Konstanze Hanitzsch

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen und Forschungskoordinatorin des Göttinger Centrums für Geschlechterforschung (GCG)

Kontakt:

Georg-August-Universität Göttingen
Göttinger Centrum für Geschlechterforschung (GCG)
Platz der Göttinger Sieben 1, 37073 Göttingen
Tel.: 49-(0)551-39 10937
E-Mail: konstanze.hanitzsch[at]zentr.uni-goettingen.de

  • seit Mai 2015: Forschungskoordinatorin des Göttinger Centrums für Geschlechterforschung (GCG) 
  • seit April 2015: Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Studienfachs Geschlechterforschung, Georg-August-Universität Göttingen
  • 2009 - 2015: Lehraufträge an der Humboldt-Universität zu Berlin, am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterstudien der Universität Greifswald und an der Georg-August-Universität Göttingen
  • 2013 - 2014: Mitarbeit an der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen
  • 2012: Mitarbeit an der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
  • 2011: Promotion an der Philosophischen Fakultät III der Humboldt-Universität zu Berlin, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien mit der Dissertation "Deutsche Scham". Zur Bedeutung von Scham und Gender bei der (Re-)Konstruktion des Selbst- und Elternbildes in Texten und Dokumentarfilmen von Nachkommen nationalsozialistischer Täter und Täterinnen (Buchtitel Deutsche Scham. Gender. Medien. 'Täterkinder'. Eine Analyse der Auseinandersetzungen von Niklas Frank, Beate Niemann und Malte Ludin (Gutachterinnen: Prof. Dr. Inge Stephan, PD Dr. Gabriele Dietze)
  • 2010: Promotionsstipendiatin der Kommission für Frauenförderung der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2009 - 2012: Kollegiatin am "Kollegium Jüdische Studien" der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2006 - 2009: Promotionsstipendiatin des DFG-Graduiertenkollegs "Geschlecht als Wissenskategorie" an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1998 - 2006: Studium der Neueren deutschen Literatur und der Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1996 - 1998: Studium der Neueren und Älteren deutschen Literatur und der Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • (Nationalsozialistische) Täter_innenschaft (und deutsches Familiengedächtnis)
  • Psychoanalytische Theorien, feministische Adaptionen
  • Subjektkonstitutionen, Gender und Affekt (Emotion)
  • Literatur- und kulturwissenschaftliche Genderforschung

Monographien

  • Hanitzsch, Konstanze (2013): Deutsche Scham. Gender. Medien. "Täterkinder". Eine Analyse der Auseinandersetzungen von Niklas Frank, Beate Niemann und Malte Ludin. Metropol Verlag, Berlin.

Herausgegebene Bücher

  • Hanitzsch, Konstanze mit Maja Figge und Nadine Teuber (2010): Scham und Schuld. Geschlechter(sub)texte der Shoah. Bielefeld: transcript.
  • Hanitzsch, Konstanze mit Ute Frietsch, Jennifer John und Beatrice Michaelis (2008): Geschlecht als Tabu. Orte, Dynamiken und Funktionen der De/Thematisierung von Geschlecht. Bielefeld: transcript.

Aufsätze

  • Hanitzsch, Konstanze (2014): 'Doing Generation' im Dokumentarfilm. Zwischen Scham und Schuldabwehr – Malte Ludins "2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß". In: Jan Süselbeck [Hrsg.]: Familiengefühle. Generationengeschichte und NS-Erinnerung in den Medien. Berlin: Verbrecher Verlag.
  • Hanitzsch, Konstanze mit Anette Dietrich (2012) Pornografie als Metapher des Nationalsozialismus? –
    (Re-)Produktionen sexualisierter Deutungsmuster. In: Claudia Bruns, Arsal Dardan, Anette Dietrich [Hrsg.]: 'Welchen der Steine Du hebst...' Filmische Erinnerung an den Holocaust. Berlin: Bertz & Fischer, S. 219-231.
  • Hanitzsch, Konstanze (2008): Der Inzest als Symptom der Shoah: Zur Wiederkehr des Verdrängten in Max Frischs 'Homo faber' und Ingeborg Bachmanns 'Malina'. In: Ute Frietsch, Konstanze Hanitzsch, Jennifer John und Beatrice Michaelis [Hrsg.]: Geschlecht als Tabu. Orte, Dynamiken und Funktionen der De/Thematisierung von Geschlecht. Bielefeld: transcript, S. 155-170.
  • Hanitzsch, Konstanze (2007): La féminisation en tant que fonction de déni de la culpabilité et de sacrifice de soi dans le discours littéraire d’après-guerre. Online-Publikation der Auschwitz Foundation (siehe: http://www.auschwitz.be/images/_inedits/hanitzsch_fr.pdf. Auch auf Deutsch unter dem Titel: Feminisierung als Funktion der Schuldabwehr und Selbsteinopferung im literarischen Nachkriegsdiskurs, siehe: http://www.auschwitz.be/images/_inedits/hanitzsch_de.pdf,14.03.2014).

Kommentar

Online-Artikel

Rezensionen

  • Hanitzsch, Konstanze (2015): Juliane Beer: "Frau Doktor E. liebt die Abendsonne" – Promethea deutscher (Familien-)Zustände – Juliane Beers neue Romanheldin bringt Licht in dunkle Verhältnisse. Online auf dieser Seite (20.04.2015) 
  • Gender | Queer e.V.
  • Internationaler Freundeskreis der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück