Porträt Michaela Deininger

Spatial Analyst bei gruppe F – Freiraum für alle, Berlin - Bereich: Landschaftsplanung und Konzepte

Kontakt:

E-Mail: Romualdo.Deininger[at]gmx.de

 


  • Seit 06/2021 Spatial Analyst bei gruppe F – Freiraum für alle, Berlin Bereich: Landschaftsplanung und Konzepte Schwerpunkte: Klimawandel-Anpassung, Umweltgerechtigkeit, GIS-Anwendungen
  • 02/2020 – 05/2021 Big Data Analysis mit Zusatzqualifikationen in Sql und Python Träger: alfatraining Bildungszentrum, Eduard-Schopf-Allee 1a, 28217 Bremen
  • 11/2020 – 02/2021 3D- und Spatial Analysis mit ArcGIS Träger: alfatraining Bildungszentrum, Rhabanusstraße 3, 55118 Mainz
  • Seit 01/2018 Akademischen Qualifizierung (Promotion) Arbeitstitel: „‚Wildnis‘ als schützenswerte ‚Natur‘? – Queere und Dekoloniale Perspektiven auf Naturschutz in Nationalparks ‚alter Wildnis‘“
  • 02/2017 – 02/2020 Wissenschaftliche*r Mitarbeiter:in an der Universität Hannover, Fakultät für Architektur und Landschaft Forschungsprojekt „Caring for natures? Geschlechterperspektiven auf (Vor)Sorge im Umgang mit 'Natur/en“ im Rahmen des Forschungsförderprogramms “Geschlecht – Macht – Wissen. Genderforschung in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK)
  • 03/2016 – 06/2016 Selbstständigkeit (Ocean Office) 2 Dienstleistungen: Darstellung, Analyse und Verarbeitung von Fernerkundungsdaten mit ArcGIS, QGIS und R Auftraggeber: Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Bremerhaven
  • 10/2012 – 09/2015 Internationaler Elite-Masterstudiengang Global Change Ecology (M.Sc.), Universität Bayreuth Schwerpunkte: Ökologie, Naturschutz, Klima(-wandel), Ökosystemfunktionen und - leistungen, räumliche Analysen mit ArcGIS, OS GIS und R Masterarbeit am Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Bremerhaven Titel: “Mapping and Assessing Ecosystem Services provided by the Weddell Sea Area” (Spatial Analysis mit ArcGIS, QGIS und R) Abschlussnote: 1.4
  • 09/2014 – 04/2015 Wissenschaftliche Hilfskraft am Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Bremerhaven Sektion: Funktionelle Ökologie Arbeitsgruppe: Ausarbeitung eines Vorschlags zur Ausweisung eines marinen CCAMLR Schutzgebiets im Weddellmeer (Antarktis) Aufgaben: Mitorganisation (inter-) nationaler Fachtagungen zu dem Schutzgebiet Darstellung, Analyse und Verarbeitung von Fernerkundungsdaten Erstellung thematischer Karten mit ArcGIS, QGIS und R
  • 07/2014 – 08/2014 Praktikum am Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau Fachbereich: Meeresschutz Aufgaben: Inhaltliche Ausarbeitung einer Broschüre zu Klimawandel, marinen Ökosystemen und dem Zusammenhang zwischen Meeresschutz und Klimaschutz
  • 02/2014 – 09/2014 Wissenschaftliche Hilfskraft von Prof. Dr. Thomas Koellner, Universität Bayreuth Lehrstuhl: Ökosystemdienstleistungen Aufgaben: Textlektorat und Formatierung wissenschaftlicher Publikationen
  • 07/2013 – 09/2013 Praktikum am Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Bremerhaven Sektion: Funktionelle Ökologie Aufgaben: Hochaufgelöste Rekonstruktion historischer Umweltbedingungen anhand von Muschelschalen (Arctica islandica), Mitorganisation einer nationaler Fachtagung zu dem marinen CCAMLR Schutzgebiet
  • 10/2007 – 07/2012 Staatsexamen und Magister Studium Europalehramt an Realschulen (M.A.), Pädagogische Hochschule Karlsruhe Hauptfächer: Anglistik, Geographie Nebenfächer: Germanistik, Erziehungswissenschaften, Europastudien, Psychologie, Soziologie Abschlussnote: 1.4 (bestanden mit Auszeichnung)
  • 09/2010 – 04/2011 Wissenschaftliche Hilfskraft von Prof. Dr. Nadja Gernalzick, Pädagogische Hochschule Karlsruhe Lehrstuhl: Englisch Aufgaben: Erstellung und Beschaffung von Bibliographien und Literaturlisten Organisatorische und technische Vorbereitung und Durchführung des Lehr- und Forschungsbetriebes
  • 2007 Hennepin Technical College, Minnesota Studienbereiche: Amerikanische Kultur, Sprache und Geschichte
  • Naturschutz
  • Klima(-wandel)
  • Ökosystemfunktionen und -leistungen
  • räumliche Analysen
  • Deininger, M. (2020): ‚Wildnis‘ als ‚schützenswerte Natur‘? Queertheoretische Perspektiven auf Naturverständnisse in der ‚alten Wildnis‘ In: Hofmeister, Sabine & Mölders, Tanja (Hrsg.): Caring for Nature/s? Dilemmata feministischer Positionierungen zwischen Sorge und Herrschaftsverhältnissen. Opladen: Budrich.
  • Hofmeister, S., Mölders, T., Deininger, M. & Kapitza, K. (2019): Für welche ‚Natur/en‘ sorgen wir? Kritisch feministische Perspektiven auf aktuelle Care-Debatten im sozial-ökologischen Kontext, GENDER - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 1-2019, S. 125-139.Deininger, M. with Koellner, T., Brey, T. and Teschke, K., (2016): Towards Mapping and Assessing Antarctic Marine Ecosystem Services - the Weddell Sea Case Study. Ecosystem Services, 22, 174-192. Doi: 10.1016/j.ecoser.2016.11.001
  • Deininger, M. with Teschke, K. , Pehlke, H. , Jerosch, K. and Brey, T., (2016): Scientific background document in support of the development of a CCAMLR MPA in the Weddell Sea (Antarctica) - Version 2016 -Part C: Data analysis and MPA scenario development- , [Miscellaneous]
  • Deininger M. with Teschke, K., Pehlke, H., Douglass, L., and Brey, T., (2015): Scientific background document in support of the development of a CCAMLR MPA in the Weddell Sea (Antarctica) - Version 2015 - Part C: Data analysis and MPA scenario development.
  • Caring for natures? Geschlechterperspektiven auf (Vor)Sorge im Umgang mit 'Natur/en'

