Konstanze Hanitzsch: Deutsche Scham. Gender Medien 'Täterkinder'. Eine Analyse der Auseinandersetzungen von Niklas Frank, Beate Niemann und Malte Ludin (2013)

"Unter dem Titel Deutsche Scham untersucht die Autorin anhand dreier Veröffentlichungen aus dem deutschen Familiengedächtnis die Frage nach der Wirkungsweise von Scham (im Kontext der Althusserschen Anrufung) und Gender aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive." 

Beate Binder, Friedrich von Bose, Katrin Ebell, Sabine Hess und Anika Keinz (Hrsg.): Eingreifen, kritisieren, verändern!? Interventionen ethnographisch und gendertheoretisch (2013)

"Unter dem Stichwort 'Interventionen' versammelt dieser Band unterschiedliche Perspektiven auf ethnographische und geschlechterkritische Wissensproduktion, die kritisierend und verändernd in politische Konfliktfelder eingreifen will und auf vielfältige Formen der Kollaboration mit sozialen Bewegungen und gesellschaftlichen AkteurInnen setzt."

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Susanne Rode-Breymann und Antje Tumat (Hrsg.): Der Hof. Ort kulturellen Handelns von Frauen in der Frühen Neuzeit (2013)

"Die europäischen Fürstenhöfe der Frühen Neuzeit waren nicht nur Orte der Macht, sondern auch der Kultur [...], in denen Frauen eine bislang unterschätzte Rolle spielten. Vor allem die Fürstinnen selbst prägten [...] die höfische Kultur und wurden zu Auftraggeberinnen von Kunst und Musik. Sie komponierten selbst, sangen, spielten Instrumente oder unterhielten eigene Hofmusik­kapellen. [...] Der interdisziplinäre Band eröffnet neue Perspektiven auf weibliche Handlungsspielräume an den Schnittstellen von Hof- und Musikgeschichte."

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Christine Hunner-Kreisel und Manja Stephan (Hrsg.): Kindheit und Familie im Kontext von (Trans-) Migration und sozialem Wandel (2013)

Im Mittelpunkt des Buches "steht die Frage, wie sich Prozesse von Migration und sozialem Wandel auf kindliche und familiäre Lebenswelten auswirken und zu unterschiedlichen Konstruktionen von Kindheit und Familie führen." Die Autor_innen rekonstruieren die transnationalen sozialen Praktiken der Akteur_innen, und es wird gefragt, inwiefern die lokalen sozialen, dabei insbesondere die Gender- und Generationenordnungen, diese ermöglichen bzw. begrenzen.

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Connie Gunderson, Anna Müller und Gesa C. Teichert (Hrsg.): Zwangsprostitution und Menschenhandel (2013)

Reihe: Focus Gender (hrsg. vom ZIF Hildesheim)

"Der Respekt vor der Menschenwürde und die Menschenrechte sind heute durch organisierte Kriminalität, gespeist von globaler Armut, weltweit bedroht. In der Diskussion über Menschenwürde steckt aber auch die Vision, bestehende Mängel zu beseitigen." Insofern wünschen sich die Herausgeberinnen einen breiten Diskurs zum Thema Menschenhandel, Sklaverei und Zwangsprostitution als auch über die Geschlechterverhältnisse, die diesen Menschenrechtsverletzungen zugrunde liegen.

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Bärbel Miemietz (Hrsg.) unter Mitarbeit von Nino Polikashvili: Medizin und Geschlecht. Perspektiven für Lehre, Forschung & Krankenversorgung (2013)

"Noch immer ist es in der medizinischen Grundlagenforschung und in klinischen Studien nicht Standard, beide Geschlechter gleichermaßen zu berücksichtigen. Folge sind fehlendes Wissen zu den Geschlechterunterschieden auf Mikro- und auf Makroebene. [...] Um für Patientinnen und Patienten den Zugang zu erstklassiger medizinischer Versorgung zu verbessern, müssen geschlechterspezifische Aspekte in das Medizinstudium ebenso Eingang finden wie in die ärztliche Fortbildung. [...]"

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Corinna Bath, Hanna Meißner, Stephan Trinkaus und Susanne Völker (Hrsg.): Geschlechter Interferenzen: Wissensformen Subjektivierungsweisen Materialisierungen (2013)

Dieser Band versteht Geschlecht als ein paradigmatisches Feld, "in dem sich Prozesse der Konstituierung sozio-materialer Phänomene analysieren und begreifen lassen. Mit dem aus der feministischen Wissenschaftsforschung stammenden Konzept der Interferenz machen die Herausgeber/innen einen Vorschlag, die Verhältnisse von Materie und Diskurs, Technik und Sozialem, Körper und Wissen neu zu denken. [...]"

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Annika McPherson, Barbara Paul, Sylvia Pritsch, Melanie Unseld und Silke Wenk (Hrsg.): Wanderungen. Migrationen und Transformationen aus geschlechterwissenschaftlichen Perspektiven (2013)

"Menschen, Dinge und Konzepte sind weltweit in Bewegung geraten. Welche Effekte haben diese vielfältigen Wanderungsbewegungen zwischen Kulturen und Disziplinen auf politisches Handeln und auf die wissenschaftliche Praxis? Wie lassen sich die unterschiedlichen Migrations- und Transformationsprozesse in Bezug auf Geschlechterverhältnisse analysieren?"

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bilduntertitel

Margot Brink und Sylvia Pritsch (Hrsg.): Gemeinschaft in der Literatur. Zur Aktualität poetisch-politischer Interventionen (2013)

Das Buch untersucht "die vielfältigen Funktionen von Literatur als Speicher- und Reflexionsmedium von Gemeinschaft im modernen Krisendiskurs. Erstmals werden dazu Analysen literarischer Gemeinschaftsvorstellungen von der Aufklärung bis zur Gegenwart gebündelt und in einen Kontext mit Gemeinschaftskonzepten aus der politischen Philosophie gestellt". Die Bedeutung der strukturierenden Funktion der Geschlechterdifferenz für Gemeinschaftlichkeit wird explizit aufgegriffen, z.B. im Kontext von Krisenbewältigungen, in denen das Weibliche als Stütze bzw. Zerstörerin von Gemeinschaft auftritt.

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