Hoffnungen - Erwartungen - Motive. Wie starten Nachwuchswissenschaftlerinnen in ein Mentoring-Programm? Ergebnisse einer Pilotstudie aus der Hochschulmedizin. In: Onnen, Corinna & Rode-Breymann, Susanne (Hg.): Zum Selbstverständnis der Gender Studies. Methoden - Methodologien - theoretische Diskussionen und empirische Übersetzungen. Verlag Barbara Budrich/Budrich UniPress, S. 133-151.
  • Neumann, Maria mit Froböse, Claudia und Miemietz, Bärbel (2016): Auf dem Karriereweg. Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Hochschulmedizin. Personal- und Organisationsentwicklung in Einrichtungen der Lehre und Forschung. 11, 1: 22-26.
  • Miemietz, Bärbel mit Carsten Engelmann (Erstautor), Gudela Grote, Bernhard Vaske und Siegfried Geyer (2015): Weggegangen - Platz vergangen? Karriereaussichten universitären Gesundheitspersonals nach Rückkehr aus einer Elternzeit: Befragung und Beobachtungsstudie. Deutsche Medizinische Wochenschrift 2015, 140, S. e28-e35.
  • Miemietz, Bärbel unter Mitarbeit von Nino Polikashvili (Hrsg.) (2013): Medizin und Geschlecht. Perspektiven für Lehre, Forschung & Krankenversorgung. Lengerich: Pabst Science Publishers.
  • Miemietz, Bärbel mit Ljiljana Verner und Larissa Burruano (2007): Integration geschlechterspezifischer Inhalte in das Medizincurriculum. Ein Projekt zur Qualitätssteigerung der Lehre an der Medizinischen Hochschule Hannover. In: Zeitschrift für Frauenforschung & Geschlechterstudien 25/2 (Sonderheft: "Gesundheitswissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung – multidisziplinäre Projekte und Ansätze"), S. 98-110.
  • Miemietz, Bärbel unter Mitarbeit von Anne Altmeyer (Hrsg.) (2004): Blickpunkt Frauen- und Geschlechterstudien. St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag (SOPHIE: Schriftenreihe zur Frauenforschung, 18).
  • Miemietz, Bärbel (1993): Motivation zur Motion: zur Bezeichnung von Frauen durch Feminina und Maskulina im Polnischen. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang. 
  • Evaluation von Gleichstellungsmaßnahmen für Wissenschaftlerinnen an der MHH (Eigenmittel)
    Kompletterhebung unter den 176 Wissenschaftlerinnen, die von 2004 bis 2014 an den Gleichstellungsmaßnahmen (Mentoring-Programm, Habilitationsprogramm) der MHH teilgenommen haben. Datensammlung (qualitativ und quantitativ) und erste Auswertung sind abgeschlossen; eine Publikation ist in Vorbereitung.
  • 50 Jahre Professorinnen an der MHH (Projektmittel vom MWK für 2014-2015)
    Mit Expert/inn/eninterviews und biografischen Interviews soll ermittelt werden, welche förderlichen Faktoren dazu geführt haben, dass es Frauen in den 50 Jahren seit Bestehen der MHH gelungen ist, eine Spitzenkarriere in der Hochschulmedizin zu machen, und welche Aspekte eine Karriereentwicklung möglicherweise behindern.
  • Gender (& Diversity) in der Medizin (zusammen mit Corinna Onnen, Vechta, Projektmittel vom MWK für 2015
    Mit biografischen Interviews soll geklärt werden, wie Oberärztinnen in der Hochschulmedizin ihren Karrierestatus und ihre Karriereentwicklung beurteilen. Förderliche und hemmende Faktoren sollen identifiziert und in einen größeren Projektantrag eingespeist werden.

 

 

  • Digitale Zukunft der Medizin für Frauen (DigiMedfF) (2018-2020)
    DigiMedfF ist ein vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördertes Forschungsprojekt. Zentral ist eine Interviewstudie mit Expert_innen, die in eine Publikation münden wird und Grundlage für eine quantitative Studie sein soll. Im Mai 2019 fand eine Tagung statt. Ein Sammelband, in dem die Projektergebnisse, Tagungsbeiträge und weitere themenverwandte Artikel veröffentlicht werden, soll im Sommer 2020 erscheinen.

 

 

  • 2008 - 2017 Sprecherin der Kommission Gleichstellung an Medizinischen Fakultäten und Universitätsklinika der BuKoF (Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen)