Porträt Michaela Deininger

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Universität Hannover, Fakultät für Architektur und Landschaftsplanung

Kontakt:

gender_archland
Herrenhäuserstr. 8
30419 Hannover
Tel.: (+49)-(0)511-762-14635

 


  •  03/2016 - 09/2016 Gründung und Leitung von Ocean Office:
    - Umweltberatung
    - Darstellung, Analyse und Verarbeitung von Fernerkundungsdaten
    - Erstellung thematischer Karten
  • 09/2014 - 04/2015 Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI)
  • Naturschutz
  • Klima(-wandel)
  • Ökosystemfunktionen und -leistungen
  • räumliche Analysen
  • Deininger, M. with Koellner, T., Brey, T. and Teschke, K., (2016): Towards Mapping and Assessing Antarctic Marine Ecosystem Services - the Weddell Sea Case Study. Ecosystem Services, 22, 174-192. Doi: 10.1016/j.ecoser.2016.11.001
  • Deininger, M. with Teschke, K. , Pehlke, H. , Jerosch, K. and Brey, T., (2016): Scientific background document in support of the development of a CCAMLR MPA in the Weddell Sea (Antarctica) - Version 2016 -Part C: Data analysis and MPA scenario development- , [Miscellaneous]
  • Deininger M. with Teschke, K., Pehlke, H., Douglass, L., and Brey, T., (2015): Scientific background document in support of the development of a CCAMLR MPA in the Weddell Sea (Antarctica) - Version 2015 - Part C: Data analysis and MPA scenario development.
  • Caring for natures? Geschlechterperspektiven auf (Vor)Sorge im Umgang mit 'Natur/en'

Abstract: Care'/'Fürsorge' stellt ein aktuell viel beachtetes Thema der Geschlechterforschung dar. Das Forschungsvorhaben setzt an den theoretischen und gegenstandsbezogenen 'blinden Flecken' der Care-Debatten an. Es wird der Frage nachgegangen, ob und wie die vornehmlich sozialwissenschaftlichen Zugänge zu 'Care', die auf die Analyse von Mensch-Mensch-Beziehungen ausgerichtet sind, eine Erweiterung auf den Gegenstandbereich 'Natur/en' ermöglichen. Mit diesem Erkenntnisinteresse wird zugleich das Forschungs- und Politikfeld Nachhaltige Entwicklung adressiert. Dieses folgt einer normativen Orientierung, die die (Vor)Sorge um Menschen und 'Natur' zu verbinden sucht. Die damit vorgenommene Perspektiverweiterung von 'Sorge' auf 'Vorsorge' bildet einen zentralen Zugang im Forschungsvorhaben: Indem das Naturschutzkonzept Prozessschutz am Beispiel "alte Wildnis" (TP1, Hannover) und "neue Wildnis" (TP2, Lüneburg) empirisch untersucht wird, werden solche Handlungsorientierungen und Praktiken im Umgang mit 'Natur/en' analysiert, in welche die Zukunftsorientierung bereits eingeschrieben scheint. Die Fallstudien, die jeweils auf zwei Schutzgebiete bezogen sind, werden durch eine wissenschaftstheoretische und -kritische Analyse begleitet (diversu e. V.). Es ist das Ziel des Vorhabens, macht- und herrschaftskritische Perspektiven der Geschlechterforschung auf Debatten zu 'Care'/'Fürsorge' um ein Konzept der Vorsorge für naturbezogene Handlungsbereiche zu erweitern.

Das Projekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) im Programm Geschlecht - Macht - Wissen gefördert

  • LAGEN