Gender auf der Bühne ist eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe, die unterschiedliche Perspektiven der Kategorie Gender in Aufführungskontexten in den Blick nimmt. Künstlerische Darbietung, wissenschaftliche Reflexion und theoretischer Diskurs verbinden sich in Konzerten, Vorträgen, Diskussionen, Schauspiel und Workshops.

Zur Veranstaltungsreihe im WS 2017/2018

Im zweiten Fachgespräch Geschlechterforschung werden Beispiele der Geschlechterforschung aus dem Bereich Sport und Mathematik vorgestellt.

Prof. Dr. Nicola Oswald, Gastprofessorin für Gender und Diversity an der Fakultät für Mathematik und Physik, Leibniz Universität Hannover: "Der Mathematikerin - Über die Macht weicher Einflussfaktoren auf Karrierewege von Wissenschaftlerinnen."

Prof. Dr. Sandra Günter, Professorin und Leitung des Arbeitsbereichs Sport und Gesellschaft, Institut für Sportwissenschaften, Leibniz Universität Hannover: "Männlicher Widerwille gegen weibische Weichlichkeit" (GutsMuths (1793) 1893, 26). Historische und gegenwärtige Männlichkeitskonstruktionen im Sport.

Ort und Datum: Leibniz-Haus (Holzmarkt 4, 30159 Hannover), 26. Oktober 2017, 18:00 - 20:00 Uhr)

Um Anmeldung wird gebeten: info[at]chancenvielfalt.uni-hannover.de Stichwort: Fachgespräch

Vorträge, Debatten und Diskussionen um und über den feministischen Materialismus

Der feministische Materialismus wurde vor nicht allzu langer Zeit als „neu" ausgerufen. Schnell wurde diese Founding Gesture als nicht zutreffend kritisiert (Ahmed 2008). Mit Karen Barad und Donna Haraway repräsentiert der feministische Materialismus eine materiell-diskursive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die Biologie, Physik, Kunst, Literatur, Kulturwissenschaft und Sozialwissenschaft miteinander in Beziehung setzen. Kurz: Die Grenzen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften werden bewusst überschritten und Theorien und Methoden diesseits und jenseits der unterschiedlichen Fachdisziplinen genutzt, um gesellschaftskritische Gender Studies zu betreiben.

Die Vortragsreihe „Die unendliche Zirkulation des Wissens" variiert den Titel des Mervebandes „Die Unendliche Zirkulation des Begehrens", eine Sammlung von Interviews mit Hélène Cixous'. Der Titel möchte sowohl auf die feministische Geschichte des Materialismus hindeuten als auch auf die Verbindung des sogenannten „neuen" Materialismus mit dem Poststrukturalismus.

Informationen zu Daten und Ort entnehmen Sie bitte dem Link:

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Das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) lädt ein zum Austausch über kleinere und größere Projekte. Alle, die im Bereich der Gender und Queer Studies studieren, forschen und lehren, können sich und ihre Forschungsprojekte einem interdisziplinären Publikum vorstellen. Wir möchten über Instituts- und Universitätsgrenzen miteinander ins Gespräch kommen. Besonders freuen wir uns über Beiträge zu 
- Aktuelle Themen: Gender wo brennt es?
- Gender in MINT
- Vergeschlechtlichung von Migration und Flucht
Aber auch andere Beiträge sind willkommen, von der Bachelorarbeit bis zum PostDoc-Projekt, auch Gruppenprojekte und Projektskizzen dürfen gerne vorgestellt werden!
Wir bitten um die Einsendung von Abstracts (max. 1 Seite) für einen 20-minütigen Vortrag oder eine Posterpräsentation bis zum 27. Oktober 2017 an: zfg[at]uni-oldenburg.de

in Kooperation mit:
Veranstaltungsreihe zum 10-jährigen Jubiläum der Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen

Datum und Ort: 01.12.2017, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Vortrag von Prof. Dr. Hubert Knoblauch, Technische Universität Berlin: "Die kommunikative Konstruktion der Transzendenz"

