Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen

LAGEN RUNDBRIEF – Rundbrief 9/2017

innerhalb des LAGEN-Netzwerks hat sich das Thema "Gender in die Lehre" als ein gemeinsamer Arbeitsschwerpunkt herausgestellt. Tanja Mörders, Juniorprofessorin Raum & Gender an der Leibniz Universität Hannover, hat gemeinsam mit Sandra Huning, wiss. Mitarbeiterin an der Fakultät für Raumplanung der TU Dortmund, einen Artikel in der Feministischen GeoRundmail veröffentlicht, der die Herausforderungen, Gender in die Lehre der Architektur, Raum- und Stadtplanung zu integrieren, diskutiert. 

zum Artikel

Wir möchten diesen gemeinsamen Arbeitsschwerpunkt (Gender in die Lehre) gern ausbauen und freuen uns, wenn weitere Interessierte dazu stoßen. Wenn Sie Interesse an Austausch und Mitarbeit zum Thema haben, schreiben Sie uns gern unter lagen[at]nds-lagen.de an.  

Weiter möchten wir erfreuliche Neuigkeiten mit Ihnen teilen: Sabine Grenz, Interdisziplinäre Professur für Gender Studies an der Universität Wien und assoziiertes LAGEN-Mitglied, hat für die European Feminist Research Conference der AT Gender, die vom 12. bis 15. September 2018 an der Georg-August-Universität Göttingen stattfindet, eine Förderung von 200.000 Euro beim BMBF und MWK Niedersachsen eingeworben. Als Kooperationspartnerin freuen wir uns über diesen erfolgreichen Förderantrag, die Unterstützung und Wertschätzung durch BMBF und MWK sowie auf eine spannende internationale Tagung.

 

Dieser Rundbrief informiert Sie zudem über verschiedene Veranstaltungen in Niedersachsen und ganz Deutschland sowie über die fünfte LAGE(N)besprechung, neue Publikationen, verschiedene Ausschreibungen und Calls. Wir freuen uns weiterhin über Ihre Ankündigungen und Neuigkeiten zur Frauen- und Geschlechterforschung!

Liebe Grüße

Jördis Grabow

1. Veranstaltungen in Niedersachsen

2. Veranstaltungen in Deutschland

3. LAGE(N)besprechung #5

4. neue Publikationen

5. Ausschreibungen und Calls

Im zweiten Fachgespräch Geschlechterforschung werden Beispiele der Geschlechterforschung aus dem Bereich Sport und Mathematik vorgestellt.

Prof. Dr. Nicola Oswald, Gastprofessorin für Gender und Diversity an der Fakultät für Mathematik und Physik, Leibniz Universität Hannover: "Der Mathematikerin - Über die Macht weicher Einflussfaktoren auf Karrierewege von Wissenschaftlerinnen."

Prof. Dr. Sandra Günter, Professorin und Leitung des Arbeitsbereichs Sport und Gesellschaft, Institut für Sportwissenschaften, Leibniz Universität Hannover: "Männlicher Widerwille gegen weibische Weichlichkeit" (GutsMuths (1793) 1893, 26). Historische und gegenwärtige Männlichkeitskonstruktionen im Sport.

Ort und Datum: Leibniz-Haus (Holzmarkt 4, 30159 Hannover), 26. Oktober 2017, 18:00 - 20:00 Uhr)

Um Anmeldung wird gebeten: info[at]chancenvielfalt.uni-hannover.de Stichwort: Fachgespräch

Der 7. Interdisziplinäre Niedersächsische Doktorand_innentag Gender Studies findet am 10. November 2017 an der Georg-August-Universität Göttingen statt. Weitere Informationen folgen. Bitte melden Sie sich für die Teilnahme per E--Mail an.

 

Programm

Anmeldung (per E-Mail)

Konzept und Geschichte

Vom 04. bis zum 6. Oktober 2017 findet an der Goethe-Universität Frankfurt die Tagung "Feminismus und Öffentlichkeit: Kritik, Widerstand und Interventionen im medialen Wandel" statt.

weitere Informationen

Im Wintersemester 2017/18 findet im Rahmen der Cornelia Goethe Colloquien  die Veranstaltungsreihe "Die Anderen der Reproduktionsmedizin. Feministische Perspektiven auf Arbeit, Familie und Rassismus" statt. 

weitere Informationen

Konstanze Hanitzsch

Franziska Ohde im Gespräch mit Dr. Konstanze Hanitzsch, wissenschaftlicher Mitarbeiterin des Göttinger Centrums für Geschlechterforschung und des Studienfachs Geschlechterforschung an der Georg-August-Universität Göttingen

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Die zweite Ausgabe der Gender[ed] Thoughts des GCG ist online!