Abstract: Care'/'Fürsorge' stellt ein aktuell viel beachtetes Thema der Geschlechterforschung dar. Das Forschungsvorhaben setzt an den theoretischen und gegenstandsbezogenen 'blinden Flecken' der Care-Debatten an. Es wird der Frage nachgegangen, ob und wie die vornehmlich sozialwissenschaftlichen Zugänge zu 'Care', die auf die Analyse von Mensch-Mensch-Beziehungen ausgerichtet sind, eine Erweiterung auf den Gegenstandbereich 'Natur/en' ermöglichen. Mit diesem Erkenntnisinteresse wird zugleich das Forschungs- und Politikfeld Nachhaltige Entwicklung adressiert. Dieses folgt einer normativen Orientierung, die die (Vor)Sorge um Menschen und 'Natur' zu verbinden sucht. Die damit vorgenommene Perspektiverweiterung von 'Sorge' auf 'Vorsorge' bildet einen zentralen Zugang im Forschungsvorhaben: Indem das Naturschutzkonzept Prozessschutz am Beispiel "alte Wildnis" (TP1, Hannover) und "neue Wildnis" (TP2, Lüneburg) empirisch untersucht wird, werden solche Handlungsorientierungen und Praktiken im Umgang mit 'Natur/en' analysiert, in welche die Zukunftsorientierung bereits eingeschrieben scheint. Die Fallstudien, die jeweils auf zwei Schutzgebiete bezogen sind, werden durch eine wissenschaftstheoretische und -kritische Analyse begleitet (diversu e. V.). Es ist das Ziel des Vorhabens, macht- und herrschaftskritische Perspektiven der Geschlechterforschung auf Debatten zu 'Care'/'Fürsorge' um ein Konzept der Vorsorge für naturbezogene Handlungsbereiche zu erweitern.

Das Projekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) im Programm Geschlecht - Macht - Wissen gefördert

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