In der Tagung wird Transzendenz als ein Schlüsselkonzept der Sozialphänomenologie für empirische Forschungsprojekte fruchtbar gemacht. Die Rahmung dient dazu, beobachtbare Praktiken und Diskurse als gesellschaftliche Integrationsprozesse zu perspektivieren. Der Vortrag "Die kommunikative Konstruktion der Transzendenz" von Prof. Dr. Knoblauch bildet den gemeinsamen theoretischen Ausgangspunkt, um dann empirisches Material aus Promotionsprojekten in Gestalt eines World-Caés zu bearbeiten. Dieses Format sieht die Beschäftigung mit unterschiedlichen Fragestellungen in drei rotierenden Diskussionszirkeln von, so dass alle Themenbereiche von allen Partizipierenden bearbeitet werden. Für das Gelingen des Austausches wünschen wir uns themeninteressierte und aktive Teilnehmer_innen.

Datum und Ort: Freitag, 30.06.2017

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Sommersymposium des Göttinger Centrums für Geschlechterforschung

The Göttingen Centre for Gender Studies (GCG) invites to the 2017 Summer Symposium "Reconsidering gender-based violence in the context of displacement and migration", held at the University of Göttingen, 6-7th July. Gender-based violence has been a critical part of the project of feminism. While grassroots activism played a key role in raising consciousness and mobilising support and resources to challenge violence against women and other vulnerable groups, recent processes of displacement and international migration have lead to an intricate collusion between anti-violence activism and state agendas of border control and migration management. This symposium will reconsider gender-based violence in the context of displacement and international migration across different regional and cultural contexts. Central to our analysis of gender-based violence will be to caution against reproducing stereotypes of victimhood and marginalisation. Instead, we are interested in exploring the role of power in different forms of gender violence, as well as scrutinising the complex inequalities that form the basis of victims' lives through an intersectional approach to gender violence. We contend that gender violence must be considered, firstly, in the context of governance structures and border regimes that produce exclusion and vulnerability, and secondly, in conjunction with discourses about migrants and refugees that are gendered, classed and racialised, as well entwined with global inequalities of power. Regarding the definitions and meanings of violence as discursively produced by societies and representing sites of continuous struggle, we also want to examine the changes of understandings and cultural codifications of gender violence in the context of human mobility. Among other topics, we will discuss the following: 1) state violence and the violent effects of border regimes, 2) masculinities and gender violence, 3) violence against LGBT populations and displacement, 4) processes of institutionalisation and professionalisation of violence in transit migration, 5) culturalisation and instrumentalisation of gender violence in policy-making contexts.

The Summer Symposium 2017 is convened by the Guest Professors of the Network Gender and Migration@Lower Saxony Zeynep Kivilcim kivilcimzeynep@gmail.com and Susanne Hofmann .

Talks and discussions will be in English. The registration form for this event can be downloaded from the Göttingen Centre for Gender Studies website.

Please email your completed registration form to info@gcg.uni-goettingen.de by 30th June 2017.

Ort und Datum:  Paulinerkirche (Historisches Gebäude)/Vortragsraum, Papendiek 14, 37073 Göttingen 6.-7. Juli 2017

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Vom 12. bis 14. September findet das Diversity-Netzwerktreffen D-A-CH 2017 "Intersektionalitätsperspektiven in der Diversitätsforschung" an der Georg-Augsut-Universität Göttingen statt.

Ort und Datum: Oeconomicum und vereinzelt im Theologicum des Zentralcampus (Geisteswissenschaftliches Zentrum) der Georg-August-Universität Göttingen, 12.-14. September 2017

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Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin Marica Bodrožić erhält für ihr bisheriges Romanwerk den Preis der Ricarda Huch Poetikdozentur 2017. Der Preis wird von der Stadt Braunschweig, der Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften der Technischen Universität Carolo Wilhelmina Braunschweig und dem Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte an der Technischen Universität Braunschweig in Kooperation mit dem Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG) gestiftet.

Datum: Die Verleihung des Preises an Marica Bodrožić sowie der Auftakt zu den öffentlich zugänglichen Vorlesungen erfolgt am 15. Juni 2017 an der Technischen Universität Braunschweig um 18:30 Uhr. Weitere Vorlesungen finden am 22. und 29. Juni sowie am 6. und 13. Juli 2017, jeweils 18:30 bis 20:00 Uhr statt.
Ort: Technische Universität Braunschweig, Neuer Senatsaal (1. OG), Pockelsstr. 4, 38106 Braunschweig.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Nähere Informationen werden bis März nächsten Jahres hier eingestellt.