Zur symbolischen Kastration von traditionellen Männlichkeiten
Elfriede Jelineks Prosa als doppelte Gesellschaftskritik

Von Julia Schwanke

Zur Ausgabe

"After decades of steady progress in terms of gender and sexual rights, several parts of Europe are facing new waves of resistance to a so-called 'gender ideology' or 'gender theory'. Opposition to progressive gender equality is manifested in challenges to marriage equality, abortion, reproductive technologies, gender mainstreaming, sex education, sexual liberalism, transgender rights, antidiscrimination policies and even to the notion of gender itself. This book examines how an academic concept of gender, when translated by religious organizations such as the Roman Catholic Church, can become a mobilizing tool for, and the target of, social movements. How can we explain religious discourses about sex difference turning intro massive street demonstrations? How do forms of organization and protest travel across borders? Who are the actors behind these movements? This collection is a transnational and comparative attempt to better understand anti-gender mobilizations in Europe. It focuses on national manifestations in eleven European countries, including Russia, from massive street protests to forms of resistance such as email bombarding and street vigils. It examines the intersection of religious politics with rising populism and nationalistic anxieties in contemporary Europe".

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In der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität der Universität Göttingen sind die beiden folgenden zwei Stellen zu besetzen: Koordinator*in der Diversitätspolitik und -arbeit
zur Stellenausschreibung

Mitarbeiter*in im Pilotprojekt zur Unterstützung von trans* Studierenden
zur Stellenausschreibung

An der Hochschule Hannover ist im Gleichstellungsbüro die Stelle "Berichtswesen mit Schwerpunkt Gender" zu besetzen (75%-Stelle, TV-L 11).Bewerbungsschluss ist der 29.09.2017.

zur Stellenausschreibung

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung sucht für die Zeitschrift "Leviathan" zum 1. April 2018, befristet bis zum 31. März 2020, mit der Hälfte der regelmäßigen Wochenarbeits- zeit (z.Zt. 19,5 Wochenstunden) eine Verantwortliche Redakteurin / einen Verantwortlichen Redakteur Die Fortsetzung der Anstellung über den 31. März 2020 hinaus wird angestrebt.

zur Stellenausschreibung

Am Fachgebiet "Gender in MINT und Planung / Feminist Studies in Science, Technology and Society (Feminist STS)" des ZIFG der TU Berlin ist eine Stelle für eine_n wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in (Postdoc, "2. Qualifizierungsphase" (Habilitation)) ausgeschrieben. Bewerbungsfristende ist der 29.9.2017.

zur Stellenausschreibung

An der Professur Gender Studies in Ingenieurwissenschaften in München eine Stelle als Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in im Projekt ForGenderCare zum 17.10.2017 zu besetzen. Entgelt nach TV-L E13, Teilzeit 50%.

zur Stellenausschreibung

An der Fern-Universität Hagen ist sehr kurzfristig mit einer Laufzeitvon max. 2,5 Jahren ein Promotionsstipendium für Gender Studies imBereich der Kultur-, Literatur- und Medienwissenschaft zu vergeben. Bei Interesse melden Sie sich bitte schnell bei: Irnina Gradinari per E-mail: irina.gradinari[at]fernuni-hagen.de

zur Ausschreibung

Call for Papers für den 2. Band der Schriftenreihe "Sozialwissenschaften und Berufspraxis", Titel: Flüchtigkeiten - Sozialwissenschaftliche Debatten
"Moderne Gesellschaften erfahren heutzutage vielfältige Krisen, die von ökologischen über wirtschaftliche und politische bis hin zu sozialen Krisen reichen. Die aktuelle Flüchtlingskrise manifestiert sich in vielen dieser Krisenfelder: die massiven globalen Wanderungsbewegungen der letzten Jahre geschehen vor allem aufgrund von Umwelt- und politischen Krisen in den Herkunftsländern. Die wirtschaftlichen Krisen in einigen EU-Ländern erschweren die Aufnahme von Flüchtigen und haben dort zu konflikthaften Situationen zwischen Flüchtigen und Verantwortlichen geführt. Dies gilt auch für negative Einstellungen in der Bevölkerung gegenüber Flüchtigen, die sich in einigen Aufnahmeländern zeigen.[...]"
Die Schriftenreihe Sozialwissenschaften und Berufspraxis wird vom Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen (BDS)herausgegeben.
zum Call

Willkommenskultur in der deutschen Migrationsgesellschaft: Flucht, Asyl und Regulierungspraxis
Workshop am Institut für Ethnologie der LMU München, 2. und 3. Februar 2018

Weitere Informationen und der Call for Papers

Der LORE-Preis für "starke" Frauen - ausgelobt vom Soroptimist-Club Uelzen für wirtschaftlich, sozial und wissenschaftlich engagierte Frauen wurde ausgeschrieben. Zielgruppe des Preises sind Frauen, die beruflich innovativ sind/handeln/wirken, Initiatorinnen von sozialen Projekten, Verfasserinnen wissenschaftlicher Arbeiten mit Frauen- und Genderbezug. Einsendeschluss ist der 30. September 2017.

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