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Das Netzwerk für Geschlechter- und Diversitätsforschung der Leuphana Universität Lüneburg organisiert im Sommersemester 2017 die Veranstaltungsreihe zum Thema "Work, Gender and Social Reproduction".

zum Programm

Under the neoconservative regime as well as in the context of refugee politics, not only gender regimes in Turkey have changed, but in the state of emergency also the opportunities for academic research and analysis of current developments. Critical scholars are dismissed or forced to retire, especially if they signed the petition of "Academics for Peace".

How do critical scholars in the field of Gender Studies act within this circumstances? How is the current situation of Gender Studies Departments, Gender Studies students and scholars at universities in Ankara or Istanbul? And what kind of support is needed, what is possible?

We will discuss with Turkish scholars, including professors, Ph D-candidates and students, two main topics:

* Gender Studies Departments under the State of Emergency

* Transformations of Gender Regimes in Turkey

Additionally, research projects and other activities will be presented.

The conference is organized by the Centre for Interdisciplinary Women's and Gender Studies Research (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) in cooperation with the Goettinger Centre for Gender Studies; Network Gender and Migration @ Niedersachsen.

* Registrations: please send an email to zfg[at]uni-oldenburg.de

The language of presentations and discussions will be English. Please contact us as soon as possible if you would like translation into Turkish or German. We will seek to make appropriate arrangements.

+++The conference is part of the series "Focus on ... contemporary hotspots", Centre for interdisziplinary Women's and Gender Studies Research (ZFG) Carl von Ossietzky Universität Oldenburg +++

Datum und Ort: 21.06.2017, 12.30 bis 19 h, Schlaues Haus (Schloßplatz 16), D-Oldenburg

Plakat

Programm

Dienstags um 6: Vortragsreihe der Fakultät Architektur und Landschaft:
Prof. Dr. Mary Pepchinski, Wissenschaftliche Leitung der Ausstellung "Frau_Architekt"
am D.A.M. Frankfurt

Datum und Ort: 27. Juni 2017, 18 Uhr, gender_archland, Leibniz Universität Hannover

Nähere Informationen folgen in Kürze.

Dienstags um 6 - Vortragsreihe der Fakultät Architektur und Landschaft:
Sonja Dümpelmann, Harvard University: "Herausforderung und Chance: Landschaftsarchitektinnen 1930 - 1970"

Datum und Ort: 13. Juni 2017, 18 Uhr, gender_archland, Leibniz Universität Hannover

more information t.b.a.

Im Rahmen der Ringvorlesung "Immer ungleicher? Sozialwissenschaftliche Beiträge zu einer aktuellen Debatte" lädt das Institut für Sozialwissenschaften in Kooperation mit der Forschungsstelle Geschlechterforschung an der Universität Osnabrück recht herzlich zu folgendem Vortrag ein:

Birgit Riegraf (Universität Paderborn): Neue Unübersichtlichkeiten in den Geschlechterarrangements. Über das Verhältnis von Wandel, Beharrung und (Re)Traditionalisierung

Gegenwärtig stehen Anzeichen für einen Bruch mit überkommenen Weiblichkeits- und Männlichkeitskonzeptionen neben Hinweisen auf (Re)Traditionalisierungstendenzen. Der Vortrag nimmt diese zum Teil gegenläufigen gesellschaftlichen Entwicklungen auf und geht der Frage nach, wie diese Entwicklungen einzuschätzen sind.
Prof. Dr. Birgit Riegraf ist Professorin für Allgemeine Soziologie an der Fakultät für Kulturwissenschaften und zudem Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Qualitätsmanagement der Universität Paderborn. Sie forscht u.a. zu sich wandelnden Geschlechterverhältnissen, zu Care-Arbeit und zu Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen. Sie gehört dem Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung Nordrhein-Westfalen an und war Sprecherin der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Datum und Ort: Mittwoch, den 31. Mai 2017, 18-20 Uhr, Universität Osnabrück, Seminarstraße 20, Raum 15/128

An der Fakultät für Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik der Hochschule Hannover findet erneut ein "Queerer Tag" statt, an dem Vielfalt gemeinsam mit allen Fakultäten der Hochschule gefeiert wird. Es wird einen Fachvortrag, Vorstellungen von Initiativen der Hochschule Hannover, einen Film und einen Workshop geben. Im Zentrum des Interesses stehen diesmal Handlungsmöglichkeiten und Veränderungsvorschläge zur Gestaltung einer trans*gerechten Hochschule.

Datum und Ort: 30.05.2017, 11:00 bis 18:00 Uhr, Hochschule Hannover (Campus Linden, Aula, Ricklinger Stadtweg 120)

 

 

Präsentation der geförderten Projekte im Programm "Geschlecht - Macht - Wissen" des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur:
Programm:

  • Prof. Dr. phil. Gabriele Diewald: "Geschlechtergerechte Sprache in Theorie und Praxis. Studie zur aktuellen Situation aus linguistischer, phoniatrisch-psycholinguistischer und juristischer Perspektive."
  • Prof. Dr. rer. soc. Tanja Mölders: "Caring for natures? Geschlechterperspektiven auf (Vor)Sorge im Umgang mit Natur/en"
  • Herr Dr. David Schnieders vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur wird einleitende Begrüßungsworte sprechen.

Anmeldung unter info[at]chancenvielfalt.uni-hannover.de , Stichwort: Genderforschung
Datum und Ort: 27. April 2017, 18:00 - 20:00 im Leibniz Haus, Holzmarkt 4, 30159 Hannover

Zum Programm

Zur Inszenierung von Hans Werner Henzes "Die Englischen Katze" in der Staatsoper Hannover lädt das Forschungszentrum Musik und Gender zum interdisziplinären Symposium "Gesellschaft.Gender.Gesang" ein. Neben der Vorstellung wissenschaftlicher Perspektiven beleuchten Kulturschaffende aus der Theaterwelt das aktuelle Erleben von Henzes Theaterpraxis und diskutieren seine These der gesellschaftlichen Verantwortung von Kunst und seinen Glauben an einen modernen Humanismus.

Datum und Ort: 03. Februar 2017, ab 10 Uhr, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

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Das Institut für Interdisziplinäre Arbeitswissenschaft der Leibniz Universität Hannover veranstaltet einen Vortrag mit Peter Kirchschläger zum Thema "Diversität! Ein Imperativ für Organisationen? - Unternehmensethische Perspektiven".

Ort und Datum: Leibniz Universität Hannover, Seminarraum 002, Maggiwürfel, Gebäude 1209, Schloßwender Straße 7, 26. Januar 2017, 18:00 - 19:30 Uhr.

zur Einladung

Das Wintersymposium des Göttinger Centrums für Geschlechterforschung thematisiert die vielfältigen Zusammenhänge der Bereiche "Geschlechter - Wissen - Macht - Körper" im Kontext von Theorie- und Methodenentwicklung, gesellschaftlichen Verhältnissen, sportpolitischen Umständen und biografischen Verläufen.

Datum und Ort: 26. Januar 2017, ab 10 Uhr, Georg-August-Universität Göttingen

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Prof. Dr.-Ing. Mary Pepchinski berichtet über die Struktur und Inhalte der Ausstellung Frau_Architekt.

Datum und Ort: 18. Januar 2017, 10 Uhr, Fakultät für Architektur und Landschaft, Leibniz Universität Hannover

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Anlässlich des 10jährigen Bestehens des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes hält Elisabeth Wesselmann einen Vortrag über Interkulturalität in der (Hochschul-)Medizin.

Datum und Ort: 18. Januar 2017, 16 Uhr, Medizinische Hochschule Hannover

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Einladung zum Sophiensalon: Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Leiterin des Forschungszentrums Musik und Gender und Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien, stellt das Thema "Promovieren und Habilitieren mit Kind" zur Diskussion.

Datum und Ort: 18. Januar 2017, 18 Uhr, Forschungszentrum Musik und Gender, Hannover

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